Rechtsprechung
   BGH, 28.04.1980 - II ZR 254/78   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anforderungen an den Geschäftsbetrieb einer Komplementär-GmbH - Reichweite des Betriebsrentengesetzes im Hinblick auf Versorgungsempfänger - Insolvenzsicherung der Versorgungsansprüche des Geschäftsführers einer Komplementär-GmbH - Anrechnungsfähigkeit von Angehörigenanteilen auf den Anteil eines Gesellschafters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 77, 94
  • NJW 1980, 2254
  • ZIP 1980, 453
  • MDR 1980, 737
  • VersR 1980, 780
  • WM 1980, 709
  • DB 1980, 1434



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Wird zitiert von ... (68)  

  • BFH, 18.08.2016 - VI R 18/13  

    Zufluss von Arbeitslohn bei Schuldübernahme einer Pensionsverpflichtung durch

    Auch wenn der Kläger als alleiniger Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter der A-GmbH nach § 17 Abs. 1 BetrAVG nicht in den persönlichen Anwendungsbereich des Gesetzes fiel (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 28. April 1980 II ZR 254/78, BGHZ 77, 94; Rolfs in Blomeyer/Otto/Rolfs, a.a.O., § 17 Rz 85), war die befreiende Schuldübernahme durch die B-GmbH gleichwohl wirksam.
  • BGH, 29.03.1993 - II ZR 265/91  

    Haftung des eine GmbH beherrschenden Unternehmensgesellschafters

    Letzteres entspricht der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 77, 94, 106) [BGH 28.04.1980 - II ZR 254/78].
  • BFH, 28.04.2010 - I R 78/08  

    Abfindung und Ablösung von (überversorgenden) Pensionsrückstellungen für

    So gehören nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) weder der Alleingesellschafter noch der Mehrheitsgesellschafter zu dem gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2 BetrAVG geschützten Personenkreis (Urteil vom 28. April 1980 II ZR 254/78, BGHZ 77, 94).

    Minderheitsgesellschafter, also Gesellschafter, die weniger als 50 v.H. der Anteile der Gesellschaft halten, fallen zwar grundsätzlich in den Regelungsbereich dieses Gesetzes (BGH-Urteil in BGHZ 77, 94; Höfer, a.a.O., Bd. I: Arbeitsrecht, Rz 5594; Rolfs in Blomeyer/Rolfs/Otto, a.a.O., § 17 Rz 106 ff., jeweils m.w.N.).

  • BGH, 13.07.2006 - IX ZR 90/05  

    Rechtsnatur und anwendbares Recht bei Versorgungszusagen für Rechtsanwälte und

    Auch die Bestimmung der Vertragsparität nach typischen Fallgruppen wäre der Rechtssicherheit abträglich (BGHZ 77, 94, 99 f).

    Deshalb sind Betriebsrenten von Unternehmerrenten abzugrenzen (BGHZ 77, 94, 101 f; BAG DB 2001, 2102, 2103).

    Sie bedürfen nicht des Schutzes des Betriebsrentengesetzes, weil sie kraft ihres maßgeblichen Einflusses die Unternehmensgeschicke selbständig leiten und ihnen die Folgen der Ausübung ihrer unternehmerischen Freiheit allein zuzuordnen sind (BGHZ 77, 94, 100 f; BGH, Urt. v. 2. Juni 1997 - II ZR 181/96, ZIP 1997, 1351, 1352; Goette ZIP 1997, 1317 ff).

    Unter § 17 Abs. 1 Satz 2 BetrAVG fallen daher nicht Personen, die sowohl vermögens- wie einflussmäßig mit dem Unternehmen, für das sie arbeiten, so stark verbunden sind, dass sie es wirtschaftlich als ihr eigenes betrachten können (vgl. BGHZ 77, 94, 96 ff; 108, 330, 333; BGH, Urt. v. 2. Juni 1997 aaO; Kayser, aaO S. 271).

    Hierzu gehören etwa die persönlich haftenden Gesellschafter einer OHG oder KG oder die Allein- oder Mehrheitsgesellschafter einer Kapitalgesellschaft (BGHZ 77, 94, 101 ff; 77, 233, 241 f; 108, 330, 333; BGH, Urt. v. 24. November 1988 - IX ZR 210/87, ZIP 1989, 110, 117).

    Deshalb werden auch Rechtsanwälte und Steuerberater erfasst, die für ein fremdes Unternehmen als Selbständige tätig sind (vgl. schon BGHZ 77, 94, 99 f).

  • BAG, 25.01.2000 - 3 AZR 769/98  

    Insolvenzsicherung - Minderheitsgesellschafter einer GmbH

    Auch die Bestimmung der Vertragsparität nach typischen Fallgruppen sei der Rechtssicherheit abträglich (BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - BGHZ 77, 94, 99 ff.).

    Ausgehend vom Einzelkaufmann, der zweifelsfrei nicht dem Betriebsrentengesetz unterfällt, stellt die herrschende Meinung darauf ab, daß Unternehmer vom Insolvenzschutz ausgenommen werden sollen und deshalb Betriebsrenten von Unternehmerrenten abzugrenzen sind (vgl. BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - BGHZ 77, 94, 102 = AP BetrAVG § 17 Nr. 1, zu III 7 der Gründe).

    Damit hänge der Insolvenzschutz davon ab, wem das Unternehmen "gehört" (vgl. BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - BGHZ 77, 94, 101 = AP BetrAVG § 17 Nr. 1, zu III 6 der Gründe).

    Bei Gesellschaftern einer Kapitalgesellschaft kommt es darauf an, ob sie durch den Umfang ihrer Kapitalbeteiligung und ihrer Einflußmöglichkeiten (Leitungsmacht) so sehr mit dem Unternehmen verbunden sind, daß sie es als eigenes betrachten können und im Rahmen der Insolvenzsicherung einem Einzelkaufmann oder dem persönlich haftenden Gesellschafter einer Personengesellschaft gleichzusetzen sind (BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - aaO; 2. Juni 1997 - II ZR 181/96 - AP BetrAVG § 17 Nr. 26).

