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   BGH, 03.12.1975 - VIII ZR 237/74   

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https://dejure.org/1975,1505
BGH, 03.12.1975 - VIII ZR 237/74 (https://dejure.org/1975,1505)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1975 - VIII ZR 237/74 (https://dejure.org/1975,1505)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1975 - VIII ZR 237/74 (https://dejure.org/1975,1505)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Sachliche Gebotenheit und Zumutbarkeit einer Untersuchung der Kaufsache - Untersuchungspflicht bei Fehlen eines entsprechenden Handelsbrauchs - Gefahr hoher Mängelfolgeschäden und geringer Kostenaufwand und Arbeitsaufwand

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1976, 625
  • MDR 1976, 309
  • WM 1976, 55
  • DB 1976, 144
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 06.12.2017 - VIII ZR 246/16

    Handelskauf: Umfang der Untersuchungsobliegenheit; Anforderungen an die

    Ist für bestimmte Bereiche des Handelsverkehrs eine besondere Art der Untersuchung des Kaufgegenstands auf etwa vorhandene Mängel üblich und besteht damit insoweit ein Handelsbrauch, kann dies die Art und den Umfang der Untersuchungsobliegenheit beeinflussen (vgl. BGH, Urteile vom 3. Dezember 1975 - VIII ZR 237/74, NJW 1976, 625 unter II; vom 17. September 2002 - X ZR 248/00, juris Rn. 18).
  • OLG Nürnberg, 25.11.2009 - 12 U 715/09

    Untersuchungs- und Rügeobliegenheit beim Handelskauf: Anzulegende Maßstäbe;

    Die erforderliche Intensität der Untersuchung hängt hierbei von den jeweiligen Gepflogenheiten der Branche (etwa bestehenden Handelsbräuchen, § 346 HGB) ab, nicht von den subjektiven Verhältnissen des Käufers; fehlen entsprechende Handelsbräuche, kann jedoch nicht behauptet werden, es bestehe keine Untersuchungsobliegenheit (BGH a.a.O.; BGH, Urteil vom 03.12.1975 - VIII ZR 237/74, NJW 1976, 625; Baumbach/Hopt a.a.O. Rn. 25; Grunewald in MünchKomm-HGB, 2. Aufl. § 377 Rn. 33; Brüggemann in: Staub, HGB a.a.O. Rn. 85).

    Es kommt insoweit darauf an, was Unternehmen der gleichen Branche und Größenordnung nach ihrem betrieblichen Zuschnitt zumutbar ist (BGH, Urteil vom 03.12.1975 a.a.O.) Bei Zwischenhändlern, die für den Verkäufer erkennbar die Ware nur (meist möglichst schnell) umschlagen, kann sich ergeben, dass eine detailliertere Untersuchung nicht tunlich ist (Grunewald in MünchKomm-HGB a.a.O. Rn. 33 a.E.).

    Insoweit sind an einen Verarbeiter strengere Anforderungen zu stellen als an einen bloßen Wiederverkäufer (BGH, Urteil vom 03.12.1975 - VW ZR 237/74, WM 1976, 55; Brüggemann in: Staub, HGB a.a.O. Rn 96; vgl. OLG München OLGR 1999, 5; OLG Koblenz OLGR 2008, 882).

    Es kommt auch darauf an, was für Folgen ein Mangel haben könnte (soweit die entsprechende Gefahr im Geschäftszweig des Käufers bekannt sein muss), wie aufwändig an Zeit und Kosten, Organisation und Warensubstanz eine Untersuchung ist (vgl. BGH, Urteil vom 14.10.1970 -VIII ZR 156/68, WM 1970, 1400; Urteil vom 03.12.1975 - VIII ZR 237/74, WM 1976, 55).

  • BGH, 17.09.2002 - X ZR 248/00

    Anforderungen an die Untersuchung gelieferter Ware

    Gäbe es einen solchen, so wäre dies ein unbeachtlicher Mißbrauch (BGH, Urt. v. 03.12.1975 - VIII ZR 237/74, NJW 1976, 625; Baumbach/Hopt, HGB, 30. Aufl., § 377 Rdn. 8).

