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   OLG Frankfurt, 26.11.1979 - 3 Ss 537/79   

Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VRS 59, 106



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Wird zitiert von ... (16)  

  • KG, 04.05.2017 - 121 Ss 42/17  

    Zu den Voraussetzungen eines vorsätzlich begangenen Vollrausches

    Darüber hinaus ist eine solche Beschränkung unwirksam, wenn die Tatsachenfeststellungen und Erwägungen zum Strafmaß so unzulänglich sind, dass sie keine hinreichende Grundlage für die Aussetzungsentscheidung bilden, die Entscheidung über die Strafaussetzung an einem Fehler leidet, der zugleich die Strafzumessung betrifft, der Anfechtende sich gegen die Feststellung oder Nichtfeststellung einer doppelrelevanten Tatsache wendet oder eine unzulässige Verknüpfung von Strafmaß- und Aussetzungsentscheidung besteht (zum Ganzen vgl. BGHSt 47, 32; 29, 359; BGH NStZ 2001, 311; OLG Köln NStZ 1989, 90, 91; VRS 61, 365, 367; OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106; NStZ-RR 1996, 309; Senat, Urteil vom 22. Juli 2016 - [5] 161 Ss 52/16 [7/16] m.w.N.).
  • KG, 27.06.2001 - 1 Ss 13/99  
    Sie ist ferner wirkungslos, wenn die Tatsachenfeststellungen zu dem nicht angefochtenen Teil so unzulänglich sind, daß sie keine hinreichende Grundlage für die sachgemäße Beurteilung des angefochtenen Teils, etwa der Straffrage, bilden können (vgl. OLG Köln NStZ 1989, 90, 91; OLG Frankfurt VRS 59, 106, 107; Ruß aaO; Temming in Heidelberger Kommentar, StPO 2. Aufl., § 344 Rdn. 4).

    der zugleich die Strafzumessung betrifft, beide Teile der Entscheidung an demselben Irrtum leiden oder die ordnungsgemäße Feststellung doppelt relevanter Tatsachen gerügt wird (vgl. BGHSt 29, 359, 368; OLG Frankfurt NStZ-RR 1996, 309; VRS 59, 106, 110; OLG Köln VRS 61, 365, 367; KG, Beschluß vom 26. Juni 1996 - (5) 1 Ss 21/96 (21/96) .-).

    Für eine solche einengende Auslegung bestünde kein Bedürfnis; sie wäre untauglich (vgl. OLG Frankfurt VRS 59, 106, 108; entgegen OLG Saarbrücken NJW 1975, 2215, .2216).

  • OLG Koblenz, 03.08.2017 - 1 OLG 4 Ss 105/17  

    Revision: Zulässigkeit der Beschränkung des Rechtsmittels auf die Entscheidung

    Die dem Rechtsmittelführer eingeräumte Dispositionsfreiheit, die Reichweite der Überprüfung zu bestimmen, würde in diesem Fall über Gebühr eingeschränkt (ebenso OLG Köln, Ss 285/98 v. 4.08.1998, Rdn. 19 - juris; OLG Frankfurt VRS 59, 106, 107).

    Unter Berücksichtigung dieser Erwägungen ist die Beschränkung der Revision auf die Aussetzungsentscheidung im Einzelfall nur dann unwirksam, wenn die Tatsachenfeststellungen und Erwägungen zum Strafmaß so unzulänglich sind, dass sie keine hinreichende Grundlage für die Aussetzungsentscheidung bilden (vgl. OLG Köln, NStZ 1989, 90, 91; VRS 61, 365, 367; OLG Frankfurt am Main, VRS 59, 106, 107; KG Berlin, [5] 1 Ss 305/06 [49/06] v. 13.12.2006, Rdn. 9 - juris), die Entscheidung über die Strafaussetzung an einem Fehler leidet, der zugleich die Strafzumessung betrifft (vgl. OLG Frankfurt am Main, VRS 59, 106, 110; OLG Köln, VRS 61, 365, 367; KG Berlin, [5] 1 Ss 305/06 [49/06] v. 13.12.2006), der Anfechtende sich gegen die Feststellung oder Nichtfeststellung einer doppelrelevanten Tatsache wendet (vgl. BGHSt 29, 359, 366, 368; BGH NJW 2001, 3134; OLG Frankfurt am Main NStZ-RR 1996, 309; KG Berlin, (5) 1 Ss 13/99 (10/99) v. 27. Juni 2001, (5) 1 Ss 21/96 (21/96) v. 26.06.1996) oder eine unzulässige Verknüpfung von Strafmaß- und Aussetzungsentscheidung besteht (vgl. BGH, NStZ 2001, 311; OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106, 109; OLG Köln VRS 61, 365, 367; Senat, Urteil vom 27. Juni 2001 - [5] 1 Ss 13/99 [10/99]).

  • KG, 13.12.2006 - 1 Ss 305/06  

    Strafaussetzung zur Bewährung: Begründungsanforderungen bei erneuter Gewährung

    An der Trennbarkeit fehlt es nicht schon dann, wenn sich die bei der Strafzumessung und der Aussetzungsentscheidung jeweils berücksichtigten Tatsachen überschneiden (vgl. OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106, 108).

    Die Beschränkung der Revision auf die Aussetzungsentscheidung ist jedoch unwirksam, wenn die Tatsachenfeststellungen und Erwägungen zum Strafmaß so unzulänglich sind, daß sie keine hinreichende Grundlage für die Aussetzungsentscheidung bilden (vgl. OLG Köln NStZ 1989, 90, 91; VRS 61, 365, 367; OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106, 107; Senat, Urteil vom 12. Mai 2004 - (5) 1 Ss 25/04 (16/04) -), die Entscheidung über die Strafaussetzung an einem Fehler leidet, der zugleich die Strafzumessung betrifft (vgl. OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106, 110; OLG Köln VRS 61, 365, 367; Senat, a.a.O.), der Anfechtende sich gegen die Feststellung oder Nichtfeststellung einer doppelrelevanten Tatsache wendet (vgl. BGHSt 29, 359, 366, 368; BGH NJW 2001, 3134; OLG Frankfurt am Main NStZ-RR 1996, 309; Senat, Urteil vom 27. Juni 2001 - (5) 1 Ss 13/99 (10/99) - und Beschluß vom 26. Juni 1996 - (5) 1 Ss 21/96 (21/96) -) oder eine unzulässige Verknüpfung von Strafmaß- und Aussetzungsentscheidung besteht (vgl. BGH NStZ 2001, 311; OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106, 109; OLG Köln VRS 61, 365, 367; Senat, Urteil vom 27. Juni 2001 - (5) 1 Ss 13/99 (10/99) -).

  • OLG Zweibrücken, 11.02.2000 - 1 Ss 30/00  

    Beschränkung der Revision auf Strafaussetzung zur Bewährung

    Sie ist insbesondere dann ausgeschlossen, wenn die für die Strafaussetzung maßgebenden Gründe so eng mit den Erwägungen zur Strafhöhe verknüpft sind, dass sie sich wegen ihres inneren Zusammenhanges nicht voneinander trennen lassen (BGH bei Dallinger, MDR 1955, 394, 395; OLG Koblenz VRS 1951, 24, 25; OLG Frankfurt, VRS 59, 106 m. w. N.).

    Andernfalls würde der Anwendungsbereich derartiger Rechtsmittelbeschränkungen entscheidend verengt, ohne dass sich dafür ein überzeugender Grund anführen ließe (OLG Frankfurt VRS 59, 106).

  • KG, 22.07.2016 - 161 Ss 52/16  

    Erfolgreiche Revision gegen Strafaussetzung zur Bewährung

    An der Trennbarkeit fehlt es nicht schon dann, wenn sich die bei der Strafzumessung und der Aussetzungsentscheidung jeweils berücksichtigten Tatsachen überschneiden (vgl. OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106, 108).

    4 Die Beschränkung der Revision auf die Aussetzungsentscheidung ist jedoch unwirksam, wenn die Tatsachenfeststellungen und Erwägungen zum Strafmaß so unzulänglich sind, dass sie keine hinreichende Grundlage für die Aussetzungsentscheidung bilden, die Entscheidung über die Strafaussetzung an einem Fehler leidet, der zugleich die Strafzumessung betrifft, der Anfechtende sich gegen die Feststellung oder Nichtfeststellung einer doppelrelevanten Tatsache wendet oder eine unzulässige Verknüpfung von Strafmaß- und Aussetzungsentscheidung besteht (zum Ganzen vgl. BGHSt 47, 32; 29, 359; BGH NStZ 2001, 311; OLG Köln NStZ 1989, 90, 91; VRS 61, 365, 367; OLG Frankfurt am Main VRS 59, 106; NStZ-RR 1996, 309; KG, Urteil vom 13. Dezember 2006 - [5] 1 Ss 305/06 [49/06] - [juris] m.w.N.).

  • OLG Hamburg, 09.02.2005 - II-10/05  

    Wirksamkeit der Beschränkung der Berufung auf die Frage der Strafaussetzung zur

    Dabei ist insbesondere umstritten (Grobübersicht über Meinungsstand bei Gössel in Löwe-Rosenberg, StPO, 25. Auflage, § 318 Rn. 96), ob bereits Überschneidungen der Prüfungsprogramme zur Straf- und Aussetzungsfrage (so OLG Düsseldorf in NJW 2003, 1470, 1471) oder erst bei der Prüfung entstehende Widersprüche (so OLG Frankfurt/Main in VRS 59, 106, 108 f.: Überschneidung und Doppelrelevanz unschädlich) der Beschränkung entgegenstehen, ob dabei allein auf die Wertungen oder auch auf die Feststellungen der zugrundeliegenden Tatsachen abzustellen ist und ob hierzu die amtsgerichtliche Strafzumessung mit der amtsgerichtlichen (so wohl OLG Karlsruhe in NJW 1980, 133) oder den landgerichtlichen (so zutreffend h.M., u.a. HansOLG Hamburg, a.a.O., mit Hinweis auf die Maßgeblichkeit der Schlussberatung des Berufungsgerichts) Begründungen zur Aussetzungsfrage zu vergleichen ist.
  • OLG Köln, 24.05.2016 - 1 RVs 83/16  

    Zulässigkeit der Beschränkung des Rechtsmittels auf die Strafaussetzung zur

    Sie ist namentlich dann unwirksam, wenn die Urteilsgründe keine Erwägungen zur Strafzumessung (§ 46 StGB) enthalten oder diese derart knapp dargestellt sind, dass sie für die Aussetzungsentscheidung keine Grundlage bieten oder aber dann, wenn Strafzumessung und Aussetzungsentscheidung in unzulässiger Weise miteinander verknüpft sind (BGH StV 1988, 295; OLG Köln 3. StS v. 08.04.81 - 3 Ss 104/81 - = VRS 61, 367; OLG Frankfurt VRS 59, 106 = GA 80, 188;SenE v. 04.08.1998 -Ss 285/98- = VRS 96, 35 [36]; SenE v. 10.12.99 - Ss 523/99 -) oder wenn das Urteil einen Fehler enthält, der beide Entscheidungen betrifft (OLG Köln 3. StS v. 08.04.81 - 3 Ss 104/81 - = VRS 61, 365 [367]; SenE v. 22.07.1997 - Ss 192/97; SenE v. 04.08.1998 - Ss 285/98 - = VRS 96, 35 [36]; SenE v. 10.12.1999 - Ss 523/99 - SenE v. 14.03.2000 - Ss 90/00 - SenE v. 08.08.2000 - Ss 340/00 - SenE v. 10.01.2003 - Ss 554/02 -).
  • KG, 23.03.2004 - 1 Ss 249/01  

    Strafverfahren: Verfahrensabsprache und Berufungsbeschränkung; Zusage einer

    Dies gilt nur dann nicht, wenn die Feststellungen zur Tat, also zum Schuldspruch, so unzulänglich sind, daß sie keine hinreichende Grundlage für die sachgerechte Beurteilung der Rechtsfolgenentscheidung bilden können (vgl. BGHSt 33, 59; OLG Düsseldorf NStE 1995 Nr. 16 zu § 344 StPO; OLG Frankfurt VRS 59, 106, 107; KG aaO. und Urteil vom 12. Juli 2002 - (5) 1 Ss 37/02 (9/02) - Meyer-Goßner aaO. m. w. Nachw.).
  • OLG Brandenburg, 16.03.2009 - 1 Ss 6/09  

    Strafverfahren: Voraussetzungen einer zulässigen Berufungsbeschränkung

    Dabei ist zwar im Detail umstritten, ob bereits Überschneidungen der Prüfungsprogramme zur Straf- und Aussetzungsfrage oder erst bei der Prüfung entstehende Widersprüche der Beschränkung entgegenstehen (vgl. OLG Düsseldorf NJW 2003, 1470, 1471 und dagegen OLG Frankfurt VRS 59, 106, 108 f.), ob dabei allein auf die Wertungen oder auch auf die Feststellungen der zu Grunde liegenden Tatsachen abzustellen ist und ob hierzu die amtsgerichtliche Strafzumessung mit der amtsgerichtlichen oder den landgerichtlichen Begründungen zur Aussetzungsfrage zu vergleichen ist (vgl. OLG Karlsruhe NJW 190, 133 und dagegen die wohl h. Mg. OLG Hamburg JR 1979, 258; OLG Hamburg NStZ-RR 2006, 18, 19).
  • KG, 09.12.2003 - 1 Ss 404/03  

    Verhängung einer kurzfristigen Freiheitsstrafe wegen Schwarzfahrens in der U-Bahn

  • OLG Frankfurt, 18.01.2013 - 3 Ss 383/12  

    Wirksamkeit der Beschränkung der Berufung auf die Strafaussetzung zur Bewährung

  • OLG Hamburg, 15.03.2012 - 2-70/11  

    Wirksamkeit einer Berufungsbeschränkung

  • OLG Köln, 07.05.2004 - Ss 177/04  
  • BayObLG, 19.12.2002 - 4St RR 130/02  

    Betäubungsmittelstrafrecht: Strafmilderung für Aufklärungshilfe, Strafzumessung

  • BayObLG, 06.02.1991 - RReg. 1 St 1/91  
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