    Es gibt keinen Grund, warum Versorgungszusagen in Einzelabmachungen vom Schutz des Betriebsrentengesetzes ausgenommen sein sollen (BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - BGHZ 77, 94, 96 = AP BetrAVG § 17 Nr. 1, zu II der Gründe).

    In diesem Zusammenhang kommt es unter anderem darauf an, ob die zugesagte Versorgung nach Art und Höhe auch bei Fremdkräften wirtschaftlich vernünftig und üblich gewesen wäre (vgl. dazu auch BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - BGHZ 77, 94, 106 = AP BetrAVG § 17 Nr. 1, zu IV der Gründe; 9. Juni 1980 - II ZR 255/78 - BGHZ 77, 233, 244 = AP BetrAVG § 17 Nr. 2, zu I 3 der Gründe; 28. September 1981 - II ZR 181/80 - aaO, zu III der Gründe).

  • BGH, 13.04.1994 - II ZR 16/93  

    Haftung des GmbH-Gesellschafters bei Vermischung des Gesellschafts- mit dem

    Dies ist etwa der Fall, wenn einem Gesellschafter zwar nicht rechtlich, wohl aber wirtschaftlich die Mehrheit der Anteile gehört, weil andere Gesellschafter ihre Anteile als Treuhänder für ihn halten, oder wenn er, wie die ständige Übung gezeigt hat, in der Gesellschafterversammlung immer mit der Unterstützung bestimmter anderer Gesellschafter rechnen kann, mit denen zusammen er über die Mehrheit verfügt (vgl. BGHZ 77, 94, 105 f. [BGH 28.04.1980 - II ZR 254/78]; BGHZ 80, 69, 73; Sen.Urt. v. 16. Dezember 1991 - II ZR 294/90, ZIP 1992, 242, 244 und v. 29. März 1993 - II ZR 265/91, ZIP 1993, 589, 591, zum Abdruck in BGHZ 122, 123 [BGH 29.03.1992 - II ZR 265/91] vorgesehen).
  • BAG, 15.04.2014 - 3 AZR 114/12  

    Betriebsrente ab dem 60. Lebensjahr - Fremdgeschäftsführer

    Die Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung müssen den Personen iSd. § 17 Abs. 1 Satz 2 BetrAVG aus Anlass ihrer Tätigkeit "für" ein Unternehmen und damit für ein fremdes Unternehmen zugesagt sein (vgl. BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - zu III 5 der Gründe, BGHZ 77, 94) .

    Danach soll die Geltung der Schutzvorschriften des BetrAVG erkennbar auf Personen begrenzt bleiben, deren Lage im Fall einer Pensionsvereinbarung mit der eines Arbeitnehmers annähernd vergleichbar ist (vgl. BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - zu III 2 der Gründe, BGHZ 77, 94) .

    Auch lässt die Begründung des Regierungsentwurfs (BT-Drucks. 7/1281 S. 30) erkennen, dass die Regelung in § 17 Abs. 1 Satz 2 BetrAVG wesentlich auf das Leitbild eines wirtschaftlich abhängigen und deshalb besonders schutzwürdigen Beschäftigten ausgerichtet ist (vgl. BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - zu III 2 der Gründe, aaO) .

    Der soziale Schutzcharakter des BetrAVG führt aber nicht dazu, dass die Anwendung von § 17 Abs. 1 Satz 2 BetrAVG vom konkreten Schutzbedürfnis des Versorgungsberechtigten im Einzelfall abhängt (vgl. BGH 28. April 1980 - II ZR 254/78 - zu III 3 der Gründe, aaO) .

  • BGH, 23.01.2003 - IX ZR 39/02  

    Gehaltsansprüche des Nicht-Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH in der

    In späteren, nicht zu Gehaltsansprüchen, sondern zu rückständigen Versorgungsleistungen nach § 7 Abs. 1 BetrAVG ergangenen Entscheidungen hat der Bundesgerichtshof betont, die Vergünstigungen der § 59 Abs. 1 Nr. 3d und § 61 Abs. 1 Nr. 1d KO sollten grundsätzlich auch den (pensionierten) Mitgliedern des Vertretungsorgans einer juristischen Person zukommen, soweit diese nach der Rechtsprechung (BGHZ 77, 94 und 233) nicht als Unternehmer zu betrachten seien (BGHZ 78, 73, 79).

    In den in Bezug genommenen Entscheidungen wird nur dem geschäftsführenden Mehrheitsgesellschafter, nicht jedoch dem Geschäftsführer mit Minderheitsbeteiligung der Insolvenzschutz abgesprochen (BGHZ 77, 94, 102 f; 77, 234, 236; siehe ferner BGHZ 108, 330, 333).

  • BVerfG, 09.11.1988 - 1 BvR 243/86  

    Verfassungsrechtliche Prüfung der Veranlagung einer Hinterbliebenenrente zur

    Deshalb stellt der Bundesgerichtshof entscheidend darauf ab, ob es sich bei den Zuwendungen wirtschaftlich um Leistungen eines Dritten handelt und ob der Versorgungsberechtigte oder bei Hinterbliebenenversorgung der Verstorbene für den Dritten als Gegenleistung Dienste erbracht hat, die durch Alters- und Hinterbliebenenbezüge entgolten werden sollen (vgl. BGHZ 77, 94, (96 f)).
  • BFH, 18.08.2016 - VI R 46/13  

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18. 8. 2016 VI R 18/13 - Zufluss

    Auch wenn A als Alleingesellschafter-Geschäftsführer der A-GmbH nach § 17 Abs. 1 BetrAVG nicht in den persönlichen Anwendungsbereich des Gesetzes fiel (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 28. April 1980 II ZR 254/78, BGHZ 77, 94; Rolfs in Blomeyer/Otto/Rolfs, Betriebsrentengesetz, 6. Aufl., § 17 Rz 85), war die befreiende Schuldübernahme durch die A-Sport-GmbH gleichwohl wirksam.
  • BGH, 28.01.1991 - II ZR 29/90  

