Rechtsprechung
   BGH, 02.06.2004 - VIII ZR 329/03   

Volltextveröffentlichungen (17)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • verkehrslexikon.de

    Zur Darlegungs- und Beweislast des Käufers bei einem Sachmangel an einem entgegengenommenen Gebrauchtwagen

  • Judicialis
  • ra-skwar.de

    Verbrauchsgüterkauf

  • Prof. Dr. Lorenz

    Beweislast für das Vorliegen eines Mangels, Reichweite der Vermutung des § 476 BGB beim Verbrauchsgüterkauf gebrauchter Sachen

  • Jurion

    Rücktritt von einem Kaufvertrag nach einem aufgetretenen Motorschaden; Umkehr der Beweislast für einen Mangel an einer Kaufsache bei Vorliegen eines Verbrauchsgüterkaufs; Vorliegen eines Sachmangels bei einer ungünstigen Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit; Prüfung eines Schadens an einem Personenkraftwagen (PKW) durch einen durch den Käufer bedingten Fahrfehler; Anrechnung der gezogenen Nutzungen durch den Gebrauch eines PKW

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Beweislast des Käufers für Vorliegen des Sachmangels nach Entgegennahme der Kaufsache

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Sachmangel (Beweislast) Motorschaden - Bei Verbrauchsgüterkauf Beweislastumkehr

  • rabüro.de

    Zur Darlegungs- und Beweislast des Käufers bei einem Sachmangel an einem entgegengenommenen Gebrauchtwagen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 437 § 476
    Darlegungs- und Beweislast für Sachmängel beim Kauf

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB §§ 437, 476
    Kfz-Kauf: Beweislast des Käufers für Vorhandensein eines Sachmangels auch nach neuem Recht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vermutung des § 476 BGB: Käufer muss erst Mangel beweisen!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    §§ 437, 476 BGB
    Was der Grundsatz der Beweislastumkehr nach § 476 BGB tatsächlich bewirkt

  • IWW (Kurzinformation)

    Erstes BGH-Urteil zum neuen Autokaufrecht - Wann gilt die Beweislastumkehr?

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Beweislast bei Gebrauchtwagenkauf nur umkehrbar, wenn der Käufer einen Sachmangel glaubhaft machen kann

  • Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht (Leitsatz)

    Beweislast beim Sachmangel

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    BGH zur Beweislast bei einem Motorschaden

  • 123recht.net (Zusammenfassung und Kurzanmerkung, 26.8.2004)

    § 476 BGB
    Neues (Auto-) Kaufrecht // Nach 30 Monaten Rechtsunsicherheit jetzt höchtrichterliche Entscheidung zu einem wichtigen beweisrechtlichen Grundlagenproblem

Besprechungen u.ä. (7)

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Verkauf von Leasing-Fahrzeugen an Leasing-Nehmer - Ihre Rechte und Argumente bei Haftungsansprüchen Ihrer Kunden

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Schuldrechtsreform - Erstes BGH-Urteil zum neuen (Auto-)Kaufrecht

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 437, 476, 434
    Beweislast des Käufers für Vorliegen des Sachmangels nach Entgegennahme der Kaufsache

  • streifler.de (Entscheidungsanmerkung)

    Gewährleistungsrechte bei einem Autokauf

  • lrz-muenchen.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Sachmangel und Beweislastumkehr im Verbrauchsgütermarkt - Zur Reichweite der Vermutungsregelung in § 476 BGB (Prof. Dr. Stephan Lorenz; NJW 2004, 2299)

  • 123recht.net (Zusammenfassung und Kurzanmerkung, 26.8.2004)

    § 476 BGB
    Neues (Auto-) Kaufrecht // Nach 30 Monaten Rechtsunsicherheit jetzt höchtrichterliche Entscheidung zu einem wichtigen beweisrechtlichen Grundlagenproblem

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Auch beim Verbrauchsgüterkauf muss der Käufer den Mangel beweisen! (IBR 2004, 1124)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 159, 215
  • NJW 2004, 2299
  • ZIP 2004, 1368
  • MDR 2004, 1181 (Ls.)
  • VersR 2005, 231
  • WM 2004, 1489
  • DB 2004, 2210



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Wird zitiert von ... (54)  

