Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.03.1979

Rechtsprechung
   BGH, 08.05.1979 - VI ZR 58/78   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Folgen der fehlerhaften intramuskulären Injektion - Befugnisse ärztlicher Hilfspersonen - Pflicht zur genügenden Auswahl, Anleitung und Überwachung ihrer Hilfskräfte - Beruhen eines Verdienstausfalls auf einer Rentenneurose - Zurechnungszusammenhang zwischen dem schädigenden Eingriff und der Rentenneurose - Minderung der Erwerbsfähigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • rechtinco.de (Leitsatz)
  • vkm-baden.de PDF (Auszüge)

    Übernahme von i.m. Injektion durch Krankenpflegehelferin

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 823 Abs. 1
    Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Injektion in einem Krankenhaus bei Entwicklung einer Begehrensneurose

Papierfundstellen

  • NJW 1979, 1935
  • MDR 1979, 833
  • VersR 1979, 718



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 30.04.1996 - VI ZR 55/95  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    20 aa) So hat die Rechtsprechung eine Haftung für Renten- oder Begehrensneurosen abgelehnt, in denen der Geschädigte den Unfall in dem neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlaß nimmt, den Schwierigkeiten und Belastungen des Erwerbslebens auszuweichen (BGHZ 20, 137; Senatsurteile vom 8. Juli 1960 - VI ZR 174/59 - VersR 1960, 740; vom 21. April 1961 - VI ZR 105/60 - VersR 1961, 597; vom 28. September 1965 - VI ZR 87/64 - VersR 1965, 1080; vom 8. Mai 1979 - VI ZR 58/78 - VersR 1979, 718).
  • BGH, 11.11.1997 - VI ZR 376/96  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    17 aa) Das Berufungsgericht will sich auf die Rechtsprechung des erkennenden Senats stützen, wonach eine Zurechnung des psychischen Folgeschadens ausscheidet, wenn beim Verletzten eine Renten- oder Begehrensneurose vorliegt, der Geschädigte also den Unfall im neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlaß nimmt, um den Schwierigkeiten und Belastungen des Erwerbslebens auszuweichen (Senatsurteile BGHZ 20, 137, 142; 132, 341, 346; vom 8. Mai 1979 - VI ZR 58/78 - VersR 1979, 718, 719 und vom 25. Februar 1997 - aaO -).
  • BGH, 12.11.1985 - VI ZR 103/84  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    a) Der erkennende Senat hat wiederholt Ersatzansprüche versagt, wenn der Geschädigte nach dem ihn treffenden Unfallgeschehen eine sogenannte Renten- oder Begehrensneurose entwickelt und diese Fehlverarbeitung bei ihm zu Gesundheitsstörungen geführt hat, sofern jedenfalls das Schadensereignis nur eine seinem Wesen nach auswechselbare Ursache (Kristallisationspunkt) für die Entstehung der Neurose ist (zuletzt Senatsurteil vom 8. Mai 1979 - VI ZR 58/78 - NJW 1979, 1935, 1936 = VersR 1979, 718, 719 m.w.N.).
  • OLG Dresden, 24.07.2008 - 4 U 1857/07  

    Behandlungsfehler wegen Übertragung intravenöser Injektionen an einen

    Bedenken, die in der Rechtsprechung im Hinblick auf das Komplikationsrisiko gegen die Zulässigkeit von Injektionen durch nichtmedizinisches Fachpersonal geäußert werden (BGH VersR 1981, 131; NJW 1979, 1935; VersR 1960, 19, OLG Köln VersR 1988, 44), kann angesichts der nur geringen Risiken (s.o.) bei einer Technetium-Injektion durch eine regelmäßige Überwachung des nichtärztlichen Personals Rechnung getragen werden.
  • OLG Frankfurt, 01.10.2004 - 4 U 26/95  

    Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Berücksichtigung psychischer Dauerfolgen bei

    In diesem Fall wäre der Unfall nicht Ursache, sondern lediglich Auslöser der Neurose gewesen; es hätte sich hierdurch nur das allgemeine Lebensrisiko der Klägerin verwirklicht, für das der Schädiger nicht einzustehen hätte (vgl.BGHZ 132, 341, 346f., BGH VersR 1979, 718,719; Burmann/Heß, zfs 2004, 348; Staudinger-Schiemann (1998), § 249 BGB Rdnr. 40).
  • OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 191/00  

    Zur Berücksichtigung der Bodenverhältnisse bei der Planung

    Mitverursachung und Mitverschulden dürfen - ausnahmsweise (BGH NJW 1979, 1935) - dem Nachverfahren vorbehalten bleiben (mit entsprechender Klarstellung im Tenor bzw. Gründen, BGH NJW 1999, 2441; Zöller/Vollkommer, a.a.O., § 304, Rdnr. 18), wenn sie nicht zum vollen Haftungsausschluss führen (BGH NJW 2001, 2169; BGHZ 110, 202; BGH NJW 1980, 1579; Zöller/Vollkommer, a.a.O., § 304, Rdnr. 8 m.w.N.).
  • BFH, 26.08.1993 - V R 45/89  

    Ein Krankenpfleger, der auf dem Gebiet der ambulanten Pflege tätig ist, übt keine

    Die Behandlungspflege kann nur von besonders geschultem Pflegepersonal, wie etwa Krankenschwestern, geleistet werden (Urteil des Bundessozialgerichts - BSG - vom 20. März 1984 8 RK 28/83, Praxis 1984, 336, Die Leistungen 1985, 264; vgl. auch Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 8. Mai 1979 VI ZR 58/78, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1979, 1935).
  • BGH, 21.09.1982 - VI ZR 130/81  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung,

    In diesem Zusammenhang kann es von Bedeutung sein, ob der Kläger ohne die Operation und deren Folgen aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur in seiner privaten und beruflichen Sphäre aus womöglich objektiv geringfügigem Anlaß in ähnlicher Weise - alsbald oder später - gescheitert wäre, ferner inwieweit unbewußte Begehrensvorstellungen des Klägers zu einer unangemessenen Verarbeitung der erlittenen körperlichen Beeinträchtigung mit der Folge einer Minderung seiner Erwerbsfähigkeit geführt haben, für die die Beklagte dann nicht einzustehen hätte (vgl. dazu zuletzt Senatsurteil vom 8. Mai 1979 - VI ZR 58/78 - VersR 1979, 718 = NJW 1979, 1935 ).
  • BGH, 24.02.1983 - VI ZR 59/81  

    Schadensminderungspflicht eines wegen eines fremdverschuldeten Unfalls in den

    Auch soweit die Überbewertung seiner Beschwerden durch St. nicht bewußt, sondern im Rahmen einer begehrensbestimmten Fixierung erfolgt sein sollte, was angesichts einer ähnlichen Haltung seiner bei dem Unfall ebenfalls verletzten Ehefrau in Betracht gezogen werden mußte, hält sich das angefochtene Urteil bei seiner Verneinung eines Ersatzanspruchs im Rahmen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 20, 137, 142 [BGH 29.02.1956 - VI ZR 352/54]; Senatsurteil vom 8. Mai 1979 - VI ZR 58/78 - VersR 1979, 719).
  • OLG München, 12.10.2018 - 10 U 44/17  

    Ansprüche aus Verkehrsunfallfolgen zu unrecht gewährt

    Das psychische Zustandsbild des Klägers, insbesondere dessen Untätigkeit, ist daher entscheidend durch das - wenn auch möglicherweise unbewusste - Streben nach einer ihm vorteilhaft erscheinenden Lebenssicherung oder die Anklammerung an eine vorgestellte Rechtsposition zu erklären, wobei der Unfall als Anlass genommen wird, den Schwierigkeiten des Lebenskampfes auszuweichen (vgl. BGHZ 20, 137, 142; 132, 341, 346; vom 8. Mai 1979 - VI ZR 58/78 - VersR 1979, 718).
  • OLG Hamm, 27.08.2001 - 6 U 252/99  

