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Rechtsprechung
   BGH, 14.12.1979 - V ZR 146/78   

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https://dejure.org/1979,615
BGH, 14.12.1979 - V ZR 146/78 (https://dejure.org/1979,615)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1979 - V ZR 146/78 (https://dejure.org/1979,615)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 (https://dejure.org/1979,615)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Prozeßbevollmächtigter - Mandatskündigung - Versäumnisurteil - Fristversäumung - Verschulden

Papierfundstellen

  • NJW 1980, 999
  • MDR 1969, 1001
  • MDR 1980, 298
  • VersR 1980, 383
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • BGH, 19.09.2007 - VIII ZB 44/07

    Wirksamkeit der Zustellung an den früheren Prozessbevollmächtigten nach

    b) Ein Versäumnis ihres früheren Prozessbevollmächtigten ist der Partei nicht zuzurechnen (Bestätigung von BGHZ 47, 320, 322; BGH, Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, NJW 1980, 999; Beschluss vom 10. Juli 1985 - IVb ZB 102/84, VersR 1985, 1185, unter II 2).

    Die Haftung der Partei für das Verschulden ihres Anwalts beruht auf dem nach Beendigung des Mandats nicht mehr tragfähigen Gedanken, dass sie für die Person ihres Vertrauens einzustehen hat (BGHZ 47, 320, 322; BGH, Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, NJW 1980, 999; Beschluss vom 10. Juli 1985 - IVb ZB 102/84, VersR 1985, 1185, unter II 2).

  • BGH, 12.09.2019 - I ZR 28/19

    Anspruch auf Beiordnung eines Notanwalt zur Wahrung der Rechte im Verfahren über

    Dasselbe gilt gegenüber dem Gericht (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, NJW 1980, 999 [juris Rn. 7]).
  • BGH, 28.11.1996 - IX ZR 39/96

    Belehrungspflicht des Rechtsanwalts bei Mandatsende im Hinblick auf einen

    Zum einen muß der Rechtsanwalt unter Umständen seinen Auftraggeber weiterhin über laufende prozessuale Fristen belehren, deren Versäumung für diesen nachteilige Folgen haben kann (vgl. BGH, Urt. v. 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, VersR 1980, 383, 384; Beschl. v. 17. Januar 1980 - VII ZB 16/79, NJW 1980, 998, 999 m.w.N.; Urt. v. 2. März 1988 - IVa ZR 218/87, VersR 1988, 835, 836), und gegebenenfalls darüber, daß nur ein anderer Rechtsanwalt die nötige Prozeßhandlung rechtswirksam vornehmen kann (Schlee AnwBl 1990, 205, 206 m.w.N.).
  • BGH, 12.09.2019 - I ZR 29/19

    Beiordnung eines Notanwalts im Falle einer späteren Mandatsniederlegung

    Dasselbe gilt gegenüber dem Gericht (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, NJW 1980, 999 [juris Rn. 7]).
  • BGH, 10.07.1985 - IVb ZB 102/84

    Kündigung eines Anwaltsmandats - Anzeige der Bestellung - Verschulden -

    Dasselbe gilt für die Wirkung gegenüber dem Gericht (s. BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - NJW 1980, 999; BAG - 7 AZW 441/81 - NJW 1982, 2519 f.).

    Dieses Hindernis ist erst entfallen, als ihr das Schreiben des Amtsgerichts vom 26. April 1984 zuging, welches als Anlage eine Ausfertigung des Beschlusses vom 16. Dezember 1983 enthielt; der daraufhin am 7. Mai 1985 gestellte Wiedereinsetzungsantrag ist innerhalb der Zwei-Wochen-Frist eingegangen (vgl. auch - für ähnliche Fälle - BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO und Beschluß vom 18. November 1952 - I ZB 13/52 - LM ZPO S 547 Abs. 1 Ziff. 1 Nr. 4).

    Da die Entscheidung des Familiengerichts, wie ausgeführt, aufgrund SS 87 Abs. 1, 176 ZPO noch an Rechtsanwalt K. zuzustellen war, war es seine Aufgabe, die Ehefrau von der Zustellung in Kenntnis zu setzen und die Entscheidung an sie weiterzuleiten (vgl. BGHZ 2, 205; BGH Beschluß vom 18. November 1952 aaO und Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO).

    Solange sie nicht in dieser Weise von Rechtsanwalt K. unterrichtet wurde, konnte sie nicht wissen und brauchte sie nicht davon auszugehen, daß die Zustellung erfolgt und damit eine Rechtsmittelfrist in Gang gesetzt war (vgl. BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist für die Verschuldenszurechnung nach § 85 Abs. 2 ZPO kein Raum mehr, wenn der Vollmachtsvertrag auch nur im Innenverhältnis gekündigt war (BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 aaO; Beschluß 9.

  • BGH, 11.06.2008 - XII ZB 184/07

    Zurechnung des Anwaltsverschuldens nach Kündigung des Mandats

    Die Fortdauer der Außenvollmacht und zugleich gewisser nachwirkender Schutzpflichten zugunsten der Partei genügen für eine Verschuldenszurechnung nicht; die Zurechnung eines Anwaltsverschuldens setzt vielmehr das Bestehen eines wirksamen Mandats im Innenverhältnis voraus (BGH Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - NJW 1980, 999; Senatsbeschlüsse vom 10. Juli 1985 - IVb ZB 102/84, VersR 1985, 1185, 1186 und vom 12. Dezember 2001 - XII ZB 219/01 - BGH-Report 2002, 435 - Ls.; Vollkommer aaO § 85 Rdn. 21 und 24).
  • BFH, 21.03.2002 - VII R 7/01

    Verschulden des Prozessbevollmächtigten nach Kündigung der Prozessvollmacht im

    Der Senat teilt daher die in ständiger Rechtsprechung des BGH (vgl. u.a. auch BGH-Urteile vom 21. Mai 1951 IV ZR 11/51, BGHZ 2, 205, und vom 14. Dezember 1979 V ZR 146/78, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1980, 999, sowie Beschluss vom 9. März 1983 VIII ZB 3/83, Versicherungsrecht 1983, 540; s. zu § 56 FGO ebenfalls Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 56 Rz. 6; Söhn in Hübschmann/Hepp/ Spitaler, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 10. Aufl., § 56 FGO Rz. 175) vertretene Auffassung, dass für eine Verschuldenszurechnung nach § 85 Abs. 2 ZPO kein Raum mehr ist, wenn der Vollmachtsvertrag, wie im Streitfall, im Zeitpunkt der Fristsetzung auch nur im Innenverhältnis gekündigt ist.

    Dass dies geschehen würde, darauf durfte die Klägerin vertrauen (vgl. BGH in NJW 1980, 999; Zöller/Vollkommer, Zivilprozessordnung, 22. Aufl., § 87 Rn. 4).

  • LAG Schleswig-Holstein, 12.05.2009 - 5 Sa 458/08

    Kündigung, ordentliche, verhaltensbedingt, Amtsärztliche Untersuchung, Weigerung,

    Zudem gilt die Regelung des § 87 Abs. 1 ZPO nicht nur für die passive Vertretungsmacht, sondern auch für die aktive Vertretung der Partei (BGH Urt. v. 14.12.1979 - V ZR 146/78 -, NJW 1980, 999; BAG Beschl. v. 08.12.1981 - 7 AZN 441/81 -, AP Nr. 1 zu § 87 ZPO).
  • BGH, 06.10.2011 - IX ZR 21/09

    Anwaltshaftung: Unverzügliche Unterrichtung des Mandanten über nach

    Solange der Kläger keine Zustellungsnachricht von dem Beklagten erhalten hatte, brauchte er daher nicht damit zu rechnen, dass der Beklagte die Zustellung entgegengenommen und die Einspruchsfrist in Gang gesetzt hatte (BGH, Urteil vom 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78, VersR 1980, 383, 384; vom 2. März 1988 - IVa ZR 218/87, VersR 1988, 835, 836).
  • LAG Hamm, 01.03.2013 - 10 Sa 1175/12

