Rechtsprechung
   BGH, 15.02.1960 - VII ZB 5/60   

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • VersR 1960, 406



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 05.02.2003 - VIII ZB 115/02  

    Anforderungen an die Organisation des Fristenwesens in einer Anwaltskanzlei

    b) Unentbehrliches Hilfsmittel für die Fixierung der Fristen ist in erster Linie der (elektronische oder in Papierform geführte) Fristenkalender sowie die Notierung der Fristen auf den Handakten des Anwalts (BGH, Beschluß vom 15. Februar 1960 - VII ZB 5/60, VersR 1960, 406; zuletzt Beschluß vom 28. Juni 2001 - III ZB 24/01 aaO).
  • BGH, 14.07.1966 - IV ZB 172/66  

    Rechtsmittel

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat jeder Rechtsanwalt, soweit es sich um die Wahrung wichtiger Fristen handelt, zwei Pflichten: Er muß einmal anordnen, daß die Notierung solcher Fristen im Fristenkalender durch einen Erledigungsvermerk in den Handakten vermerkt wird (Senatsbeschluß vom 2. Oktober 1951, IV ZB 60/51, LM, § 233 ZPO, Anhang Nr. 10; Senatsbeschluß vom 10. Januar 1962, IV ZB 408/61, LM, § 232 ZPO, Cc Nr. 8; Beschluß vom 15. Februar 1960, VII ZB 5/60, VersR 1960, 406; Beschluß vom 9. Januar 1964, VII ZB 16/63, LM, § 233 ZPO, Fc Nr. 27).

    (Senatsbeschluß vom 2. Oktober 1951 a.a.O.; Senatsurteil vom 13. Juli 1959, IV ZR 57/59, LM, § 212 a ZPO, Nr. 2; Senatsbeschluß vom 10. Januar 1962 a.a.O.; Beschluß vom 15. Februar 1960 a.a.O.; Beschluß vom 9. Januar 1964 aaO).

    Da er den die Wiedereinsetzung rechtfertigenden Sachverhalt darzutun und glaubhaft zu machen hat, muß deshalb davon ausgegangen werden, daß die Prozeßbevollmächtigten eine derartige Anordnung nicht getroffen haben (Beschluß vom 15. Februar 1960 a.a.O.; BGH, Beschluß vom 7. November 1960, VII ZB 16/60, VersR 1960 1118).

  • BFH, 09.05.1961 - I 237/60 S  

    Einlegung eines Rechtsmittel bei Vorliegen des Bescheids und Kenntnis durch den

    Der Tag des Ablaufs der Rechtsmittelfrist muß nicht nur in der Fristenkontrolle, sondern auch in den Handakten vermerkt werden (Beschlüsse des Bundesgerichtshofs VII ZB 5/60 vom 15. Februar 1960, Versicherungsrecht 1960 S. 406; VII ZB 24/60 vom 14. Februar 1961, Versicherungsrecht 1961 S. 360).
  • BGH, 13.07.1983 - IVa ZB 4/83  

    Versäumung der Einhaltung einer Berufungsbegründungsfrist wegen eines

    Erst dann besteht Anlaß zur Nachschau (BGH Beschlüsse vom 15.2.1960 - VII ZB 5/60 - VersR 60, 406; 30.9.1963 - VIII ZB 16/63 - NJW 64, 106; 22.9.1971 - V ZB 7/71 - NJW 71, 2269; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO 41. Aufl. § 233 Anm. 4; Borgmann/Haug, Anwaltspflichten, Anwaltshaftung 1979 a.a.O. S. 266).
  • BGH, 28.10.1976 - III ZB 22/76  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumnis der

    So stellt es einen Organisationsmangel dar, wenn die Fristen nur im Kalender, nicht auch in den Handakten vermerkt werden, worauf das Oberlandesgericht, der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH VersR 1960, 406) folgend, schon hingewiesen hat.
  • BGH, 07.11.1960 - VII ZB 16/60  
    Es fehlt an jeder Behauptung, geschweige denn Glaubhaftmachung, daß er die zur Sicherung der Fristwahrung erforderlichen Aktenvermerke und Eintragungen veranlaßt hat (vgl. hierzu Beschl.d. Sen. vom 15. Februar 1960 VII ZB 5/60 = VersR 1960, 406).
  • BGH, 14.02.1961 - VII ZB 24/60  
    Der Prozeßbevollmächtigte der Beklagten im ersten Rechtszuge, Rechtsanwalt Dr. R., hätte die Berufungsfrist sofort nach der am 20. September 1960 erfolgten Zustellung in den Handakten vermerken und die Eintragung im Fristenkalender veranlassen müssen (vgl. Beschluß des Senatsvom 15. Februar 1960 VII ZB 5/60 = VersR 1960, 406).
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