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   BGH, 19.06.1974 - VIII ZB 14/74   

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BGH, 19.06.1974 - VIII ZB 14/74 (https://dejure.org/1974,1426)
BGH, Entscheidung vom 19.06.1974 - VIII ZB 14/74 (https://dejure.org/1974,1426)
BGH, Entscheidung vom 19. Juni 1974 - VIII ZB 14/74 (https://dejure.org/1974,1426)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • VersR 1974, 1099
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 03.12.1993 - V ZR 275/92

    Anfechtung eines zu Unrecht ergangenen Versäumnisurteils

    Ob ein Versäumnisurteil oder ein kontradiktorisches Urteil vorliegt, hängt zwar nicht von der Bezeichnung, sondern vom Inhalt des Urteils ab (vgl. BGH, Beschlüsse v. 19. Juni 1974, VIII ZB 14/74, VersR 1974, 1099, 1100 und v. 22. Oktober 1975, IV ZB 36/75, VersR 1976, 251).

    Die Anwendung des Grundsatzes der Meistbegünstigung scheidet jedenfalls dann aus, wenn der Wille des Gerichts auf den Erlaß eines Versäumnisurteils gerichtet war und das Gericht durch die Form seiner Entscheidung keinen falschen Weg für die Art ihrer Anfechtung gewiesen hat (vgl. BGH, Beschlüsse v. 19. Juni 1974, VIII ZB 14/74, VersR 1974, 1099, 1100 und v. 3. Februar 1988, IVb ZB 4/88, FamRZ 1988, 945).

    Mit Recht hat es das Berufungsgericht auch abgelehnt, die Berufung in einen Einspruch umzudeuten, weil dieser wirksam nicht beim Oberlandesgericht eingelegt werden kann (vgl. auch BGH, Beschlüsse v. 19. Juni 1974, VIII ZB 14/74, VersR 1974, 1099, 1100 und v. 22. Oktober 1975, IV ZB 36/75, VersR 1976, 251); im übrigen war die Einspruchsfrist bei Einlegung der Berufung bereits abgelaufen.

  • BGH, 03.11.1998 - VI ZB 29/98

    Anfechtung eines streitigen, als Versäumnisurteil bezeichneten Urteils

    aa) Ob ein Versäumnisurteil oder ein kontradiktorisches und damit dem Rechtsmittel der Berufung unterliegendes Urteil vorliegt, hängt nicht von der Bezeichnung, sondern von dem Inhalt der Entscheidung ab (vgl. BGH, Beschlüsse vom 19. Juni 1974 - VIII ZB 14/74 - VersR 1974, 1099, 1100; vom 22. Oktober 1975 - IV ZB 36/75 - VersR 1976, 251 und vom 3. Februar 1988 - IVb ZB 4/88 - FamRZ 1988, 945).
  • VGH Bayern, 16.12.2020 - 3 B 20.1553

    Erfüllungsübernahme bei Schmerzensgeldansprüchen aus Versäumnisurteil

    Durch ein derartiges Urteil erhält der Kläger zivilrechtlich ein ebenso mit den Vollstreckungswerkzeugen der Zivilprozessordnung durchsetzbaren Anspruch wie bei einem streitigen Urteil; denn ein Versäumnisurteil ist ein Endurteil im Sinne des § 704 ZPO (BGH, B.v. 19.6.1974 - VIII ZB 14/74 - juris Rn. 4; Thomas/Putzo/Seiler, ZPO, 41. Aufl. 2020, § 704 Rn. 1, § 330 Rn. 4; Götz in Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Aufl. 2020, § 704 Rn. 3; Lackmann in Musielak/Voit, ZPO, 17. Aufl. 2020, § 704 Rn. 2).
  • OLG München, 16.06.1987 - 5 U 5921/86

    Versäumnisurteil gegen den Kläger; Rechtsfolgen

    Zwar kann ein Versäumnisurteil von der Partei, gegen die es erlassen ist, mit der Berufung nicht angefochten werden (§ 513 Abs. 1 ZPO ), und das Landgericht hat sein Endurteil in der Überschrift ausdrücklich als "Versäumnisurteil" bezeichnet (§ 313 b Abs. 1 ZPO ), jedoch kommt es für die Frage, ob ein Versäumnisurteil oder ein streitmäßiges ("kontradiktorisches") Urteil vorliegt, nicht auf die Bezeichnung des Urteils, sondern auf seinen Inhalt an (BGH VersR 1974, 1099/1100 und 1976, 251 Nr. 206).
  • LAG Baden-Württemberg, 08.03.2011 - 13 Sa 5/11

    Unzulässige Berufung gegen ein Versäumnisurteil - Meistbegünstigungsgrundsatz

    Ob ein Versäumnisurteil oder ein kontradiktorisches Urteil vorliegt, hängt zwar nicht von der Bezeichnung, sondern vom Inhalt des Urteils ab (vgl. BGH 19. Juni 1974 - VIII ZB 14/74 - VersR 1974, 1099, 1100 und BGH 22. Oktober 1975 - IV ZB 36/75 - VersR 1976, 251).

    Die Anwendung des Grundsatzes der Meistbegünstigung scheidet jedenfalls dann aus, wenn der Wille des Gerichts auf den Erlass eines Versäumnisurteils gerichtet war und das Gericht durch die Form seiner Entscheidung keinen falschen Weg für die Art ihrer Anfechtung gewiesen hat (vgl. BGH 19. Juni 1974 - VIII ZB 14/74 - VersR 1974, 1099, 1100 und BGH 3. Februar 1988 - IVb ZB 4/88 - FamRZ 1988, 945).

  • BGH, 11.05.1994 - XII ZB 55/94

    Anfechtung des aufgrund Säumnis eines Ehegatten ergangenen Unterhaltstitels im

    Diese Umstände waren hinreichend aussagekräftig, so daß für die Anwendung des Grundsatzes der Meistbegünstigung kein Raum ist, vielmehr für eine Anfechtung des Unterhaltsausspruchs durch den Ehemann allein der Weg des Einspruchs (§ 338 ZPO) offenstand (vgl. Senatsbeschluß vom 3. Februar 1988 aaO.; BGH, Beschluß vom 19. Juni 1974 - VIII ZB 14/74 - VersR 1974, 1099, 1100).
  • BGH, 03.02.1988 - IVb ZB 4/88

    Möglichkeit der Berufung gegen einVerbundurteil, das teilweise als

    Für die Frage, ob ein Versäumnisurteil oder ein streitmäßiges Urteil vorliegt, kommt es nicht auf die Bezeichnung der Entscheidung, sondern auf deren Inhalt an (vgl. BGH, Beschlüsse vom 19. Juni 1974 - VIII ZB 14/74 - VersR 1974, 1099, 1100 - und vom 22. Oktober 1975 - IV ZB 36/75 - VersR 1976, 251; ebenso etwa Baumbach/Lauterbach/Hartmann ZPO 46. Aufl. § 338 Anm. 1; Zöller/Stephan ZPO 15. Aufl. § 338 Rdn. 1).
  • BGH, 22.10.1975 - IV ZB 36/75

    Versäumnisurteil - Kontradiktorisches Urteil - Berufung gegen eine ergangenes

    Ob ein Versäumnisurteil oder ein kontradiktorisches Urteil vorliegt, hängt nicht von der Bezeichnung, sondern vom Inhalt des Urteils ab (BGH VersR 1974, 1099, 1100).
  • BGH, 25.02.1981 - III ZB 5/81

    Möglichkeit des Einspruchs gegen ein Versäumnisurteil - Unterschied zwischen

    Ob ein Versäumnisurteil oder ein kontradiktorisches Urteil vorliegt, hängt, wie das Berufungsgericht zutreffend angenommen hat, nicht von der Bezeichnung, sondern von dem Inhalt der Entscheidung ab (BGH VersR 1974, 1099, 1100; 1976, 251).
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Rechtsprechung
   BGH, 19.06.1974 - IV ZB 14/74   

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https://dejure.org/1974,2721
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Papierfundstellen

  • VersR 1974, 1099
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 13.02.1992 - IX ZR 105/91

    Pflichten des Steuerberaters nach Zugang eines Steuerbescheides; Einbeziehung von

    Eingehende Post, durch die eine Frist in Lauf gesetzt wird, muß - darin ist dem Berufungsgericht recht zu geben - mit einem Eingangsstempel gekennzeichnet werden, oder der Tag des Einganges ist in einem Vermerk festzuhalten (zur entsprechenden Pflicht für Rechtsanwälte vgl. BGH, Beschl. v. 12. März 1969 - IV ZB 3/69, NJW 1969, 1297, 1298 [BGH 12.03.1969 - IV ZB 3/69]; v. 19. Juni 1974 - IV ZB 14/74, VersR 1974, 1099; v. 22. März 1983 - VI ZR 283/82, VersR 1983, 559, 560).
  • BGH, 09.12.1981 - IVa ZB 11/81

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Vorliegen eines mit einem

    Ein Anwalt hat dafür zu sorgen, daß der Zeitpunkt, in dem eine Frist zu laufen beginnt, in seinem Büro zuverlässig festgehalten wird (vgl. die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom 21. März 1973 - IV ZB 8/73 -, vom 19. Juni 1974 - IV ZB 14/74 - und vom 20. November 1978 - VIII ZB 45/78 - VersR 1973, 547; 1974, 1099; 1979, 161; vom 12. März 1969 - IV ZB 3/69 - NJW 1969, 1297 = LM ZPO § 212 a Nr. 8).
  • BFH, 16.08.1979 - IV R 41/79

    Prozeßbevollmächtigter - Einspruchsentscheidung - Steuerberater -

    Wie der Bundesgerichtshof (BGH) in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (Beschlüsse vom 20. November 1978 VIII ZB 45/78, Versicherungsrecht 1979 S. 161, und vom 19. Juni 1974 IV ZB 14/74, Versicherungsrecht 1974 S. 1099), erfordert es die Sorgfaltspflicht des Anwalts, bei Unterzeichnung eines mit der Amtszustellung verbundenen Empfangsbekenntnisses selbst das Zustellungsdatum entweder auf dem Urteil oder sonst in den Handakten zu vermerken, um die Fristwahrung zu gewährleisten.
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