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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 04.12.1986 - 12 U 173/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,6892
OLG Karlsruhe, 04.12.1986 - 12 U 173/86 (https://dejure.org/1986,6892)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 04.12.1986 - 12 U 173/86 (https://dejure.org/1986,6892)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 04. Dezember 1986 - 12 U 173/86 (https://dejure.org/1986,6892)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Leistungsbefreiung der Hausratsversicherung bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalles; Pflicht zum Abdrehen der Wasserverbindung zur Spülmaschine bei Urlaubsabwesenheit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1987, 861
  • VersR 1988, 1285
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Koblenz, 07.07.2015 - 3 U 1468/14

    Hilfeleistung unter Nachbarn: Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit

    Sie nimmt in der Regel eine grobe Fahrlässigkeit an, wenn Wasser aus dem Wasserhahn laufen kann, weil der Zulaufschlauch platzt oder sich wegen Unterlassens des Absperrens der Wasserzufuhr der Wasserschlauch von Wasserhahn löst (zur Bewässerung von Balkonpflanzen durch den Bewohner einer Eigentumswohnung: LG Essen, Urteil vom 20. November 2007 - 12 O 375/05; zum Wasserzulauf eines Gartenschlauchs: AG Bonn, Urteil vom 18. Januar 2007 - 4 C 294/06; zur Waschmaschine: OLG Hamm, Urteil vom 27. März 1984 - 27 U 433/83, NJW 1985, 332; LG Osnabrück, Urteil vom 20. April 2012 - 9 O 762/10; LG Hamburg, Urteil vom 27. März 1985 - 2 O 97/84, VersR 1986, 564; a.A. AG Stuttgart-Bad Cannstatt, Urteil vom 25. September 2001 - 5 C 1602/00; zur Geschirrspülmaschine: OLG Oldenburg, Urteil vom 18. Oktober 1995 - 2 U 135/95, VersR 1996, 1492; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16. August.1988 - 4 U 232/87, VersR 1989, 697; OLG Karlsruhe, Urteil vom 4. Dezember 1986 - 12 U 173/86, RuS 1987, 231; zur Wasserzuleitung zu einer Heizungsanlage: OLG Zweibrücken, Urteil vom 10. April 2002 - 1 U 135/01).
  • OLG Celle, 07.04.2021 - 14 U 135/20

    Hausratversicherung: Mitverschulden des Versicherungsnehmers bei Unterlassen des

    In dem weiteren zitierten Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 4.12.1986 - 12 U 173/86 - war das Kunststoffgewinde, das den Zuleitungsschlauch der Spülmaschine mit dem Wasserhahn verbindet, geplatzt.

    Der Senat begründete die grobe Fahrlässigkeit der Versicherungsnehmerin damit, dass es allgemein bekannt sei, dass die Schlauchverbindungen zu Geschirrspül- oder ähnlichen Maschinen und die dazugehörenden Teile besonders anfällig seien und bei einem Defekt erhebliche Wasserschäden auftreten können (NJW-RR 1987, 861, beck-online).

  • OLG Oldenburg, 18.10.1995 - 2 U 135/95

    Fahrlässigkeit, grobe, Zulaufschlauch, Waschmaschine, Geschirrspüler,

    Schon das Verlassen der Wohnung für zwei Stunden ohne Absperren der Wasserzufuhr ist in der Rechtsprechung als grob fahrlässig bewertet worden (OLG Karlsruhe VersR 1988, 1285), ebenso bei längerer Urlaubsabwesenheit (OLG Düsseldorf NJW-RR 1989, 798).
  • OLG Zweibrücken, 10.04.2002 - 1 U 135/01

    Hausratversicherung: Grob fahrlässiges Nichtzudrehen des Wasserhahns der

    Insofern verhält es sich ähnlich wie bei Wasch- und Geschirrspülmaschinen, für die in ständiger Rechtsprechung die Ansicht vertreten wird, dass es grundsätzlich grob fahrlässig sei, den Wasseranschluss über einen längeren Zeitraum hinweg unter Druck zu belassen (vgl. für Geschirrspülmaschinen: OLG Oldenburg - Urteil vom 18.10.1995 - 2 U 135/95 - VersR 1996, 1492 - bei einwöchiger Abwesenheit; OLG Düsseldorf - Urteil vom 16.08.1988 - 4 U 232/87 - VersR 1989, 697 - bei mehrwöchiger Abwesenheit; OLG Karlsruhe - Urteil vom 04.12.1986 - 12 U 173/86 - RuS 1987, 231 - bei zweistündiger Abwesenheit; für Waschmaschinen: OLG Karlsruhe - Urteil vom 04.10.1990 - 12 U 73/90 - VersR 1992, 114 - LG Hamburg - Urteil vom 27.03.1985 - 2 O 97/84 VersR 1986, 564; vgl. generell zur Überwachung einer laufenden Waschmaschine auch OLG Hamm - Urteil vom 27.03.1984 - 27 U 433/83 - NJW 1985, 332.
  • AG Weilburg, 06.11.2001 - 5 C 432/01

