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   BGH, 20.05.1964 - VIII ZR 235/63   

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https://dejure.org/1964,508
BGH, 20.05.1964 - VIII ZR 235/63 (https://dejure.org/1964,508)
BGH, Entscheidung vom 20.05.1964 - VIII ZR 235/63 (https://dejure.org/1964,508)
BGH, Entscheidung vom 20. Mai 1964 - VIII ZR 235/63 (https://dejure.org/1964,508)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1964, 1853
  • NJW 1964, 2296 (Ls.)
  • MDR 1964, 751
  • DB 1964, 986
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 10.11.1982 - VIII ZR 252/81

    Anfänglich subjektiv unmögliche Gebrauchsüberlassung der Mietsache -

    DasUrteil des erkennenden Senats vom 20. Mai 1964 - VIII ZR 235/63 (= WM 1964, 860), das einen anderen Sachverhalt betrifft, steht dem nicht entgegen.
  • BGH, 13.12.1995 - XII ZR 194/93

    Ansprüche des Vermieters bei unberechtigter Untervermietung

    b) Die Rechtsprechung hat einen solchen Anspruch stets abgelehnt (BGH, Urteile vom 20. Mai 1964 - VIII ZR 235/63 - NJW 1964, 1853 und vom 8. Januar 1969 - VIII ZR 184/66 - WM 1969, 298, 300; LG Hildesheim WuM 1990, 341 f [LG Hildesheim 19.07.1989 - 7 S 97/89]; OLG Düsseldorf NJW-RR 1994, 596 f [OLG Düsseldorf 20.01.1994 - 10 U 109/93]; OLG Celle ZMR 1995, 159, 160; vgl. auch BGHZ 59, 51, 57 f und OLG Oldenburg ZMR 1994, 507 für den Fall unberechtigter Überlassung der Wohnrechtsausübung an Dritte).

    Erst die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 20. Mai 1964 (aaO.) löste eine kontroverse Diskussion aus.

    aa) Für eine bereicherungsrechtliche Lösung in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB plädieren Diederichsen (NJW 1964, 2296 f - Anmerkung zu BGH NJW 1964, 1853 -); Staudinger/Emmerich (BGB, 12. Aufl. § 549 Rdn. 61); MünchKomm/Voelskow (BGB, 2. Aufl. § 549 Rdn. 17); Wolf/Eckert (Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 7. Aufl. Rdn. 1314 f); zweifelnd Berg (JuS 1971, 310, 313).

    Der Mieter, der vertragswidrig untervermietet, übt nur den ihm überlassenen Gebrauch in einer ihm nicht zustehenden Weise aus (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1964 aaO.; Söllner aaO. S. 451 m.w.N.).

  • BGH, 21.09.2001 - V ZR 228/00

    Ansprüche auf Herausgabe von Nutzungen im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis

    Allerdings entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, daß der Vermieter im Falle unberechtigter Untervermietung keinen Anspruch aus § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB gegen den Mieter auf Herausgabe eines durch die Untervermietung erzielten Mehrerlöses hat (Urt. v. 20. Mai 1964, VIII ZR 235/63, NJW 1964, 1853; Urt. v. 8. Januar 1969, VIII ZR 184/66, WM 1969, 298, 300; BGHZ 131, 297, 304 ff).
  • BGH, 12.06.1989 - II ZR 334/87

    Schadensersatzpflicht des Geschäftsführers einer GmbH; Verjährung von

    Diese Voraussetzung ist verneint worden, soweit nicht in eine zwischen dem vertraglich Berechtigten und einem Dritten bestehende schuldrechtliche Vereinbarung eingegriffen worden war (BGH, Urt. v. 20. Mai 1964 - VIII ZR 235/63, NJW 1964, 1853; Urt. v. 17. März 1988 a.a.O.); sie ist bejaht worden, soweit eine solche schuldrechtliche Vereinbarung bestand (Sen. Urt. v. 11. Oktober 1976 a.a.O.; BAG, Urt. v. 22. August 1966 a.a.O.).
  • BGH, 02.06.1972 - V ZR 154/70

    Dingliches Wohnrecht

    In diesem Zusammenhang wird von Palandt/Degenhart (a.a.O.) nicht mit Unrecht auf den ähnlich liegenden Fall der unberechtigten Untervermietung verwiesen, die dem Vermieter ebenfalls keinen Anspruch gegen den Mieter auf Herausgabe des gezogenen Untermietzinses gewährt (BGH Urteil vom 20. Mai 1964, VIII ZR 235/63, NJW 1964, 1853; Soergel/Mezger a.a.O. § 549 Anm. 22; a.M. Diederichsen, NJW 1964, 2296).
  • BGH, 08.01.1969 - VIII ZR 184/66

    Festsetzung einer Grundmiete als Entschädigung - Gewährung einer

    Das hat der erkennende Senat in seinem auch von der Revision angeführten Urteil VIII ZR 235/63 vom 20. Mai 1964 (NJW 1964, 1853 = WM 1964, 860) näher dargelegt.

    Auf die Bedenken, die Diederichsen NJW 1964, 2296 gegen dieses Urteil erhebt, braucht schon deshalb nicht eingegangen zu werden, weil in den Tatsachenrechtszügen nicht vorgetragen ist, daß der Sohn der Beklagten an diese als Untermieter einen höheren Betrag gezahlt hat, als die Beklagte als Miete an die Erbengemeinschaft zu zahlen hatte.

  • OLG Brandenburg, 17.08.2005 - 3 U 212/04

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Anspruch des Vermieters auf Auskehr von

    Für die Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreits kommt es darauf an, ob aus dem Grundsatz, wonach der Vermieter bei unberechtigter Untervermietung keinen gesetzlichen Anspruch auf Herausgabe des vom Mieter durch die Untervermietung erzielten Mehrerlöses hat (vgl. BGH, Urt. v. 20.05.1964 - VIII ZR 235/63, NJW 1964, 1853 = ZMR 1965, 61; BGHZ 59, 51, 58; 131, 297), für Fälle der streitgegenständlichen Art folgt, dass ein solcher Anspruch bei berechtigter Untervermietung auch nach dem Ende der Mietzeit nicht besteht.
  • OLG Düsseldorf, 20.01.1994 - 10 U 109/93

    Anspruch des Vermieters auf Mietzinszahlungen des Untermieters nach Beendigung

    Er kann daher dem Vermieter zwar zum Schadensersatz verpflichtet sein, ist aber, wenn der Vermieter durch die Untervermietung keinen Schaden erleidet, nicht etwa verpflichtet, den durch die Untervermietung gezogenen Gewinn herauszugeben (BGH NJW 1964, 1853).

    Denn selbst bei unberechtigter Untervermietung hat der Vermieter keinen Anspruch gegen den Untermieter auf Mietzins (BGH NJW 1964, 1853).

  • BGH, 21.05.1992 - III ZR 65/90

    Klage auf Herausgabe von Mieteinnahmen wegen Geschäftsführung ohne Auftrag

    Soweit die Vorschrift hier überhaupt anwendbar ist (vgl. dazu BGH, Urteile vom 20. Mai 1964 - VIII ZR 235/63 = BGHWarn 1964 Nr. 145 = NJW 1964, 1853 und zuletzt vom 23. März 1988 - IVa ZR 41/87 = BGHWarn 1988 Nr. 81 = NJW 1988, 3018 und vom 12. Juni 1989 - II ZR 334/87 = BGHWarn 1989 Nr. 183 = BGHR BGB § 687 Abs. 2 Unterlassungspflicht 1 und fremdes Geschäft 2 m.w.N.) und ein Anspruch daraus nicht schon daran scheitert, worauf die Revision in erster Linie abstellt, daß die Beklagte nicht wissentlich ein fremdes Geschäft unberechtigterweise als eigenes geführt hat (vgl. zu den Voraussetzungen Erman/Hauß BGB 8. Aufl. § 687 Rdn. 4-10), steht einem Anspruch aus § 687 Abs. 2 Satz 1 BGB jedenfalls entgegen, daß "Geschäftsherr" im Sinne der Vorschrift nicht die Kläger sind.
  • LG Kaiserslautern, 26.04.2006 - 2 O 73/05

    Voraussetzungen von Schadensersatzansprüchen des Verkäufers bei der

    Dies ist bei der unberechtigten Untervermietung, bei der der Vermieter keinen Anspruch gegen den Untermieter auf Mietzins hat, allgemein anerkannt (vgl. Bub/Treyer, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., III. A, Randnr. 1030; BGH NJW 1964, 1853) und gilt auch in der vorliegenden Fallkonstellation, da der Kläger vor Abschluss des Kaufvertrages der B. GmbH das Nutzungsrecht an der Eigentumswohnung übertragen hatte.
  • BGH, 11.06.1976 - V ZR 186/75

    Mietausfallschaden außerhalb des vertraglichen Schutzzweckes bei "Unter-"

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