    Insolvenzsicherung der Versorgungsansprüche persönlich haftender Gesellschafter

  • BGH, 05.12.2005 - II ZR 291/03  

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage wegen Unwirksamkeit der Entsendung eines

  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 168/79  

    Süssen - Konzerneingangsschutz, Treuepflicht

  • BGH, 16.01.2014 - XII ZB 455/13  

    Versorgungsausgleichsverfahren: Einbeziehung betrieblicher Altersversorgung bei

  • BFH, 13.12.1983 - VIII R 90/81  

    Der Wegfall der tatbestandlichen Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung führt

  • BGH, 25.09.1989 - II ZR 259/88  

    Versorgungsansprüche eines Minderheitsgesellschafter-Geschäftsführers

  • OLG Stuttgart, 17.12.2008 - 14 U 34/08  

    Betriebliche Altersversorgung: (Un-)Anwendbarkeit des Abfindungsverbots bei

  • BGH, 15.10.2007 - II ZR 236/06  

    Alleingesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH unterfällt nicht dem BetrAVG

  • BGH, 24.07.2003 - IX ZR 143/02  

    Vergütungsansprüche der Gesellschafter-Geschäftsführer im Konkurs der GmbH

  • BGH, 28.09.1981 - II ZR 181/80  

    Begriff der betrieblichen Altersversorgung - Angemessenheit einer

  • BGH, 02.06.1997 - II ZR 181/96  

    Insolvenzschutz der Versorgungszusage eines nur mittelbar an der Gesellschaft

  • BGH, 04.05.1981 - II ZR 100/80  

    Klage gegen den Träger der gesetzlichen Insolvenzsicherung auf Zahlung

  • BGH, 24.09.2013 - II ZR 396/12  

    Insolvenzschutz in der betrieblichen Altersvorsorge: Unverfallbare

  • BGH, 09.06.1980 - II ZR 255/78  

    Schutz des Betriebsrentengesetzes für Gesellschafter-Geschäftsführer

  • BGH, 01.02.1999 - II ZR 276/97  

    Berechtigung eines in einer KG tätigen Kommanditisten

  • BAG, 16.04.1997 - 3 AZR 869/95  

    Insolvenzschutz für einen Gesellschafter/Geschäftsführer

  • OLG München, 23.02.2010 - 25 U 5124/09  

    Zur Anwendbarkeit des Betriebsrentengesetzes auf im Unternehmern maßgebende

  • BAG, 31.07.2007 - 3 AZR 446/05  

    Eingeschränkt unwiderrufliches Bezugsrecht bei Insolvenz

  • BGH, 16.03.1981 - II ZR 222/79  

    Gewährung von Insolvenzschutz für eine Ruhegehaltszusage - Schutz des

  • BVerfG, 11.12.1984 - 1 BvL 12/78  

    Unzulässigkeit einer Richtervorlage mangels eigenständiger Auslegung des

  • BAG, 20.07.1993 - 3 AZR 99/93  

    Unverfallbarkeitsfrist nach Betriebsinhaberwechsel

  • BayObLG, 06.03.2002 - 3Z BR 343/00  

    Widerlegung der Konzernvermutung im Mitbestimmungsrecht - Natürliche Person als

  • BGH, 16.12.1991 - II ZR 294/90  

    Eigenkapitalersatz bei Finanzierungsleistung durch ein mit einem Gesllschafter

  • BGH, 28.09.1981 - II ZR 223/80  

    Rückforderungsmöglichkeit hinsichtlich einer gegen § 30 GmbHG verstoßenden

  • BFH, 14.12.1988 - I R 44/83  

    Keine Aktivierung von Pensionszusagen nach dem Betriebsrentengesetz

  • BFH, 17.12.2008 - III R 22/05  

    Übernahme von Versorgungsverpflichtungen einer KG durch deren Gesellschafter

  • OLG Hamm, 24.01.2006 - 27 U 159/05  

    Direktversicherung, Bezugsrecht, Absonderung, Insolvenz, Geschäftsführer

  • OLG Stuttgart, 16.06.2016 - 7 U 35/16  

    Betriebliche Altersversorgung: Auslegung der Vereinbarung eines unverfallbaren

  • FG Düsseldorf, 31.07.2008 - 14 K 1167/05  

    Aktivierung einer vom Betriebsunternehmen erteilten Pensionszusage im

  • BAG, 21.08.1990 - 3 AZR 429/89  

    Unverfallbarkeit einer Versorgungsanwartschaft

  • LG Köln, 05.10.2007 - 82 O 114/06  

    Meldepflichten nach WphG bei Umfirmierung bzw. Namensänderung des Aktionärs

  • BGH, 19.08.1998 - XII ZB 100/96  

    Absehen von Ausgleich durch Realteilung

  • BGH, 09.03.1981 - II ZR 171/79  

    Insolvenzsicherung von Ruhegehaltsansprüchen - Schutzbereich des

  • BGH, 13.01.1993 - XII ZB 75/89  

    Versorgungsausgleich bei Ruhegeldzusage für GmbH-Geschäftsführer

  • OLG München, 11.07.2008 - 25 U 2684/08  

    Insolvenzverfahren: Zugehörigkeit eines eingeschränkt unwiderruflichen

  • BGH, 09.06.1980 - II ZR 180/79  

    Insolvenzschutz für Versorgungsleistungen - Schutzbereich des Insolvenzschutzes

  • BGH, 14.07.1980 - II ZR 106/79  

    Insolvenzsicherung von Pensionsrückständen

  • BGH, 09.06.1993 - XII ZR 36/92  

    Berücksichtigung einer Direktversicherung bei der Berechnung des Zugewinns

  • LAG Köln, 19.07.2002 - 11 Sa 1147/01  

    Statuskontrolle, innerfamiliäres Arbeitsverhältnis, innerfamiliäre

  • FG Münster, 15.06.2000 - 13 K 4051/98  

    Bilanzierung von Pensionsanwartschaften

  • OLG Hamm, 25.06.2014 - 20 U 41/14  

    Wirksamkeit der Abtretung von Ansprüchen aus einer Direktversicherung durch den

  • BGH, 16.06.1980 - II ZR 195/79  