  • BGH, 12.10.2016 - VIII ZR 103/15  

    Anwendungsbereich der Beweislastumkehr nach § 476 BGB zugunsten des

    Dagegen muss der Käufer weder darlegen und nachweisen, auf welche Ursache dieser Zustand zurückzuführen ist, noch dass diese in den Verantwortungsbereich des Verkäufers fällt (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 4. Juni 2015, C-497/13, NJW 2015, 2237 Rn. 70 - Faber; Änderung der bisherigen Senatsrechtsprechung; vergleiche Senatsurteile vom 2. Juni 2004, VIII ZR 329/03, BGHZ 159, 215, 217 f. [Zahnriemen]; vom 14. September 2005, VIII ZR 363/04, NJW 2005, 3490 unter II 1 b bb (1) [Karosserieschaden]; vom 23. November 2005, VIII ZR 43/05, NJW 2006, 434 Rn. 20 f. [Turbolader]; vom 18. Juli 2007, VIII ZR 259/06, NJW 2007, 2621 Rn. 15 [defekte Zylinderkopfdichtung]).

    Weiter ist § 476 BGB richtlinienkonform dahin auszulegen, dass dem Käufer die dort geregelte Vermutungswirkung auch dahin zugutekommt, dass der binnen sechs Monaten nach Gefahrübergang zu Tage getretene mangelhafte Zustand zumindest im Ansatz schon bei Gefahrübergang vorgelegen hat (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 4. Juni 2015, C-497/13, aaO Rn. 72 - Faber; Aufgabe der bisherigen Senatsrechtsprechung; vergleiche Urteile vom 2. Juni 2004, VIII ZR 329/03, aaO; vom 22. November 2004, VIII ZR 21/04, NJW 2005, 283 unter [II] 2; vom 14. September 2005, VIII ZR 363/04, aaO; vom 23. November 2005, VIII ZR 43/05, aaO Rn. 21; vom 21. Dezember 2005, VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195 Rn. 13 [Katalysator]; vom 29. März 2006, VIII ZR 173/05, BGHZ 167, 40 Rn. 21, 32 [Sommerekzem I]; vergleiche Senatsurteil vom 15. Januar 2014, VIII ZR 70/13, BGHZ 200, 1 Rn. 20 [Fesselträgerschenkelschaden]).

    Denn danach gilt die in § 476 BGB für den Verkaufsgüterkauf angeordnete Beweislastumkehr nicht für die Frage, ob überhaupt ein Sachmangel vorliegt (Senatsurteile vom 2. Juni 2004 - VIII ZR 329/03, BGHZ 59, 215, 217 f. [Zahnriemen]; vom 14. September 2005 - VIII ZR 363/04, NJW 2005, 3490 unter II 1 b bb (1) [Karosserieschaden]; vom 23. November 2005 - VIII ZR 43/05, NJW 2006, 434 Rn. 20 f. [Turboladerschaden]; vom 18. Juli 2007 - VIII ZR 259/06, NJW 2007, 2621 Rn. 15 [defekte Zylinderkopfdichtung]).

    (1) Vielmehr setzt die Regelung des § 476 BGB einen binnen sechs Monaten nach Gefahrübergang aufgetretenen Sachmangel voraus und begründet eine lediglich in zeitlicher Hinsicht wirkende Vermutung dafür, dass dieser Mangel bereits im Zeitpunkt des Gefahrübergangs vorlag (Senatsurteile vom 2. Juni 2004 - VIII ZR 329/03, aaO; vom 22. November 2004 - VIII ZR 21/04, NJW 2005, 283 unter II 2; vom 14. September 2005 - VIII ZR 363/04, aaO; vom 23. November 2005 - VIII ZR 43/05, aaO Rn. 21; vom 21. Dezember 2005 - VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195 Rn. 13 [Katalysator]; vom 29. März 2006 - VIII ZR 173/05, BGHZ 167, 40 Rn. 21, 32 [Sommerekzem I]; vgl. auch Senatsurteil vom 15. Januar 2014 - VIII ZR 70/13, BGHZ 200, 1 Rn. 20 [Fesselträgerschenkelschaden]).

    (3) Eine weitere Erleichterung greift zugunsten des Käufers nach der Rechtsprechung des Senats in den Fällen ein, in denen die binnen sechs Monaten nach Gefahrübergang in Erscheinung getretene Abweichung von der Sollbeschaffenheit unstreitig (vgl. Senatsurteil vom 2. Juni 2004 - VIII ZR 329/03, aaO, S. 218) oder vom Verkäufer nachgewiesen (vgl. Senatsurteil vom 15. Januar 2014 - VIII ZR 70/13, aaO Rn. 17) bei Gefahrübergang noch nicht vorhanden war.

    (1) Nach der (bisherigen) Rechtsprechung des Senats greift die in § 476 BGB geregelte Vermutungswirkung nur dann ein, wenn der Käufer zuvor dargelegt und im Bestreitensfall nachgewiesen hat, dass ein Sachmangel, also eine dem Verkäufer zuzurechnende Abweichung der Istbeschaffenheit von der (geschuldeten) Sollbeschaffenheit (vgl. § 434 Abs. 1 BGB), vorliegt und dieser binnen sechs Monaten ab Gefahrübergang aufgetreten ist (st. Rspr.; vgl. etwa Senatsurteile vom 2. Juni 2004 - VIII ZR 329/03, aaO S. 217 f. mwN aus dem Schrifttum; vom 14. September 2005 - VIII ZR 363/04, aaO; vom 23. November 2005 - VIII ZR 43/05, aaO Rn. 21).

    Zum anderen hat der Senat den Ausführungen in der Gesetzesbegründung zu § 476 BGB entnommen, dass der Käufer auch nach neuem Schuldrecht die Darlegungs- und Beweislast für die einen Sachmangel begründenden Tatsachen trägt (Senatsurteil vom 2. Juni 2004 - VIII ZR 329/03, aaO).

    Aufgrund dieser Erwägungen hat er dem Käufer die Darlegungs- und Beweislast dafür auferlegt, dass der von ihm gerügte Mangel auf eine Abweichung von der geschuldeten Sollbeschaffenheit und nicht auf eine nicht in die Verantwortlichkeit des Verkäufers fallende andere Ursache, etwa auf eine unsachgemäße Handhabung der Sache (Senatsurteil vom 2. Juni 2004 - VIII ZR 329/03, aaO S. 219) oder auf einen üblichen Verschleiß (vgl. Senatsurteil vom 23. November 2005 - VIII ZR 43/05, aaO Rn. 19), zurückzuführen ist (vgl. auch Senatsurteil vom 9. März 2011 - VIII ZR 266/09, NJW 2011, 1664 Rn. 10, 13 mwN [zu § 363 BGB]).

  • BGH, 23.11.2005 - VIII ZR 43/05  

    Beweisvereitelung eines Gebrauchtwagenkäufers bei Beseitigung eines angeblich

    Eine Sachmängelhaftung der Beklagten kommt daher insoweit nur in Betracht, wenn der Turboladerdefekt seinerseits auf eine Ursache zurückzuführen ist, die eine vertragswidrige Beschaffenheit des Fahrzeugs darstellt und die bei Gefahrübergang bereits vorhanden war (vgl. Senatsurteil BGHZ 159, 215, 218).

    Macht der Käufer - wie hier der Kläger - Rechte nach § 437 BGB geltend, nachdem er die Kaufsache entgegengenommen hat, trifft ihn die Darlegungs- und Beweislast für die einen Sachmangel begründenden Tatsachen (Senatsurteil BGHZ 159, 215, 217 f. m.w.Nachw.).

    Eine Sachmängelhaftung der Beklagten kommt daher insoweit nur in Betracht, wenn der Motorschaden seinerseits auf eine Ursache zurückzuführen ist, die eine vertragswidrige Beschaffenheit des Fahrzeugs darstellt und die bereits bei Gefahrübergang vorhanden war (vgl. Senatsurteil BGHZ 159, 215, 218 und oben unter II 1 a).

  • BGH, 14.09.2005 - VIII ZR 363/04  

    Beweislastumkehr gemäß § 476 BGB bei Karosseriebeschädigungen

    (1) Die Revision vertritt hierzu unter Hinweis auf das Senatsurteil vom 2. Juni 2004 (VIII ZR 329/03, BGHZ 159, 215 = ZGS 2004, 309 = NJW 2004, 2229) die Auffassung, die Vermutung greife schon deswegen nicht ein, weil die Karosserieverformung auch - nach der Übergabe des Fahrzeugs - durch den Kläger verursacht worden sein könne und der Kläger nicht bewiesen habe, dass die Verformung schon bei Gefahrübergang vorhanden gewesen sei und damit einen Sachmangel darstelle.

    (1) Wie der Senat bereits entschieden hat, findet die Vorschrift des § 476 BGB auch auf den Verkauf gebrauchter Sachen Anwendung (Senatsurteil vom 2. Juni 2004 aaO; ebenso MünchKommBGB/S. Lorenz, 4. Aufl., § 476 Rdnr. 16 m.w.Nachw. auch zur Gegenmeinung).

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