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   BGH, 08.03.1960 - VI ZR 59/59   

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https://dejure.org/1960,818
BGH, 08.03.1960 - VI ZR 59/59 (https://dejure.org/1960,818)
BGH, Entscheidung vom 08.03.1960 - VI ZR 59/59 (https://dejure.org/1960,818)
BGH, Entscheidung vom 08. März 1960 - VI ZR 59/59 (https://dejure.org/1960,818)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1960, 426
  • VersR 1960, 626
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • OLG Stuttgart, 23.11.2016 - 4 U 97/16

    Haftung des Grundstücksbesitzers: Anscheinsbeweis für mangelhafte Errichtung oder

    In einem solchen Fall beweist gerade die Loslösung von Werkteilen infolge der Witterungseinwirkung, dass die Anlage fehlerhaft errichtet oder mangelhaft unterhalten war (BGH VersR 1999, 1424 [1425]; BGH NJW 1993, 1782; BGHZ 58, 154 [153 f.]; BGH VersR 1960, 426 [428]; BGH VersR 1956, 627 [629]; RGZ 76, 260).
  • BGH, 08.02.1972 - VI ZR 155/70

    Beeinträchtigung durch Nachbargrundstück

    Es genügt also, wenn eine fehlerhafte Errichtung oder mangelhafte Unterhaltung eine adäquate Bedingung dafür war, daß es zum Ablösen von Teilen des Werks gekommen ist (vgl. die Urteile des BGH vom 16. Juni 1952 - III ZR 142/50 - VersR 1952, 271; vom 8. März 1960 - VI ZR 59/59 - VersR 1960, 426 und vom 30. Mai 1961 - VI ZR 310/56 - NJW 1961, 1670).

    In einem solchen Fall beweist gerade die Loslösung von Werksteilen infolge der Witterungseinwirkung, daß die Anlage fehlerhaft errichtet oder mangelhaft unterhalten war (vgl. die Senatsurteile vom 13. Juli 1956 - VI ZR 32/55 - VersR 1956, 627 [629] und vom 8. März 1960 - VI ZR 59/59 - VersR 1960, 426 [428] sowie RGZ 76, 260).

    In § 836 BGB kommt der allgemeine Rechtsgedanke zum Ausdruck, daß jeder für den durch seine Sachen verursachten Schaden aufzukommen hat, soweit er ihn bei billiger Rücksichtnahme auf die Interessen anderer hätte verhüten müssen (BGHZ 9, 373 [376] sowie die Urteile des BGH vom 9. Januar 1958, - III ZR 95/56 - NJW 1958, 629 und vom 8. März 1960 - VI ZR 59/59 - VersR 1960, 626 [628]).

  • BGH, 04.03.1997 - VI ZR 51/96

    Haftung des Gerüsterstellers wegen Einsturz eines Gerüstes

    Vielmehr reicht es aus, daß die Verletzung mit dem Durchbrechen des Bretts in ursächlichem Zusammenhang steht und sich als eine bei gewöhnlichem Geschehensablauf eintretende Unfallfolge darstellt (vgl. Senatsurteile vom 8. März 1960 - VI ZR 59/59 - VersR 1960, 426, 427 und vom 12. Juni 1973 - VI ZR 163/71 - aaO m. w. N.).
  • BGH, 12.06.1973 - VI ZR 163/71

    Inanspruchnahme eines außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden

    Das ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH Urt. v. 21. April 1959 - VI ZR 74/58 = VersR 1959, 694; Urt. v. 8. März 1960 - VI ZR 59/59 = VersR 1960, 426).
  • OLG Celle, 06.02.1991 - 9 U 52/90

    Abdeckungsmaßnahmen an Dachöffnungen; Verkehrssicherungspflicht

    Zum einen kann diese Vertragsbestimmung den deliktischen Ansprüchen des Klägers, der nicht Vertragspartner war, ohnehin nicht entgegengehalten werden Vgl. BGH, VersR 1960, 426, 428.; im übrigen bezieht sich die genannte Vorschrift nur auf die Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften für die Bauarbeiten als solche.

    Eine Ablösung liegt deshalb auch vor beim Durchbrechen eines Fußbodenbrettes [17] oder einer Wellblechplatte eines Daches BGH, VersR 1960, 426, 427; vgl. auch BGH, VersR 1965, 801.

