Rechtsprechung
   BGH, 05.01.1968 - VI ZR 137/66   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1968,771
BGH, 05.01.1968 - VI ZR 137/66 (https://dejure.org/1968,771)
BGH, Entscheidung vom 05.01.1968 - VI ZR 137/66 (https://dejure.org/1968,771)
BGH, Entscheidung vom 05. Januar 1968 - VI ZR 137/66 (https://dejure.org/1968,771)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1968,771) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • verkehrslexikon.de

    Zur Haftung des Rechtsanwalts für einen Vergleich im Rahmen der Schadensregulierung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatzpflicht wegen pflichtwidriger Aushandlung eines außergerichtlichen Vergleiches mit dem Inhalt einer unveränderlichen Schadensrente für eine Laufzeit von mindestens 25 Jahren - Nachteil auf Grund der Veränderung des Lohngefüges und Preisgefüges im Baugewerbe ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1968, 450
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (19)

  • BGH, 07.01.1993 - IX ZR 199/91

    Haftung eines Notars wegen unterlassener Belehrung über Sittenwidrigkeit einer

    Hat der damalige Prozeßbevollmächtigte den Kläger auf diesen Umstand nicht hingewiesen, könnte dies eine Pflicht des Anwalts zum Ersatz des durch den Vergleichsabschluß entstandenen Schadens begründet haben (vgl. insoweit BGH, Urt. v. 15. Dezember 1960 - III ZR 141/59, VersR 1961, 276, 278; v. 5. Januar 1968 - VI ZR 137/66, VersR 1968, 450, 451; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, WM 1988, 987, 990 f; OLG Stuttgart VersR 1984, 450 f; OLG Düsseldorf VersR 1988, 1048 [OLG Düsseldorf 18.09.1986 - 8 U 72/85]; Vollkommer, Anwaltshaftungsrecht Rdnr. 175; auch BGB-RGRK, 12. Aufl. § 839 Rdnr. 508 f).
  • OLG Saarbrücken, 04.04.2006 - 4 U 668/04

    Voraussetzungen eines Auskunftsanspruchs aus Treu und Glauben

    Gerade Verträgen, welche eine Entschädigung für entgangenen Unterhalt nach § 844 II BGB durch Festsetzung einer langfristig zu zahlenden Rente regeln, wohnt grundsätzlich die so genannte "clausula rebus sic stantibus" inne (so etwa BGH, Urteil vom 19.06.1962, NJW 1962, 2147; BGH, Urteil vom 04.10.1988 = BGHZ 105, 243, 245; BGH, Urteil vom 06.10.1965, VersR 1966, 37; BGH, Urteil vom 05.01.1968, VersR 1968, 450, 451).

    Ein dahingehender Parteiwille ist indes nicht zu vermuten und kann grundsätzlich nur bei einer ausdrücklichen Erklärung angenommen werden (so BGH, Urteil vom 19.06.1962, NJW 1962, 2147; BGH, Urteil vom 04.10.1988 = BGHZ 105, 243, 246; BGH, Urteil vom 06.10.1965, VersR 1966, 37; BGH, Urteil vom 05.01.1968, VersR 1968, 450, 451).

    Das Fehlen einer Anpassungsklausel im Vertrag schließt deshalb eine Anpassung nach den Regeln über den Wegfall der Geschäftsgrundlage nicht aus, sondern ist gerade Voraussetzung hierfür ( so BGH, Urteil vom 05.01.1968, VersR 1968, 450, 451).

    Es ist bei derartigen Verträgen über langfristige Renten- oder Unterhaltszahlungen deshalb davon auszugehen, dass der Parteiwille einer Anpassung des Vertrages an grundlegend geänderte Verhältnisse nicht entgegensteht ( so ausdrücklich BGH, Urteil vom 06.10.1965, VersR 1966, 37, 38; BGH, Urteil vom 05.01.1968, VersR 1968, 450, 451).

  • BGH, 04.10.1988 - VI ZR 46/88

    Anpassung von außergerichtlichen Vergleichen über Unterhaltsschadensrenten

    Bei einer wesentlichen Veränderung der bei Abschluß des Vertrages bestehenden wirtschaftlichen Verhältnisse findet dann nach §§ 157, 242 BGB eine Anpassung der Leistungen an diese Veränderungen statt, wenn sie erforderlich ist, um den von den Parteien mit dem Vertrag verfolgten Zweck zu erreichen (vgl. RGZ 106, 233; BGH Senatsurteile vom 19. Juni 1962 - VI ZR 100/61 = VersR 1962, 805, 606 = NJW 1962, 2147 und vom 5. Januar 1968 - VI ZR 137/66 = VersR 1968, 450, 451 jeweils m. w. Nachw.; BGH Urteile vom 6. Oktober 1965 - Ib ZR 123/63 = VersR 1966, 37 und vom 23. April 1986 - IVb ZR 30/85 = NJW 1986, 2054 [BGH 27.02.1986 - I ZR 210/83] jeweils m. w. Nachw.).

    Ein dahingehender Parteiwille ist nicht zu vermuten, sondern bedarf in der Regel ausdrücklicher Erklärung (vgl. Senatsurteil vom 5. Januar 1968 aaO).

    Denn gerade der Umstand, daß die Parteien die Vereinbarung einer Rente statt einer Kapitalabfindung gewählt haben, spricht wegen des Versorgungszwecks und der darin zum Ausdruck gebrachten Zeitbezogenheit der Abmachung gegen einen Ausschluß der clausula rebus sic stantibus (vgl. Senatsurteil vom 5. Januar 1968 aaO S. 451).

    Auch insoweit gilt für die Anpassung von Vergleichen auf Zahlung einer laufenden Unterhaltsschadensrente (vgl. RGZ 106, 233, 235; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1965 aaO und Senatsurteil vom 5. Januar 1968 aaO) nichts anderes als für die Abänderung von Vergleichen in Unterhaltssachen (vgl. BGH Urteile vom 16. Mai 1979 - IV ZR 57/78 = NJW 1979, 1656, vom 3. Dezember 1982 - IVb ZR 338/81 = NJW 1983, 1118 sowie vom 23. April 1986 aaO).

  • BGH, 14.01.1993 - IX ZR 76/92

    Anwaltliche Aufklärungspflicht vor Vergleichsabschluß

    Besteht nach der Prozeßlage indessen begründete Aussicht, daß im Falle einer Entscheidung ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen ist, hat der Anwalt von einem Vergleich abzuraten (vgl. BGH, Urt. v. 15. Dezember 1960 - III ZR 141/59, VersR 1961, 276, 278; v. 5. Januar 1968 - VI ZR 137/66, VersR 1968, 450, 451; v. 7. Januar 1993 - IX ZR 199/91, z. V. b.).
  • OLG Düsseldorf, 04.05.2010 - 24 U 84/09

    Mandant Volljurist: Anwalt darf Fristangaben nicht vertrauen!

    Wegen der Schwierigkeiten und Ungewissheiten bei der Abwägung der Vor- und Nachteile eines Vergleichs billigt die Rechtsprechung dem Rechtsanwalt, der den Auftraggeber bei Vergleichsverhandlungen berät oder vertritt, einen weiten Ermessenspielraum zu, innerhalb dessen eine gewissenhafte Interessenabwägung zu erfolgen hat (BGH VersR 1968, 450 (451 f.); NJW 1993, 1325 (1328); Zugehör, a.a.O., Rn. 718 m.w.N.).

    Die Aufklärungspflicht und der Spielraum des Rechtsanwalts bei Vergleichsverhandlungen richten sich nach der Lage, die sich dem Rechtsanwalt zum Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses (ex-ante) bietet (BGH VersR 1968, 450 (452); Zugehör, a.a.O. Rn. 722 mit zahlreichen Nachweisen).

  • OLG Saarbrücken, 27.03.2012 - 4 U 474/10
    Die mit dem Vergleich zusammenhängenden Vor- und Nachteile sind so gewissenhaft zu bedenken, wie es dem Anwalt auf Grund seiner Informationen, Kenntnisse und Erfahrungen vorausschauend möglich ist (vgl. BGH, VersR 1968, 450 (451 f); BGH, Urt. v. 11.03.2010 - XI ZR 104/08, WM 2010, 815, juris Rdn. 8; Zugehör/Fischer-Vill, aaO., Rdn. 794).

    Innerhalb des Ermessensspielraums hat er jedoch eine gewissenhafte Interessenabwägung vorzunehmen (vgl. BGH, VersR 1968, 450 (451 f); BGH, NJW 1993, 1325 (1328); Zugehör/Fischer-Vill, aaO., Rdn. 794).

