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   BGH, 08.07.1986 - VI ZR 99/85   

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BGH, 08.07.1986 - VI ZR 99/85 (https://dejure.org/1986,1609)
BGH, Entscheidung vom 08.07.1986 - VI ZR 99/85 (https://dejure.org/1986,1609)
BGH, Entscheidung vom 08. Juli 1986 - VI ZR 99/85 (https://dejure.org/1986,1609)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verzögerung der Zustellung des Berufungsurteils als Revisionsgrund - Nichtvorliegen der Gründe eines Berufungsurteils binnen fünf Monaten nach dessen Verkündung als Revisionszulassungsgrund

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 551 Nr. 7
    Zustellung des Berufungsurteils kurz vor Ablauf der 5-Monats-Frist

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 2958
  • MDR 1987, 46
  • VersR 1987, 48
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 09.07.2009 - IX ZR 197/08

    Verstreichenlassen einer Frist von fünf Monaten für die Übergabe eines

    Die durch das Urteil beschwerte Partei soll nicht in die Zwangslage versetzt werden, mit Rücksicht auf den Ablauf der Rechtsmittelfrist ein Rechtsmittel einlegen zu müssen, ohne die Urteilsgründe zu kennen (BGH, Urt. v. 8. Juli 1986 - VI ZR 99/85, NJW 1986, 2958, 2959; v. 29. Oktober 1986 - IVa ZR 119/85, NJW 1987, 2446, 2447).
  • BGH, 29.10.1986 - IVa ZR 119/85

    Ablauf der 5-Monats-Frist

    Wenn das mit Gründen versehene, vollständige Berufungsurteil erst nach Ablauf der in § 552 ZPO genannten fünf Monate zur Geschäftsstelle gelangt, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes und auch nach der übereinstimmenden Ansicht in der Literatur der absolute Revisionsgrund des § 551 Ziff. 7 ZPO gegeben (BGHZ 7, 155, 156 [BGH 18.09.1952 - III ZR 144/51], dazu Anm. Lersch LM ZPO § 315 Nr. 1; BGHZ 32, 17, 24/25, dazu Anm. Fischer LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 4; Urteile vom 10.3.1956 - IV ZR 268/55 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 3 - NJW 1956, 831; vom 4.7.1961 - I ZR 102/59 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 5 = NJW 1961, 1815; vom 9.10.1961 - III ZR 118/60 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 6; vom 7.1.1970 - I ZB 6/68 - LM PatG § 41 p Nr. 18 - NJW 1970, 611; vom 28.6.1984 - VII ZR 179/83 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 13 - NJW 1984, 2828; vom 8.7.1986 - VI ZR 99/85 - zur Veröffentlichung bestimmt; Baumbach/Lauterbach/Albers, 44. Aufl. § 551 Anm. 8 B; Thomas/Putzo, 14. Aufl. § 551 Anm. 2 Nr. 7; Zöller/Schneider, 14. Aufl. § 551 Rdn. 10; vgl. auch Wieczorek, 2. Aufl. § 320 Anm. B I a 2).

    Daß hier der Beklagte erst nach - und nicht schon vor - der Zustellung des Berufungsurteils innerhalb der noch laufenden Revisionsfrist Revision eingelegt hat, rechtfertigt keine andere Beurteilung (BGH Urteil vom 8.7.1986 - VI ZR 99/85 - zur Veröffentlichung bestimmt).

  • BVerwG, 10.08.1988 - 4 CB 19.88

    "Nicht mit Gründen versehenes" Urteil; Unrichtige Sachbehandlung i.S: von § 21

    Es bleibt offen, ob und in welchem Maße Umstände des Einzelfalles eine Verletzung des § 138 Nr. 6 VwGO ausschließen können, wenn die vollständigen Urteilsgründe zwar erst später als sechs Monate seit Verkündung des Urteils, aber vor Ablauf eines Jahres abgefaßt und zugestellt werden (vgl. BGH, NJW 1984, 2828; 1986, 2958 [BGH 07.05.1986 - VIII ZB 16/86]; 1987, 2446) [BGH 10.03.1987 - VI ZR 123/86].

