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   BGH, 21.06.1967 - VIII ZR 26/65   

Volltextveröffentlichungen (3)

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  • Jurion

    Anwendung der Rechtssprechung zu hintereinander geschalteten Kaufverträgen auf den Werklieferungsvertrag - Zusicherung bestimmter Eigenschaften eines Vetragsgegenstandes durch seine konkrete Bezeichnung in Abgrenzung zur im Verkehr üblich gewordenen Bezeichnung - Rechtsfigur des Erfüllungsgehilfen beim Werklieferungsvertrag - Verwendung eines Warenzeichens für die eigene Ware als Übernahme der Gewähr für die vergleichbare Qualität der eigenen mit der bezeichneten Ware am Beispiel des TREVIRA-Gewebs

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 48, 118
  • NJW 1967, 1903
  • MDR 1967, 916
  • DB 1967, 1407



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Wird zitiert von ... (35)  

  • BGH, 02.04.2014 - VIII ZR 46/13

    Zum Ersatz von Aus- und Einbaukosten im Rahmen der Sachmängelhaftung bei einem

    Beim Kaufvertrag ist der vom Verkäufer eingeschaltete Hersteller der Kaufsache nicht Erfüllungsgehilfe des Verkäufers; gleiches gilt gemäß § 651 Satz 1 BGB beim Werklieferungsvertrag, wenn der Lieferant einen Dritten mit der Bearbeitung der Sache betraut (Bestätigung von BGH, 21. Juni 1967, VIII ZR 26/65, BGHZ 48, 121).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der Vorlieferant des Verkäufers nicht dessen Gehilfe bei der Erfüllung der Verkäuferpflichten gegenüber dem Käufer; ebenso ist auch der Hersteller der Kaufsache nicht Erfüllungsgehilfe des Händlers, der die Sache an seine Kunden verkauft (Senatsurteile vom 21. Juni 1967 - VIII ZR 26/65, BGHZ 48, 118, 121 f.; vom 15. Juli 2008 - VIII ZR 211/07, BGHZ 177, 224 Rn. 29; Senatsbeschluss vom 14. Januar 2009 - VIII ZR 70/08, NJW 2009, 1660 Rn. 11; BGH, Urteil vom 19. Juni 2009 - V ZR 93/08, BGHZ 181, 317 Rn. 19; vgl. auch BGH, Urteile vom 22. Februar 1962 - VII ZR 205/60, juris Rn.18; vom 9. Februar 1978 - VII ZR 84/77, NJW 1978, 1157).

    Der Senat hat bereits vor der Schuldrechtsreform den Grundsatz, dass sich der Verkäufer seines Vorlieferanten nicht als Erfüllungsgehilfen bedient, entsprechend gelten lassen, wenn der Werklieferer einer vertretbaren Sache diese durch einen Dritten hatte bearbeiten lassen (Senatsurteil vom 21. Juni 1967 - VIII ZR 26/65, aaO).

  • BGH, 15.07.2008 - VIII ZR 211/07

    Zum Anspruch des Käufers mangelhafter Parkettstäbe auf Ersatz der Kosten für die

    Ein etwaiges Verschulden des Herstellers musste sich die Beklagte, wie die Vorinstanzen mit Recht angenommen haben, nicht gemäß § 278 BGB zurechnen lassen, weil der Hersteller nicht Erfüllungsgehilfe des Verkäufers ist (st.Rspr.; vgl. BGHZ 48, 118).
  • BGH, 26.11.1968 - VI ZR 212/66

    Beweislastgrundsätze bei der Produkthaftung

    In aller Regel läßt sich sogar in der Werbung für Markenwaren, die den Endabnehmer in besonders eindringlicher Weise anspricht, noch keine Zusage finden, für etwaige Mängel der Ware haften zu wollen (BGHZ 48, 118, 122 [BGH 21.06.1967 - VIII ZR 26/65] /123).

    In seinem Urteil BGHZ 48, 118 hat er es abgelehnt, der Werbung haftungsbegründende Kraft zuzulegen.

  • OLG Karlsruhe, 19.07.2016 - 12 U 31/16

    Gewährleistung beim Handelskauf: Anforderungen an die Untersuchungs- und

    Hersteller oder Zulieferer sind grundsätzlich keine Erfüllungsgehilfen des Verkäufers im Verhältnis zum Käufer (vgl. BGH NJW 1981, 1269, 1270; BGHZ 48, 118 = NJW 1967, 1903 f.; Baumbach/Hopt, HGB, 36. Aufl., § 377 Rn. 54; Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn/Müller, HGB, 3. Aufl., § 377 Rn. 236; Staudinger/Caspers, BGB, 2014, § 278 Rn. 38).
  • BGH, 24.11.1976 - VIII ZR 137/75

    Schwimmerschalter

    Das ist dann der Fall, wenn nicht - wie beim Werkvertrag oder beim Werklieferungsvertrag über eine nicht vertretbare Sache (§ 631, § 651 Abs. 1 Satz 2, 2. Halbsatz BGB) - die entgeltliche Schöpfung des Wertes gerade für den Besteller, sondern die mit dem Warenumsatz verbundene Übertragung von Eigentum und Besitz auf den "Besteller" im Vordergrund steht (BGHZ 48, 118, 121; Mezger in BGB-RGRK, 12. Aufl. vor § 433 Anm. 12; Larenz, Lehrbuch des Schuldrechts, Band 11, 9. Aufl. § 49 IV).
  • BGH, 21.05.2010 - V ZR 244/09

    Anspruch des Grundstückseigentümers und Nießbrauchsberechtigten an einem

    Der Hinweis der Revisionserwiderung darauf, dass ein Verkäufer oder Werkunternehmer sich das Verhalten seines Lieferanten nicht zurechnen lassen muss (vgl. BGHZ 48, 118, 120; BGH, Urt. v. 9. Februar 1978, VII ZR 84/77, NJW 1978, 1157; Urt. v. 12. Dezember 2001, X ZR 192/00, NJW 2002, 1565) geht schon deshalb fehl, weil der Beklagte der Klägerin zu 2 nicht die für den Anbau von Mais von ihm für nützlich erachtete Düngung des Grundstücks schuldete.
  • BVerfG, 25.10.1977 - 1 BvR 15/75

    Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit der Heranziehung der (selbständigen)

    Der "Wert" des Unternehmens als solcher kommt auch sinnfällig darin zum Ausdruck, daß der Handelsvertreter bei Beendigung des Dienstvertrags mit seinem Unternehmer einen angemessenen Ausgleich nach § 89 b Abs. 1 HGB erhält und daß er bei Abgabe der Vertretung an einen anderen Handelsvertreter eine Abstandsvergütung erhalten kann (vgl. BGH, DB 1967, S. 1407 und NJW 1975, S. 1926 [1927]).
  • BGH, 22.09.2003 - II ZR 172/01

    Grob fahrlässige Annahme der Verfügungsbefugnis des Veräußerers bei verlängertem

    Wie sich bereits aus der Typbezeichnung in der Bestellung und dem Bestätigungsschreiben der Klägerin ergibt, stammten die Turmsegmente entweder aus einer Serienproduktion der Klägerin oder waren aufgrund der Bestellung nach Katalog gefertigt worden, so daß nicht die entgeltliche Schöpfung eines Werkes gerade für den Besteller, sondern die mit dem Warenumsatz verbundene Übertragung von Eigentum und Besitz im Vordergrund stand (vgl. BGHZ 48, 118, 121; BGH, Urt. v. 24. November 1976 - VIII ZR 137/75, NJW 1977, 379; Urt. v. 12. März 1986 - VIII ZR 332/84, NJW 1986, 1927; Urt. v. 22. Juli 1998 - VIII ZR 220/97, ZIP 1998, 1722, 1723).
  • OLG Frankfurt, 24.01.2013 - 3 U 142/11

    Haftung des Lieferanten farbbeschichteter Aluminiumprofile für die Herstellung

    Dabei verkennt der Senat zunächst nicht, dass - bezogen auf den Kaufvertrag - der Lieferant des Verkäufers nicht dessen Gehilfe bei der Erfüllung seiner Pflicht ist, eine Sache dem Käufer zu übereignen (vgl. BGH, Urt. v. 21.06.1967, VIII ZR 26/65, BGHZ 48, 118 - "Trevira" - zit. nach juris, Rn. 9 mit Wiedergabe der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Reichsgerichts und der anfänglichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs; BGH, Urt. v. 15.07.2008, BGHZ 177, 224 = NJW 2008, 2837, zit. nach juris, Rn. 29; BGH, Urt. v. 19.06.2009, V ZR 93/08, BGHZ 181, 317 = NJW 2009, 2674, zit. nach juris, Rn. 19).

    In seinem sog. "Trevira"-Urteil vom 21.06.1967 (BGHZ 48, 118) hat der 8. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs angenommen, bei einem Werklieferungsvertrag schulde der "Unternehmer" - abweichend von § 631 BGB - nicht die Herstellung des Werkes, sondern die Übergabe und Übereignung der Sache, wobei er letzteres aus dem Wortlaut des § 651 Abs. 1 Satz 1 BGB abgeleitet hat (BGH, a.a.O., zit. nach juris, Rn. 10).

  • BGH, 18.06.1980 - VIII ZR 185/79

    Zusicherung der Fabrikneuheit eines Fahrzeugs

    Hierbei gibt nicht in erster Linie der Wille des Verkäufers den Ausschlag, vielmehr kommt es darauf an, wie der Käufer die Äußerungen des Verkäufers auffassen darf (vgl. Senatsurteilevom 12. Mai 1959 - VIII ZR 92/58 = LM BGB § 459 Abs. 2 Nr. 2 = NJW 1959, 1489;vom 20. Dezember 1965 - VIII ZR 220/63 = VersR 1966, 241 = Betrieb 1966, 147;vom 21. Juni 1967 - VIII ZR 26/65 = BGHZ 48, 118;vom 5. Juli 1972 - VIII ZR 74/71 - BGHZ 59, 158 undvom 25. Juni 1975 - VIII ZR 224/73 - NJW 1975, 1693 - WM 1975, 895).
  • BGH, 09.02.1978 - VII ZR 84/77

    Haftung des Werkunternehmers für den Lieferanten eines Ersatzteils

  • BGH, 08.02.1985 - VIII ZR 238/83

    Sandentwässerungssilos - § 477 BGB <Fassung bis 31.12.01>, § 377 HGB,

  • BGH, 25.05.1983 - VIII ZR 55/82

    Auslegung des Begriffs "werkstattgeprüft"

  • BGH, 05.07.1972 - VIII ZR 74/71

    Stillschweigend zugesicherte Eigenschaft

  • BGH, 25.09.1968 - VIII ZR 108/66

    Zur Haftung des Zwischenhändlers für Folgeschäden

  • BGH, 29.05.1968 - VIII ZR 77/66

    Deckenplattenklebstoff - § 459 Abs. 2 BGB <Fassung bis 31.12.01>,

  • OLG Karlsruhe, 27.02.1997 - 11 U 31/96

    Lieferant von Fertigbeton - Erfüllungsgehilfe des Auftragnehmers

  • BGH, 26.11.1968 - VI ZR 205/66

    Anwendbarkeitsvoraussetzungen der Drittschadensliquidation -

  • BGH, 16.05.1984 - VIII ZR 40/83

    Begriff der Falschlieferung

  • OLG Naumburg, 17.04.2003 - 7 U 75/02

    Bezugnahme auf eine DIN-Norm keine Zusicherung bestimmter Eigenschaften

  • BGH, 12.01.1989 - III ZR 231/87

    Haftung der Bundespost für von einer Telefon-Reihenanlage ausgehende Schädigungen

  • BGH, 18.02.1981 - VIII ZR 14/80

    Haftung des Großhändlers für die Angabeneiner vom Hersteller stammenden

  • LG Hagen, 24.08.2012 - 2 O 61/12

    Vertretenmüssen eines Händlers für einen aus einem Herstellerfehler folgenden

  • LG Itzehoe, 05.06.2008 - 7 O 234/07

    Keine Haftung einer Kfz-Werkstatt für Verzug des Ersatzteillieferanten

  • BGH, 14.05.1969 - I ZB 7/68

    »Begleitende Marke« in der Textilbranche

  • LG Dessau-Roßlau, 07.03.2017 - 2 O 131/16

    Kraftfahrzeugkauf: Unzulässiger Einsatz einer Abschalteinrichtung in der

  • BGH, 28.06.1979 - X ZR 13/78

    Anforderungen an die ordnungsgemäße Besetzung eines Gerichtes - Nicht vertretbare

  • BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 112/75

    Schadensersatz nach wiederholter Lieferung untergewichtiger Ware - Unzumutbarkeit

  • OLG Koblenz, 27.05.2009 - 2 U 1428/08

    Haftung eines Baustoffhändlers hinsichtlich des Verwendungsrisikos für ein

  • BGH, 11.06.1975 - I ZR 136/74

    Provisionen - Gesetzesverstoß - Sittenverstoß - Kundschaft - Nachfolger -

  • BGH, 12.03.1971 - V ZR 119/68

    Voraussetzungen für das Anerkenntnis einer Klageforderung - Bewertung der

  • OLG Frankfurt, 16.11.1976 - 5 U 256/75
  • BGH, 08.05.1968 - VIII ZR 62/66

    Arglistiges Verschweigen eines Mangels bei Auslieferung einer Maschine mit einem

  • BGH, 26.05.1975 - III ZR 165/72

    Verlassen der Besprechung vor der beabsichtigten schriftlichen Zusammenfassung

  • BGH, 16.02.1973 - I ZR 155/71

    Auslegung eines Kaufvertrages über ein bewegliches Imbissgeschäft -

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