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   OLG Frankfurt, 25.02.1986 - 8 U 6/85   

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https://dejure.org/1986,4522
OLG Frankfurt, 25.02.1986 - 8 U 6/85 (https://dejure.org/1986,4522)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 25.02.1986 - 8 U 6/85 (https://dejure.org/1986,4522)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 25. Februar 1986 - 8 U 6/85 (https://dejure.org/1986,4522)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Behauptung eines fingierten Verkehrsunfalls; Eigentümer des Fahrzeugs; Einwilligung in Beschädigung; Beweislast des Versicherers; Beweisanzeichen; Typische Umstände

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    PflVG § 3; StVG § 7

Papierfundstellen

  • VersR 1987, 756
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Frankfurt, 18.02.2004 - 7 U 87/03

    Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Indizien für einen manipulierten Unfall

    Eine solche Unfallzeit und -örtlichkeit kann für einen manipulierten Unfall sprechen, weil mit dem Auftauchen unbeteiligter Zeugen kaum zu rechnen ist (OLG Karlsruhe ZfS 1989, 41 und r+s 1990, 17; OLG München ZfS 1990, 78; OLG Koblenz VersR 1990, 396, 397; OLG Hamm VersR 1986, 280, 281; OLGR 1995, 162, 163 und OLGR 1999, 97, 98; OLG Frankfurt OLGR 1996, 232; OLGR 1996, 173, 175 und VersR 1987, 756, 757; OLG Hamburg VersR 1989, 179).

    Schon das Zusammentreffen von einzelnen dieser Umstände stellt ein starkes Indiz für eine Unfallmanipulation dar (BGH VersR 1979, 514, 515; KG KGR 2003, 61, 63 und KGR 2003, 143; OLG Frankfurt VersR 1987, 756, 757 und OLGR 1996, 232; OLG Hamm OLGR 1993, 306, 307; OLGR 1995, 162, 163; VersR 1996, 280, 281; OLGR 2001, 177, 178 und OLGR 2001, 221; OLG Köln OLGR 1998, 315; OLG Koblenz VersR 1990, 396, 397; OLG Zweibrücken VersR 1988, 970, 971; OLG Saarbrücken DAR 1989, 64, 65).

    Nach der obergerichtlichen Rechtsprechung sollen eine Schädigung sowohl relativ neuer, u.U. vorgeschädigter Luxuswagen (OLG Hamm VersR 1986, 280, 281; OLG Koblenz VersR 1990, 396, 397; KG KGR 2003, 82, 83; OLG Celle VersR 1988, 48 und ZfS 1999, 41, 42; OLG Karlsruhe r+s 1990, 17; OLG München ZfS 1990, 78) als auch erheblich vorgeschädigter, nahezu unverkäuflicher Fahrzeuge (OLG Zweibrücken VersR 1988, 970, 971; OLG Hamm OLGR 2000, 357, 358 und OLGR 1999, 64, 65; OLG Frankfurt VersR 1987, 756, 757) als auch etwas älterer, kurz vor einem "Wertabsturz" stehender Wagen der gehobenen Klasse (vgl, OLG Hamm OLGR 2001, 61, 63; OLGR 2001, 177, 178; OLGR 2001, 221; OLGR 2001, 58, 60 und OLGR 1995, 162, 163; KG KGR 2003, 61 und KGR 2002, 348, 350; OLG Bremen OLGR 2003, 138, 139) typisch für Unfallmanipulationen sein.

  • OLG Braunschweig, 24.09.2014 - 7 U 99/13
    Eine solche typische Situation liegt vor, wenn objektive Tatumstände oder Indizien feststehen oder bewiesen werden, aus deren Vorliegen nach dem allgemeinen Verlauf der Dinge auf die Vereinbarung einer Manipulation und die entsprechende subjektive Haltung der Beteiligten geschlossen werden kann (BGHZ 71, 339, 346; BGH ZfS 09, 207f; BGH VersR 78, 862, 864; 79, 281, 282; 79, 514, 515; OLG Hamm VersR 86, 280, 281; OLG Frankfurt / M VersR 87, 756f; OLG Frankfurt / M ZfS 04, 501, 503 m.w.N.; OLG Zweibrücken VersR 88, 970f; OLG Köln VersR 89, 163; OLG Celle VRS 102, 254, 255; 102, 258; OLG Celie OLGR 04, 175, 177; Senatsurteile vom 14.01.14 - 7 U 88/12 -, 16.07.09 - 7 U 19/08 17, 07.08 - 7 U 19/07 01.07.2008 - 7 U 165/06 - 13.12.2007 - 7 U 24/06 - st. Rspr., zuletzt Senatsbeschluss vom 28.01.2014 - 7 U 29/13 -).

    Typisch für einen gestellten Verkehrsunfall ist auch, dass das Fahrzeug Vorschäden aufweist, die zudem ebenfalls auf Gutachtensbasis abgerechnet worden sind und überdies dem Sachverständigen nicht oder nicht vollständig angegeben werden (BGH VersR 79, 514, 515; OLG Karlsruhe r+s 90, 17; OLG München ZfS 90, 78; OLG Koblenz VersR 90, 396; OLG Köln VersR 89, 163; OLG Frankfurt / M VersR 87, 756; 80, 978; OLG Celle ZfS 89, 41; OLG Zweibrücken VersR 88, 970f; OLG Hamm VersR 86, 280; Senatsurteile v. 03.09.13 - 7 U 70/10 -, 24.10.05 - 7 U 6/05 - und 10.10.05 - 7 U 173/05 Senatsbeschluss v. 28.01.2014 - 7 ü 29/13 -).

    Im Übrigen handelte es sich auch um einen Ort, welcher mit unbeteiligten Zeugen aufgrund der Dunkelheit nicht ohne weiteres rechnen ließ; auch dies ist ein Indiz für einen gestellten Unfall (BGH VersR 1979, 514, 515; OLG Celle NJW-RR 2010, 326 - in Juris Rz. 5 - OLG München ZfS 1990, 78; OLG Frankfurt/M NJW-RR 2007, 603 - in Juris Rz. 28 - OLG Koblenz VersR 1990, 398; OLG Karlsruhe ZfS 1989, 41; OLG Hamburg VersR 1989, 179; OLG Hamm VersR 1986, 280f; OLG Frankfurt/M VersR 1987, 756; Senatsurteile vom 24.10.2005 - 7 U 6/05 - und 14.01.2014 - 7 U 88/12 - sowie Senatsbeschlüsse vom 20.03.2012 - 7 U 23/11 - und 28.01.2014 - 7 U 29/13 -).

  • LG Erfurt, 21.06.2002 - 2 S 397/01

    Bestreiten mit Nichtwissen; Anspruch auf Schadensersatz auf Grund eines Unfalls

    Den Beweis dafür, daß es sich um einen gestellten Unfall handelt, trägt der Versicherer, vgl. OLG Frankfurt/M, VersR 1987, 756.

    Nach herrschender Auffassung in Rechtsprechung und Literatur kann dieser Beweis auch nach den Regeln des Anscheinsbeweises geführt werden, wenn objektive Tatumstände oder Indizien feststehen oder nachgewiesen werden, aus deren Vorliegen nach dem üblichen erfahrungsgemäßen Verlauf der Dinge auf die Vereinbarung einer Manipulation und die entsprechende subjektive Haltung der Beteiligten geschlossen werden kann, vgl. BGH VersR 1978, 865; OLG Frankfurt/M.VersR 1987, 756; OLG Zweibrücken VersR 1988, 971 [OLG Zweibrücken 29.01.1988 - 1 U 23/87] .

  • OLG Zweibrücken, 29.01.1988 - 1 U 23/87

    Unfall mit Einwilligung des Geschädigten

    Nach herrschender Meinung in Rechtsprechung und Literatur (BGH VersR 1979, 281 und 514; Lüttkes/Mayer/Wagner Straßenverkehr § 3 PflVG Anm. (12) kann dieser Beweis auch nach den Regeln des Anscheinsbeweises geführt werden, wenn objektive Tatumstände oder Indizien feststehen oder nachgewiesen werden, aus deren Vorliegen nach dem üblichen erfahrungsgemäßen Verlauf der Dinge auf die Vereinbarung einer Manipulation und die entsprechende subjektive Haltung der Beteiligten geschlossen werden kann (BGH VersR 1978, 865; OLG Hamm VersR 1986, 280; OLG Frankfurt/M. VersR 1987, 756).
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