    Auch die in § 552 ZPO bestimmte Frist von fünf Monaten nach der Verkündung enthält einen zeitlichen Rahmen, dessen überschreiten nach Ansicht des Bundesgerichtshofs stets den absoluten Revisionsgrund des § 551 Nr. 7 ZPO begründet (vgl. BGHZ 7, 155; BGH, NJW 1984, 2828; NJW 1986, 2958; NJW 1987, 2446).

  • BSG, 13.05.1992 - 1 RK 29/91

    Fehlen von Gründen bei verspäteter Absetzung und Zustellung eines Urteils

    So ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) § 551 Nr. 7 ZPO verletzt, wenn die Urteilsgründe 5 Monate nach Verkündung noch nicht vorliegen (BGH, Urteile vom 8. Juli 1986, NJW 1986, 2958; vom 29. Oktober 1986, NJW 1987, 2446; vom 24. Oktober 1990, NJW 1991, 1547).
  • BVerwG, 06.03.1992 - 4 CB 2.91

    Bauantrag - Rücknahme - Änderung - Antragstellung - Landesrecht

    Er ist dem Bundesgerichtshof gefolgt, der die fünf Monate nicht nur als Rechtsmittelfrist, sondern auch als zeitlichen Rahmen gewürdigt hat, dessen Überschreitung den mit § 138 Nr. 6 VwGO identischen absoluten Revisionsgrund des § 551 Nr. 7 ZPO begründet (vgl. Urteil vom 28. Juni 1984 - VII ZR 179/83 - NJW 1984, 2828; Urteil vom 8. Juli 1986 - VI ZR 99/85 - NJW 1986, 2958; Urteil vom 29. Oktober 1986 - IV a ZR 119/85 - NJW 1987, 2446).
  • BGH, 20.12.1996 - V ZR 79/95

    Nicht rechtzeitige Zustellung des vollständig abgefassten Urteils als absoluter

    Dem steht es gleich, wenn das mit Gründen versehene vollständige Berufungsurteil erst nach Ablauf der durch § 552 ZPO gesetzten Fünfmonatsfrist zur Geschäftsstelle gelangt (BGH, Urt. v. 29. Oktober 1986, IVa ZR 119/85, NJW 1987, 2446; GmS-OGB, Beschl. v. 27. April 1993, GmS-OGB 1/92, NJW 1993, 2603 [GmSOGB 27.04.1993 - GmS-OGB - 1/92]) oder wenn das Urteil erst im sechsten Monat nach Verkündung zugestellt worden ist (BGH, Urt. v. 8. Juli 1986, VI ZR 99/85, MDR 1987, 46; vgl. auch Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 21. Aufl., § 551 Rdn. 33 ff).

    Daß sich die Klägerin trotz der vorliegenden Mängel darauf eingelassen hat, innerhalb der Monatsfrist nach Zustellung des Urteilsentwurfs Revision einzulegen, räumt den Revisionsgrund des § 551 Nr. 7 ZPO nicht aus (BGH, Urt. v. 8. Juli 1986, VI ZR 99/85, MDR 1987, 46).

  • BGH, 29.10.1986 - IVa ZR 124/85

    Absoluter Revisionsgrund bei verspätetem Eintreffen des Urteils bei der

    Wenn das mit Gründen versehene, vollständige Berufungsurteil erst nach Ablauf der in § 552 ZPO genannten fünf Monate zur Geschäftsstelle gelangt, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes und auch nach der übereinstimmenden Ansicht in der Literatur der absolute Revisionsgrund des § 551 Ziff. 7 ZPO gegeben (BGHZ 7, 155, 156 [BGH 18.09.1952 - III ZR 144/51], dazu Anm. Lersch LM ZPO § 315 Nr. 1; BGHZ 32, 17, 24/25, dazu Anm. Fischer LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 4; Urteile vom 10.03.1956 - IV ZR 268/55 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 3 = NJW 1956, 831; vom 04.07.1961 - I ZR 102/59 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 5 - NJW 1961, 1815; vom 09.10.1961 - III ZR 118/60 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 6; vom 07.01.1970 - I ZB 6/68 - LM PatG § 41 p Nr. 18 = NJW 1970, 611; vom 28.06.1984 - VII ZR 179/83 - LM ZPO § 551 Ziff. 7 Nr. 13 - NJW 1984, 2828; vom 08.07.1986 - VI ZR 99/85 - zur Veröffentlichung bestimmt; Baumbach/Lauterbach/Albers, 44. Aufl. § 551 Anm. 8 B; Thomas/Putzo, 14. Aufl. § 551 Anm. 2 Nr. 7; Zöller/Schneider, 14. Aufl. § 551 Rdn. 10; vgl. auch Wieczorek, 2. Aufl. § 320 Anm. B I a 2).

    Daß hier der Beklagte erst nach - und nicht schon vor - der Zustellung des Berufungsurteils innerhalb der noch laufenden Revisionsfrist Revision eingelegt hat, rechtfertigt keine andere Beurteilung (BGH Urteil vom 08.07.1986 - VI ZR 99/85 - zur Veröffentlichung bestimmt).

  • BSG, 06.03.1991 - 5 RJ 62/90

    Auswirkungen einer verspäteten Absetzung und Zustellung eines Urteils - Vorliegen

    Diese starre Grenze sei ua zur Vermeidung von Fehlerinnerung festgelegt worden (vgl BGHR ZPO § 551 Nr. 7 Urteilsabfassung, verspätete 1 und 2).
  • BSG, 06.03.1991 - 5 RJ 67/90

    Vorgehensmöglichkeiten gegen Entscheidungen, die nicht mit Gründen versehen sind

    Diese starre Grenze sei ua zur Vermeidung von Fehlerinnerung festgelegt worden (vgl BGHR ZPO § 551 Nr. 7 Urteilsabfassung, verspätete 1 und 2).
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Rechtsprechung
   BGH, 09.07.1986 - IVa ZB 9/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,1743
BGH, 09.07.1986 - IVa ZB 9/86 (https://dejure.org/1986,1743)
BGH, Entscheidung vom 09.07.1986 - IVa ZB 9/86 (https://dejure.org/1986,1743)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 (https://dejure.org/1986,1743)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Unzuständiges Gericht - Schriftsatz - Weiterleitung - Falsche Adressierung - Verschulden des Prozeßbevollmächtigten - Rechtsmittelfrist - Fristversäumung

Papierfundstellen

  • VersR 1987, 48
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BVerfG, 20.06.1995 - 1 BvR 166/93

    Die Erteilung einer Rechtsmittelbelehrung ist für Urteile über zivilrechtliche

    Die Ursächlichkeit des Verschuldens an einer Fristversäumung durch Einreichung der Rechtsmittelschrift bei einem unzuständigen Gericht werde nicht dadurch ausgeräumt, daß durch unverzügliche Weiterleitung die Fristversäumnis möglicherweise hätte vermieden werden können (VersR 1987, S. 48; S. 486).
  • BGH, 16.04.2002 - VI ZB 23/00

    Anfechtung der Verwerfung der Berufung wegen Versäumung der

    Der an ein unzuständiges Gericht übermittelte Schriftsatz geht erst dann beim zuständigen Gericht ein, wenn er nach Weiterleitung durch das zunächst angegangene Gericht tatsächlich in die Verfügungsgewalt des zuständigen Gerichts oder - bei richtiger Adressierung - zur allgemeinen Einlaufstelle, zu der auch das zuständige Gericht gehört, gelangt (vgl. BGH, Beschluß vom 9. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 - VersR 1987, 48, 49).
  • BGH, 29.10.1987 - III ZB 33/87

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Frist zur Einlegung der

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der bei einer allgemeinen gemeinsamen Einlaufstelle mehrerer Gerichte eingegangene Schriftsatz einer Partei mit der Einreichung bei der Einlaufstelle bei dem Gericht zugegangen, an das er adressiert war (Senatsbeschluß vom 14. Juli 1987 - III ZB 20/87 - demnächst in BGHR ZPO § 518 Abs. 1 - Berufungsgericht 3 - Beschlüsse vom 9. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 = VersR 1987, 48 und vom 12. November 1986 - IVb ZB 127/86 = BGHR ZPO § 518 Abs. 1 - Berufungsgericht 1 - VersR 1987, 486, beide m.w.Nachw.).

    Es bedarf deshalb keiner Prüfung und Entscheidung, ob die Bediensteten des Landgerichts die Berufungsschrift noch rechtzeitig an das Oberlandesgericht hätten weiterleiten können und sollen (BGH Beschluß vom 9. Juli 1986 aaO).

    Diese Ursächlichkeit wird nicht dadurch beseitigt, daß bei rechtzeitiger Weiterleitung des Schriftsatzes eine Fristversäumung vielleicht hätte vermieden werden können (BGH Beschluß vom 9. Juli 1986 aaO).

  • BGH, 14.07.1987 - III ZB 20/87

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist bei

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der bei einer allgemeinen gemeinsamen Einlaufstelle mehrerer Gerichte eingegangene Schriftsatz einer Partei mit der Einreichung bei der Einlaufstelle bei dem Gericht zugegangen, an das er adressiert war (Beschlüsse vom 9. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 = VersR 1987, 48 und vom 12. November 1986 - IVb ZB 127/86 = BGHR § 518 Abs. 1 - Berufungsgericht 1 - VersR 1987, 486, beide m.w.Nachw.).

    Es bedarf deshalb keiner Prüfung und Entscheidung, ob die Bediensteten des Landgerichts die Berufungsschrift noch rechtzeitig an das Oberlandesgericht hätten weiterleiten können und sollen (BGH Beschluß vom 9. Juli 1986 aaO).

    Diese Ursächlichkeit wird nicht dadurch beseitigt, daß bei rechtzeitiger Weiterleitung des Schriftsatzes eine Fristversäumung vielleicht hätte vermieden werden können (BGH Beschluß vom 9. Juli 1986 aaO).

  • BGH, 02.03.2010 - IV ZB 15/09

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Wahrung der Berufungsfrist bei Eingang der

    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein bei einer gemeinsamen Einlaufstelle mehrerer Gerichte eingegangener Schriftsatz einer Partei mit der Einreichung bei der Einlaufstelle bei dem Gericht eingegangen, an das er adressiert ist (BGH, Beschlüsse vom 18. Februar 1997 - VI ZB 28/96 - NJW-RR 1997, 892 zu II 1; vom 9. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 - VersR 1987, 48, 49; Zöller/Heßler, ZPO 28. Aufl. § 519 Rdn. 13).
  • BGH, 05.02.1992 - XII ZB 3/92

    Umfang der Verpflichtungen eines Gerichts zur Weiterleitung einer

    Es ist daher grundsätzlich keine Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn die Rechtsmittelfrist dadurch versäumt wird, daß ein Gericht die irrtümlich bei ihm eingereichte Rechtsmittelschrift nicht unverzüglich an das richtige Gericht weiterleitet (i.A. an BGH, VersR 87, 48 und FamRZ 88, 829).

    In Fällen der vorliegenden Art kommt es grundsätzlich nicht darauf an, ob Bedienstete des irrtümlich angegangenen Gerichts die Rechtsmittelschrift noch rechtzeitig an das richtige Gericht hätten weiterleiten können (ebenso etwa BGH VersR 1987, 48 und BGHR ZPO § 518 Abs. 1 Berufungsgericht 5; Zöller/Philippi ZPO 17. Aufl. § 621e Rdn. 17).

  • KG, 05.12.2005 - 8 U 207/05

    Berufungseinlegung beim unzuständigen Landgericht: Ausschluss der

    Ein jedes Gericht für verpflichtet zu halten, bei ihm eingegangene Rechtsmittelschriftsätze umgehend darauf hin zu prüfen, ob möglicherweise die Zuständigkeit eines anderen Gerichts gegeben ist, und sodann alsbald Maßnahmen zur Weiterleitung zu ergreifen, würde eine Überspannung der Fürsorgepflicht bedeuten (vgl. auch BGH, NJW 1972, 684 ; VersR 1987, 48, 49; NJW 1987, 440, 441).
  • BGH, 18.02.1997 - VI ZB 28/96

    Klage einer Betriebskrankenkasse auf Erstattung von Aufwendungen aus

    Der Bundesgerichtshof vertritt in ständiger Rechtsprechung die Auffassung, daß ein bei einer gemeinsamen Einlaufstelle mehrerer Gerichte eingegangener Schriftsatz einer Partei mit der Einreichung bei der Einlaufstelle bei dem Gericht eingereicht worden ist, an das er adressiert ist (vgl. etwa BGH, Beschlüsse vom 9. Oktober 1980 - VII ZB 17/80 - VersR 1981, 63; vom 9. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 - VersR 1987, 48; vom 12. November 1986 - IVb ZB 127/86 - VersR 1987, 486; vom 14. Juli 1987 - III ZB 20/87 - BGHR ZPO § 518 Abs. 1 - Berufungsgericht 3; vom 7. Oktober 1987 - IVb ZB 99/87 - VersR 1988, 251; vom 4. November 1992 - XII ZB 120/92 - NJW-RR 1993, 254; vom 12. Oktober 1995 - VII ZR 8/95 - NJW-RR 1996, 443).
  • BGH, 08.12.1992 - VI ZB 33/92

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Unterlassene Kontrolle der richtigen

    Diese Ursächlichkeit des Verschuldens des Prozeßbevollmächtigten wird nicht dadurch berührt, daß eine Fristversäumung möglicherweise auch dann vermieden worden wäre, wenn die beim Landgericht Berlin eingegangene Berufungsschrift (jedenfalls das Telefax) von dort aus unverzüglich an das Kammergericht weitergeleitet worden wäre (vgl. BGH, Beschlüsse vom 9. Juli 1986 - IVa ZB 9/86 - VersR 1987, 48, 49 und vom 29. Oktober 1987 - III ZB 33/87 - aaO).
  • OLG Düsseldorf, 07.02.2003 - 14 U 216/02

    Pflicht eines Gerichts zur Weiterleitung einer Rechtsmittelschrift an das

    Ein jedes Gericht für verpflichtet zu halten, bei ihm eingegangene Rechtsmittelschriftsätze umgehend darauf hin zu prüfen, ob möglicherweise die Zuständigkeit eines anderen Gerichts gegeben ist, und sodann alsbald Maßnahmen zur Weiterleitung zu ergreifen, würde eine Überspannung der Fürsorgepflicht bedeuten (vgl. auch BGH, NJW 1972, 684; VersR 1987, 48, 49; NJW 1987, 440, 441).
  • OLG Oldenburg, 15.05.2007 - 15 U 25/07

    Prozessrecht: Ablauf der Berufungsfrist wegen Berufungseinlegung bei einem

  • BGH, 13.11.1991 - IV ZB 11/91

    Berufungsbegründungspflicht - Rechtsanwaltspflicht - Fristversäumung -

  • FG Düsseldorf, 14.08.1998 - 16 K 559/94

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen eines verspätet eingegangenen

  • OLG München, 06.08.1987 - Ber.Reg. 5 U 4246/86
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