    Ist eine sachlich gebotene und zumutbare Art der Untersuchung nicht branchenüblich, so verdient eine solche Übung keinen rechtlichen Schutz (BGH, Urt. v. 03.12.1975 aaO).

    (BGH, Urt. v. 14.10.1970 - VIII ZR 156/68, BB 1970, 1416; Urt. v. 03.12.1975, aaO; Urt. v. 20.4.1977 - VIII ZR 141/75, BB 1977, 1408; Urt. v. 19.06.1991 - VIII ZR 149/90, NJW 1991, 2623; Gemeinschaftskomm. z. HGB/Achilles, 6. Aufl., § 377 Rdn. 29) .

  • OLG Düsseldorf, 07.02.2013 - 16 U 66/12

    Umfang der Rüge- und Untersuchungspflicht eines gewerblichen Zwischenhändlers

    Die erforderliche Intensität der Untersuchung hängt hierbei von den jeweiligen Gepflogenheiten der Branche (etwa bestehenden Handelsbräuchen, § 346 HGB) ab, nicht von den subjektiven Verhältnissen des Käufers; fehlen entsprechende Handelsbräuche, kann jedoch nicht behauptet werden, es bestehe keine Untersuchungsobliegenheit (BGH a. a. O.; BGH, Urteil vom 03.12.1975 - VIII ZR 237/74, NJW 1976, 625; Baumbach/Hopt a. a. O. Rn. 25; Grunewald in MünchKomm-HGB, 2. Aufl. § 377 Rn. 33; Brüggemann in: Staub, HGB a. a. O. Rn. 85).

    Es kommt insoweit darauf an, was Unternehmen der gleichen Branche und Größenordnung nach ihrem betrieblichen Zuschnitt zumutbar ist (BGH, Urteil vom 03.12.1975 a. a. O.) Bei Zwischenhändlern, die für den Verkäufer erkennbar die Ware nur (meist möglichst schnell) umschlagen, kann sich ergeben, dass eine detailliertere Untersuchung nicht tunlich ist (Grunewald in MünchKomm-HGB a. a. O. Rn. 33 a. E.).

    Insoweit sind an einen Verarbeiter strengere Anforderungen zu stellen als an einen bloßen Wiederverkäufer (BGH, Urteil vom 03.12.1975 - VIII ZR 237/74, WM 1976, 55; Brüggemann in: Staub, HGB a. a. O. Rn 96; vgl. OLG München OLGR 1999, 5; OLG Koblenz OLGR 2008, 882).

    Es kommt auch darauf an, was für Folgen ein Mangel haben könnte (soweit die entsprechende Gefahr im Geschäftszweig des Käufers bekannt sein muss), wie aufwändig an Zeit und Kosten, Organisation und Warensubstanz eine Untersuchung ist (vgl. BGH, Urteil vom 14.10.1970 - VIII ZR 156/68, WM 1970, 1400; Urteil vom 03.12.1975 - VIII ZR 237/74, WM 1976, 55).

  • BGH, 06.12.2017 - VIII ZR 245/16

    Kaufvertrag über eine Futtermittellieferung: Verschuldensunabhängige

    Ist für bestimmte Bereiche des Handelsverkehrs eine besondere Art der Untersuchung des Kaufgegenstands auf etwa vorhandene Mängel üblich und besteht damit insoweit ein Handelsbrauch, kann dies die Art und den Umfang der Untersuchungsobliegenheit beeinflussen (vgl. BGH, Urteile vom 3. Dezember 1975 - VIII ZR 237/74, NJW 1976, 625 unter II; vom 17. September 2002 - X ZR 248/00, juris Rn. 18).
  • OLG Nürnberg, 11.10.2005 - 9 U 804/05

    Baustoffe - Keine Gewährleistungsansprüche bei Nichtbeachtung der Rügepflicht

    sondern vom Empfänger auch durch einfache technische Überprüfungen auf ihre vertragsgemäße Beschaffenheit untersucht werden muss (BGH NJW 1976, 625 ff.); darauf hat das Landgericht Ansbach zu Recht hingewiesen.
  • BGH, 06.12.2017 - VIII ZR 2/17

    Ansprüche eines Futtermittelwerkbetreibers gegenüber einem Insolvenzverwalter auf

    Ist für bestimmte Bereiche des Handelsverkehrs eine besondere Art der Untersuchung des Kaufgegenstands auf etwa vorhandene Mängel üblich und besteht damit insoweit ein Handelsbrauch, kann dies die Art und den Umfang der Untersuchungsobliegenheit beeinflussen (vgl. BGH, Urteile vom 3. Dezember 1975 - VIII ZR 237/74, NJW 1976, 625 unter II; vom 17. September 2002 - X ZR 248/00, juris Rn. 18).
  • OLG München, 29.07.2009 - 7 U 5584/08

    Handelskauf: Unverzügliche Untersuchungs- und Rügeobliegenheit bei Lieferung von

    Hinzu kommt, dass hinsichtlich Art und Ausmaß der gebotenen Untersuchung an den fachmännischen Käufer - wie es die Beklagte ist - in der Regel weitergehende Anforderungen zu stellen sind als an den Nichtfachmann (vgl. BGHG NJW 1976, 625).

    Ist nämlich - wie vorliegend - eine Untersuchung der Kaufsache sachlich geboten und dem Käufer zumutbar, so hat der Käufer diese Untersuchung auch beim Fehlen eines entsprechenden Handelsbrauchs vorzunehmen (BGH NJW 1976, 625).

  • BGH, 20.04.1977 - VIII ZR 141/75

    Umfang der kaufmännischen Rügeobliegenheit - Anforderungen an die Verpflichtung

    In denjenigen Fällen, in denen die höchstrichterliche Rechtsprechung eine Probeverarbeitung (RGZ Seuff.Arch. Bd. 44 Nr. 124) oder die Vornahme einfacher chemischer bzw. technischer Proben (Senatsurteile vom 14. Oktober 1970 - VIII ZR 156/68 aaO und vom 3. Dezember 1975 - VIII ZR 237/74 = WM 1976, 55 = NJW 1976, 625) für erforderlich gehalten hat, war die Mangelfreiheit auf anderem Wege nicht festzustellen (vgl. dazu Brüggemann aaO § 377 Anm. 13; Baumbach/Duden, HGB, 22. Aufl. §§ 377 f Anm. 5 G).
  • OLG Frankfurt, 21.01.2009 - 21 U 81/04

    Streit um Mangelhaftigkeit von Edelstahlblechen als Fassadenverkleidung

    Dabei bestimmt sich das Maß der zumutbaren Untersuchungen objektiv an Hand der Umstände des Einzelfalls, insbesondere unter Berücksichtigung der Größe und Art des Betriebs, der Branche, des notwendigen technischen und organisatorischen Aufwands, der Kosten der Untersuchung, drohender Folgeschäden bei einer Weiterverarbeitung und ähnlicher Umstände (vgl. BGH NJW 1976, 625ff; Baumbach-Hopt, HGB, 33. Aufl., § 377 Rn. 25).

    Grundsätzlich hatte die Beklagte daher jede der eingehenden Teillieferungen der Klägerin ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 BGB) zu überprüfen, wobei die gelieferten Bleche im Rahmen der kaufmännischen Prüfungspflicht nicht nur einer Sichtprüfung zu unterziehen waren, sondern gegebenenfalls auch durch einfache technische Überprüfungen auf ihre vertragsgemäße Beschaffenheit untersucht werden mussten (vgl. BGH NJW 1976, 625 ff).

  • BGH, 04.02.1992 - X ZR 105/90

    Rechtsnatur eines Vertrages über die Ausrüstung und Färbung von Stoffen

  • OLG Oldenburg, 05.09.1997 - 6 U 113/97

    Handelskauf, Tiefkühlfleisch

  • OLG Koblenz, 16.12.1988 - 2 U 1436/87

    Anwendbarkeit der Vorschriften über den Werkvertrag auf Werklieferungsverträge;

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