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   BGH, 16.10.1986 - III ZB 30/86   

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BGH, 16.10.1986 - III ZB 30/86 (https://dejure.org/1986,2173)
BGH, Entscheidung vom 16.10.1986 - III ZB 30/86 (https://dejure.org/1986,2173)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 1986 - III ZB 30/86 (https://dejure.org/1986,2173)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Abweisung einer Berufung wegen unterbliebener Begründung - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Nichtnachholung der unterbliebenen Prozesshandlung - Zurechnung des Verschuldens des Prozessvertreters bei Versäumnis der Berufungsbegründungsfrist

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 1987, 308
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 07.06.1999 - II ZB 25/98

    Nachholen der Prozeßhandlung bei Wiedereinsetzung wegen der Versäumung einer

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. BGH, Beschl. v. 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 "Prozeßhandlung, nachgeholte"; Beschl. v. 12. Oktober 1989 - I ZB 3/89, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 "Nachholung der Berufungsbegründung 1"; Beschl. v. 21. Juni 1990 - IX ZR 227/89, VersR 1991, 122; Beschl. v. 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93, VersR 1995, 480), die in Übereinstimmung mit der Judikatur anderer Oberster Gerichtshöfe des Bundes (BFH, Beschl. v. 1. Dezember 1986 - GrS 1/85, BFHE 148, 414 ff.; BAG, Beschl. v. 16. Januar 1989 - 5 AZR 579/88, NJW 1989, 1181; BAG, Urt. v. 17. Oktober 1995 - 3 AZR 863/94, NJW 1996, 1365, 1366) steht und auch vom Schrifttum (Stein/Jonas/H.Roth, ZPO 21. Aufl. § 236 Rdn. 12; Zöller/Greger, ZPO 21. Aufl. § 236 Rdn. 8; Thomas/Putzo, ZPO 21. Aufl. § 236 Rdn. 8; Musielak/Grandel, ZPO § 236 Rdn. 6) fast einhellig geteilt wird, ist unter der nachzuholenden Prozeßhandlung bei Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist nicht ein Fristverlängerungsantrag, sondern ausschließlich die Rechtsmittelbegründung selbst zu verstehen.
  • BGH, 04.10.1994 - VI ZB 17/93

    Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist nach Wiedereinsetzung in

    Nach einhelliger Rechtsprechung kann der Antrag auf Verlängerung der Rechtsmittelbegründungsfrist die nachzuholende Prozeßhandlung, nämlich die Begründung des Rechtsmittels selbst, nicht ersetzen (BGH, Beschlüsse vom 31. Oktober 1985 - V ZB 5/85 - VersR 1986, 166; vom 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86 - VersR 1987, 308; vom 12. Oktober 1989 - I ZB 3/89 - VersR 1990, 402; ebenso für die Revisionsbegründung: BGH, Beschlüsse vom 13. Juli 1988 - IVa ZR 303/87 - VersR 1988, 1163; vom 21. Juni 1990 - IX ZR 227/89 - VersR 1991, 122 [BGH 21.06.1990 - IX ZR 227/89]; BAG, Beschluß vom 16. Januar 1989 - 5 AZR 579/88 - NJW 1989, 1181; BFH, Beschluß vom 1. Dezember 1986 - GrS 1/85 - DB 1987, 872, 873; vgl. auch Senatsbeschluß vom 22. Mai 1984 - VI ZR 49/84 - VersR 1984, 761).

    Wie der Bundesgerichtshof wiederholt ausgesprochen hat, sind einer Partei in Fällen unverschuldeter Fristversäumung besondere Anstrengungen zuzumuten, um die Rechtsmittelbegründung nunmehr alsbald, und zwar innerhalb der kurzen Frist des § 234 Abs. 1 ZPO vorzulegen (BGH, Beschlüsse vom 28. September 1977 - VIII ZB 32/77 - VersR 1977, 1101; vom 16. Oktober 1986 aaO. S. 309 und vom 13. Juli 1988 aaO.).

  • BGH, 12.10.1989 - I ZB 3/89

    Beginn der Wiedereinsetzungsfrist bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist;

    Der Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist vom 15. Dezember 1988 ersetzt die Nachholung der Berufungsbegründung entgegen der Ansicht des Beklagten nicht (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschl. v. 31.10.1985 - V ZB 5/85, VersR 1986, 166; BGH, Beschl. v. 16.10.1986 - III ZB 30/86, VersR 1987, 308 f.; BGH, Beschl. v. 13.7.1988 - IVa ZR 303/87, VersR 1988, 1163, 1164).
  • BGH, 21.06.1990 - IX ZR 227/89

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Schuldhafte Fristversäumung bei

    Grundsätzlich ist ein bloßer Antrag auf Fristverlängerung nicht geeignet, an die Stelle der nach § 236 Abs. 2 Satz 2 ZPO geforderten Prozeßhandlung selbst zu treten (BGH, Beschl. v. 13. Juli 1988 - IVa ZR 303/87, NJW 1988, 3021 f; BFH BB 1976, 1254; DB 1987, 872, 873; Wieczorek, ZPO 2. Aufl., § 236 Anm. A IIa jeweils für die Revisionsbegründung; für die Berufungsbegründung auch RG JW 1936, 2802 Nr. 18; BGH, Beschl. v. 23. Februar 1977 - IV ZB 38/75, VersR 1977, 643; Beschl. v. 28. September 1977 - VIII ZB 32/77, VersR 1977, 1101 f; Beschl. v. 31. Oktober 1985 - V ZB 5/85, VersR 1986, 166; Beschl. v. 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86, VersR 1987, 308 f; Beschl. v. 12. Oktober 1989 - I ZB 3/89, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Nachholung der Berufungsbegründung 1; für sonstige Prozeßhandlungen RG SeuffA Bd. 81 Nr. 17; OLG Braunschweig JW 1937, 1438 Nr. 50; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO 48. Aufl. § 236 Anm. 4; Zöller/Stephan, ZPO 15. Aufl. § 236 Rdn. 8; a.M. OLG Karlsruhe MDR 1987, 240 f; Stein/Jonas/ Schumann, ZPO 20. Aufl. § 236 Rdn. 9).
  • OLG Dresden, 01.09.2005 - 13 U 764/05