  • OLG Düsseldorf, 15.05.2018 - 24 U 70/17

    Pflichten des Rechtsvertreters bei Abschluss eines Vergleichs im

    Besteht allerdings nach der Prozesslage die begründete Aussicht, dass im Falle einer Entscheidung ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen ist, hat der Anwalt von einem Vergleich abzuraten (BGH, Urteile vom 14. Januar 1993 - IX ZR 76/92, Rz. 60; vom 7. Januar 1993 - IX ZR 199/91; vom 5. Januar 1968 - VI ZR 137/66).
  • OLG Hamm, 04.03.2008 - 28 U 94/07

    Zu den Voraussetzungen der Haftung für fehlerhafte anwaltliche Beratung beim

    Maßgebend ist vielmehr die Lage, die sich dem Rechtsanwalt im Zeitpunkt der Vergleichsverhandlungen darbietet (vgl. BGH in VersR 1968, 450 [452]; OLG Hamm in VersR 1992, 1404; OLG Düsseldorf, NJWE-VHR 1997, 12 [13]; Sieg in "Handbuch der Anwaltshaftung", 2. Aufl., Rdn. 722; Terbille, a.a.O., Rdn. 1726).
  • OLG Koblenz, 12.05.2006 - 8 U 782/05

    Anwaltshaftung: Schadensersatz wegen Nichtabratens von einem gerichtlichen

    Der zu erzielende Vergleich wahrte die Rechte des Klägers auch nicht so unzulänglich, dass der Beklagte den Kläger von dem gerichtlich vorgeschlagenen Vergleich hätte abraten müssen und eine Fortsetzung des Rechtsstreits unbedingt vorzuziehen gewesen wäre (BGH VersR 1968, 450, 451; OLG Frankfurt NJW 1988, 3270; Borgmann/Jungk/Grams, Anwaltshaftung, 4. Auflage 2005, Rn. 118).
  • BGH, 18.02.1993 - IX ZR 48/92

    Zulässigkeit der Erweiterung einer Klage um einen Feststellungsantrag im

    Die Begründetheit des Feststellungsantrags hängt zunächst von der Klärung der Streitfrage ab, ob der Vergleich mit dem darin enthaltenen Unterhaltsverzicht auf einen schuldhaften Beratungsfehler des Beklagten zurückzuführen ist (vgl. dazu BGH, Urt. v. 15. Dezember 1960 - III ZR 141/59, VersR 1961, 276, 278; v. 5. Januar 1968 - VI ZR 137/66, VersR 1968, 450; v. 28. Juni 1990 - IX ZR 209/89, WM 1990, 1917; v. 6. Februar 1992 - IX ZR 95/91, WM 1992, 742; Baumgärtel/Laumen, Handbuch der Beweislast im Privatrecht 2. Aufl. BGB § 675 Rdnr. 11 f; Rinsche, Die Haftung des Rechtsanwalts und des Notars 4. Aufl. Rdnr. I 476 f; Borgmann/Haug, Anwaltshaftung 2. Aufl. § 20 Nr. 6; Vollkommer, Anwaltshaftungsrecht 1989 Rdnr. 175 f, 615 f).
  • OLG Hamm, 04.06.2009 - 28 U 66/07

    Fehlende Erläuterung der in Betracht kommenden Ansprüche im Rahmen eines

  • KG, 23.08.2004 - 12 U 218/03

    Pflichtverletzung des Rechtsanwalts: Beratung wegen Abschlusses eines

  • OLG Köln, 16.07.2009 - 8 U 64/08

    Schadensersatzanspruch wegen Pflichtverletzung im Zusammenhang mit einer

  • LG Düsseldorf, 04.04.2017 - 15 O 188/13
  • BGH, 30.01.1986 - IVb ZR 65/83

    Anpassung von Unterhaltsvereinbarungen wegen verringerter Kaufkraft der Währung

  • OLG Hamburg, 02.07.1998 - 6 U 40/98

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung eines Rechtsanwalts i.R.e.

  • OLG Oldenburg, 29.08.1995 - 5 U 51/95

    Beratung, Verhandlung, mündliche, Unfallversicherung, Versicherungssumme,

  • OLG Düsseldorf, 14.05.1991 - 24 U 208/90
  • OLG Koblenz, 09.05.1983 - 13 UF 61/83

    Annahme eines Vergleichs durch schlüssiges Verhalten; Abänderungsklage in Bezug

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht