Rechtsprechung
   BGH, 09.01.1964 - VII ZB 16/63   

Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • MDR 1964, 317
  • VersR 1964, 269



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 05.02.2003 - VIII ZB 115/02  

    Anforderungen an die Organisation des Fristenwesens in einer Anwaltskanzlei

    Die Eintragung der Frist im Fristenkalender ist von der damit beauftragten Angestellten durch einen Erledigungsvermerk - zweckmäßigerweise mit Handzeichen und Datumsangabe - an der Fristennotierung auf den Handakten kenntlich zu machen (BGH, Beschluß vom 9. Januar 1964 - VII ZB 16/63, VersR 1964, 269; Beschluß vom 22. September 1971 - V ZB 7/71, NJW 1971, 2269 = VersR 1971, 1125 unter 1 m.w.Nachw.; Beschluß vom 20. August 1998 - VII ZB 4/98, BRAK-Mitt. 1998, 269).
  • BGH, 10.03.1992 - VI ZB 4/92  

    Fristeintragung vor Erledigungsvermerk in Anwaltsakten

    Es kann zwar davon ausgegangen werden, daß in der Kanzlei des früheren Prozeßbevollmächtigten der Klägerin, wie dies rechtlich geboten ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 9.1.1964 - VII ZB 16/63 - VersR 1964, 269 und vom 22.9.1971 V ZB 7/71 - VersR 1971, 1125) die Eintragung wichtiger Fristen im Terminkalender durch einen Erledigungsvermerk in den Handakten gekennzeichnet wird.
  • BGH, 22.09.1971 - V ZB 7/71  

    Rechtsanwalt - Rechtsmittel - Handakte - Erledigungsvermerk - Kontrolle

    Ein Rechtsanwalt, der ein Rechtsmittel eingelegt hat, muß seine Handakten nicht immer dann, wenn sie ihm vorgelegt werden, auf das Vorhandensein eines Erledigungsvermerks über die Eintragung der Rechtsmittelbegründungsfrist im Fristenkalender überprüfen (Bestätigung der Beschlüsse vom 30.9.1963 VIII ZB 16/63 VersR 63, 1223 und vom 9.1.1964 VII ZB 16/63 VersR 64, 269 = LM ZPO § 233 (Fc) Nr. 25 und Nr. 27).
  • BGH, 14.07.1966 - IV ZB 172/66  

    Rechtsmittel

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat jeder Rechtsanwalt, soweit es sich um die Wahrung wichtiger Fristen handelt, zwei Pflichten: Er muß einmal anordnen, daß die Notierung solcher Fristen im Fristenkalender durch einen Erledigungsvermerk in den Handakten vermerkt wird (Senatsbeschluß vom 2. Oktober 1951, IV ZB 60/51, LM, § 233 ZPO, Anhang Nr. 10; Senatsbeschluß vom 10. Januar 1962, IV ZB 408/61, LM, § 232 ZPO, Cc Nr. 8; Beschluß vom 15. Februar 1960, VII ZB 5/60, VersR 1960, 406; Beschluß vom 9. Januar 1964, VII ZB 16/63, LM, § 233 ZPO, Fc Nr. 27).

    (Senatsbeschluß vom 2. Oktober 1951 a.a.O.; Senatsurteil vom 13. Juli 1959, IV ZR 57/59, LM, § 212 a ZPO, Nr. 2; Senatsbeschluß vom 10. Januar 1962 a.a.O.; Beschluß vom 15. Februar 1960 a.a.O.; Beschluß vom 9. Januar 1964 aaO).

  • BGH, 14.10.1987 - VIII ZB 16/87  

    Anforderungen an die Ausfertigung eines Versäumnisurteils - Notwendigkeit der

    Zu dieser notwendigen Nachprüfung gehört auch die Kontrolle des Bürovermerks in den Handakten über die Eintragung der Frist im Fristenkalender (Senatsbeschluß vom 29. November 1972 - VIII ZB 56/72 = VersR 1973, 186; BGH Urteil vom 1. Juli 1976 - III ZR 88/75 = VersR 1976, 1154; Beschlüsse vom 9. Januar 1964 - VII ZB 16/63 = VersR 1964, 269 und vom 15. Mai 1972 - II ZB 2/72 = VersR 1972, 886).
  • KG, 10.07.2003 - 8 U 111/03  

    Anwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Anforderungen an

    Dazu gehört dann aber auch, dass die Eintragung einer Frist im Fristenkalender von der damit beauftragten Angestellten durch einen Erledigungsvermerk an der Fristennotierung auf den Handakten kenntlich gemacht wird (vgl. BGH, BGH-Report 2003, 697; VersR 1964, 269; VersR 1971, 1125).
  • OLG Frankfurt, 07.01.1999 - 2 UF 273/98  
    Unter diesen Umständen mußte dem Prozeßbevollmächtigte nach Auffassung des Senats das Bestehen einer Wiedereinsetzungsfrist auffallen und er dem Rechnung tragen (vgl. BGH VersR 71, 1125; 64, 269).
  • BGH, 15.05.1972 - II ZB 2/72  

    Anwaltspflicht - Fristenwesen

    Auch einem vielbeschäftigten Anwalt ist zuzumuten, die ihm zur Bearbeitung einer fristgebundenen Prozeßhandlung vorgelegten Handakten darauf zu prüfen, ob sie einen Vermerk über die von ihm angeordnete Notierung der Frist enthalten (im Anschl. an BGH VersR 64, 269; 71, 1125).
  • BGH, 05.10.1995 - V ZB 21/95  

    Möglichkeit der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Fristversäumung -

    Er mußte jedoch sicherstellen, daß aus seinen Handakten die Fristennotierung durch einen entsprechenden Erledigungsvermerk feststellbar war (BGH, Beschl. v. 9. Januar 1964, VII ZB 16/63, VersR 1964, 269).
  • BGH, 11.10.1983 - VI ZB 11/83  

    Zulässigkeit einer sofortigen Beschwerde - Antrag auf Wiedereinsetzung in den

    Da er allgemein angeordnet hatte, daß nach der Notierung der Fristen im Fristenkalender in den Handakten jeweils ein Erledigungsvermerk anzubringen sei, hat er auch insoweit seinen Sorgfaltspflichten genügt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 9. Januar 1964 - VII ZB 16/63 - LM § 233 (Fc) ZPO Nr. 27 und vom 17. Dezember 1973 - VIII ZB 26/73 - VersR 1974, 387, 388).
  • BGH, 06.07.1983 - IVb ZB 35/83  

    Unzulässigkeit der Berufung wegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist -

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht