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   OLG Köln, 25.06.1999 - Ss 264/99 (B)   

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OLG Köln, 25.06.1999 - Ss 264/99 (B) (https://dejure.org/1999,11371)
OLG Köln, Entscheidung vom 25.06.1999 - Ss 264/99 (B) (https://dejure.org/1999,11371)
OLG Köln, Entscheidung vom 25. Juni 1999 - Ss 264/99 (B) (https://dejure.org/1999,11371)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VRS 97, 381
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OLG Celle, 16.07.2008 - 311 SsBs 43/08

    Bußgeldurteil wegen Verkehrsordnungswidrigkeit: Wertgrenze für die geringfügige

    OLG Köln VRS 97, 381.
  • OLG Köln, 08.02.2000 - Ss 51/00 (B) 23
    Ihm bleibt vielmehr, im Rahmen einer Gesamtwürdigung unter Abwägung der Umstände des Einzelfalls in objektiver und subjektiver Hinsicht zu bestimmen, ob das gesamte Tatbild vom Durchschnitt der erfahrungsgemäß vorkommenden Fälle in solchem Maß abweicht, dass das Fahrverbot unangemessen wäre, mithin eine unverhältnismäßige Reaktion auf objektiv verwirklichtes Unrecht und subjektiv vorwerfbares Verhalten darstellt (BVerfG DAR 1996, 196 = NJW 1996, 1809; SenatsE VRS 92, 228; 92, 279; 97, 381).

    Insbesondere zu Nr. 34.2 BkatV ist anerkannt, dass nur besonders schwerwiegende Rotlichtverstöße unter diese Regelung fallen (SenatsE NZV 1994, 41; NZV 1994, 330 = VRS 87, 147; VRS 92, 228; VRS 92, 279; VRS 97, 381).

    Wenn unter den besonderen Umständen des Einzelfalls eine abstrakte Gefährdung anderer Verkehrsteilsnehmer auszuschließen ist, liegt kein Regelfall vor (ständige Senatsrechtsprechung vgl. SenatsE VRS 97, 381 m.w.N.).

    Da der Grund für die in Nr. 34.2 BkatV enthaltene Regelung die mit dem bezeichneten Verkehrsverhalten im allgemeinen verbundene abstrakte Gefährdung ist (vgl. Verkehrsblatt 1991, 702, 704; SenatsE NZV 1994, 330 = VRS 87, 147), weicht ein Fall, in dem eine abstrakte Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen ist, so sehr vom Regelfall ab, dass ein Abweichen von der Regelsanktion geboten ist (vgl. OLG Hamm DAR 1996, 469; SenatsE VRS 97, 381).

  • OLG Köln, 15.03.2005 - 8 Ss OWi 34/05
    Dem stimmt der Senat zu (vgl. ferner SenE v. 25.06.1999 - Ss 264/99 B - m. w. Nachw. = VRS 97, 381 [383]; OLG Hamm NZV 1999, 176 = VM 1999, 14 = VRS 96, 64 = MDR 1999, 93; KG VRS 101, 301 = NZV 2002, 50; OLG Koblenz NJW 2004, 1400 = NZV 2004, 272; Deutscher NZV 2000, 105 [107] und NZV 2001, 101 [102]).

    Wahrnehmungsfehlers oder infolge Unachtsamkeit anfährt, nur leichte Fahrlässigkeit angenommen werden, da derjenige, der - wie ihm bekannt ist - in eine durch Wechsellichtzeichen geschützte innerstädtische Kreuzung einfährt, einer gesteigerten Pflicht zur Aufmerksamkeit unterliegt (SenE v. 25.06.1999 - Ss 264/99 B - m. w. Nachw. = VRS 97, 381 [383]; SenE v. 08.01.2002 - Ss 519/01 B -).

    Es kommt stets auf die konkreten Umstände des Einzelfalles an (SenE v. 25.06.1999 - Ss 264/99 B - = VRS 97, 381 [383]).

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