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   BGH, 12.11.1964 - III ZR 121/64   

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BGH, 12.11.1964 - III ZR 121/64 (https://dejure.org/1964,946)
BGH, Entscheidung vom 12.11.1964 - III ZR 121/64 (https://dejure.org/1964,946)
BGH, Entscheidung vom 12. November 1964 - III ZR 121/64 (https://dejure.org/1964,946)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 201
  • MDR 1965, 117
  • VersR 1965, 68
  • DVBl 1965, 86
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 05.07.1990 - III ZR 217/89

    Reichweite der Verkehrssicherungspflicht (Streupflicht) der Gemeinden unter § 1

    WegereinigungsG Nr. 10), sondern auch zu den inzwischen erlassenen verschiedenen Landesstraßengesetzen entschieden, daß die öffentlich-rechtlich ausgestaltete Amtspflicht zur Sorge für die Sicherheit im Straßenverkehr inhaltlich der Räum- und Streupflicht entspricht, wie sie auch aus der allgemeinen Straßenverkehrssicherungspflicht abgeleitet wird (vgl. Senatsurteile vom 21. September 1967 - III ZR 23/66 = VersR 1967, 1079 und vom 30. April 1974 - III ZR 166/72 = VersR 1974, 910, 911 zu § 49 LStrG NW; Senatsurteile vom 12. November 1964 - III ZR 121/64 = NJW 1965, 201 f. und vom 10. März 1983 III ZR 1/82 = VersR 1983, 636 f. zu § 52 NStrG - vgl. insoweit auch Senatsurteile BGHZ 60, 54, 58/59; 75, 134, 138 und vom 10. Juli 1980 - III ZR 58/79 = LM BGB § 823 Ea Nr. 64 = BGHWarn 1980 Nr. 205; Senatsurteile vom 30. September 1970 - III ZR 81/67 = BGHWarn 1970 Nr. 225 = RhPfLandesstraßenG Nr. 1; vom 3. Mai 1984 - III ZR 34/83 = VersR 1984, 890, 891 = LM RhPfLandesstraßenG Nr. 2 und vom 15. November 1984 - III ZR 97/83 = BGHWarn 1984 Nr. 338 = VersR 1985, 568, 569 zu § 17 LStrG RhPf).
  • BGH, 18.12.1972 - III ZR 121/70

    Verkehrssicherungspflichten hinsichtlich der öffentlichen Verkehrswege in

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  • OLG Stuttgart, 18.12.2013 - 4 U 188/13

    Amtshaftung in Baden-Württemberg: Beschädigung eines Kraftfahrzeugs durch

    Verletzt die Gemeinde ihre Pflicht aus § 41 Abs. 1 Satz 1 Straßengesetz, verletzt sie eine gegenüber den Verkehrsteilnehmern bestehende Amtspflicht, die unmittelbar (ohne die Anwendung des § 59 Straßengesetz) zu einer Haftung der Gemeinde nach § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG führt (BGH NJW 1965, 201, 202 - zur Reinigungspflicht nach dem niedersächsischen Straßengesetz; VGH Baden-Württemberg, BWVPr 1984, 233 zur gleichgelagerten Regelung über die Durchführung des Winterdienstes in § 43 Abs. 1 Satz 1 Straßengesetz a. F., jetzt ebenfalls in § 41 Abs. 1 Satz 1 Straßengesetz geregelt; Nagel, Straßengesetz für Baden-Württemberg, 3. Aufl., § 41 Rn. 5; Schnebelt/Sigel, Straßenrecht Baden-Württemberg, 2. Aufl., Rn. 196; Kodal-Bauer, Straßenrecht, 7. Aufl., Kap. 43 Rn. 43 f.; Staudinger-Hager, a.a.O., § 823 Rn. E 156).
  • BGH, 10.03.1983 - III ZR 1/82

    Unfälle von Schülern aufgrund mangelhafter Schneeräumung durch das städtische

    Nach der in §§ 10, 52 des Niedersächsischen Straßengesetzes (NStrG - in der hier anzuwendenden Fassung vom 14. Dezember 1962, Nieders. GVBl. S. 251, mit Änderung zuletzt vom 28. Juni 1977, Nieders. GVBl. S. 233) getroffenen Regelung stellt die der beklagten Stadtgemeinde für die öffentlichen Straßen ihres Gebietes obliegende Sicherung des Verkehrs eine Amtspflicht dar, für deren Verletzung sie nach Amtshaftungsgrundsätzen einzustehen hat (Senatsurteile vom 12. November 1964 - III ZR 121/64 = LM Nieders. StraßenG Nr. 1 = NJW 1965, 201; BGHZ 60, 54 = LM BGB § 839 [K] Nr. 32 mit Anm. Arndt und vom 18. Dezember 1972 - III ZR 40/70 = LM BGB § 839 [Ca] Nr. 27 = NJW 1973, 463).

