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   BGH, 13.02.2008 - VIII ZR 208/07   

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https://dejure.org/2008,1843
BGH, 13.02.2008 - VIII ZR 208/07 (https://dejure.org/2008,1843)
BGH, Entscheidung vom 13.02.2008 - VIII ZR 208/07 (https://dejure.org/2008,1843)
BGH, Entscheidung vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 208/07 (https://dejure.org/2008,1843)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • IWW
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit des § 814 BGB bei Bestehen einer Anfechtbarkeit eines zur Erfüllung geleisteten Rechtsgeschäftes nur durch den Empfänger der Leistung ohne Ausübung dieses Anfechtungsrechtes zum Zeitpunkt der Leistung; § 814 BGB als besondere Ausprägung des Grundsatzes von Treu ...

  • Judicialis

    BGB § 814

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Kein Kondiktionssausschluß für den Anfechtungsgegner nach § 814 BGB bei anfechtbarem Rechtsgeschäft; Saldotheorie bei ungleichartigen Leistungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 814
    Rückabwicklung eines wegen arglistiger Täuschung angefochtenen Geschäfts

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kenntnis der Nichtschuld und Anfechtbarkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä. (3)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    § 814 BGB greift nicht ein, wenn nur der Empfänger der Leistung anfechten kann

  • reinelt-bghanwalt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Umsatzsteuer bei Vergütungs-, Entschädigungs- und Schadensersatzansprüchen des Unternehmers gegen den Bauherrn (RA Dr. Ekkehart Reinelt; jurisPR-BGHZivilR 09/2008 Anm. 3)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Kein Kondiktionssausschluß für den Anfechtungsgegner nach § 814 BGB bei anfechtbarem Rechtsgeschäft; Saldotheorie bei ungleichartigen Leistungen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 1878
  • MDR 2008, 552
  • VersR 2008, 834
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BSG, 23.05.2017 - B 12 KR 9/16 R

    Erstattung von Gesamtsozialversicherungsbeiträgen - selbstständiger

    b) Auch gesetzessystematische Erwägungen sprechen gegen eine Anwendung des § 814 Alt 1 BGB im Rahmen des § 26 Abs. 2 SGB IV. Der Einwand der Kenntnis der Nichtschuld ist Ausdruck des Verbots widersprüchlichen Verhaltens ("venire contra factum proprium") und damit des Grundsatzes von Treu und Glauben (BGH Urteil vom 13.2.2008 - VIII ZR 208/07 - Juris RdNr 16 mwN) .
  • OLG Brandenburg, 03.06.2020 - 4 U 139/19
    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (siehe nur BGH, Urteil vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 208/07, NJW 2008, 1878, Rdnr. 15 f) ist § 814 BGB nicht anwendbar, wenn das Rechtsgeschäft, zu dessen Erfüllung geleistet worden ist, nur von dem Empfänger der Leistung angefochten werden kann und dieser sein Anfechtungsrecht zum Zeitpunkt der Leistung (noch) nicht ausgeübt hat.

    Das entspricht auch der einhelligen Auffassung im Schrifttum (siehe Nachweise in BGH, Urteil vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 208/07, NJW 2008, 1878 Rdnr. 17).

  • OLG Brandenburg, 04.03.2020 - 4 U 65/19

    Vom Dieselskandal betroffenes Kfz mit Motor EA 189

    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (siehe nur BGH, Urteil vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 208/07, NJW 2008, 1878, Rdnr. 15 f) ist § 814 BGB nicht anwendbar, wenn das Rechtsgeschäft, zu dessen Erfüllung geleistet worden ist, nur von dem Empfänger der Leistung angefochten werden kann und dieser sein Anfechtungsrecht zum Zeitpunkt der Leistung (noch) nicht ausgeübt hat.

    Das entspricht auch der einhelligen Auffassung im Schrifttum (siehe Nachweise in BGH, Urteil vom 13. Februar 2008 - VIII ZR 208/07, NJW 2008, 1878 Rdnr. 17).

  • OLG Frankfurt, 25.05.2016 - 4 U 153/15

    Rückforderung von Prämienzahlungen auf Versicherungsverträge von fiktiven

    Sie seien erst "ex nunc" nichtig geworden und jedenfalls für die Kenntnis im Rahmen von § 814 BGB sei erst auf die später erfolgte Anfechtung abzustellen (BGH VIII ZR 208/07).
  • LG Berlin, 03.08.2018 - 66 S 26/18

    Wohnraummiete: Gesamtschuldnerische Haftung des früheren Vermieters/Rechtsträgers

    Hierzu gehört nicht nur die Kenntnis der Rechtslage, die nach der Rechtsprechung in den einschlägigen Kreisen von Mietern und Vermietern im Rahmen eines Anscheinsbeweises als bekannt vorauszusetzen ist (vgl. KG Berlin, Beschluss vom 21.12.2012 - 8 U 286/11, zit. nach juris), sondern auch die positive Kenntnis der tatsächlichen Grundlagen, aus denen das Fehlen einer Verpflichtung folgt (vgl. BGH, a.a.O.; BGH, Urteil vom 13.02.2008 - VIII ZR 208/07; LG Berlin, Urteil vom 30.07.2014 - 65 S 12/14, zit. nach juris).
  • OLG Brandenburg, 24.06.2020 - 4 U 147/19
    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (siehe nur BGH, Urteil vom 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, NJW 2008, 1878, Rn. 15 f) ist § 814 BGB nicht anwendbar, wenn das Rechtsgeschäft, zu dessen Erfüllung geleistet worden ist, nur von dem Empfänger der Leistung angefochten werden kann und dieser sein Anfechtungsrecht zum Zeitpunkt der Leistung (noch) nicht ausgeübt hat.

    Das entspricht auch der einhelligen Auffassung im Schrifttum (siehe Nachweise in BGH, Urteil vom 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, NJW 2008, 1878 Rn. 17).

  • KG, 11.09.2014 - 8 U 77/13

    Gewerberaummiete: Rückforderung der durch Mangel geminderten Miete; Kenntnis der

    Der Ausschluss der Rückforderung setzt neben dem objektiven Nichtbestehen der Leistungspflicht im Zeitpunkt der Leistung (BGH NJW 2008, 1878, 1879 Tz 15) Kenntnis des Leistenden nicht nur der Tatumstände voraus, aus denen sich ergibt, dass er nicht verpflichtet ist, sondern auch dass er weiß, dass er nach der Rechtslage nichts schuldet (BGH NJW 1997, 2381, 2382 unter II.4.a; WM 1973, 146, bei Juris Tz 33).
  • OLG Schleswig, 09.04.2021 - 1 U 94/20

    Haftung eines Fahrzeugherstellers bei Einbau einer unzulässigen

    Sie ist nicht anwendbar, wenn sich nur der Gegner eines arglistig Täuschenden von dem Vertrag lösen kann (BGH NJW 2008, 1878, 1879, Tz. 15).
  • LG Berlin, 28.03.2018 - 65 S 245/17

    Wohnraummiete: Kondiktionsausschluss bei Mietminderung und späterem Wegfall des

    Die vom Gesetz geforderte Kenntnis bezieht sich auf das Fehlen eines Rechtsgrundes im Zeitpunkt der Leistung, nicht hingegen auf einen möglichen späteren Wegfall (vgl. BGH, Urt. vom 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, in NJW 2008, 1878, [1879]; Schwab in MüKoBGB, 7. Aufl. 2017, § 814 Rn. 3., beck-online; LG Berlin, Beschl. v. 04.04.2016 - 65 S 45/16, WuM 2016, 348, juris; Urt. v. 30.07.2014 - 65 S 12/14, Grundeigentum 2014, 1203 = MietRB 2014, 286).