    Zur fristwahrenden Übermittlung eines bestimmenden Schriftsatzes per Telefax bei

    Zwar gibt es wegen Versäumung der Frist zur Beantragung einer Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist - im Gegensatz zur Versäumung der Berufungsbegründungsfrist selbst - keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (vgl. BGH, VersR 1987, 308; VersR 2000, 647 m.w.N.).
  • BGH, 30.01.1997 - III ZB 72/96

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß der Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist, wie er hier in dem Schriftsatz vom 22. Mai 1995 - erneut - enthalten ist, die fristgerechte Nachholung der Berufungsbegründung nicht ersetzt (vgl. Senatsbeschluß vom 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 1 = VersR 1987, 308 f; BGH, Beschlüsse vom 12. Oktober 1989 - I ZB 3/89 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Nachholung der Berufungsbegründung 1 und vom 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 3 sowie, für die Revisionsbegründung, vom 13. Juli 1988 - IVa ZR 303/87 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 2).

    Ein Härtefall, der hier wegen besonderer Umstände eine Ausnahme rechtfertigen könnte (vgl. Senatsbeschluß vom 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86 = VersR 1987, 308, 309 m.w.N.), wird von der sofortigen Beschwerde nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich.

  • LAG Hessen, 10.10.1990 - 1 Sa 829/90
    Es genügt nicht, innerhalb der Wiedereinsetzungsfrist nur die Verlängerung der Rechtsmittelbegründungsfrist zu beantragen (BGH VersR 1977, 643 und 1101; 1987, 308).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dem die Rechtsliteratur weitgehend folgt, ersetzt ein Antrag auf Verlängerung einer gesetzlichen Rechtsmittelbegründungsfrist nicht die in § 236 Abs. 2 S. 2 ZPO geforderte Nachholung der Rechtsmittelbegründung als Prozeßhandlung (BGH VersR 1987, 308, [BGH 16.10.1986 - III ZB 30/86] VersR 1986, 166, [BGH 13.11.1985 - IVb ZB 31/85] VersR 1977, 643 und 1101 f., jeweils mit weiteren Nachweisen; Baumbach-Lauterbach-Hartmann, ZPO, 47. Aufl. § 236 Anm. 4.; . Thomas-Putzo, ZPO, 15. Aufl., § 236 Anm. 4. a).

  • OLG Frankfurt, 09.10.2013 - 16 U 143/13

    Wiedereinsetzung: Unerheblichkeit einer irrtümlich gewährten Fristverlängerung

    Soweit in dem Wiedereinsetzungsantrag (zugleich) ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung eines rechtzeitigen Antrags auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist liegen könnte, hat er ebenfalls keinen Erfolg, da eine solche Wiedereinsetzung nicht möglich ist (vgl. BGH, Beschluss vom 16.10.1986, III ZB 30/86).
  • BVerwG, 25.06.1996 - 9 C 7.96

    Verwaltungsprozeßrecht: Voraussetzungen für die Gewährung von Wiedereinsetzung

    Vielmehr muß nach § 60 Abs. 2 Satz 3 VwGO die Revisionsbegründung innerhalb der Wiedereinsetzungsfrist nachgeholt werden (Beschluß vom 1. Juli 1963 - BVerwG 7 C 92.63 - Beschluß vom 6. April 1967 - BVerwG 2 C 102.67 - Buchholz 310 § 139 VwGO Nr. 26; BFH, Beschluß vom 13. Oktober 1972 - I R 99/72 - BFHE 107, 107; BFH, Beschluß vom 28. Februar 1969 - VI R 215/68 - NJW 1969, 1456; BFH, Beschluß vom 1. Dezember 1986 - GrS 1/85 - BFHE 148, 414; BGH, Beschluß vom 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86 - Versicherungsrecht 1987, 308; BGH, Beschluß vom 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93 - MDR 1995, 522).
  • OLG Hamm, 30.01.2015 - 12 U 182/14

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der

    Der Beklagte hatte vielmehr, nachdem die Begründungsfrist versäumt war, nur die rechtliche Möglichkeit, die Berufungsbegründung selbst nachzureichen und hierfür die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu beantragen, beides innerhalb der einmonatigen Frist des § 234 Abs. 1 ZPO (BGH VersR 1987, 308).
  • KG, 14.07.1999 - 23 U 800/99

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

  • BGH, 28.09.1989 - IX ZB 53/89

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der

  • BGH, 27.04.1994 - XII ZB 40/94

    Sofortig Beschwerde gegen die Verwerfung der Berufung aufgrund von Unzulässigkeit

  • BGH, 28.09.1989 - IX ZB 82/89

    Sofortige Beschwerde gegen Beschluß - Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen

  • BGH, 06.07.1989 - IX ZB 52/89

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Vverspätung des Antrags auf

  • BGH, 07.06.1988 - X ZB 9/88

    Beginn der Frist für einen Wiedereinsetzungsantrag - Einreichung einer

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