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   BGH, 17.12.1963 - VI ZR 29/63   

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https://dejure.org/1963,13593
BGH, 17.12.1963 - VI ZR 29/63 (https://dejure.org/1963,13593)
BGH, Entscheidung vom 17.12.1963 - VI ZR 29/63 (https://dejure.org/1963,13593)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 1963 - VI ZR 29/63 (https://dejure.org/1963,13593)
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Volltextveröffentlichung

Papierfundstellen

  • VersR 1964, 385
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 24.06.1969 - VI ZR 15/68

    Haftungsverteilung bei einem Unfall mit einem hinter einem Omnibus

    Die Billigkeitsregel des § 829 BGB ist auch dann entsprechend - sozusagen spiegelbildlich - im Rahmen des § 254 BGB anzuwenden, wenn ein Kind den ihm entstandenen Schaden, für den es einen anderen ersatzpflichtig macht, mitverursacht hat (so ständige Rechtsprechung des BGH: v. 10.4.1962, BGHZ 37, 102 = VRS 22, 407 = DAR 1962, 204; v. 17.12.1963, VersR 1964, 385; v. 23.2.1965, VersR 1965, 503 u. v. 4.7.1967, VersR 1967, 1001).

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats (BGHZ 37, 102; Urteile vom 17. Dezember 1963 - VI ZR 29/63, VersR 19649 385 und vom 23. Februar 1965 - VI ZR 245/63, VersR 1965, 503 sowie vom 4. Juli 1967 - VI ZR 17/66, VersR 1967, 1001).

  • OLG Frankfurt, 06.02.2004 - 24 U 165/03

    Schmerzensgeld: Höhe der Entschädigung bei schweren Verletzungen infolge eines

    a) Selbst zu Gunsten des Klägers unterstellt, dem Beklagten könnte überhaupt der Vorwurf gemacht werden, nicht die Sorgfalt beachtet zu haben, die von einem Jungen seines Alters und seiner Entwicklungsstufe in der Situation des gemeinsamen Spiels im Wohngebiet gefordert werden könnte (dazu: BGH VersR 1964, 385; 1970, 374), dann könnte dieser Vorwurf nur wenig wiegen.
  • KG, 31.10.1994 - 12 U 4031/93

    Haftungsverteilung bei Verletzung eines Kleinkindes

    Zwar sind grundsätzlich auch die Regeln der Billigkeitshaftung des § 829 BGB entsprechend anwendbar (BGHZ 37, 102, 106; BGH VersR 1964, 385; BGH FamRZ 1965, 265); nach ständiger Rechtsprechung erscheint es jedoch angemessen, gerade bei der im Rahmen des § 254 BGB nur entsprechenden Heranziehung der Vorschrift des § 829 BGB um so größere Zurückhaltung zu üben, da der Ausnahmecharakter dieser Vorschrift sowie die ihr eigene grundsätzliche Beschränkung einer Korrektur der Haftungsgrundsätze auf solche Fälle, in denen die Billigkeit einer Schadloshaltung nicht nur rechtfertigt, sondern nach den gesamten Umständen des Falles erfordert, was nicht der Fall ist, wenn der Kläger - wie hier - haftpflichtversichert ist (BGHZ 73, 190, 192; BGH VersR 1975, 133, 135; VersR 1982, 441 f.; OLG Karlsruhe RR 1990, 137).
  • BGH, 26.06.1973 - VI ZR 47/72

    Verkehrsunfall - Verursacher - Mitverursachung - Kind - Kindesunfall - Vertetztes

    Nach den vom erkennenden Senat hierzu entwickelten Grundsätzen ist der Ausnahme Charakter des § 829 BGB auch bei seiner entsprechenden Anwendung im Rahmen des § 254 BGB zu berücksichtigen (vgl. BGHZ 37, 102; BGH Urteile vom 17. Dezember 1963 - VI ZR 29/63 = VersR 1964, 385; vom 23. Februar 1965 - VI ZR 245/63 = VersR 1965, 503; vom 4. Juli 1967 - VI ZR 17/66 = VersR 1967, 1001; vom 24. Juni 1969 - VI ZR 15/68 = VersR 1969, 860; vom 19. Mai 1970 - VI ZR 54/69 = VersR 1970, 820).
  • BGH, 08.01.1965 - VI ZR 230/63

    Anspruch auf Schadensersatz auf Grund eines Unfalls - Schuldhaftes Handeln eines

    Der Revision ist zuzugeben, daß es eine Verkennung der Grundsätze des § 828 Abs. 2 BGB bedeutete, wenn das Berufungsgericht damit hätte sagen wollen, daß es zur Bejahung der Einsichtsfähigkeit im Sinne des § 828 Abs. 2 BGB nicht schon genüge, wenn das Kind nur ein allgemeines Verständnis dafür habe, daß seine Handlung gefährlich sei und seine Verantwortung begründen könne (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1963 - VI ZR 29/63 - VersR 1964, 285).
  • BGH, 23.02.1965 - VI ZR 245/63

    Verschulden eines Kindes an einem Spielunfall - Auslaufen eines Auges infolge

    Gewollt war damit eine Anwendung des in der Senatsentscheidung BGHZ 37, 102 ausgesprochenen Rechtssatzes, daß § 829 BGB auch im Rahmen von § 254 BGB entsprechend anzuwenden ist, wenn ein nach § 828 BGB nicht Verantwortlicher einen ihm entstandenen Schaden selbst mitverursacht hat (vgl. auch das Urteil des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1963 - VI ZR 29/63 = VersR 64, 385).
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