Rechtsprechung
   BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61   

Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • MDR 1962, 207
  • VersR 1962, 137
  • DB 1962, 130



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 27.10.2015 - VI ZR 23/15

    Schadensersatz bei Verletzung eines Tieres: Verhältnismäßigkeit der

    bb) Die Beurteilung, ob danach die Voraussetzungen des § 251 Abs. 2 BGB vorliegen, ist in erster Linie Angelegenheit tatrichterlicher Würdigung in Anwendung des § 287 Abs. 1 ZPO (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61, VersR 1962, 137, 138; vom 13. Mai 1975 - VI ZR 85/74, VersR 1975, 1047; vom 8. Dezember 1987 - VI ZR 53/87, BGHZ 102, 323, 330; vom 19. Oktober 1993 - VI ZR 20/93, VersR 1994, 64, 65).
  • BGH, 09.12.2008 - VI ZR 173/07

    Bemessung des Schadens bei der Vernichtung eines Datenbestandes auf der

    Die dem Schuldner durch § 251 Abs. 2 BGB eingeräumte Ersetzungsbefugnis hat lediglich den Zweck, die Höhe der Ersatzpflicht nach oben zu begrenzen, wenn dem Schädiger eine Naturalrestitution im Sinne des § 249 BGB wegen unverhältnismäßiger Kosten im Vergleich zum Wert der Sache unzumutbar ist (vgl. Senat, BGHZ 63, 295, 297 ; Senatsurteile vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 - VersR 1962, 137 und vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025; BGH, Urteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88 - NJW-RR 1990, 1303).
  • BGH, 15.10.1991 - VI ZR 67/91

    Reparatur des beschädigten Fahrzeugs bei wirtschaftlichen Totalschaden

    Bei sog. wirtschaftliche Totalschaden, wie er vom Berufungsgericht hier bejaht wird, greift nicht § 251 Abs. 1 BGB, sondern (allenfalls) § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB ein, denn bei solchem Schaden ist schon vom Begriff her eine Herstellung zwar (technisch) möglich, sie ist aber (wirtschaftlich) unsinnig, weil sie unverhältnismäßig hohe Aufwendungen erfordert (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 - VersR 1962, 137, 138 und vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025).
  • BGH, 20.06.1972 - VI ZR 61/71

    Umfang des Schadensersatzes bei Unfallschäden an gebrauchten PKW

    In letzterer Hinsicht war (wie vorstehend vom BGH) wiederholt die Frage zu beantworten, wer das Prognoserisiko zu tragen hat, wenn ein Sachverständiger die Reparaturkosten irrtümlich zu niedrig veranschlagt hat: vgl. ES Kfz-Schaden A-1/11, ES Kfz-Schaden A-1/12, ES Kfz-Schaden A-1/17, ES Kfz-Schaden A-1/20, ES Kfz-Schaden A-1/22. Zum Unverhältnismäßigkeitsmaßstab mit der 130 %-Grenze für ersatzfähige Reparaturkosten siehe ferner vor- und nachstehend ES Kfz-Schaden A-1/4, ES Kfz-Schaden A-1/15, ES Kfz-Schaden A-1/18, ES Kfz-Schaden A-1/19. Der anzustellende Kostenvergleich wurde in einem Urteil des BGH aus dem Jahre 1961 (Urteil - VI ZR 66/61 - 17.11.1961) als eine »Frage tatrichterlicher Würdigung« noch ohne eine solche Faustregel gehandhabt; ähnlich OLG Celle (Urteil - 5 U 158/66 - 20.2.1967, in DRsp I (123) 116 d = DAR 1967, 216 = NiedersRpfl 1967, 177); vgl. auch OLG Nürnberg (Urteil - 3 U 103/58 - 25.9.1958, in DRsp I (123) 60 a = DAR 1959, 45 = MDR 1959, 390 ).
  • BGH, 13.05.1975 - VI ZR 85/74

    Grundsatz der Naturalrestitution - Anspruch des Gläubigers auf Geldentschädigung

    Im wesentlichen handelt es sich dabei um eine Frage tatrichterlicher Würdigung (Senatsurteil vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 - VersR 62, 137).
  • OLG Düsseldorf, 23.04.2007 - 1 U 204/06

    Zur Anwendung des § 849 BGB auf den Fall eines "wirtschaftlichen Totalschadens"

    In vorangegangenen wie in nachfolgenden Entscheidungen hat der BGH unter einem "wirtschaftlichen Totalschaden" einen Schaden verstanden, bei dem die Herstellung zwar (technisch) möglich, aber (wirtschaftlich) unsinnig ist, weil sie unverhältnismäßig hohe Aufwendungen erfordert (siehe BGHZ 111, 375 = NJW 92, 305 mit Hinweisen auf die Urteile vom 17.11.1961, VersR 62, 137 und vom 20.06.1972, NJW 72, 1800).
  • BGH, 03.12.1974 - VI ZR 1/74

    Ersatzpflicht der kosmetischen Beseitigung einer Unfallnarbe; Begrenzung des

    Zutreffend würdigt das Berufungsgericht § 251 Abs. 2 BGB als Ausdruck eines auch im Rahmen von § 249 Satz 2 BGB geltenden allgemeinen Grundsatzes des Schadensrechts, der auch in einem Fall wie dem vorliegenden die Haftung des Ersatzpflichtigen nach oben begrenzt (vgl. dazu RGZ 71, 212, 215; BGH Senatsurt. v. 17. November 1961 - VI ZR 66/61 = VersR 1962, 137; v. 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 a.a.O.).
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