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   OLG Brandenburg, 09.06.2004 - 4 U 34/04   

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https://dejure.org/2004,8528
OLG Brandenburg, 09.06.2004 - 4 U 34/04 (https://dejure.org/2004,8528)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 09.06.2004 - 4 U 34/04 (https://dejure.org/2004,8528)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 09. Juni 2004 - 4 U 34/04 (https://dejure.org/2004,8528)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Zulässigkeit einer Restitutionsklage im Hinblick auf die Statthaftigkeit einer Klage; Möglichkeit eines Anerkenntnisurteils beim Fehlen von unverzichtbaren Zulässigkeitsvoraussetzungen; Anforderungen an die Beweiskranft der Urkunden in einer Restitutionsklage ...

  • OLG Brandenburg PDF
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • nomos.de PDF, S. 48 (Kurzinformation)

    Art. 233 § 11 EGBGB; §§ 580, 589 ZPO
    Unzulässigkeit von Restitutionsklagen aufgrund des Bodenreform-Urteils des EGMR

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    EGBGB Art. 233, Art. 11; ZPO § 580 Nr. 1, 7 lit. b
    Voraussetzungen der Restitution

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VIZ 2004, 525
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BVerfG, 18.08.2013 - 2 BvR 1380/08

    Keine Grundrechtsverletzung durch Versagung von PKH für auf § 580 Nr 7 Buchst b

    Es entsprach im Jahr 2006 der einhelligen Auffassung in der Rechtsprechung, dass der Restitutionsgrund des § 580 Nr. 7 Buchstabe b ZPO auf nach Rechtskraft eines Urteils ergangene weitere Gerichtsurteile nicht unmittelbar anwendbar war (vgl. zu Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte OLG Brandenburg, Urteil vom 9. Juni 2004 - 4 U 34/04 -, VIZ 2004, S. 525 , LG Bautzen, Urteil vom 8. Oktober 2004 - 4 O 151/04 -, juris, Rn. 30 ff.; zu Urteilen des Gerichtshofs der Europäischen Union BSG, Urteil vom 25. August 1982 - 12 RK 62/81 -, juris, Rn. 14; BFH, Beschluss vom 27. September 1977 - VII K 1/76 -, NJW 1978, S. 511 ; BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 1999 - 8 B 66-99 -, NVwZ 1999, S. 1335 ).

    In der Rechtsprechung und dem überwiegenden Teil des Schrifttums hat sich diese Ansicht aber nicht durchsetzen können (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 1. April 2004 - 16 U 0297/04 -, VIZ 2004, S. 459 ; OLG Brandenburg, Urteil vom 9. Juni 2004, a.a.O.; OLG des Landes Sachsen-Anhalt, Urteil vom 17. Mai 2005 - 11 U 135/04 -, OLGR Naumburg 2005, S. 877 ; LG Bautzen, Urteil vom 8. Oktober 2004, a.a.O.; zum Disziplinarverfahren BVerwG, Beschluss vom 4. Juni 1998 - 2 DW 3-97 -, NJW 1999, S. 1649 ; vgl. auch Hartmann, in: Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, Zivilprozessordnung, 62. Aufl. 2004, vor § 578 Rn. 1; Ress, in: Maier, Europäischer Menschenrechtsschutz, 1982, S. 227 ; Frowein/Peukert, in: Frowein/Peukert, Europäische Menschenrechtskonvention, 2. Aufl. 1996, Art. 53 Rn. 5; Meyer-Ladewig, Europäische Menschenrechtskonvention, 2. Aufl. 2006, Art. 46 Rn. 26; Walter, in: Grote/Marauhn, EMRK/GG-Konkordanzkommentar, 2006, Kap. 31 Rn. 52; E. Klein, JZ 2004, S. 1176 ; Reinkenhof, NJ 2004, S. 250 ; Purps, ZOV 2004, S. 3 ; Meyer-Ladewig/Petzold, NJW 2005, S. 15 ; zurückhaltend auch Braun, in: Lüke/Wax, Münchener Kommentar zur Zivilprozessordnung, Band 2, 2. Aufl. 2000, vor § 578 Rn. 37).

  • OLG Bremen, 02.02.2006 - 4 U 41/05
    Zu den im Rahmen des § 589 ZPO bereits im Hinblick auf die Zulässigkeit zu prüfenden unverzichtbaren Prozessvoraussetzungen einer Restitutionsklage gehört jedoch auch die Frage der Statthaftigkeit der Restitutionsklage, die zumindest die schlüssige Behauptung eines Wiederaufnahmegrundes im Sinne des § 580 ZPO voraussetzt (OLG Brandenburg, VIZ 2004, 525, 526 [OLG Brandenburg 09.06.2004 - 4 U 34/04] , Zöller/Greger, ZPO, 25. Aufl., § 589 Rn. 2).

