Weitere Entscheidung unten: OLG Celle, 26.08.1976

Rechtsprechung
   BGH, 09.02.1977 - IV ZR 170/76   

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https://dejure.org/1977,2484
BGH, 09.02.1977 - IV ZR 170/76 (https://dejure.org/1977,2484)
BGH, Entscheidung vom 09.02.1977 - IV ZR 170/76 (https://dejure.org/1977,2484)
BGH, Entscheidung vom 09. Februar 1977 - IV ZR 170/76 (https://dejure.org/1977,2484)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Urteilszustellung - Prozeßbevollmächtigter

Papierfundstellen

  • NJW 1977, 1198
  • MDR 1977, 566
  • VersR 1977, 453
  • DB 1977, 1992
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 18.07.2017 - VI ZR 52/16

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Pflicht des Prozessbevollmächtigten zur

    Ein Prozessbevollmächtigter muss seine Partei darüber unterrichten, ob, in welchem Zeitraum, in welcher Weise und bei welchem Gericht gegen eine Entscheidung Rechtsmittel eingelegt werden kann (im Anschluss an Senat, Beschluss vom 9. Mai 1989, VI ZB 12/89, juris Rn. 5; BGH, Beschlüsse vom 9. Februar 1977, IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198; vom 20. Mai 1981, IVb ZB 524/81, VersR 1981, 850 und vom 30. Mai 1985, III ZB 10/85, VersR 1985, 768).

    Diese Unterrichtung erfordert eine richtige Belehrung über den Zeitpunkt des Ablaufs der Rechtsmittelfrist (im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 12. März 1969, IV ZB 1061/68, VersR 1969, 635, 636 und vom 9. Februar 1977, IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198).

    aa) Das Mandat eines Prozessbevollmächtigten ist grundsätzlich nicht beendet, bevor er seinem Auftraggeber das Urteil übersandt, dessen Zustellung mitgeteilt und auf die Rechtsmittelmöglichkeiten hingewiesen hat (BGH, Urteil vom 16. Dezember 1959 - IV ZR 206/59, BGHZ 31, 351, 354; Beschlüsse vom 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198; vom 20. September 1989 - IVb ZB 91/89, NJW 1990, 189, 190).

    Ein Prozessbevollmächtigter muss seine Partei darüber unterrichten, ob, in welchem Zeitraum, in welcher Weise und bei welchem Gericht gegen eine Entscheidung Rechtsmittel eingelegt werden kann (Senat, Beschluss vom 9. Mai 1989 - VI ZB 12/89, juris Rn. 5; BGH, Beschlüsse vom 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198; vom 20. Mai 1981 - IVb ZB 524/81, VersR 1981, 850; vom 30. Mai 1985 - III ZB 10/85, VersR 1985, 768).

    Diese Unterrichtung erfordert eine richtige Belehrung über den Zeitpunkt des Ablaufs der Rechtsmittelfrist (BGH, Beschlüsse vom 12. März 1969 - IV ZB 1061/68, VersR 1969, 635, 636; vom 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198).

    Wegen der Bedeutung dieser Angelegenheit darf der Rechtsanwalt diese Aufgabe nur einem gut ausgebildeten und zuverlässigen Büropersonal, das er mit genauen, unmissverständlichen Anweisungen versehen hat, übertragen (Senat, Beschluss vom 9. Mai 1989 - VI ZB 12/89, juris Rn. 6; BGH, Beschlüsse vom 12. März 1969 - IV ZB 1061/68, VersR 1969, 635, 636; vom 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198; vom 30. Mai 1985 - III ZB 10/85, VersR 1985, 768).

  • OLG Frankfurt, 13.12.2002 - 20 W 408/02

    Wiedereinsetzung im Wohnungseigentumsverfahren: Ursächlichkeit der fehlenden

    Bei ordnungsgemäßer Belehrung, die neben der Frist auch die Form des Rechtsmittels umfasst (BGH NJW 1977, 1198; Zöller/Greger: ZPO, 23. Aufl., § 233, Rdnr. 23, Stichwort "Informationspflicht") in dem Anwaltsschreiben vom 22.10.2002 hätte der Antragsteller bis zum 01.11.2002 auch formgerecht die sofortige weitere Beschwerde einlegen können.
  • BGH, 20.09.1989 - IVb ZB 91/89

    Erstinstanzlicher Prozeßbevollmächtigter - Beendigung des Mandats - Rechtsmittel

    Das Mandat eines erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten ist grundsätzlich nicht beendet, bevor er seinem Auftraggeber das erstinstanzliche Urteil übersandt, dessen Zustellung mitgeteilt und auf die Rechtsmittelmöglichkeiten hingewiesen hat (vgl. etwa BGHZ 31, 351, 354; BGH VersR 1977, 453; Borgmann/Haug aaO S. 69 f).
  • BGH, 30.05.1985 - III ZB 10/85

    Verschulden des Prozessbevollmächtigten bei Versäumung der Rechtsmittelfrist -

    Einen Prozeßbevollmächtigten trifft ein Verschulden, wenn er seine Partei nicht von dem Zeitpunkt der Zustellung eines Urteils in Kenntnis setzt und sie nicht darüber unterrichtet, ob, in welchem Zeitraum, in welcher Weise und bei welchem Gericht gegen das Urteil ein Rechtsmittel eingelegt werden kann (BGH Beschlüsse vom 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76 = NJW 1977, 1198 und vom 20. Mai 1981 - IV b ZR 524/81 = VersR 1981, 850).
  • BGH, 20.05.1981 - IVb ZB 524/81

    Prozeßbevollmächtigter - Verschulden - Rechtsberatung - Urteilszustellung -

    Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß einen Prozeßbevollmächtigten grundsätzlich ein Verschulden trifft, wenn er seine Partei nicht von dem Zeitpunkt der Zustellung eines Urteils in Kenntnis setzt und sie nicht darüber unterrichtet, ob, in welchem Zeitraum und auf welche Weise gegen das Urteil ein Rechtsmittel eingelegt werden kann (BGH Beschluß vom 9. Februar 1977 IV ZR 17o/76 = NJW 1977, 1198).
  • BGH, 17.04.1978 - II ZR 34/78
    Es bedarf insoweit keiner generellen Stellungnahme zu der - in der Vorschrift des § 81 ZPO über den Umfang der Prozeßvollmacht nicht geregelten - Frage, wann das Mandat des Prozeßbevollmächtigten für eine durch Urteil abgeschlossene Instanz beendet ist (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 23.1. 63 - VIII ZB 19/62, LM ZPO § 233 Fc Nr. 23 unter 2 = VersR 1963, 435 [BGH 23.01.1963 - VIII ZB 19/62]; Beschl. v. 30.4. 73 - VIII ZB 58/72, VersR 1973, 665) und wieweit dabei nachwirkende Betreuungspflichten eine Rolle spielen (vgl. BGH, Beschl. v. 9.2. 77 - IV ZR 170/76, LM ZPO § 232 Cd Nr. 19 = NJW 1977, 1198 = VersR 1977, 453; Müller, JR 1969, 161, 167 unter f).
  • BGH, 09.05.1989 - VI ZB 12/89

    Rechtliche Einordnung der fehlenden Unterrichtung des Klägers durch den

    Ein solches Verhalten ist nach ständiger Rechtsprechung in aller Regel schuldhaft (BGH, Beschlüsse vom 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76 - VersR 1977, 453; vom 20. Mai 1981 - IVb ZB 524/81 - VersR 1981, 850 und vom 30. Mai 1985 - III ZB 10/85 - VersR 1985, 768).
  • BayObLG, 08.04.2004 - 2Z BR 61/04

    Keine Widereinsetzung bei formwidriger Beschwerde trotz fehlender

    Im Übrigen ist auch davon auszugehen, dass der Antragsteller von seinem Bevollmächtigten, dem die angegriffene Entscheidung entsprechend § 172 Abs. 1 Satz 1 ZPO zugestellt wurde und den eine Belehrungspflicht trifft (BGH NJW 1977, 1198), über die Voraussetzungen des Rechtsmittels rechtzeitig unterrichtet war.
  • BGH, 25.02.1982 - III ZB 27/81

    Auswirkungen der verschuldeten Versäumnis der Berufungsfrist auf die Zulässigkeit

    Mit Recht geht das Berufungsgericht davon aus, daß der erstinstanzliche Prozeßbevollmächtigte des Klägers verpflichtet war, diesen vollständig darüber zu unterrichten, ob, in welchem Zeitraum und in welcher Weise gegen das landgerichtliche Urteil ein Rechtsmittel eingelegt werden konnte (BGH Beschl. v. 9. Februar 1977 - IV ZR 170/76 = NJW 1977, 1198 = LM § 232 [Fc] ZPO Nr. 19).
  • BGH, 21.09.1978 - II ZR 101/78

    Mitteilungspflichten und Rechtsmittelbelehrungspflichten des Berufungsanwalts

    Rechtsanwalt Dr. E. war als Berufungsanwalt verpflichtet, dem Kläger das Zustellungsdatum des Berufungsurteils mitzuteilen und eine - richtige - Rechtsmittelbelehrung zu erteilen (vgl. BGH, Beschl. v. 2.7.74 - VI ZR 80/74, VersR 1974, 1131 und BGH, Beschl. v. 9.2.77 - IV ZR 170/76, LM ZPO § 232 [Cd] Nr. 19).
  • BGH, 05.11.1987 - V ZB 11/87

    Pflichten eines Rechtsanwalts bei der Vorbereitung einer fristgebundenen

  • BGH, 19.04.1977 - IX ZB 98/77

    Rechtsmittel

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Rechtsprechung
   OLG Celle, 26.08.1976 - 5 U 25/76   

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https://dejure.org/1976,4856
OLG Celle, 26.08.1976 - 5 U 25/76 (https://dejure.org/1976,4856)
OLG Celle, Entscheidung vom 26.08.1976 - 5 U 25/76 (https://dejure.org/1976,4856)
OLG Celle, Entscheidung vom 26. August 1976 - 5 U 25/76 (https://dejure.org/1976,4856)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1977, 453
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • VG Oldenburg, 13.06.2012 - 11 A 1266/11

    Tierschutzrechtliche Beurteilung von Stacheldrahtzäunen bei Pferdeweiden

    Sie werden dort als eine für Pferdeweiden übliche und herkömmliche Einfriedungsart, mit deren Hilfe der Halter seine Verkehrssicherungspflichten erfüllen kann, angesehen (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 2. März 2005 - 13 U 191/04 -, juris Rn. 13; OLG Celle, Urteil vom 26. August 1976 - 5 U 25/76 -, VersR 1977, 453 f. - zit. nach juris Rn. 33; BGH, Urteil vom 14. Juni 1976 - VI ZR 212/75 -, NJW 1977, 2158 - zit. nach juris Rn. 13; vgl. auch OLG Hamm, Urteil vom 14. April 1994 - 6 U 2/94 -, NJW-RR 1995, 409 f. - zit. nach juris Rn. 29 wo eine Umzäunung mit vier Reihen Stacheldraht als "ordnungsgemäß" bezeichnet wird).

    Auch mit einem ordnungsgemäß errichteten und überwachten Elektrozaun genügt er beispielsweise seiner Verkehrssicherungspflicht (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 2. März 2005 - 13 U 191/04 -, juris Rn. 13; OLG Celle, Urteil vom 26. August 1976 - 5 U 25/76 -, VersR 1977, 453 f. - zit. nach juris Rn. 33 f.).

    OLG Koblenz, Urteil vom 16. August 2002 - 10 U 1804/01 -, NJW-RR 2002, 1542 - zit. nach juris Rn. 6; OLG Hamm, Urteil vom 14. April 1994 - 6 U 2/94 -, NJW-RR 1995, 409 f. - zit. nach juris Rn. 29; BGH, Urteil vom 5. März 1985 - VI ZR 1/84 -, NJW 1985, 2416 f. - zit. nach juris Rn. 25; OLG Celle, Urteil vom 26. August 1976 - 5 U 25/76 -, VersR 1977, 453 f. - zit. nach juris Rn. 33).

  • AG Brandenburg, 05.08.2015 - 34 C 93/12

    Mobiler Elektroweidezaun ist keine Grundstückseinfriedung!

    Grundsätzlich sollen derartige Elektro-Umzäunungen von Koppeln und Weiden nämlich nur Schutz gegenüber einem Ausbrechen der Tiere bieten (BGH, Urteil vom 14.06.1976, Az.: VI ZR 212/75, u. a. in: NJW 1977, Seite 2158; OLG Celle, VersR 1977, Seiten 453 f.; OLG Hamm, VersR 1980, Seite 197; OLG Köln, VersR 2001, Seiten 1396 f.; OLG Jena, Urteil vom 02.07.2002, Az.: 8 U 1247/01, u. a. in: NZV 2002, Seiten 464 f.; OLG Hamm, Urteil vom 02.03.2005, Az.: 13 U 191/04; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 25.08.2011, Az.: 31 C 179/09, u. a. in: BeckRS 2011, Nr.: 21906), nicht aber das Grundstück selbst einfrieden.
  • OLG Hamm, 02.03.2005 - 13 U 191/04

    Tierhalterhaftung i.R.e. Verkehrsunfalls aufgrund eines entlaufenen Pferdes

    In der Regel bietet daher schon ein Elektrozaun eine hinreichende Sicherung gegen Ausbruchsversuche von Pferden, wenn sie keinen geringeren Schutz als herkömmliche Drahtzäune bietet, weil erfahrungsgemäß Pferde größere Angst vor einem Elektrozaun haben als vor einem Drahtzaun (OLG Celle VersR 1977, 453).
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