    Erwerbsschadenersatz wegen Dienstunfähigkeit einer Lehrerin infolge psychischer

  • OLG Brandenburg, 22.12.2015 - 12 U 20/12  

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall mit Personenschaden: Zurechnungszusammenhang

  • FG Hamburg, 30.09.2003 - III 347/03  

    Gewerbesteuer/Einkommensteuer: Nicht examinierte Krankenschwester als

  • FG Hamburg, 28.01.2003 - III 386/02  

    Ambulante Krankenpflege:

  • OVG Berlin, 14.04.1983 - 1 S 59.82  

    Rechtmäßigkeit des Widerrufs einer Erlaubniserteilung zum Betrieb der Pflegeheime

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Rechtsprechung
   BGH, 20.03.1979 - X ZR 21/76   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Entschädigungsanspruch eines gerichtlichen Sachverständigen - Erstellung eines schriftlichen Gutachtens über die Patentfähigkeit des Schutzrechts

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1979, 1939 (Ls.)
  • MDR 1979, 754
  • VersR 1979, 718
  • DB 1979, 2421
  • BauR 1979, 358



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 07.11.2006 - X ZR 138/04  

    Sachverständigenentschädigung IV

    a) Für die Zeit, die der Sachverständige zur Prüfung aufwendet, ob er zur Gutachtenerstellung in der Lage ist, steht ihm i.d.R. ein Entschädigungsanspruch nicht zu (Sen.Beschl. v. 20.3.1979 - X ZR 21/76, MDR 1979, 754 = Rpfleger 1979, 259 - Tragvorrichtung; v. 23.4.2002 - X ZR 83/01, GRUR 2002, 732 = …
  • BGH, 23.04.2002 - X ZR 83/01  

    "Massedurchfluß"; Entschädigungspflicht für Leistungen eines Sachverständigen;

    Die Rechtsprechung hat das verneint, wenn die Beantwortung ohne Schwierigkeiten und ohne nähere Untersuchungen bereits aus den ihm überlassenen Unterlagen möglich ist (Sen.Beschl. v. 20.03.1979 - X ZR 21/76, MDR 1979, 368 - Tragvorrichtung; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.03.1994 - 10 W 7/94, OLGR Düsseldorf 1994, 252; Beschl. v. 11.03.1993 - 10 W 12/93, OLGR Düsseldorf 1994, 104).
  • OLG Braunschweig, 25.08.2005 - 2 W 90/05  

    Sachverständigenvergütung: Honoraranspruch eines Sachverständigen wegen

    Leistung im Sinne dieser Vorschrift ist die Erstattung des Gutachtens (vgl. BGH NJW 1979, 1939; OLGR Düsseldorf, 1994, 104).

    Der für die Prüfung der fachlichen Qualifikation des Sachverständigen erforderliche Zeitaufwand gehört jedenfalls dann nicht zu dem erstattungsfähigen Honorar, wenn für den Sachverständigen ohne Schwierigkeiten erkennbar ist, dass die Beweisfrage außerhalb seines Fachgebietes liegt (BGH NJW 1979, 1939; OLGR Düsseldorf 1994, 252 (LS); OLGR Düsseldorf 1994, 104; OLGR Köln 1993, 159 (LS); OLG Nürnberg JurBüro 1989, 545; Meyer/Höver, Gesetz über die Entschädigung von Zeugen- und Sachverständigen, 22. Aufl., § 3 Rn 4.1).

  • KG, 17.11.1987 - 1 W 3888/87  

    Sachverständiger; Entschädigungsanspruch; Gutachten; Schätzung; Kosten

    (d) In Anlehnung an die Rechtspr. des BGH (MDR 1979, 754 [hier: IV (474) 45 b]) ist eine Entschädigung allerdings zu versagen, wenn die Schätzung der voraussichtlichen Kosten aufgrund lediglich kurzer Prüfung ohne Schwierigkeiten und ohne nähere Befassung mit der Sache erfolgen kann.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht