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   BGH, 28.05.2014 - VIII ZR 241/13   

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https://dejure.org/2014,11236
BGH, 28.05.2014 - VIII ZR 241/13 (https://dejure.org/2014,11236)
BGH, Entscheidung vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13 (https://dejure.org/2014,11236)
BGH, Entscheidung vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13 (https://dejure.org/2014,11236)
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Volltextveröffentlichungen (12)

Kurzfassungen/Presse (14)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Wirksamkeit einer Restwertgarantie in Verbraucher-Leasingverträgen

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Leasingrecht: Restwertausgleich beim Leasing

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit von Restwertklauseln in Verbraucher-Leasingverträgen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Restwertleasing

  • lto.de (Kurzinformation)

    Leasing - Kunden müssen Restwertausgleich zahlen

  • Jurion (Kurzinformation)

    Restwertgarantieklausel bei Leasingverträgen wirksam

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Zur Restwertgarantie in Verbraucher-Leasingverträgen

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Bei Auto-Leasing auf Restwert achten!

  • channelpartner.de (Zusammenfassung)

    Zu Verbraucher-Leasingverträgen - Wirksamkeit einer Restwertgarantie

  • haerlein.de (Zusammenfassung)

    In Leasingverträgen gegenüber Verbrauchern verwendete Restwertgarantieklauseln sind wirksam

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Restwertgarantieklausel bei Leasing-Fahrzeugen rechtmäßig

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Wirksamkeit einer Restwertgarantie in Verbraucher-Leasingverträgen

  • Betriebs-Berater (Pressemitteilung)

    Wirksamkeit einer Restwertgarantie in Verbraucher-Leasingverträgen

  • mgup-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Leasinggeber kann von Verbrauchern Ausgleich des Restwertes verlangen

Besprechungen u.ä. (2)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Restwertgarantieklausel bei Leasingverträgen wirksam

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 305c Abs. 1, §§ 307, 535 Abs. 1 Satz 1; UStG § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 10 Abs. 1 Satz 2
    Zur Wirksamkeit einer Restwertgarantieklausel in Verbraucherleasingverträgen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZMR 2014, 966
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 03.12.2014 - VIII ZR 224/13

    Zahlungsanspruch des Mieters für Schönheitsreparaturen

    Bei den Regelungen in § 11 des Mietvertrags handelt es sich - wovon auch die Parteien im Revisionsverfahren ausgehen und was der Senat, da weitere Feststellungen hierzu nicht erforderlich sind, selbst entscheiden kann (vgl. Senatsurteile vom 21. Oktober 2009 - VIII ZR 244/08, NJW 2010, 293 Rn. 10; vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, juris Rn. 18) - um Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB.
  • BGH, 21.06.2016 - VI ZR 475/15

    Formularvertrag mit einem Kraftfahrzeuggutachter: Inhaltskontrolle für eine

    Eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat einen überraschenden Inhalt i.S.v. § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966 Rn. 19; vom 18. Mai 1995 - IX ZR 108/94, BGHZ 130, 19, 25; vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 344/13, NZBau 2014, 757 Rn. 14; vom 9. Dezember 2009 - XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 12; vom 11. Dezember 2003 - III ZR 118/03, WM 2004, 278, 280; vom 26. Juli 2012 - VII ZR 262/11, MDR 2012, 1247 Rn. 10; vom 30. Juni 1995 - V ZR 184/94, BGHZ 130, 150, 154).
  • LG Saarbrücken, 28.07.2014 - 6 S 6/13

    Wirksamkeit der Restwertgarantieklausel in einem Auto-Leasing-Vertrag

    Das Amtsgericht Neunkirchen ist zutreffend davon ausgegangen, dass eine Verpflichtung des Leasingnehmers zum sogenannten Restwertausgleich, wie sie in dem von der Beklagten unterzeichneten Leasingformular enthalten ist, wegen des einem Finanzierungsleasingvertrag tragend zugrunde liegenden Vollamortisationsprinzips auch in der hier gewählten Gestaltung (Restwertgarantie) leasingtypisch und als solche rechtlich unbedenklich ist (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13, zit. n. juris).

    Selbst die Einfügung eines individuell kalkulierten Restwerts stellt lediglich eine notwendige, gleichwohl aber unselbständige Ergänzung der Klausel dar und berührt deshalb im Übrigen nicht ihren Charakter als Allgemeine Geschäftsbedingung (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13; Urteil vom 19.06.1991 - VIII ZR 244/90; BGH, Urteil vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90, WM 1991, 1499; Urteil vom 2. Juli 1998 - IX ZR 255/97, WM 1998, 1675; Urteil vom 27. November 2003 - VII ZR 53/03, BGHZ 157, 102, 106 f.).

    Hierzu zählen der Grad der Abweichung vom dispositiven Gesetzesrecht und die für den Geschäftskreis übliche Gestaltung einerseits, Gang und Inhalt der Vertragsverhandlungen sowie der äußere Zuschnitt des Vertrages andererseits (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13, zit. n. juris; BGH, Urteil vom 26. Februar 2013 - XI ZR 417/11, WM 2013, 696).

    Denn Finanzierungsleasingverträge sind dadurch gekennzeichnet, dass Anschaffungs- und Finanzierungsaufwand des Leasinggebers einschließlich seines Gewinns durch die Zahlung der entsprechend kalkulierten Leasingraten während der Vertragsdauer, gegebenenfalls in Verbindung mit der vereinbarten Abschlusszahlung oder - wie hier - dem Erlös aus der Verwertung des zurückgegebenen Leasingguts nebst einer etwaigen Zusatzzahlung, an den Leasinggeber zurückfließen (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13, zit. n. juris; Urteil vom 14. November 2012 - VIII ZR 22/12, WM 2013, 2235).

    Entscheidend ist vielmehr die an den typischen vertraglichen Gestaltungsformen orientierte Erkenntnismöglichkeit des für derartige Verträge zu erwartenden Kundenkreises, sofern - wie hier nicht der Fall - der Leasinggeber dem Leasinginteressenten nicht besonderen Anlass gegeben hat, mit der verwendeten Klausel nicht rechnen zu müssen (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13 m.w.Nachw.).

    Hingegen sind Abreden über den unmittelbaren Gegenstand der Hauptleistungen (sog. Leistungsbeschreibungen) mit Rücksicht auf die Vertragsfreiheit ebenso wie Vereinbarungen über das vom anderen Teil zu erbringende Entgelt, insbesondere soweit sie dessen Höhe betreffen, der Inhaltskontrolle nach den genannten Bestimmungen entzogen (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13, zit. n juris; Palandt/Grüneberg BGB, § 307 Rn.59; OLG Hamm in ZIP 1996, 607).

    Folglich hat auch der Zahlungsanspruch des Leasinggebers auf Ausgleich einer etwaigen Differenz zwischen kalkuliertem Restwert und Verwertungserlös Entgeltcharakter (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13; Urteil vom 01. März 2000 - VIII ZR 177/99).

    Dazu gehört auch, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen wirtschaftliche Nachteile und Belastungen soweit erkennen lassen, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13; BGH, Urteil vom 23. Februar 2011 - XII ZR 101/09, NJW-RR 2011, 1144; Urteil vom 10. November 2011 - III ZR 77/11, WM 2012, 947; Urteil vom 15. Mai 2013 - IV ZR 33/11, VersR 2013, 888; Urteil vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, WM 2014, 307).

    Ihm ist vielmehr genügt, wenn die Klausel in Verbindung mit dem übrigen Vertragsinhalt alle Angaben enthält, deren es zur Berechnung des nach der Klausel geschuldeten Betrags bedarf (vgl. BGH, Urteil vom 28.05.2014 - VIII ZR 241/13, zit. n.juris; BGH Urteil vom 4. Juni 1997 - VIII ZR 312/96, NJW 1997, 3166-3167).

  • BGH, 22.07.2014 - VIII ZR 179/13

    Erfolglosigkeit einer Anhörungsrüge nach § 321a Abs. 1 ZPO

    Die in Abschnitt IV Nr. 5 Abs. 1 der Leasingbedingungen im letzten Halbsatz enthaltene Formulierung hat die Prozessbevollmächtigte der Beklagten zwar in der mündlichen Revisionsverhandlung erstmals noch zusätzlich aufgegriffen, sie jedoch ausdrücklich nur auf die aus ihrer Sicht noch nicht angepassten älteren Leasingbedingungen in dem gleichzeitig mitverhandelten Rechtsstreit VIII ZR 241/13 bezogen.