    Diese Auffassung wird jedoch von der einhelligen Rechtsprechung und dem übrigen Schrifttum nicht geteilt (BVerfG, NJW 1986, 1425; BVerwG, NJW 1999, 1649 [BVerwG 04.06.1998 - 2 DW 3.97] ; OLG Brandenburg, VIZ 2004, 525, 527; OLG Dresden, VIZ 2004, 459; LG Bautzen, Urteil v. 8. Oktober 2004, Az.: 4 O 151/04; Stöcker, NJW 1982, 1905, 1906; Heldrich, NJW 2004, 2634, 2636).

    Ein Urteil des EuGHMR ist aber keine Urkunde in diesem Sinne, denn es beantwortet regelmäßig lediglich eine Rechtsfrage (vgl. dazu ausführlich OLG Brandenburg, VIZ 2004, 525, 526 [OLG Brandenburg 09.06.2004 - 4 U 34/04] ; LG Bautzen, Urteil v. 8. Oktober 2004, Az.: 4 O 151/04; s.a. BVerwG, NJW 1999, 1649, 1650).

    Angesichts dieser ausdrücklichen Regelung spricht alles dafür, dass der Gesetzgeber damit eine bewusste Entscheidung dahin getroffen hat, dass eine Wiederaufnahme auf Grund einer Entscheidung des EuGHMR über die Konventionswidrigkeit eines Urteils nur im Strafverfahrensrecht, nicht aber in den Verfahrensregelungen anderer Rechtsgebiete, insbesondere auch nicht im Zivilprozessrecht, möglich sein soll (so auch OLG Brandenburg, VIZ 2004, 525, 527 [OLG Brandenburg 09.06.2004 - 4 U 34/04] , OLG Dresden, VIZ 2004, 4591).

    Diese Annahme gilt um so mehr, als sämtliche Regelungen des § 580 ZPO als Ausnahmetatbestände, die zu einer Durchbrechung der Rechtskraft führen, ohnehin eng auszulegen sind (OLG Brandenburg, VIZ 2004, 525, 527 [OLG Brandenburg 09.06.2004 - 4 U 34/04] ; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 63. Aufl., Grundz. § 578 Rn. 4).

    Zudem ist eine analoge Anwendbarkeit von Wiederaufnahmevorschriften für den Fall, dass der EuGHMR ein Urteil als konventionswidrig angesehen hat, von der deutschen Rechtsprechung bisher stets verneint worden (vgl. etwa BVerfG, NJW 1986, 1425; BVerwG, NJW 1999, 1649 [BVerwG 04.06.1998 - 2 DW 3.97] ; OLG Brandenburg, VIZ 2004, 525, 527; OLG Dresden, VIZ 2004, 459; LG Bautzen, Urteil v. 8. Oktober 2004, Az.: 4 O 151/04).

  • OLG Brandenburg, 09.03.2005 - 4 U 154/04

    Zulässigkeit einer Restitutionsklage wegen einer Entscheidung des Europäischen

    Dies gilt - wie auch der Senat schon in seinem Urteil vom 09.06.2004, AZ: 4 U 34/04, ausgeführt hat - bereits deshalb, weil eine Wiederaufnahme eines rechtskräftig abgeschlossenen Rechtsstreits überhaupt nur für einen Fall ernsthaft diskutiert werden kann, für den der EGMR in einer endgültigen Entscheidung im Sinne des Art. 44 EMRK einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention festgestellt hat.

    Auch insoweit geben die Ausführungen des Restitutionsklägers dem Senat keine Veranlassung, seine bereits in dem Urteil vom 09.06.2004 - Az: 4 U 34/04 - geäußerte Rechtsauffassung zu revidieren.

    aa) Einer direkten Anwendung des als Restitutionsgrund allein in Betracht kommenden § 580 Nr. 7 b ZPO steht - wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 09.06.2004, Az.: 4 U 34/04, ausgeführt hat - entgegen, dass diese Regelung sich nur auf solche Urkunden bezieht, die eine von der ergangenen rechtskräftigen Entscheidung abweichende Tatsachengrundlage schaffen.

  • BVerfG, 17.08.2004 - 1 BvR 1493/04

    Noch nicht endgültiges Urteil einer Kammer des EGMR stellt keinen

    b) das Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 9. Juni 2004 - 4 U 34/04 -,.
  • OLG Naumburg, 17.05.2005 - 11 U 135/04

    Feststellung eines Menschenrechtsverstoßes durch den EGMR als Restitutionsgrund

    Ein solcher ist mit dem Hinweis auf die Entscheidung des EGMR (Urteil vom 22. Januar 2004 - 46720/99, 72203/01 u. 72552/01 = NJW 2004, 923) nicht vorgebracht (so auch OLG Dresden, Beschluss vom 1. April 2004, 16 U 297/04 = VIZ 2004, 459-460; OLG Brandenburg, Urteil vom 9. Juni 2004, 4 U 34/04 = VIZ 2004, 525-528).
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