Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 05.09.1997

Rechtsprechung
   OLG München, 13.02.1996 - 5 U 2060/95   

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https://dejure.org/1996,5550
OLG München, 13.02.1996 - 5 U 2060/95 (https://dejure.org/1996,5550)
OLG München, Entscheidung vom 13.02.1996 - 5 U 2060/95 (https://dejure.org/1996,5550)
OLG München, Entscheidung vom 13. Februar 1996 - 5 U 2060/95 (https://dejure.org/1996,5550)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVG § 7 Abs. 2; StVO § 3 Abs. 1; ZPO § 286
    Haftungsverteilung bei Kollision eines in eine Vorfahrtstraße einbiegenden Fahrzeugs mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG Traunstein - 7 O 245/93
  • OLG München, 13.02.1996 - 5 U 2060/95

Papierfundstellen

  • VersR 1998, 733
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • LG Saarbrücken, 28.03.2014 - 13 S 196/13

    Haftung bei Kfz-Unfall: Vorfahrtverletzung im Kreisverkehr

    a) Kommt es im Bereich einer vorfahrtsgeregelten Einmündung zu einer Kollision zwischen dem wartepflichtigen und dem vorfahrtsberechtigten Verkehr, so spricht der Beweis des ersten Anscheins regelmäßig dafür, dass der Wartepflichtige den Unfall durch eine schuldhafte Vorfahrtsverletzung verursacht hat (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juni 1982 - VI ZR 119/81, VersR 1982, 903 f.; BGH, Urteil vom 18. November 1975 - VI ZR 172/74, VersR 1976, 364; BGH, Urteil vom 19. März 1964 - III ZR 177/92, VersR 1964, 639 f.; OLG München, Urteil vom 29. Juli 2011 - 10 U 1131/11, juris; KG, SVR 2011, 222; OLG Frankfurt, Urteil vom 21. Januar 2008 - 25 U 220/04, juris; OLG Brandenburg, OLG-Report 2009, 689; OLG München, VersR 1998, 733; OLG Köln, VersR 1992, 68; Kammerurteile vom 21. Oktober 2011 - 13 S 124/11 - und vom 18. Januar 2010 - 13 S 44/10).

    So ist der Anscheinsbeweis nach ständiger Rechtsprechung etwa nicht anwendbar, wenn es ernsthaft möglich ist, dass der Einbiegende den auf der Vorfahrtsstraße befindlichen Verkehrsteilnehmer vor dem Beginn des Einbiegens nicht sehen konnte (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 1964 aaO; OLG München, VersR 1998, 733; OLG Nürnberg, zfs 1994, 202; OLG Köln, VersR 1978, 830; OLG Stuttgart, VersR 1982, 782).

  • OLG Saarbrücken, 12.10.2010 - 4 U 110/10

    Haftung bei Verkehrsunfall: Kollision eines nach links einbiegenden

    Im vom OLG München entschiedenen Fall (Urt. v. 13.2.1996 - 5 U 2060/95, VersR 1998, 773, der mit einer Haftungsverteilung von 2/3 zu 1/3 zum Nachteil des Vorfahrtsberechtigten entschieden wurde) konnte dem bevorrechtigten Motorradfahrer lediglich ein Verstoß gegen das Sichtfahrgebot, nicht hingegen ein Verstoß gegen § 5 Abs. 3 StVO nachgewiesen werden.
  • LG Saarbrücken, 11.05.2015 - 13 S 21/15

    Haftung bei Verkehrsunfall in Frankreich: Anwendbarkeit des in Deutschland

    23 bb) Nach deutschem Recht spricht der Beweis des ersten Anscheins für eine Vorfahrtsverletzung des Wartepflichtigen, wenn es in dem Einmündungsbereich zu einer Kollision kommt (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juni 1982 - VI ZR 119/81, VersR 1982, 903 f.; BGH, Urteil vom 18. November 1975 - VI ZR 172/74, VersR 1976, 364; BGH, Urteil vom 19. März 1964 - III ZR 177/92, VersR 1964, 639 f.; OLG München, Urteil vom 29. Juli 2011 - 10 U 1131/11, juris; KG, SVR 2011, 222; OLG Frankfurt, Urteil vom 21. Januar 2008 - 25 U 220/04, juris; OLG Brandenburg, OLG-Report 2009, 689; OLG München, VersR 1998, 733; OLG Köln, VersR 1992, 68; Kammerurteile vom 28. März 2014 - 13 S 196/13, NJW 2015, 177; vom 21. Oktober 2011 - 13 S 124/11 - und vom 18. Januar 2010 - 13 S 44/10).
  • OLG Brandenburg, 02.04.2009 - 12 U 214/08

    Haftung bei Verkehrsunfall: Haftungsverteilung bei Vorfahrtsrechtverletzung durch