    Diese öffentlich-rechtlich ausgestaltete Amtspflicht zur Sorge für die Sicherheit im Straßenverkehr entspricht inhaltlich der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (Senatsurteil vom 12. November 1964 - III ZR 121/64 = LM Nieders. StraßenG Nr. 1 = NJW 1965, 201; vgl. auch Senatsurteile BGHZ 60, 54 = LM BGB § 839 [K] Nr. 32 mit Anm. Arndt, BGHZ 75, 134, 138 [BGH 12.07.1979 - III ZR 102/78] und vom 10. Juli 1980 - III ZR 58/79 = LM BGB § 823 [Ea] Nr. 64 = NJW 1980, 2194).

  • OLG Celle, 22.11.2000 - 9 U 104/00

    Verkehrssicherungspflicht: Räum- und Streupflicht gegenüber Radfahrern

    Straßeneinmündungen sind nicht generell als gefährliche Straßenstellen anzusehen, wovon sowohl der BGH (BGH VersR 1965, 68) als auch der Senat in ständiger Rechtsprechung (VersR 1989, 158; Urt. v. 11. Januar 1995 - 9 U 11/94) ausgehen.
  • OLG Nürnberg, 28.08.2003 - 4 U 1635/03

    Zu den Voraussetzungen der Räum- und Streupflicht an innerstädtischen Kreuzungen

    Dies ist in einer Situation anzunehmen, bei der nach objektiver Wertung Kraftfahrer trotz Anwendung der im Winter notwendigen erhöhten Sorgfalt die Gefahr eines Unfalls durch Glätte nicht rechtzeitig erkennen und daher die dadurch drohenden Schäden nicht abwenden können; dies gilt gleichermaßen für den innerörtlichen und den außerörtlichen Bereich (BGH NJW 1965, 201/202; NZV 1998, 199).
  • OLG Celle, 21.12.1988 - 9 U 270/87

    Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch Nichtbeachtung der Streupflicht

    Eine solche Verpflichtung ergibt sich aus § 52 Abs. 1 Satz 3 c Nds. StrG und der damit insoweit übereinstimmenden allgemeinen deliktischen Verkehrssicherungspflicht (vgl. BGH NJW 1965, 201, 202 [BGH 12.11.1964 - III ZR 121/64] ; Steffen, RGRK, BGB, 12. Aufl., § 823 Rdnr. 196) schon deshalb nicht, weil es in dem in Rede stehenden Straßenbereich an einem nicht nur unbedeutenden Verkehr fehlt.

    Gefährlich in diesem Sinne sind solche Straßenstellen, die wegen ihrer eigentümlichen Anlage oder bestimmter Zustände, die nicht ohne weiteres erkennbar sind, die Möglichkeit eines Unfalls auch für die Fall nahelegen, daß der Verkehrsteilnehmer die im Verkehr im Winter allgemein erforderliche Sorgfalt walten läßt (grundlegend BGH NJW 1965, 201, 202 f) [BGH 12.11.1964 - III ZR 121/64] .

  • OLG Celle, 29.05.2002 - 9 U 314/01

    Straßenreinigung: Umfang der winterlichen Räum- und Streupflicht einer Gemeinde

    Es muss sich um solche Fahrbahnstellen handeln, die wegen ihrer eigentümlichen Anlage oder bestimmter Zustände, die nicht ohne weiteres erkennbar sind, die Möglichkeit eines Unfalls auch für den Fall nahe legen, dass der Verkehrsteilnehmer die im Verkehr im Winter allgemein erforderliche Sorgfalt walten lässt (vgl. BGH NJW 1965, 201; Senatsurteil vom 11. Januar 1995 - 9 U 11/94 - OLGR Celle 1995, 53).
  • OVG Niedersachsen, 06.04.1993 - 12 L 141/90

    Straßenreinigung an Bundeswasserstraßengrundstück; Bundeswasserstraßengrundstück;

    Diesen Charakter betont auch der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 12. November 1964 (DVBl 1965, 86).
  • OLG Dresden, 16.08.1995 - 6 U 490/95

    Umfang der Verkehrssicherungspflicht bei winterlichen Straßen; Winterdienst als

    Zu gefährlichen Stellen gehören insbesondere scharfe, unübersichtliche oder sonst schwierige Kurven, Gefällstrecken, Straßenkreuzungen und -einmündungen sowie Straßen an oder über Wasserläufen und mit besonderer Verkehrsdichte (BGH, NJW 1964, 814 ; 1965, 201).
  • VG Dresden, 29.01.2009 - 3 L 1922/08

    Vorsicht, eingeschränkter Winterdienst! - Leistungsfähigkeit der Gemeinde

  • OLG Hamm, 23.05.2000 - 9 U 239/99

    Schadensersatz wegen eines Glätteunfalls in einer Kurve; Unfallbereich als

  • OLG Köln, 18.11.1993 - 7 U 111/93

    Verletzung der Verkehrssicherungspflicht der obliegenden winterlichen Räum- und

  • BGH, 22.04.1968 - III ZR 59/66

    Unfall als Folge des Absackens einer den Gehweg befestigenden Platte - Fehlen von

  • OLG München, 22.11.2007 - 1 U 4068/07
  • BGH, 30.09.1968 - III ZR 83/66

    Verkehrssicherungspflicht für öffentliche Straßen - Privatrechtlicher Anspruch

  • VG Dessau, 24.09.2002 - 3 A 62/02
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