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   BGH, 10.10.1990 - VIII ZR 370/89   

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https://dejure.org/1990,1610
BGH, 10.10.1990 - VIII ZR 370/89 (https://dejure.org/1990,1610)
BGH, Entscheidung vom 10.10.1990 - VIII ZR 370/89 (https://dejure.org/1990,1610)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 1990 - VIII ZR 370/89 (https://dejure.org/1990,1610)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Konzessionsvertrag - Beendigung des Vertrages - Versorgungspflicht des Energieversorgungsunternehmens - Schuldung einer Vergütung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 305, § 157; EnergWiG § 6
    Ansprüche der Gemeinde für die Nutzung von Grund und Boden durch ein Energieversorgungsunternehmen nach Beendigung des Konzessionsvertrages

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 176
  • NJW-RR 1991, 176
  • MDR 1991, 329
  • WM 1991, 140
  • DB 1991, 227
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 18.01.2017 - VIII ZR 17/16

    Wohnraummiete: Bemessung der Nutzungsentschädigung bei verspäteter Rückgabe der

    (aa) Der Bundesgerichtshof hat ausgesprochen, dass durch die Regelung des § 546a Abs. 1 BGB im Rahmen des nach Beendigung des Mietvertrages bestehenden Abwicklungsverhältnisses ein vertragsähnlicher Anspruch begründet wird (vgl. BGH, Urteile vom 29. Januar 2015 - IX ZR 279/13, BGHZ 204, 83 Rn. 80; vom 23. Juli 2003 - XII ZR 16/00, NZM 2003, 871 unter II 1; vom 11. Mai 1988 - VIII ZR 96/87, BGHZ 104, 285, 290 mwN), durch den ein zusätzlicher Druck auf den früheren Mieter ausgeübt werden soll, die geschuldete Rückgabe der Mietsache zu vollziehen (BGH, Urteile vom 22. März 1989 - VIII ZR 155/88, BGHZ 107, 123, 129; vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89, NJW-RR 1991, 176 unter B II 1 d [zu § 557 BGB aF]; vom 7. Januar 2004 - VIII ZR 103/03, NZM 2004, 354 unter II 2 a; vom 5. Oktober 2005 - VIII ZR 57/05, NZM 2006, 52 unter II 2; vom 27. Mai 2015 - XII ZR 66/13, NJW 2015, 2795 Rn. 21).
  • BGH, 07.01.2004 - VIII ZR 103/03

    Formularmäßige Vereinbarung der Fortzahlung der Leasingraten bei nichterfolgter

    Dieses Merkmal ist entgegen der Ansicht der Revision eine wesentliche Voraussetzung der Vorschrift (Senatsurteil vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89, WM 1991, 140 unter B II 1 d).

    Durch deren Rechtsfolge, die Verpflichtung zur Fortzahlung der Miete, wird Druck auf den Mieter ausgeübt, die geschuldete Rückgabe der Mietsache zu vollziehen (Senatsurteile BGHZ 107, 123, 128 f. und vom 10. Oktober 1990 aaO).

  • BGH, 17.04.2002 - VIII ZR 297/01

    Auslegung eines Unternehmenskaufvertrages; Übernahme von Schulden durch den

    Voraussetzung für eine ergänzende Vertragsauslegung ist zunächst, daß die Vereinbarung der Parteien eine Regelungslücke - eine planwidrige Unvollständigkeit - aufweist (BGHZ 127, 138, 142; Senatsurteil vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89, NJW-RR 1991, 176 unter B II 2 a; BGH, Urteil vom 20. Dezember 1996 - V ZR 259/95, NJW 1997, 652).

    Im übrigen findet die ergänzende Auslegung ihre Grenze an dem im - wenn auch lückenhaften - Vertrag zum Ausdruck gekommenen Parteiwillen; sie darf daher nicht zu einer Abänderung oder Erweiterung des Vertragsgegenstandes führen (vgl. Senatsurteil vom 10. Oktober 1990 aaO).

  • BGH, 21.09.1994 - XII ZR 77/93

    Verzinsung einer Mietkaution

    Da die Parteien diese regelungsbedürftige Frage nicht geregelt haben, weist der zwischen ihnen bestehende Mietvertrag eine Regelungslücke - eine planwidrige Unvollständigkeit - auf, so daß eine ergänzende Vertragsauslegung geboten ist (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89 - NJW-RR 1991, 176, 177; Urteil vom 17. Juni 1993 - IX ZR 158/92 - NJW-RR 1993, 1377, 1378, jeweils m.N.).
  • BGH, 21.03.1996 - III ZR 245/94

    Bereicherungshaftung eines Energieversorgungsunternehmens wegen der Nutzung

    Ein vertraglicher Anspruch auf Zahlung einer Konzessionsabgabe scheidet daher aus; er läßt sich auch nicht über den Weg einer ergänzenden Vertragsauslegung - was zumindest voraussetzen würde, daß in der Vergangenheit zwischen den Parteien bzw. ihren Rechtsvorgängern konzessionsvertragliche Beziehungen bestanden hätten - oder über eine Anwendung der Rechtsfigur des faktischen Vertrags begründen (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89 - NJW-RR 1991, 176 f).

    aa) Allerdings knüpft die in § 6 Abs. 1 EnWG statuierte allgemeine Anschluß- und Versorgungspflicht eines EVU allein an die faktische Versorgung an; sie ist insbesondere nicht vom Bestehen eines Konzessionsvertrags abhängig (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 1990, aaO.).

  • BGH, 18.05.1995 - III ZR 109/94

    Unerlaubte Rechtsberatung durch Vertretung einer Gemeinde gegenüber

    Vereinbarungen zwischen der Gemeinde und einem Versorgungsunternehmen, die diesem gegen Zahlung eines Entgelts (Konzessionsabgabe) das Recht auf Benutzung öffentlicher Verkehrswege zur Energieversorgung einräumen (vgl. § 1 der Konzessionsabgabenverordnung - KAV - vom 9. Januar 1992, BGBl. I 12, sowie die in § 9 KAV genannten entsprechenden früheren Regelungen; s.a. § 103 Abs. 1 Nr. 2 GWB), sind privatrechtlicher Natur (vgl. Senatsurteil BGHZ 89, 226, 230; Ludwig/Odenthal Lexikon Energie Stichwort Konzessionsabgaben Erg.Lfg. März 1994 S. 13 ff; s.a. BGH, Urteil vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89 = BGHWarn 1990 Nr. 281 = RdE 1991, 104 sowie § 8 Abs. 10 FStrG und § 23 StrWG NW).
  • BGH, 26.02.1997 - VIII ZR 128/96

    Anspruch des Forderungskäufers auf Auskehrung an den Forderungsverkäufer wegen

    Dabei kann, dem Berufungsgericht folgend, offenbleiben, ob die vertraglichen Absprachen der Parteien überhaupt eine durch ergänzende Vertragsauslegung zu schließende Regelungslücke, also eine planwidrige Unvollständigkeit (BGHZ 90, 69, 73 f [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; Senatsurteile vom 14. März 1990 - VIII ZR 18/89 = WM 1990, 1202 unter II 2 c; und vom 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89 = WM 1991, 140 unter B II 2 a) aufweisen, wie die Revision meint, oder ob die Parteien bewußt auf eine Verpflichtung der Beklagten zur Herausgabe einer etwaigen Umsatzsteuererstattung an die Rechtsvorgängerin der Klägerin verzichtet haben.

    Eine Vertragsergänzung hat in der Weise zu erfolgen, wie die Parteien den Fall im Hinblick auf den mit dem Vertrag verfolgten Zweck bei sachgerechter Abwägung ihrer beiderseitigen Interessen nach Treu und Glauben und unter Berücksichtigung der Verkehrssitte geregelt hätten (BGHZ 90, 69, 75 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH, Urteil vom 14. März 1990 a.a.O. unter II 2 e; Urteil vom 10. Oktober 1990 a.a.O. unter B II 2 c).