    Das ist hier der Fall, denn es steht fest, daß das Loslösen der Stahlblechplatten den Sturz des Klägers und damit auch dessen Verletzung herbeigeführt hat Vgl. RGZ 52, 236, 237 ff.; BGH, VersR 1960, 426, 427.

  • BGH, 06.12.1977 - VI ZR 79/76

    Anforderungen an die Eingliederung in den Unfallbetrieb

    Das gilt auch dann, wenn der "Stammbetrieb" des Verunglückten für den Unfallbetrieb tätig wird, der Verunglückte aber nur eigene Aufgaben seines Betriebs besorgt, zB als Werkunternehmer im Einflussbereich des Bestellers: Senatsurteile vom 3. Mai 1960 - VI ZR 79/59 = VersR 1960, 799, 800; vom 31. Januar 1961 - VI ZR 100/60 = VersR 1961, 358 (Gleisbauarbeiten für die Bundesbahn); vom 8. März 1960 - VI ZR 59/59 = VersR 1960, 426, 427 (Glasreinigung); vom 23. November 1962 - VI ZR 44/62 = VersR 1963, 252 (Elektroarbeiten); BGH Urteil vom 4. Februar 1965 - II ZR 58/63 = VersR 1965, 457 (Stauer).
  • OLG Koblenz, 29.08.2002 - 5 U 1459/01

    Haftung des Gerüstbauers; Internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte

    Vielmehr reicht es aus, dass die Verletzung mit dem Lösen der Strebe in ursächlichem Zusammenhang steht und sich als eine bei gewöhnlichem Geschehensablauf auftretende Unfallfolge darstellt (BGH VersR 1960, 426/427).
  • OLG Köln, 23.08.1990 - 7 U 62/90

    Mangelhafte Unterhaltung von Grundstücken im Zusammenhang mit einem

    Die vorhandenen Mängel müssen nicht die alleinige Ursache des Schadens sein (BGH a.a.O.; VersR 1960, 426, 427).

    Die Anwendung der Beweislastregell des § 836 BGB wäre nur ausgeschlossen, wenn die Ablösung auf völlig außergewöhnlichen hier nicht gegebenen Witterungseinflüssen beruht hätte, da ansonsten gerade die Loslösung eines Teiles infolge Witterungseinwirkung die Mangelhaftigkeit der Anlage oder der Unterhaltung beweist (BGH VersR 1960, 426, 428).

  • BGH, 07.10.1975 - VI ZR 103/74

    Anspruch auf Schadensersatz wegen der Beschädigung und Zerstörung von Eigentum -

    Der daraus gezogene Schluß, ein Hausbesitzer müsse auch solche ungewöhnlichen, aber möglichen Sturmstärken in seine Betrachtung einbeziehen und entsprechende Vorsorge für die Festigkeit der Gebäudeteile treffen, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden (vgl. dazu Senatsurteile vom 13. Juli 1956 - VI ZR 32/55 - VersR 56, 629 = NJW 56, 1598 [Insoweit in BGHZ 21, 285 nicht abgedruckt]; v. 8. März 1960 - VI ZR 59/59 - VersR 1960, 426, 428 und BGHZ 58, 149, 153; ferner OLG Zweibrücken OLGZ 69, 341, 343).
  • BGH, 05.12.1966 - II ZR 174/65

    Begriff der einfachen und der groben Fahrlässigkeit

    Damit hat es die "grobe" zum Unterschied von der "einfachen", "gewöhnlichen" oder "durchschnittlichen" Fahrlässigkeit (vgl. BGH VersR 1959, 348) zutreffend gekennzeichnet (BGH VersR 1960, 626; 1958, 16u.a.m.).
  • OLG Koblenz, 12.06.1997 - 5 U 1439/95

    Überprüfungspflicht für Schaufensterscheiben

  • OLG Hamm, 08.01.2016 - 9 U 113/15

    Verkehrssicherungspflicht; Anscheinsbeweis

  • BGH, 08.10.1968 - VI ZR 164/67

    Anspruch auf Aufwendungsersatz - Verursachung eines Unfalls - Verletzung der

  • BGH, 29.10.1968 - VI ZR 169/67

    Voraussetzungen für die Abgrenzung zwischen Vorsatz und grober Fahrlässigkeit -

  • BGH, 31.01.1961 - VI ZR 100/60
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