    Dieser Anschein kann nur durch bewiesene Tatsachen entkräftet werden, z. B. durch den Nachweis, dass der Berechtigte auch bei größter Sorgfalt vom Wartepflichtigen nicht hätte gesehen werden können (OLG München ZfS 1997, S. 245; Hentschel/König/Dauer, a. a. O., m. w. N.).
  • OLG Zweibrücken, 02.05.2007 - 1 U 28/07

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall wegen Vorfahrtsverletzung: Haftungsverteilung

    Dieser Anscheinsbeweis kann nur durch bewiesene Tatsachen entkräftet werden (vgl. OLG München ZfS 1997, 245), oder durch den Nachweis von Tatsachen, aus denen sich die Möglichkeit eines atypischen Geschehensablaufs ergibt (vgl. OLG Köln VersR 1981, 340).
  • OLG München, 14.03.2014 - 10 U 4774/13

    Verfahren im Haftpflichtprozess bei einem angeblich verabredeten Unfall

    Anders ist es, wenn der Vorfahrtsberechtigte die zulässige Höchstgeschwindigkeit ungewöhnlich deutlich überschritten hat (BGH DAR 1985, 316 - Wendeunfall; OLG München, VersR 1998, 733 ).
  • OLG Stuttgart, 08.12.2003 - 5 U 76/03

    Haftung des Fahrzeugführers beim Unfall mit einem schuldunfähigen Fußgänger;

    Lässt sich der genaue Unfallhergang nicht mehr rekonstruieren, und sind Geschehensabläufe denkbar, die einem Idealfahrer eine Handlungsmöglichkeit zur Vermeidung eines Unfalls eröffnet hätten, ist jedenfalls nicht bewiesen, dass der Verkehrsunfall für den Fahrer im Sinne des § 7 Abs. 2 StVG unvermeidbar war (OLG München VersR 1998, 733).
  • AG Hamburg-Barmbek, 24.05.2018 - 812 C 4/18

    Verkehrsunfall - Vorfahrtsverletzung im Kreisverkehr

    Kommt es im Bereich einer vorfahrtsgeregelten Einmündung zu einer Kollision zwischen dem wartepflichtigen und dem vorfahrtsberechtigten Verkehr, so spricht der Beweis des ersten Anscheins regelmäßig dafür, dass der Wartepflichtige den Unfall durch eine schuldhafte Vorfahrtsverletzung verursacht hat (vgl. BGH, VersR 1982, 903 f.; BGH, VersR 1976, 364; BGH, VersR 1964, 639 f.; OLG München, Urteil vom 29. Juli 2011 - 10 U 1131/11, juris; KG, SVR 2011, 222; OLG Frankfurt, Urteil vom 21. Januar 2008 - 25 U 220/04, juris; OLG Brandenburg, OLG-Report 2009, 689; OLG München, VersR 1998, 733; OLG Köln, VersR 1992, 68; LG Saarbrücken, Urteil vom 21. Oktober 2011 - 13 S 124/11 - und vom 18. Januar 2010 - 13 S 44/10).
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   OLG Hamm, 05.09.1997 - 9 U 103/97   

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https://dejure.org/1997,5211
OLG Hamm, 05.09.1997 - 9 U 103/97 (https://dejure.org/1997,5211)
OLG Hamm, Entscheidung vom 05.09.1997 - 9 U 103/97 (https://dejure.org/1997,5211)
OLG Hamm, Entscheidung vom 05. September 1997 - 9 U 103/97 (https://dejure.org/1997,5211)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • VersR 1998, 733
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • LG Frankfurt/Main, 15.11.2019 - 30 O 214/18

    Zu den Verkehrssicherungspflichten eines Saunabetreibers.

    In Saunen wie in Schwimmbädern kann sich kein Besucher darauf verlassen, dass der Boden trocken ist (OLG Hamm vom 05.09.1997 - 9 U 103/97 - zitiert nach juris; LG München I - 10 O 8870/93 -VersR 1994, 1129; OLG Frankfurt vom 07.01.1972 - 2 U 105/71 - VersR 1973, 675; Spindler in Beck-online Großkommentar zum BGB, Stand 01.07.2018, § 823 Rn. 469.4).
  • OLG Köln, 02.09.2010 - 19 U 100/10

    Verkehrssicherungspflicht des Betreibers einer Badeanstalt

    Insoweit ist die durch Wasser hervorgerufene Glätte in diesem Schwimmbadbereich eine übliche Begleiterscheinung, die für den Benutzer erkennbar ist und vor denen er sich durch eine gesteigerte Vorsicht und Sorgfalt in Gestalt einer besonders vorsichtigen Gehweise selbst schützen muss (vgl. OLG Frankfurt vom 03.09.2001 - 16 U 195/00 - Rn. 8; OLG Hamm vom 05.09.1997 - 9 U 103/97 - Rn. 4; jeweils zitiert nach juris; OLG Hamm NJW-RR 1989, 736; Wagner a.a.O. Rn. 506).
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