    Anforderungen an "Versorgungsempfänger" und Anwartschaftsberechtigten im Sinne

  • OLG Köln, 23.10.2012 - 14 U 9/12  
  • OLG Köln, 28.09.2009 - 2 Wx 36/09  

    Zulässigkeit der Eintragung eines Vereins als Unterstützungskasse

  • FG Baden-Württemberg, 10.06.1998 - 9 K 198/93  

    Kürzung des Vorwegabzugs bei wertlosen, aber ohne eigene Beitragsleistung

  • FG Rheinland-Pfalz, 31.07.2012 - 6 K 1581/09  

    Überdotierung einer Unterstützungskasse - Segmentierung? - Frage der

  • BGH, 06.04.1981 - II ZR 252/79  

    Auslegung einer Versorgungszusage - Geltendmachung von Ansprüchen im Rahmen der

  • OLG Frankfurt, 22.04.1999 - 1 U 67/98  

    Ansprüche aus einer Pensionszusage; Nichterfüllung einer Verbleibebedingung;

  • BGH, 02.04.1990 - II ZR 156/89  

    Tätigkeit als Geschäftsführer einer GmbH & Co. KG - Versorgungszusage - Anspruch

  • LG Köln, 08.03.2012 - 24 O 338/11  

    Rentenansprüche bzgl. der betrieblichen Altersversorgung bei Wechsel in die

  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 95/80  

    Anspruch eines persönlich haftenden Gesellschafters auf Bezüge der betrieblichen

  • BayObLG, 26.10.1998 - 1Z RR 599/96  

    Zum Status der Sparkassenbeamten und Sparkassenangestellten in Bayern

  • AG Göttingen, 09.03.2012 - 21 C 117/11  

    Insolvenzfestigkeit des unwiderruflichen Bezugsrechts aus einer

  • LAG Köln, 15.01.1999 - 11 Sa 886/98  
  • BGH, 16.06.1980 - II ZR 193/79  
  • SG Halle, 06.04.2009 - S 17 KR 192/08  

    Beitragspflicht von Kapitalleistungen aus einer als Direktversicherung

  • OLG Köln, 10.05.2000 - 13 U 150/99  
  • OLG Köln, 23.05.1996 - 14 U 5/95  
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Rechtsprechung
   BVerwG, 23.10.1979 - 1 C 48.75   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Erstattung der Abschiebungskosten durch den Arbeitgeber - Vereinbarkeit von § 24 Abs. 6a Ausländergesetz (AuslG) mit dem Grundgesetz (GG) - Erkundigungspflichten des Arbeitgebers bei der Beschäftigung von Ausländern - Auslegung von § 24 Abs. 6a AuslG - Voraussetzungen zur Abschiebung eines Ausländers - Ausreisepflicht bei dem Fehlen einer Aufenthaltserlaubnis - Rechtsfolgen von zivilrechtlichen Gesamtschuldverhältnissen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 59, 13
  • NJW 1980, 1243
  • MDR 1980, 428
  • NJ 1980, 1243
  • VersR 1980, 780
  • DVBl 1980, 746
  • DVBl 1981, 155
  • BB 1980, 888



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Wird zitiert von ... (54)  

  • BVerwG, 22.07.1987 - 1 B 170.86  

    Ausländer - Abschiebungskosten - Arbeitgeber

    Die Beklagte rügt des weiteren, die berufungsgerichtliche Entscheidung weiche von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 (BVerwGE 59, 13) und BVerwG 1 C 39.78 - (Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 2) ab (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).

    Der Beklagten ist allerdings darin beizupflichten, daß das Berufungsgericht von dem im Urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - (a.a.O.) enthaltenen Rechtssatz abgerückt ist, daß ein Arbeitgeber bei der Beschäftigung eines Ausländers die im Verkehr erforderliche Sorgfalt dann außer acht läßt, wenn er vor dessen Einstellung sich nicht über das Vorhandensein einer Aufenthaltserlaubnis (oder einer anderen Befugnis zum Aufenthalt) durch Einholung zumutbarer Erkundigungen vergewissert.

    Mit dem in den Urteilen vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 und BVerwG 1 C 39.78 - (a.a.O.) dargelegten Verschuldensmaßstab steht es aber in Widerspruch, wenn das Berufungsgericht es für unschädlich hält, daß der Arbeitgeber sich vorübergehend (kurzfristig) auf die bloße Behauptung des Ausländers verläßt, eine Arbeitserlaubnis zu besitzen und sich im Bundesgebiet aufhalten zu dürfen.

    In dem Urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - (a.a.O. S. 22) ist nämlich ausgeführt worden, die gebotene Sorgfalt werde nicht beachtet, wenn der Arbeitgeber sich mit einer Lohnsteuerkarte und einer Versicherungskarte begnüge, denn aus diesen Unterlagen könne er, wie er wissen müsse, hinreichend verläßliche Schlüsse nicht ziehen.

    Sie führt aus, das Berufungsgericht habe darauf abgehoben, daß der Kläger durch die Beschäftigung nicht zu einer Verlängerung des illegalen Aufenthalts des Ausländers beigetragen habe, und sich damit in Widerspruch zu dem im Urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - (a.a.O.) aufgestellten Rechtssatz gesetzt, daß die Kostenpflicht nach § 24 Abs. 6 a AuslGu.F. mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar sei und nicht davon abhänge, ob das Verhalten des Arbeitgebers für den illegalen Aufenthalt des Ausländers und dessen Abschiebung mitursächlich gewesen sei.