    Daraus folgt, dass der Anwendungsbereich des § 814 Alt. 1 BGB auf den Fall der condictio indebiti nach § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB beschränkt ist, die an das Fehlen des Rechtsgrundes im Zeitpunkt der Leistung anknüpft, während der spätere Wegfall der Leistung nach § 812 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 BGB - die condictio ob causam finitam - nicht erfasst wird (vgl. Schwab, a.a.O., Rn. 3; Sprau in Palandt, BGB, 77. Aufl., 2018, § 814 Rn.2; vgl. auch: BGH, Urt. v. 13.02.2008, a.a.O.; Lögering in NZM 2010, 113, [114f.]; LG Berlin, Beschl. v. 04.04.2016 - 65 S 45/16, a.a.O; Urt. v. 30.07.2014 - 65 S 12/14, a.a.O.).

    Hinzu kommt, dass die Kläger den Umfang der sie im Mai treffenden Leistungspflicht auch nicht selbst beeinflussen konnten; er hing vielmehr vom (künftigen) Verhalten der Beklagten nach Zugang der Mängelanzeige ab (vgl. BGH, Urt. v. 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, a.a.O.).

  • LG Berlin, 04.04.2016 - 65 S 45/16

    Wohnraummiete: Mietminderung nach Beseitigung eines Wasserschadens; Ausschluss

    Die vom Gesetz geforderte Kenntnis vom fehlenden Rechtsgrund bezieht sich dabei auf den Zeitpunkt der Leistung, nicht hingegen auf einen möglichen späteren Wegfall (vgl. BGH, Teilversäumnis- und Schlussurteil vom 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, in NJW 2008, 1878, [1879]; Schwab in MüKoBGB, 6. Aufl. 2013, § 814 Rn. 1ff., beck-online).

    Daraus ergibt sich, dass der Anwendungsbereich des § 814 Alt. 1 BGB auf den Fall der Leistungskondiktion - der condictio indebiti - beschränkt ist, während der spätere Wegfall der Leistung nach § 812 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 BGB - die condictio ob causam finitam - nicht erfasst wird (vgl. Schwab, a.a.O., Rn. 3; Sprau in Palandt, BGB, 75. Aufl., 2016, § 814 Rn.1; vgl. auch: BGH, Urt. v. 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, juris Rn. 15).

    Die Beklagten hatten damit nicht nur positive Kenntnis von ihrem Recht zur Herabsetzung der Miete, das nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs beim heutigen Kenntnisstand der beteiligten Kreise zudem angenommen werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 16.07.2003 - VIII ZR 274/02, in WuM 2003, 440, juris Rn. 21), sondern auch positive Kenntnis in Bezug auf die tatsächlichen (bereits entstandenen) Grundlagen, aus denen die fehlende Verpflichtung folgte (vgl. BGH, Urt. v. 17.10.2002, III ZR 58/02, juris.; Urt. v. 13.02.2008 - VIII ZR 208/07, zitiert nach juris; Anm. Reinelt, juris-RR-BGHZivilR 9/2008, Anm. 3, zitiert nach juris; Martinek, in: juris PK-BGB Bd. 2, 6. Aufl. 2012, § 814 Rn. 6ff. zitiert nach juris).

  • KG, 21.11.2016 - 8 U 121/15

    Formularvertrag über Gewerberaummiete in einem Einkaufszentrum:

  • OLG Brandenburg, 25.03.2020 - 4 U 114/19

    Vom Dieselskandal betroffenes Kfz mit Motor EA 189

  • OLG Brandenburg, 25.03.2020 - 4 U 176/19

    Vom Dieselskandal betroffenes Kfz mit Motor EA 189

  • OLG Brandenburg, 04.03.2020 - 4 U 58/19

    Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Kfz mit Motor EA 189

  • OLG Brandenburg, 24.03.2020 - 2 U 27/19
  • OLG Brandenburg, 08.07.2020 - 4 U 81/19
  • LG Berlin, 30.07.2014 - 65 S 12/14

    Heizenergieverbrauch zu hoch: Vermieter muss die Außenwände nicht dämmen

  • OLG Köln, 07.05.2010 - 19 U 106/09
  • VG Aachen, 15.12.2016 - 1 K 2298/15

    Abgetreten; Altvertragler; Anspruch; Betriebsordnung; Entreicherung;

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