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   OLG Köln, 13.08.1997 - 27 U 30/97   

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https://dejure.org/1997,3545
OLG Köln, 13.08.1997 - 27 U 30/97 (https://dejure.org/1997,3545)
OLG Köln, Entscheidung vom 13.08.1997 - 27 U 30/97 (https://dejure.org/1997,3545)
OLG Köln, Entscheidung vom 13. August 1997 - 27 U 30/97 (https://dejure.org/1997,3545)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Wartepflicht Vorfahrtsberechtigter

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    BGB §§ 823, 847, 254; StVO § 8
    Wartepflicht Vorfahrtsberechtigter

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 § 847 § 254; StVO § 8; StVG § 7 § 17
    Haftungsverteilung bei Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug nach Einbiegen auf eine Vorfahrtstraße; Schmerzensgeldbemessung bei Verlust einer Niere

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen eines Verkehrsunfalls; Umfang der Wartepflicht nach § 8 Straßenverkehrsordnung (StVO); Annahme des Anscheinsbeweises für eine schuldhafte Vorfahrtsverletzung; Verstoß des Geschädigten gegen das Rechtsfahrgebot; Entfernung einer ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 1998, 1044
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • LG Saarbrücken, 29.04.2016 - 13 S 3/16

    Anscheinsbeweis bei Kfz-Unfall: Kollision des aus einer untergeordneten Straße

    Anders als die Berufung meint, gilt dies auch im Regelfall, wenn der Wartepflichtige - wie hier - aus der untergeordneten Straße nach rechts in die bevorrechtigte Straße ab- oder einbiegt und dort mit einem entgegenkommenden vorfahrtsberechtigten Fahrzeug zusammenstößt (vgl. KG, Urteil vom 15.01.1996 - 12 U 304/95, juris; OLG Köln, VersR 1998, 1044; VersR 2001, 1042; Kammer, st. Rspr.; Urteile vom 08.04.2011 - 13 S 11/11 - und vom 10.06.2011 - 13 S 40/11, NZV 2011, 607; LG Düsseldorf, DAR 1994, 159; LG Essen, Schaden-Praxis 2013, 285).

    Für einen solchen Fall gilt aber die vorgenannte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkanntermaßen nicht (vgl. BGH, Urteil vom 26.09.1995 - VI ZR 151/94, NZV 1996, 27; OLG Köln, VersR 1998, 1044; OLG München, Urteil vom 29.07.2011 - 10 U 1131/11, juris; Kammer, Urteile vom 08.04.2011 - 13 S 11/11 - und vom 10.06.2011 - 13 S 40/11, NZV 2011, 607).

    a) Allerdings ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass ein Verstoß des Vorfahrtsberechtigten gegen das Rechtsfahrgebot nach § 2 Abs. 2 StVO in Fällen wie hier zu einer Mithaftung des Vorfahrtsberechtigten wegen erhöhter Betriebsgefahr seines Fahrzeugs führen kann (vgl. KG, NZV 2007, 406; OLG Köln, VersR 1998, 1044; OLG Oldenburg, Schaden-Praxis 2002, 227; Thüring. OLG, DAR 2000, 570; Kammer, Urteil vom 18.09.2015 - 13 S 58/15).

    Dies gilt auch dann, soweit er nicht ganz rechts fährt (vgl. OLG Köln, VersR 1998, 1044).

  • OLG Hamm, 16.08.2019 - 7 U 3/19
    Das Vorfahrtsrecht des klägerischen Fahrzeugs erstreckte sich dabei auf die gesamte Breite der Fahrbahn, und die Zeugin N verlor es nicht dadurch, dass sie auf der linken Fahrbahnseite fuhr (vgl. BGH, Urteil v. 19.09.1974, III ZR 73/72 - VersR 1975, 37; KG, Urteil vom 15.01.2996, 12 U 304/95 - juris; OLG Köln, Urteil v. 13.08.1997, 27 U 30/97 - VersR 1998, 1044; LG Düsseldorf, Urteil vom 29.10.1993, 20 S 38/93 - DAR 1994, 159; LG Essen, Urteil vom 28.02.2013, 10 S 358/12 - Schaden-Praxis 2013, 285; BHHJ/Heß, Straßenverkehrsrecht, § 8 StVO Rn. 4).

    Dass schon das Befahren der linken Fahrbahnhälfte - auch wenn sich das Vorrecht auf die gesamte Fahrbahnbreite erstreckt - die Betriebsgefahr des Kraftfahrzeuges erhöht und im Falle der Unfallursächlichkeit dieses Umstandes zur Mithaftung führt, entspricht ständiger obergerichtlicher Rechtsprechung (vgl. KG, Beschluss v. 28.12.2006, 12 U 47/06 - juris Rn. 28 m.w.N.; OLG Köln, Urteil v. 19.06.1991, 2 U 1/91 - VersR 1992, 719; OLG Köln Urteil v. 13.08.1997, 27 U 30/97 - VerS 1998, 1044; OLG Oldenburg, Urteil v. 04.03.2002, 15 U 63/01 - juris).

    In Rechtsprechung und Literatur ist es anerkannt, dass eine erhöhte Betriebsgefahr nicht hinter einem Vorfahrtsverstoß zurücktritt (vgl. KG, Beschluss v. 28.12.2006, 12 U 47/06 - juris Rn. 28 m.w.N.; OLG Köln, Urteil v. 19.06.1991, 2 U 1/91 - VersR 1992, 719; OLG Köln Urteil v. 13.08.1997, 27 U 30/97 - VersR 1998, 1044; OLG Oldenburg, Urteil v. 04.03.2002, 15 U 63/01 - juris).

  • OLG Brandenburg, 08.03.2007 - 12 U 173/06

    Abwägung der Verursachungs- und Verschuldensbeiträge der Beteiligten bei

    Der Annahme eines solchen Anscheinsbeweises steht im Streitfall nicht entgegen, dass sich die Kollision - wie von der Klägerin behauptet - außerhalb des eigentlichen Kreuzungsbereiches ereignet haben soll, da die Wartepflicht des § 8 Abs. 2 StVO nicht nur für die Kreuzungsfläche gilt, sondern darüber hinaus bis zur vollständigen Einordnung des Wartepflichtigen auf der vorfahrtberechtigten Straße (vgl. OLG Celle VersR 1972, 468, 469; OLG Köln VersR 1998, 1044; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 38. Aufl., § 8 StVO, Rn. 55) bzw. bis die auf der Vorfahrtstraße allgemein eingehaltene Geschwindigkeit erreicht wird (vgl. OLG München NZV 1989, 438) oder der Wartepflichtige sich bereits in stabiler Geradeausfahrt befindet (vgl. OLG Köln NZV 1989, 437).
  • OLG Düsseldorf, 21.01.2000 - 22 U 149/99

    Mitverschulden einer unerfahrenen Reiterin; Höhe des Schmerzensgeldes wegen

    Der von der Klägerin begehrte (45.000 DM ohne die Berücksichtigung des Mitverschuldens) und von dem Landgericht zugesprochene Betrag (22.500 DM bei hälftigem Mitverschulden) liegt jedoch erheblich über dem, was andere Gerichte bei Verlust einer Niere zugesprochen haben (OLG Köln OLGR 1998, 229 (231): 54 Jahre alte Frau, grober Behandlungsfehler, 35.000 DM; OLG Köln VRS 94, 249 (252): 18 Jahre alter Mann, 25 % Mitverschulden, 26.000 DM; OLG Oldenburg VersR 1998, 1110 (1111): 26 Jahre alter Mann, Behandlungsfehler, 30.000 DM; OLG Köln VersR 1992, 1097: 60 Jahre alte krebskranke Frau, Behandlungsfehler, 25.000 DM; OLG Celle VersR 1987, 467(468): 14-jähriges Mädchen, Unfall auf einem Spielplatz, 25.000 DM; BGH NJW 1984 538 (541): 35jährige Frau, Behandlungsfehler, 40.000 DM; OLG Stuttgart VersR 1991, 885 (886) m.w.N.: Verlust der Nierenfunktion aufgrund eines Behandlungsfehlers: 30.000 DM).
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