    Nach dem Urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - (a.a.O.) stellt § 24 Abs. 6 a AuslG u.F. seinem Tatbestand nach nicht darauf ab, ob im konkreten Fall die dem Arbeitgeber vorwerfbare Beschäftigung des Ausländers für die Nichtausreise und die Abschiebung mitursächlich gewesen ist; demgemäß wird das Fehlen einer solchen Kausalität allein einen Ausnahmefall nicht begründen können.

    Lediglich diese Frage, die im Urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - (a.a.O.) nicht behandelt worden ist, hat das Oberverwaltungsgericht hier erörtert.

  • BVerwG, 22.01.1993 - 8 C 57.91  

    Pflicht zur Erbringung einer monatlichen Ausgleichszahlung durch den Inhaber

    In diesem Sinne werden seit jeher auch sonstige öffentlich-rechtliche - namentlich abgabenrechtliche - Regelungen einer Gesamtschuldnerschaft verstanden (vgl. Urteile vom 31. Januar 1975 - BVerwG IV C 46.72 - Buchholz 406.11 § 134 BBauG Nr. 2 S. 1 und vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

    Das folgt aus dem - mangels einer abweichenden Ausgestaltung des Gesamtschuldverhältnisses in § 1 Abs. 1 Satz 2 AFWoG - ergänzend heranzuziehenden § 421 BGB (vgl. Urteile vom 31. Januar 1975, a.a.O. S. 3 und vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]; s. auch Dyong in: Fischer-Dieskau/Pergande/Schwender, Wohnungsbaurecht, AFWoG § 1 Anm. 3 ).

    Da die zuständige Stelle die Abgabenforderung rasch und sicher verwirklichen soll, darf sie nach ihrer Wahl einen Gesamtschuldner zur Ausgleichszahlung in voller Höhe heranziehen und es ihm überlassen, bei dem (oder den) mithaftenden weiteren Wohnungsinhaber(n) einen Ausgleich zu suchen (vgl. auch Urteil vom 23. Oktober 1979, a.a.O. S. 19).

  • BVerwG, 16.10.1990 - 1 C 15.88  

    Voraussetzungen für die Erteilung eines Reiseausweises an Staatenlose nach Art.

    Sinn der Duldung ist es, den nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Aufenthalt ohne strafrechtliche Sanktion (vgl. § 47 Abs. 1 Nr. 2 AuslG ) zu lassen, weil gewichtige, insbesondere humanitäre oder politische Gründe eine Abschiebung zeitweise hindern (BVerwGE 59, 13 [17]; Urteil vom 15. Mai 1984 - BVerwG 1 C 59.81 - Buchholz 402.24 § 10 AuslG Nr. 103 S. 87).
  • BVerwG, 16.10.2012 - 10 C 6.12  

    Abschiebung; Abschiebungshaft; Arbeitgeber; Kosten; tatsächlich entstandene

    Es genügt insoweit nicht, sich auch nur vorläufig auf die bloße Behauptung des Ausländers zu verlassen, er verfüge hierüber, selbst wenn der Ausländer dem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte, eine Versicherungskarte oder Ähnliches vorlegen kann (vgl. zu Vorgängerfassungen des § 66 Abs. 4 Satz 1 AufenthG: Beschluss vom 22. Juli 1987 - BVerwG 1 B 170.86 - Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 8 S. 2; Urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 - BVerwGE 59, 13 = Buchholz 402.74 § 24 AuslG Nr. 1; vgl. ferner Funke-Kaiser, a.a.O. Rn. 37).
  • BVerwG, 03.11.1987 - 1 C 37.84  

    Arbeitgeber - Kostentragungslast - Arbeitnehmer - Arbeitserlaubnis - Prostitution

    Diese Vorschrift ist wie die durch Art. 5 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vom 7. August 1972 (BGBl. I S. 1393) in das Ausländergesetz eingefügte ursprüngliche Regelung mit vorrangigem Recht vereinbar (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

    Das gilt sowohl für die ursprüngliche Fassung der Vorschrift (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]) als auch für die im vorliegenden Falle einschlägige Neufassung (vgl. Bericht und Antrag des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung vom 9. April 1975. BT-Drucks. 7/3499 S. 3, 4).

    Die Regelung des § 24 Abs. 6 a AuslG ist eine Kostenvorschrift und zielt demgemäß in erster Linie auf die Sicherung des gegenüber dem Ausländer zumeist nicht zu realisierenden Kostenersatzes (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]; 59, 117 [BVerwG 13.11.1979 - 1 C 100/76]).

    Das Gesetz will verhindern, daß die Abschiebungskosten der Allgemeinheit zur Last fallen (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

    Abgesehen von ihrem Finanzierungszweck dient sie auch allgemeinen ordnungsrechtlichen und sozialen Zwecken (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

  • VGH Hessen, 14.01.1992 - 7 UE 2546/84  

    Heranziehung eines Arbeitgebers zu den Kosten einer Abschiebung

    Hinsichtlich der rechtlichen Beurteilung kann - ungeachtet dessen, daß der für die Entstehung der Abschiebungskosten relevante Sachverhalt bereits mit der Abschiebung von am 10. Januar 1983 abgeschlossen gewesen sein dürfte - auf die Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses des Widerspruchsbescheids vom 5. Oktober 1983 abgestellt werden, weil sich in der Zwischenzeit entscheidungserhebliche Veränderungen nicht ergeben haben und weil nach Erlaß des Widerspruchsbescheids eingetretene Änderungen in Anfechtungssachen der hier vorliegenden Art grundsätzlich nicht zu berücksichtigen und dem entgegenstehende Ausnahmegesichtspunkte weder dargetan noch sonst ersichtlich sind (vgl. zum maßgeblichen Zeitpunkt in Abschiebungskostensachen BVerwG, U. v. 23. Oktober 1979 - 1 C 48/75 -, BVerwGE 59, 13 = NJW 1980, 1243 = EZAR 137 Nr. 1, u. Hess. VGH, U. v. 26. April 1979 - VII OE 30/78 -, außerdem ganz allgemein Hess. VGH, B. v. 14. November 1991 - 7 TH 12/89 - m.w.N.).