  • OLG Nürnberg, 21.12.2010 - 1 U 2329/09

    Preiserhöhung bei einem Gasversorgungsvertrag: Konkludente Zustimmung zur

    Für eine bei langlaufenden Versorgungsverträgen ohne wirksame Preisanpassungsklausel grundsätzlich in Betracht zu ziehende ergänzende Vertragsauslegung (vgl. BGH Urt.v.14.7.2010 - Az. VIII ZR 246/08, Tz. 52) ist bei dieser Sachlage kein Raum, weil die vertragliche Regelung keine planwidrige Unvollständigkeit aufweist (vgl. BGH NJW 1997, 3284; NJW-RR 1991, 176, 177).
  • BGH, 17.06.1993 - IX ZR 158/92

    Anspruch auf Ersatz von Bürgschaftsleistungen - Aufstockung des Kredits einer

    Die Vereinbarung weist deshalb eine Regelungslücke, also eine planwidrige Unvollständigkeit ihrer Bestimmungen auf, so daß eine ergänzende Vertragsauslegung geboten ist (vgl. BGHZ 90, 69, 4 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH, Urt. v. 14. März 1990 - VIII ZR 18/89, WM 1990, 1202, 1204; v. 10. Oktober 1990 - VIII ZR 370/89, WM 1991, 140, 143; v. 13. Mai 1993 - IX ZR 166/92, ZIP 1993, 903, 905).

    Dabei ist darauf abzustellen, welche Regelung die Parteien im Hinblick auf den Vertragszweck bei sachgerechter Abwägung ihrer beiderseitigen Interessen nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte als redliche Vertragspartner getroffen hätten, wenn der nicht geregelte Punkt in ihre Erwägungen einbezogen worden wäre (vgl. BGHZ 90, 69, 77 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH, Urt. v. 13. März 1990 - XI ZR 235/89, WM 1990, 751, 752 [BGH 13.03.1990 - XI ZR 235/89]; v. 10. Oktober 1990 a.a.O.).

  • OLG Brandenburg, 24.03.1999 - 3 U 216/98
    Von einer Vorenthaltung kann nur gesprochen werden, wenn der Mieter die Sache entgegen dem Willen des Vermieters in Besitz behält; dieses Merkmal ist eine wesentliche Tatbestandsvoraussetzung des § 557 Abs. 1 Satz 1 BGB, dessen Rechtsfolge - Zahlung einer Mindestentschädigung in Höhe des vereinbarten Mietzinses - darauf abzielt, Druck auf den Mieter auszuüben, damit er das Mietobjekt zurückgibt (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.1990 - VIII ZR 379/89, BGHR BGB § 557 Abs. 1 Konzessionsvertrag 1, m.w.N.).
  • OLG Rostock, 26.02.2007 - 3 W 5/07

    Prozesskostenhilfe: Rechtsverteidigung eines Insolvenzverwalters zur Abwehr von

  • OLG Frankfurt, 11.02.1997 - 11 U (Kart) 38/96

    Höhe der Kosten für die Netzübernahme

  • BGH, 08.03.1995 - XII ZR 165/93

    Auslegung einer Scheidungsvereinbarung im Hinblick auf die Erwerbstätigkeit der

  • BGH, 22.03.1994 - KZR 22/92

    "Nachvertragliche Konzessionsabgabe"; Zulässigkeit einer Konzessionsabgabe nach

  • OLG Naumburg, 30.06.1994 - 2 U 42/94

    Nutzung kommunaler Verkehrswege durch Energieversorgungsunternehmen in den neuen

  • LAG Düsseldorf, 12.05.2005 - 11 (10) Sa 85/05

    Beseitigung arbeitsvertraglicher Pauschalabgeltung tatsächlicher Fahrauslagen im

  • OLG Naumburg, 07.11.1997 - 6 U 387/96

    Stromlieferungsvertrag als faktischer Vertrag

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