Rechtsprechung
   BGH, 08.07.1957 - II ZR 177/56   

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https://dejure.org/1957,330
BGH, 08.07.1957 - II ZR 177/56 (https://dejure.org/1957,330)
BGH, Entscheidung vom 08.07.1957 - II ZR 177/56 (https://dejure.org/1957,330)
BGH, Entscheidung vom 08. Juli 1957 - II ZR 177/56 (https://dejure.org/1957,330)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • NJW 1957, 1479 (Ls.)
  • VersR 1957, 509
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • OLG Celle, 12.03.2009 - 8 U 177/08

    Private Unfallversicherung: Alkoholbedingte Bewusstseinsstörung bei Sturz aus

    Dabei genügt es, dass der Sturz auf der trunkenheitsbedingten Bewusstseinsstörung zumindest mitberuht (vgl. BGH, VersR 1957, 509. Senat, VersR 2002, 1411).

    Zur Entkräftung wäre es erforderlich gewesen, dass konkrete Tatsachen die naheliegende Möglichkeit ergeben hätten, dass auch ein Nüchterner eine solche Gefahrenlage bei Anwendung üblicher Aufmerksamkeit und Sorgfalt nicht gemeistert hätte (vgl. BGH, VersR 1957, 509, 510).

  • OLG Köln, 13.03.2007 - 5 W 117/06

    Auch Fußgänger können bei starker Alkoholisierung ihren privaten

    Bei Fußgängern hat sich ein entsprechender fester Grenzwert nicht in gleicher Weise etabliert, allerdings gilt auch hier, dass bei Werten, die annähernd 2, 0 Promille; erreichen, ebenfalls ohne weiteres von einer alkoholbedingten Bewusstseinsstörung und (im Wege des Anscheinsbeweises) von einer Ursächlichkeit zwischen Trunkenheit und Unfall auszugehen ist (vgl. insoweit schon BGH VersR 1957, 509; OLG Köln VersR 1983, 1153; OLG Hamm VersR 1990, 514; OLG Braunschweig r+s 1998, 482; OLG Hamm r+s 2003, 167 u.v.a.m.).
  • BGH, 30.10.1985 - IVa ZR 10/84

    Entfallen des Versicherungsschutzes wegen relativer Fahruntüchtigkeit

    Es genügt allerdings nicht, daß lediglich die rein theoretische ("denkgesetzliche") Möglichkeit gegeben ist; eine solche Möglichkeit besteht in allen Fällen, in denen die beweisbelastete Partei den vollen Beweis für ihre Behauptung nicht erbringen kann und daher auf die Grundsätze des Anscheinsbeweises zurückgreifen muß (BGH Urteile vom 20. Juni 1978 - VI ZR 15/77 - NJW 1978, 2032; vom 8. Juli 1957 - II ZR 177/56 - unter 4 d, VersR 1957, 509, 510).
  • BGH, 15.06.1988 - IVa ZR 8/87

    Anforderungen an die Annahme einer alkoholbedingten Bewußtseinsstörung

    Die Frage, auf welche Art eine Blutalkoholkonzentration festzustellen ist, welche Anforderungen insoweit an die Überzeugungsbildung des Richters zu stellen sind und welche Folgerungen aus einer festgestellten Blutalkoholkonzentration auf die Fahrtüchtigkeit der untersuchten Person gezogen werden können, wird von der Rechtsprechung seit jeher als eine revisible Rechtsfrage behandelt (BGHSt 5, 168 [BGH 05.11.1953 - 3 StR 504/53]; 10, 265; 13, 83; 19, 243; 21, 157; BGHZ 66, 88; Urteil vom 7.1.1972 - IV ZR 152/69 - VersR 1972, 292; vom 5. April 1962 - II ZR 133/60 - VersR 1962, 461 [BGH 05.04.1962 - II ZR 133/60]; vom 8. Juli 1957 - II ZR 177/56 - VersR 1957, 509).
  • OLG Düsseldorf, 13.06.2000 - 4 U 140/99

    Grob fahrlässige Herbeiführung des Kaskoschadens bei Trunkenheit des

    Die allgemeine Möglichkeit, daß auch einem Nüchternen der Unfall hätte unterlaufen können, reicht nicht aus (BGH VersR 1986, 141; 1976, 729; 57, 509).
  • OLG Braunschweig, 12.03.1997 - 3 U 69/96

    Anspruch auf Zahlung der Todesfalleistung aus Unfallversicherungsvertrag;

    Denn für Fußgänger ist ein absoluter Grenzwert bisher nicht anerkannt; dieser liegt bei ca. 2 g o/oo (vgl. BGH VersR 57, 509; OLG Hamm VersR 90, 514, 515; vergl.i.ü. Prölß/Martin -Knappmann, VVG , 25. Aufl., Anm. 2 A c zu § 2 AUB 88 m.w.N.).

    Es genügt vielmehr, daß diese mitursächlich war (vgl. BGH VersR 57, 509; Prölß/Martin-Knappmann, a.a.O., Anm. 2 d zu 3 2 AUB 88).

  • OLG Frankfurt, 12.09.2001 - 7 U 189/00

    Vollkaskoversicherung; Leistungsfreiheit; Alkoholtypischer Fahrfehler ; Unfall;

    Soweit der Kläger zu bedenken gegeben hat, dass auch einem Nüchternen der Unfall hätte unterlaufen können, ist davon auszugehen, dass im allgemeinen ein nüchterner Fahrzeugführer eine solche Verkehrslage zu meistern imstande ist, wenn er das übliche Maß an Aufmerksamkeit und Sorgfalt beachtet, während sie gerade einem unter Alkohol Stehendem zum Verhängnis wird, weil er in seinem Reaktionsund Koordinationsvermögen gestört ist (vgl. auch BGH VersR 1976, 729 (730); BGH VersR 1957, 509; BGH VersR 1986, 141; OLG Oldenburg, Recht und Schaden 1995, 331).
  • BGH, 01.03.1966 - VI ZR 207/64

    Haftungsverteilung bei Kollision eines alkoholisierten Mopedfahrers mit einem

  • LG Kassel, 17.03.2006 - 4 O 597/05

    Antrag auf Prozesskostenhilfe bzgl. einer Zahlungsklage auf

  • VG Hannover, 28.11.2012 - 5 A 3356/11

    Hinterbliebenenrente aus berufsständischer Versorgung bei Unfalltod

  • OLG Oldenburg, 13.07.1994 - 2 U 92/94

    Bewußtseinsstörung, Trunkenheit, Unfall, Kausalität

  • BGH, 12.07.1957 - VI ZR 124/55
  • KG, 10.02.1987 - 6 U 5076/86

    Wertung eines zu Verletzungen, einem Krankenhausaufenthalt und Arbeitsunfähigkeit

  • AG Aurich, 03.12.1986 - 1 S 245/86

    Bewußtseinsstörung; Alkoholmißbrauch; Fußgänger; Versicherungsschutz;

  • BGH, 07.03.1961 - VI ZR 177/60
  • OLG Hamm, 09.03.1977 - 20 W 22/76

    Verkehrsunfall; Kfz; Fußgänger; Trunkenheit; BAK; Alkoholbedingte

  • BGH, 28.03.1961 - VI ZR 173/60

    Rechtsmittel

  • OLG Stuttgart, 29.10.1968 - 6 U 25/68
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