    Ein dahingehendes, die Haftung einschränkendes Verschuldenserfordernis ergibt sich zwar nicht aus dem Wortlaut, wohl aber aus Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung, welche u.a. die Beschäftigung sich illegal im Bundesgebiet aufhaltender Ausländer verhindern soll; dieser Abschreckungszweck kann nämlich nicht wirksam werden, wenn dem Arbeitgeber selbst bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt das Vorliegen der tatbestandsmäßigen Voraussetzungen gar nicht erkennbar ist (vgl. BVerwG, U. v. 23. Oktober 1979 - 1 C 48/75 -, a.a.O., U. v. 13. November 1979 - 1 C 31/78 -, a.a.O., u. B. v. 13. September 1988 - 1 B 22.88 -, a.a.O.; Hess. VGH, U. v. 9. September 1976 - VII OE 74/76 -, u. U. v. 10. September 1981 - VII OE 19/80 -).

    Insoweit bedarf allerdings keiner abschließenden Entscheidung, ob das Verwaltungskostengesetz - VwKostG - vom 23. Juni 1970 (BGBl. I S. 821) Anwendung findet (bejaht von OVG Nordrhein-Westfalen, U. v. 28. Oktober 1982 - 17 A 1725/81 -, a.a.O., u. VGH Baden-Württemberg, U. v. 6. Februar 1985 - 11 S 2704/82 -, a.a.O., jeweils unter Berufung auf § 24 Abs. 7 Satz 1 AuslG 1965; offengelassen von BVerwG, 23. Oktober 1979 - 1 C 48/75 -, a.a.O., u. Bay. VGH, U. v. 30. Juli 1985 - 10 B 81 A.52 -, InfAuslR 1986, 101 = EZAR 137 Nr. 7).

    Zwar kann ein Absehen von der Kostenerhebung angezeigt sein, soweit die Kostenlast im Einzelfall aufgrund besonderer Umstände ausnahmsweise eine unverhältnismäßige Folge des Verhaltens des Kostenpflichtigen darstellt (BVerwG, U. v. 23. Oktober 1979 - 1 C 48/75 -, a.a.O., B. v. 7. Februar 1986 - 1 B 28.86 -, InfAuslR 1986, 273, u. B. v. 22. Juli 1987 - 1 B 170/86 -, a.a.O.; Hess. VGH, U. v. 9. September 1976 - VII OE 74/76 -).

    Letztlich ist nicht zu beanstanden, daß die Beklagte die Abschiebungskosten gegen den Kläger durch Leistungsbescheid geltend gemacht hat (BVerwG, U. v. 23. Oktober 1979 - 1 C 48/75 -, a.a.O.; Hess. VGH, U. v. 26. April 1979 - VII OE 30/78 -).

  • BVerwG, 03.11.1987 - 1 C 38.84  

    Heranziehung eines Gastwirts zu den Kosten der Abschiebung einer thailändischen

    Art. 5 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vom 7. August 1972 (BGBl. I S. 1393) in das Ausländergesetz eingefügte ursprüngliche Regelung mit vorrangigem Recht vereinbar (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

    Das gilt sowohl für die ursprüngliche Fassung der Vorschrift (BVerwGE 59, 13 ) als auch für die im vorliegenden Falle einschlägige Neufassung (vgl. Bericht und Antrag des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung vom 9. April 1975, BT-Drucks. 7/3499 S. 3, 4).

    Die Regelung des § 24 Abs. 6 a AuslG ist eine Kostenvorschrift und zielt demgemäß in erster Linie auf die Sicherung des gegenüber dem Ausländer zumeist nicht zu realisierenden Kostenersatzes (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]; 59, 117 [BVerwG 13.11.1979 - 1 C 100/76]).

    Das Gesetz will verhindern, daß die Abschiebungskosten der Allgemeinheit zur Last fallen (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

    Abgesehen von ihrem Finanzierungszweck dient sie auch allgemeinen ordnungsrechtlichen und sozialen Zwecken (BVerwGE 59, 13 [BVerwG 23.10.1979 - 1 C 48/75]).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 06.02.2008 - 2 B 16.07  

    Heranziehung zu Abschiebekosten; Arbeitnehmerbegriff

    Die Vorschrift ist mit höherrangigem Recht vereinbar, wie das Bundesverwaltungsgericht zu der inhaltsgleichen Regelung des § 24 Abs. 6 a AuslG (eingefügt durch Gesetz vom 7. August 1972, BGBl. I S. 1393), entschieden hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1979, BVerwGE 59, 13, 20 ff. und Urteil vom 3. November 1987, BVerwGE 78, 231 = NVwZ 1988, 256; Beschluss vom 22. Juli 1987, NVwZ 1987, 1086).

    Da die Kosten für die Abschiebung - wie auch vorliegend - von dem Ausländer regelmäßig nicht zu erlangen sind, ist es entgegen der vom Kläger geäußerten Auffassung auch nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber in Ausübung des ihm zukommenden Ermessens den Arbeitgeber zu dem primären Kostenschuldner bestimmt hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1979, a.a.O. S.15, 21).

    Wenn und soweit allerdings die Kostenlast im Einzelfall auf Grund besonderer Umstände ausnahmsweise eine unverhältnismäßige Folge des Verhaltens des Arbeitgebers darstellen sollte, besteht die Möglichkeit, von der Erhebung der Kosten abzusehen (BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1979, BVerwGE 59, 13, 22).