    Der Senat, der die beiden gleichzeitig verhandelten Sachen auch gleichzeitig schlussberaten hat, hat sich damit befasst und in dem in der Parallelsache VIII ZR 241/13 verkündeten Urteil unter Randnummer 34 zusätzlich dargelegt, warum er die in der Revisionsverhandlung herangezogene Klausel für nicht entscheidungserheblich hält.

  • BGH, 09.03.2017 - 1 StR 350/16

    Betrug: Vorliegen eines Vermögensschadens bei "Sale-and-lease-back-Geschäft"

    Es ist nicht deswegen bedeutungslos, weil Finanzierungsleasingverträgen das Vollamortisationsprinzip bezüglich der erworbenen Gegenstände zugrunde liegt (vgl. BGH, Urteil vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966) und der Eigentumserwerb letztlich nur der Verschaffung eines Sicherungsmittels dient.
  • BGH, 21.06.2016 - VI ZR 476/15

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Wirksamkeit einer Formularklausel zur

    Eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat einen überraschenden Inhalt i.S.v. § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966 Rn. 19; vom 18. Mai 1995 - IX ZR 108/94, BGHZ 130, 19, 25; vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 344/13, NZBau 2014, 757 Rn. 14; vom 9. Dezember 2009 - XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 12; vom 11. Dezember 2003 - III ZR 118/03, WM 2004, 278, 280; vom 26. Juli 2012 - VII ZR 262/11, MDR 2012, 1247 Rn. 10; vom 30. Juni 1995 - V ZR 184/94, BGHZ 130, 150, 154).
  • BGH, 21.06.2016 - VI ZR 477/15

    Einordnung einer formularmäßig in einem Vertrag über die Erstellung eines

    Eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat einen überraschenden Inhalt i. S. v. § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966 Rn. 19; vom 18. Mai 1995 - IX ZR 108/94, BGHZ 130, 19, 25; vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 344/13, NZBau 2014, 757 Rn. 14; vom 9. Dezember 2009 - XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 12; vom 11. Dezember 2003 - III ZR 118/03, WM 2004, 278, 280; vom 26. Juli 2012 - VII ZR 262/11, MDR 2012, 1247 Rn. 10; vom 30. Juni 1995 - V ZR 184/94, BGHZ 130, 150, 154).
  • LG Krefeld, 17.05.2018 - 5 O 35/17

    Rückzahlung der Dienstleistungsvergütung i.R.e. nichtigen Dienstleistungsvertrags

    Der Ausschluss des Rückforderungsanspruchs setzt einen beiderseitigen Gesetzesverstoß nicht voraus, sondern greift auch ein, wenn lediglich der Leistende verwerflich gehandelt hat (BGH, Urteil vom 10.04.2014, VIII ZR 241/13; Urteil vom 14.07.1993, XII ZR 262/91, jeweils zitiert nach juris).
  • OLG Frankfurt, 05.12.2013 - 12 U 89/12

    Restwertausgleich bei Kfz-Leasing

    Der Senat schließt sich der in der Literatur (vgl. Reinking/Eggert, aaO, L 37, m.w.N.) sowie der von den Oberlandesgerichten Saarbrücken (2 U 35/13, RN 36, anhängig BGH, VIII ZR 241/13) und Hamm (1-30 U 166/12, zit. n. juris) in ihren Urteilen vertretenen Auffassung an, dass unbeschadet der in der Vereinbarung ausbedungenen Umsatzsteuer auf den Differenzbetrag zwischen kalkuliertem Restwert und Verwertungserlös sowie deren Inrechnungstellung den Restwertabrechnungsansprüchen eine steuerbare Leistung der Klägerin als Leasinggeberin im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 3 Abs. 9 S. 1 UStG gegenüber steht, die zur Abführung der Umsatzsteuer verpflichtet.
  • AG Wuppertal, 12.07.2018 - 33 C 324/17
    Eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat einen überraschenden Inhalt i.S.v. § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. u.a. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13).
  • OLG Düsseldorf, 20.01.2016 - 27 U 16/14
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