Rechtsprechung
   BGH, 19.05.1970 - VI ZR 8/69   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1970,759
BGH, 19.05.1970 - VI ZR 8/69 (https://dejure.org/1970,759)
BGH, Entscheidung vom 19.05.1970 - VI ZR 8/69 (https://dejure.org/1970,759)
BGH, Entscheidung vom 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69 (https://dejure.org/1970,759)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ursache - Kausalität - Ursächlichkeit für den Schaden - Schadenfolge

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 823, 840
    Zurechnung des Schadens bei Herbeiführung durch zwei Ursachen

Papierfundstellen

  • VersR 1970, 814
  • VersR 1979, 814
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 06.06.1989 - VI ZR 241/88

    Schlaganfall nach Verkehrsunfall - § 823 Abs. 1 BGB, Adäquanz,

    Denn er hat den Kläger durch den Verkehrsunfall in Aufregung versetzt und damit eine Voraussetzung dafür geschaffen, daß es im Zusammenwirken mit dem nachfolgenden Verhalten von M. und seiner Begleiter und der Unfallaufnahme durch die Polizei bei dem Kläger zu einem krisenhaften Anstieg des Bluthochdruckes im Gehirn und auf der anschließenden Weiterfahrt zu einer Gefäßruptur mit der Folge einer Gehirnblutung und zu dem dadurch eingetretenen Schlaganfall gekommen ist (zur Haftung beim Zusammenwirken mehrerer Ursachen vgl. auch Senatsurteil vom 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69 - VersR 1970, 814, 815).

    Denn nach feststehender Rechtsprechung sind dem Schädiger auch diejenigen Auswirkungen seiner Verletzungshandlung zuzurechnen, die sich erst deshalb ergeben haben, weil der Verletzte bereits einen Körperschaden oder eine sonstige konstitutionelle Schwäche hatte (Senatsurteile vom 19. Mai 1970 aaO; vom 11. Juni 1974 - VI ZR 37/73 - VersR 1974, 1030, 1031 und vom 12. November 1985 aaO).

  • BGH, 10.05.1990 - IX ZR 113/89

    Zurechenbarkeit eines Schadens bei Verursachung durch mehrere Personen; Haftung

    Das gilt grundsätzlich auch, wenn eine Ursache für sich allein den Schaden nicht herbeigeführt hat, es dazu vielmehr des Hinzutretens weiterer Ursachen im Sinne einer kumulativen Gesamtkausalität bedurfte (RGZ 73, 289 f; BGH, Urt. v. 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69, VersR 1970, 814, 815; vgl. auch RGZ 69, 57, 58; BGH, Urt. v. 28. Juni 1962 - VII ZR 8/61, WM 1962, 1196, 1197 f).
  • BGH, 11.01.1994 - VI ZR 41/93

    Anforderungen an Inhalt und Umfang der Instruktionen eines Warenherstellers;

    Da keine der beiden Ursachen hinweggedacht werden könnte, ohne daß der gesamte Zahnschaden entfiele, stünde auch ohne die Beweiserleichterung dieser Vorschrift fest, daß die Beklagte und die M.-AG Nebentäter wären und deshalb als Gesamtschuldner nach § 840 BGB haften (vgl. BGHZ 66, 70, 76; 72, 289, 298; Lange, aaO; vgl. auch BGH, Urteile vom 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69 - VersR 1970, 814, 815 und vom 10. Mai 1990 - IX ZR 113/89 - NJW 1990, 2882, 2083).
  • BGH, 22.09.1992 - VI ZR 293/91

    Maßstab der Kausalitätsprüfung bei Schadensersatz wegen Tötung Dritter

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats sind dem Schädiger nämlich auch solche Auswirkungen der Verletzungshandlung als Folgen im Rechtssinne zuzurechnen, die sich erst deshalb ergeben, weil der Betroffene bereits eine Krankheitsanlage oder einen Körperschaden hatte (Senatsurteile vom 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69 - VersR 1970, 814 und vom 11. Juni 1974 - VI ZR 37/73 - NJW 1974, 1510 m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 17.03.2005 - 1 U 149/04

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Deliktische Haftung einer

    Eine Mitursächlichkeit in diesem Sinne genügt nach ständiger Rechtsprechung des BGH, der der Senat folgt, für die Zurechnung (vgl. BGH VersR 1970, 814 [unter I. der Entscheidungsgründe]; 1990, 899 ff. [juris-Rn. 22]; 2000, 1282 f. [juris-Rn. 20]; 2002, 200 f. [juris-Rn. 9, 15]; BauR 2002, 1423 f. [juris-Rn. 19]; anders offenbar OLG Frankfurt am Main - 26. Zivilsenat -, Beschluss vom 7.12.2004 - 26 U 49/04, Umdruck S. 3).
  • BGH, 05.12.1990 - VIII ZR 331/89

    Schadensersatz - Mitverschulden - Garantiehaftung - Miete einer Autohebebühne

    Dies reicht für die Bejahung eines Ursachenzusammenhangs aus (BGH, Urteil vom 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69 -, VersR 1970, 814, 815).
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2005 - 24 U 211/04

    Überprüfungspflicht des Rechtsanwalts eines treuhändisch überlassenen

    Das gilt grundsätzlich auch dann, wenn eine Ursache für sich allein den Schaden nicht herbeigeführt hat, es dazu vielmehr des Hinzutretens weiterer Umstände im Sinne einer kumulativen Gesamtkausalität bedurfte (RGZ 73, 289 f.; BGH, VersR 1970, 814 (815); NJW 1990, 2882 (2883 f. m.w.N.).; NJW 1993, 1779 ff.).
  • BGH, 24.03.1976 - IV ZR 208/74

    Behandlung von Unfällen wie Krankheiten - Begriff des so genannten "gedehnten

    Hierfür liegt aber der in der Rechtsprechung immer wieder betonte rechtlich entscheidende Zurechnungsgesichtspunkt in der Erwägung, daß der Schädiger, der einen gesundheitlich anfälligen Menschen verletzt hat, nicht verlangen kann, so gestellt zu werden, als habe er einen gesunden Menschen verletzt (vgl. RGZ 155, 37, 41; 169, 117, 119 f; BGH VersR 1953, 401; 1959, 752, 753; 1964, 49, 51; 1966, 737, 738; 1970, 814, 815).
  • BGH, 03.11.1993 - XII ZR 48/92

    Haftung des Vermieters nach § 538 BGB trotz Hinzutretens anderer Schadensursachen

    Das reicht für die Bejahung eines Ursachenzusammenhangs und die Haftung des Vermieters nach § 538 BGB aus (BGH, Urteile vom 5. Dezember 1990 - VIII ZR 331/89 - NJW-RR 1991, 970; vom 19. Mai 1970 - VI ZR 8/69 - VersR 1970, 814, 815).
  • OLG Hamburg, 28.10.1977 - 14 U 12/77
    Wer sich auf die sogenannte überholende Kausalität beruft, hat den Eintritt und die Auswirkungen der Reserveursache darzulegen und zu beweisen (Vergleiche BGH, 1970-05-19, VI ZR 8/69, VersR 1970, 814; Vergleiche BGH, 1963-03-26, VI ZR 133/62, VersR 1963, 674).
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