  • BSG, 01.09.1999 - B 9 SB 1/99 R  

    Schwerbehindertenrecht - Ausländer - rechtmäßiger gewöhnlicher Aufenthalt -

    Dieser Konstruktion des AuslG, die einem Ausländer den Aufenthalt in Deutschland ohne Gesetzesverstoß ermöglichen soll (BVerwGE 59, 13, 17; BVerwG, NVwZ 1984, 591), aber einen solchen Aufenthalt gleichwohl als nicht rechtmäßig qualifiziert, folgt das Schwerbehindertenrecht nur eingeschränkt.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.11.2011 - 3 B 17.09  

    Abschiebung; Arbeitgeber; Ausländer; Beschäftigung; Erwerbstätigkeit; nicht

    Stellt sich ihm bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt der Sachverhalt nicht als unerlaubte Beschäftigung eines ausreisepflichtigen Ausländers dar, kann die beabsichtigte Abschreckung nicht wirksam werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1979 - I C 48.75 -, BVerwGE 59, 13 = juris Rn. 24).

    Es genügt insoweit nicht, sich auch nur vorläufig auf die bloße Behauptung des Ausländers zu verlassen, er verfüge hierüber, selbst wenn der Ausländer dem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte, eine Versicherungskarte oder Ähnliches vorlegen kann (vgl. zu Vorgängerfassungen des § 66 Abs., 4 Satz 1 AufenthG BVerwG, Beschluss vom 22. Juli 1987, a.a.O., Rn. 6; Urteil vom 23. Oktober 1979, a.a.O., Rn. 36; vgl. ferner Funke-Kaiser, a.a.O., Stand März 2010, § 66 Rn. 27).

  • BVerwG, 13.09.1988 - 1 B 22.88  

    Mündliche Verhandlung - Aktenbeiziehung - Subunternehmer - Arbeitnehmer -

  • BVerwG, 03.11.1987 - 1 C 2.87  

    Ausländer - Auslagenerstattung - Abschiebungskosten - Illegaler Aufenthalt -

  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 07.12.1990 - 21 A 102/88  

    Auferlegung von Abschiebekosten wegen Beschäftigung von Asylbewerbern beim

  • VG Ansbach, 20.01.2011 - AN 5 K 10.00761  

    Arbeitgeberhaftung für Abschiebungskosten; unselbständige Erwerbstätigkeit bei

  • BVerwG, 13.11.1979 - 1 C 31.78  

    Haftung des Arbeitgebers für Abschiebungskosten - Haftung für Abschiebungskosten

  • VG Ansbach, 03.04.2008 - AN 19 K 07.03286  

    Prozesskostenhilfe; Haftung des Arbeitgebers für die Abschiebungskosten bei

  • VGH Baden-Württemberg, 29.12.1989 - 10 S 2252/89  

    Schadensersatzanspruch der Gemeinde - Leistungsbescheid und Umdeutung

  • BVerwG, 15.05.1984 - 1 C 59.81  

    Ausländer - Einreise - Sichtvermerk - Duldung - Ausweisung - Beeinträchtigung

  • VGH Baden-Württemberg, 03.11.1995 - 13 S 2185/95  

    Ausländerrecht: Voraussetzungen für die Erteilung einer Duldung - tatsächliche

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2001 - 18 A 1520/92  

    Zulässigkeit der Ergänzung von Ermessenserwägungen gem. § 114 S. 2

  • OVG Niedersachsen, 31.03.2010 - 8 PA 28/10  

    Heranziehung des Ausländers zu Kosten eines Abschiebungsversuchs

  • BVerwG, 23.10.1979 - 1 C 39.78  

    Heranziehung des Arbeitgebers zur Erstattung der durch die Abschiebung eines

  • BVerwG, 16.10.1990 - 1 C 51.88  

    Ausländerrecht: Voraussetzung für die Erteilung eines Reiseausweises an

  • BVerwG, 07.02.1986 - 1 B 28.86  

    Anforderungen an die Darlegung bei behaupteter grundsätzlicher Bedeutung der

  • OVG Bremen, 21.10.2014 - 1 A 253/12  

    Bestattungs- und Friedhofsrecht; Bestattungskosten

  • VG Hannover, 22.07.2011 - 3 A 1905/08  

    Zur Festsetzung einer Ersatzforderung nach § 5 Abs. 1 UVG durch Leistungsbescheid

  • OVG Berlin, 30.01.1981 - 2 B 75.78  

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

  • OVG Rheinland-Pfalz, 29.11.2005 - 7 A 10817/05  

    Arbeitgeber muss Kosten der Abschiebung eines illegal beschäftigten Ausländers

  • VG Ansbach, 19.02.1998 - AN 5 K 97.02075  

    Streit über die Rechtmäßigkeit der Auferlegung von Abschiebekosten auf einen

  • VGH Hessen, 27.02.1998 - 10 TZ 69/98  

    Kosten der Abschiebung sind keine öffentlichen Abgaben und Kosten nach VwGO § 80

  • VGH Hessen, 21.09.1994 - 10 UE 985/94  

    Inanspruchnahme des Arbeitgebers für Abschiebungskosten;

  • BVerwG, 16.10.1990 - 1 C 30.90  

    Anspruch eines Staatenlosen auf Erteilung eines Reiseausweises - Übereinkommen

  • OVG Niedersachsen, 06.02.2013 - 8 LA 136/12  

    Kostentragung für fehlgeschlagenen Abschiebungsversuch

  • BVerwG, 07.11.1980 - 1 C 22.78  

    Importeur von Fertigpackungen - Füllmenge - Normadressat der Füllmengenregelung -

  • VG Cottbus, 06.04.2017 - 6 K 375/14  

    Haus-(Grundstücks-)anschlusskosten

  • OVG Sachsen, 30.01.2014 - 3 A 247/13  

    Abschiebungskosten, Kostenschuldner, Auswahlermessen

  • VG Hannover, 02.03.2012 - 3 A 74/09  

    Ausbildungsförderung; Geltendmachung eines Ersatzanspruchs

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.01.1998 - 8 B 2164/97  

    Persönliche Mission eines Diplomaten; Handlungsunfähigkeit des Entsendestaates;

  • BSG, 29.09.1987 - 7 RAr 10/87  

    Gewährung von Arbeitslosengeld an einen Asylbewerber - Verfügbarkeit eines

  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.02.1999 - 11 A 10147/99  

    Illegale Beschäftigung - Arbeitgeber zahlt Abschiebung

  • VG Koblenz, 05.12.2011 - 4 K 564/11  

    Kostenerstattungsbescheid betreffend die Straßenreinigung wegen ausgelaufener

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.07.2007 - 1 L 68/06  

    Verwaltungsaktsbefugnis im Rahmen der öffentlichen Trinkwasserversorgung

  • BVerwG, 03.12.1997 - 1 B 228.97  

    Ausländerrecht - Konkludente Rücknahme eines Antrags auf Erteilung einer

  • VGH Hessen, 27.11.1990 - 11 UE 2350/90  

    Abschleppmaßnahme - Geltendmachung von Standkosten und Verwahrkosten mittels

  • VG Hamburg, 18.05.2011 - 15 K 2446/10  

    Zur Haftung des Arbeitgebers für die Abschiebung eines ausländischen

  • VGH Baden-Württemberg, 07.05.1990 - 1 S 3362/89  

    Aussetzung der Abschiebung - Aufenthaltsrechtliche Stellung eines Ausländers nach

  • VG Ansbach, 10.12.2009 - AN 5 K 09.00868  

    Haftung des Arbeitgebers für Abschiebungskosten des unerlaubt Beschäftigten

  • VG Saarlouis, 06.03.2007 - 3 K 398/06  

    Rückforderung einer unter Vorbehalt an den Beihilfeberechtigten erbrachten

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.1997 - 18 B 3365/95  

    Rechtmäßigkeit der Erstattung von Kosten für eine Abschiebung ; Ausübung einer

  • VG Magdeburg, 12.07.2012 - 9 A 233/11  

    Grundstücksanschlusskosten; Stilllegung

  • VG Schleswig, 03.03.2004 - 4 A 23/03  
  • VG Lüneburg, 21.05.2003 - 1 A 295/00  

    Keine Erstattung von Abschiebekosten durch Arbeitgeber bei gefälschtem Pass

  • VG Koblenz, 12.05.2003 - 3 K 3029/02  

    Arbeit & Soziales - Kosten für Abschiebung eines illegalen Arbeiters

  • BVerwG, 07.05.1980 - 1 B 1533.79  

    Klärungsbedürftigkeit der Frage des Verschuldens als Voraussetzung für Haftung

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Rechtsprechung
   BVerwG, 23.10.1979 - 1 C 39.78   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Heranziehung des Arbeitgebers zur Erstattung der durch die Abschiebung eines Ausländers entstandenen Kosten - Erfordernis der Kenntnis des Arbeitgebers von der Pflicht des Ausländers zur unverzüglichen Ausreise - Anwendung des bürgerlich-rechtlichen objektiven Begriffs der Fahrlässigkeit bei der Prüfung des Vorliegens eines Verschuldens des Arbeitgebers

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1980, 1246
  • VersR 1980, 780
  • DÖV 1981, 27



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BVerwG, 22.07.1987 - 1 B 170.86  

    Ausländer - Abschiebungskosten - Arbeitgeber

    Die Beklagte rügt des weiteren, die berufungsgerichtliche Entscheidung weiche von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 (BVerwGE 59, 13) und BVerwG 1 C 39.78 - (Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 2) ab (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).

    Mit dem in den Urteilen vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 48.75 und BVerwG 1 C 39.78 - (a.a.O.) dargelegten Verschuldensmaßstab steht es aber in Widerspruch, wenn das Berufungsgericht es für unschädlich hält, daß der Arbeitgeber sich vorübergehend (kurzfristig) auf die bloße Behauptung des Ausländers verläßt, eine Arbeitserlaubnis zu besitzen und sich im Bundesgebiet aufhalten zu dürfen.

  • VG Greifswald, 09.06.2016 - 6 A 59/15  

    Grob fahrlässiges Betanken eines Dienstkraftfahrzeugs; Fürsorgepflicht bei

    Wann grobe Fahrlässigkeit anzunehmen ist, bestimmt sich im Verwaltungsrecht regelmäßig nach den im Zivilrecht entwickelten Maßstäben (BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1979 - 1 C 39/78 -, juris; BVerwG, Urteil vom 12. Dezember 2012 - 6 C 32/11 -, BVerwGE 145, 194-230).
  • BVerwG, 13.09.1988 - 1 B 22.88  

    Mündliche Verhandlung - Aktenbeiziehung - Subunternehmer - Arbeitnehmer -

    Maßgebend ist der Fahrlässigkeitsbegriff des § 276 BGB (urteil vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 1 C 39.78 - Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 2).
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Rechtsprechung
   AG Stuttgart, 15.02.1980 - 2 C 11583/79   

Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1980, 1108
  • VersR 1980, 780



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Wird zitiert von ...  

  • LSG Hessen, 11.05.1983 - L 6/1 Ar 170/82  

    Bedürftigkeit; Unterhaltsansprüche des Arbeitslosen; Pauschalierung von

    Der sogenannte angemessene Selbstbehalt gegenüber Volljährigen nach § 1603 Abs. 1 BGB wurde für das Jahr 1980 nach den vom Oberlandesgericht Hamm aufgestellten unterhaltsrechtlichen Leitlinien (NJW 1980, S. 1108) in Höhe von monatlich 1.100,- DM angenommen, wobei diese der Rechtsprechung zugrundeliegenden Leitlinien ihrerseits deutlich über den Ansätzen des Selbstbehalt es liegen, die etwa in der sogenannten Düsseldorfer Tabelle (NJW 1980, S. 107) sowie den weiteren von den Oberlandesgerichten aufgestellten Leitlinien (OLG Schleswig, NJW 1980, S. 754, OLG Köln, NJW 1980, S. 1271) enthalten sind.
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Rechtsprechung
   AG Hersbruck, 07.12.1979 - 2 C 368/79   

Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1980, 780
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