    Parteifähigkeit und Prozessfähigkeit einer gelöschten GmbH

    Nach § 246 Abs. 1 ZPO tritt eine Unterbrechung des Verfahrens allerdings nicht ein, wenn im Falle des Verlustes der Prozessfähigkeit eine Vertretung durch einen Prozessbevollmächtigten stattfindet und nach § 87 Abs. 1 Halbs. 2 ZPO erlangt das Erlöschen der Vollmacht in Anwaltsprozessen wie dem vorliegenden Berufungsverfahren (vgl. § 11 Abs. 4 ArbGG) nicht nur dem Gegner, sondern auch dem Gericht gegenüber erst mit der Anzeige der Bestellung eines anderen Rechtsanwalts rechtliche Wirksamkeit (vgl. BGH 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - zu I der Gründe, NJW 1980, 999).

    Sowohl die Berufungsbegründung als auch die Terminsladung konnten trotz Eintritts der Prozessunfähigkeit der Beklagten als solcher und trotz der nachfolgenden Mandatsbeendigung an den zuvor wirksam bestellten Prozessbevollmächtigten erfolgen (vgl. BGH 14. Dezember 1979 - V ZR 146/78 - zu I der Gründe, NJW 1980, 999).

  • OVG Niedersachsen, 27.09.2004 - 11 LA 107/04

    Vereinfachte Zustellung an Anwaltssozietät; Zugang zum Arbeitsmarkt für

  • BGH, 28.11.1996 - IX ZR 19/96
  • LAG Hamm, 15.09.2010 - 14 Ta 318/10

    Zustellung des Aufhebungsbeschlusses im Nachprüfungsverfahren zur

  • LAG Nürnberg, 19.05.1994 - 8 (7) Sa 575/91

    Zeitpunkt des Zugangs eines Schriftstückes bei Behörde; Vorliegen einer

  • KG, 13.05.1994 - 1 W 1913/93

    Festsetzung der Kosten eines gerichtlichen Vergleichs; Anforderungen an die

  • BGH, 02.03.1988 - IVa ZR 218/87

    Pflichten des Verkehrsanwalts hinsichtlich der verkündeten Entscheidung -

  • OLG Brandenburg, 24.01.2019 - 12 U 132/18

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Einspruchsfrist gegen

  • OLG Stuttgart, 13.01.2009 - 12 U 162/08
  • LAG Nürnberg, 18.05.1994 - 8 (7) Sa 575/91

    Zugang; Behörde; Unterschrift; Kenntnisnahme; Übergang; Übermittlungsperson;

  • BGH, 08.02.1984 - VIII ZR 268/82

    Anspruch auf rückständigen Mietzins und Nebenkosten - Anfechtung eines

  • BPatG, 05.08.2008 - 24 W (pat) 97/07
  • BGH, 09.03.1983 - VIII ZB 3/83

    Eigenes Verschulden der Beklagten an der Fristversäumung durch Mandatskündigung -

  • LSG Bayern, 16.11.2000 - L 9 AL 169/98

    Rücknahme der Bewilligung von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe sowie von

  • BGH, 28.03.1989 - VI ZB 9/89

    Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Zivilprozess - Keine

  • LAG Köln, 25.09.2002 - 7 Sa 440/02

    Urlaubsabgeltung; Abgeltungsverbot; Schadensersatzanspruch; Naturalresitution

  • KG, 20.04.1998 - 25 W 8390/96

    Sofortige Beschwerde wegen Festsetzung der Kosten einer Rückbürgschaft im

  • OLG Bremen, 24.10.1985 - 2 W 115/85

    Unzulässigkeit einer Erinnerung wegen Verfristung und mangelnder

  • BVerwG, 28.04.1982 - 8 B 267.81

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache -

  • BGH, 19.01.1989 - X ZB 23/88

    Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Einspruchsfrist - Versäumen der

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Rechtsprechung
   BGH, 12.12.1979 - IV ZR 21/78   

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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadenersatzpflicht eines Lagerhalters für die ohne Einverständnis des Einlagerers in seinen Kellerräumen eingelagerten, durch Hochwasser verunreinigten Teppiche - Zusammenfallen von Haftungsgrund und Schaden bei einem Anspruch aus § 390 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) in ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1980, 383
  • WM 1980, 287
 
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