    Ausschluss der Einstandspflicht einer Hausratversicherung bei Beschädigung einer

    Nach ganz herrschender Meinung in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte (Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 04.12.1986. WuM 1987, 325; Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 27.03.1980, NJW 1985, 332 und Oberlandesgericht Oldenburg. Urteil vom 18.10.1995, AuS 1996, 236 sowie Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 16.08.1988, NJW-RR 1989, 798; ebenso LG Düsseldorf, RuS 1994, 109 sowie LG München 1, NJW-RR 1995, 860, wobei hier eine Waschmaschine streitgegenständlich war) liegt sowohl in objektiver als auch in subjektiver Hinsicht ein grob fahrlässiges Verhalten des Versicherungsnehmers vor, wenn er die Geschirrspülmaschine gewohnheitsmäßig über längere Zeiträume unbeaufsichtigt und unter Druck stehen lässt.
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Rechtsprechung
   LG Krefeld, 14.01.1988 - 5 O 483/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,9440
LG Krefeld, 14.01.1988 - 5 O 483/87 (https://dejure.org/1988,9440)
LG Krefeld, Entscheidung vom 14.01.1988 - 5 O 483/87 (https://dejure.org/1988,9440)
LG Krefeld, Entscheidung vom 14. Januar 1988 - 5 O 483/87 (https://dejure.org/1988,9440)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1988, 1285
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Frankfurt, 20.09.2000 - 7 U 189/99

    Einmaliges Betätigen des Türschlosses - unverzügliche Vorlage der Stehlgutliste

    Es mag sein, dass ein doppeltes Umschließen die Mühe für Diebe größer machte, die Tür aufzuhebeln, indessen war von dem Kläger lediglich als einzuhaltender Sicherheitsstandard geschuldet, dass er abschloss, und nur dann, wenn die Tür lediglich geschossen aber nicht verschlossen gewesen ist, eine Verletzung der sich aus den allgemeinen Versicherungsbedingungen der Beklagten ergebenden Sorgfaltspflichten vorlag und eine grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalles nahe lag (vgl. auch LG Hamburg VersR 1984, 752; OLG München VersR 1986, 585; LG Krefeld VersR 1988, 1285; OLG Bremen VersR 1989, 1044).
  • OLG Schleswig, 04.03.2010 - 16 U 44/09

    Anforderungen an den Nachweis eines bedingungsgemäßen Einbruchsdiebstahls in der

    34 Eine nicht unerhebliche Anzahl vornehmlich der Instanzgerichte sieht das mangelnde Umschließen einer Tür bei mehrstündiger Abwesenheit als grob fahrlässig an (etwa LG Hamburg, VersR 1984, 752 [bei 7 Wochen Abwesenheit]; LG Düsseldorf, VersR 1995, 334 [1 ½ Stunden]; LG Aachen, RuS 2000, 383 [4 Stunden]; LG Wiesbaden, RuS 1996, 455 [mehrstündig]; LG Krefeld, VersR 1988, 1285 [3/4 Stunde]; auch OLG München, NJW-RR 1986, 656 = VersR 1986, 585 [3 ½ Stunden]).
  • LG Kassel, 27.05.2010 - 5 O 2653/09

    Hausratversicherung: Nachweis eines Diebstahls durch Bezugnahme auf die

    Angesichts all dieser Umstände hält das Gericht das bloße Zuziehen der Wohnungstür, ohne diese abzuschließen, für grob fahrlässig i. S. v. § 81 Abs. 2 VVG (ähnlich LG Düsseldorf, VersR 1995, 334: 1 ½ Std.; LG Aachen, RUS 2000, 383: 4 Std.; LG Wiesbaden, RuS 1996, 455: mehrstündig; LG Krefeld, VersR 1988, 1285: ¾ Std.; OLG München, NJW-RR 1986, 656: 3 ½ Std.).
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Rechtsprechung
   LG Oldenburg, 22.01.1988 - 8 S 1340/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,11279
LG Oldenburg, 22.01.1988 - 8 S 1340/87 (https://dejure.org/1988,11279)
LG Oldenburg, Entscheidung vom 22.01.1988 - 8 S 1340/87 (https://dejure.org/1988,11279)
LG Oldenburg, Entscheidung vom 22. Januar 1988 - 8 S 1340/87 (https://dejure.org/1988,11279)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • VersR 1988, 1285
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