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   BGH, 08.11.1988 - VI ZR 320/87   

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https://dejure.org/1988,1266
BGH, 08.11.1988 - VI ZR 320/87 (https://dejure.org/1988,1266)
BGH, Entscheidung vom 08.11.1988 - VI ZR 320/87 (https://dejure.org/1988,1266)
BGH, Entscheidung vom 08. November 1988 - VI ZR 320/87 (https://dejure.org/1988,1266)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1989, 1536
  • NJW-RR 1989, 726 (Ls.)
  • MDR 1989, 244
  • VersR 1989, 186
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 19.11.1997 - 3 StR 271/97

    Zur strafrechtlichen Haftung eines Strahlentherapeuten

    Dieser ist zwar in der Rechtsprechung auch für den Fall der Zusammenarbeit von Ärzten der gleichen Fachrichtung bei sogenannter horizontaler Arbeitsteilung (also nicht in einem Über- und Unterordnungsverhältnis) grundsätzlich anerkannt (vgl. BGHR StGB § 15 Fahrlässigkeit 1; BGH - VI. Zivilsenat - NJW 1989, 1536, 1538; 1994, 797, 798).
  • BGH, 26.06.2018 - VI ZR 285/17

    Sicherstellung der Kenntnisnahme des Patienten von eingegangenen Arztbriefen mit

    So hat etwa der weiterbehandelnde Hausarzt von ihm erkannte oder ihm ohne weiteres erkennbare gewichtige Bedenken gegen Diagnose und Therapie anderer Ärzte mit seinem Patienten zu erörtern (BGH, Urteil vom 8. November 1988 - VI ZR 320/87, VersR 1989, 186, 188).
  • BGH, 28.05.2002 - VI ZR 42/01

    Voraussetzungen der Bejahung eines groben Behandlungsfehlers

    a) Für einen vergleichbaren Sachverhalt hat der Senat (vgl. Senatsurteil vom 8. November 1988 - VI ZR 320/87 - VersR 1989, 186, 187 f.) zu den Anforderungen an einen Hausarzt entschieden, dieser dürfe sich zwar im allgemeinen darauf verlassen, daß die Klinikärzte seine Patienten richtig behandelt und beraten haben, und dürfe meist auch auf deren bessere Sachkunde und größere Erfahrung vertrauen.
  • BVerfG, 23.03.2020 - 2 BvR 1615/16

    Verwerfung eines Klageerzwingungsantrags verletzt bei nicht mehr

    Zudem habe der Bundesgerichtshof bereits in seinem Urteil vom 8. November 1988 (- VI ZR 320/87 -, NJW 1989, S. 1536 ) ausgeführt, dass kein Arzt sehenden Auges eine Gefährdung seines Patienten hinnehmen dürfe, wenn ein anderer Arzt seiner Ansicht nach einen Fehler begehe oder sich ein solcher jedenfalls aufdränge.
  • OLG Saarbrücken, 30.06.2004 - 1 U 386/02

    Arzthaftung: Unterlassene Rücklaufkontrolle eines zytogenetischen

    In Anlehnung an die in der Entscheidung des Bundesgerichtshof in NJW 1989, 1536 (1537) dargelegten Grundsätze vertritt auch der Senat die Auffassung, dass bei normalem Zyklus der Frau und bekanntem Zeitpunkt der letzten Regelblutung im Allgemeinen kein Spielraum für die Berechnung der Frist des § 218 a II Nr. 1 StGB besteht.

    Wie bereits im Rahmen des Schmerzensgeldanspruches der Klägerin zu 2. dargelegt, kann die durch den unterbliebenen Schwangerschaftsabbruch ausgelöste hohe, Krankheitswert erreichende psychische Belastung durch das Haben eines schwer geschädigten Kindes eine Körperverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB darstellen (BGH NJW 1983, 1371; BGH NJW 1989, 1536,1538).

  • OLG Naumburg, 14.09.2004 - 1 U 97/03

    Haftungsverteilung bei kooperierenden Ärzten im Zusammenhang mit einer ambulanten

    Ausnahmen hat die Rechtsprechung anerkannt, wenn Qualifikationsmängel des mitwirkenden Arztes des anderen medizinischen Fachbereiches offensichtlich sind (vgl. OLG Zweibrücken VersR 1988, 165 "Anfängeroperation"; weitere Beispiele bei Ulsenheimer in: Laufs/Uhlenbruck, Handbuch des Arztrechts, § 140 Rn. 20), was hier jedenfalls nicht zutrifft, bzw. wenn ein Arzt Fehlleistungen des hinzugezogenen Arztes erkennt bzw. wegen Evidenz hätte erkennen müssen (vgl. BGH VersR 1989, 186).
  • OLG Karlsruhe, 20.12.2000 - 7 U 123/98

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung,

    Denn dessen Schutz fordert, daß der Arzt nicht sehenden Auges eine Gefährdung des Kranken hinnimmt, wenn ein anderer Arzt seiner Ansicht nach etwas falschgemacht hat (BGH NJW 1989, 1536/1538).
  • OLG Naumburg, 29.04.1997 - 9 U 266/96
    Auch die sogenannte horizontale Arbeitsteilung vermag den weiterbehandelnden Arzt dann nicht zu entlasten, wenn er erkennt oder erkennen muß, daß ernsthafte Zweifel an den erhobenen Befunden bestehen, insbesondere, wenn diese im Hinblick auf den bisherigen Krankheitsverlauf eindeutig lückenhaft sind (vgl. BGH, VersR 1989, 186, wonach nicht einmal der Hausarzt ungeprüft von der Richtigkeit einer Krankenhausbehandlung ausgehen darf) oder gar nicht zum Krankheitsbild passen.«.
  • OLG Bremen, 16.07.2002 - 3 U 17/01

    Haftung des Arztes für Nichterkennung einer schweren Entwicklungsstörung des

    Bei der Beantwortung der Frage, ob ein Schwangerschaftsabbruch noch innerhalb der Frist des § 218 a Abs. 3 a. F. StGB zulässig ist, ist der Arzt nicht zu einer großzügigen Handhabung der Daten berechtigt, sondern hat sich an den medizinischen Erfahrungs- und Kenntnisstand zu halten (BGH NJW 1989, 1536 f.).
  • OLG Hamm, 03.02.2003 - 3 U 140/02

    Vertrauen eines niedergelassenen Kinderarztes auf das Ergebnis eines

    Eine Grenze ist erreicht, wenn der Arzt erkennen muss, dass gewichtige Bedenken gegen die Diagnostik bestehen (BGH, NJW 1989, 1536, 1538; BGH, VersR 2002, 1026, 1027; OLG Hamm, Urteil vom 16.12.1996 - 3 U 62/96, VersR 1998, 323, 324; Steffen/ Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl., Rn. 237f; Geiß/ Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 4. Aufl., Teil B Rn. 116).
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