Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 17.06.1997

Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 03.07.1997 - 3 U 109/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,5694
OLG Frankfurt, 03.07.1997 - 3 U 109/96 (https://dejure.org/1997,5694)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 03.07.1997 - 3 U 109/96 (https://dejure.org/1997,5694)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 03. Juli 1997 - 3 U 109/96 (https://dejure.org/1997,5694)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    AKB §§ 12, 13; VVG § 61

Papierfundstellen

  • MDR 1998, 215
  • VersR 1998, 973
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Oldenburg, 16.09.1998 - 2 U 139/98

    Fahrlässigkeit, grobe, Einnicken, Sekundenschlaf

    Nur dann kann das Verschulden des Fahrers als grobe Fahrlässigkeit eingeordnet werden (BGH a.a.O., OLG Frankfurt MDR 1998, 215 ).
  • OLG Düsseldorf, 09.12.1999 - 10 U 47/99

    Grob fahrlässige Beschädigung eines gemieteten Fahrzeugs

    Im Hinblick auf den Abstand zwischen dem in einer Entfernung von 800 m bis zur späteren Unfallstelle befindlichen ersten Warnhinweis und dem Absperrwagen erscheint es als ausgeschlossen, daß es sich dabei um ein nur kurzfristiges Einschlafen, also um einen sog. Sekundenschlaf gehandelt hat, bei dem sich die Annahme grob fahrlässigen Verhaltens verbietet, wenn sich keine Umstände feststellen lassen, die den Schluß zulassen, der in Rede stehende Kraftfahrer habe sich über von ihm erkannte deutliche Vorzeichen der Ermüdung bewußt hinweggesetzt (so z.B. OLG Frankfurt MDR 1998, 215 unter Hinweis auf BGH VersR 1977, 619).
  • LG Berlin, 14.07.2003 - 11 O 364/02

    Automietvertrag - Unfall - Vollkaskoversicherung

    Ein kurzzeitiges Einschlafen am Steuer stellt aber nur dann grobe Fahrlässigkeit dar, wenn der Fahrer sich über so deutliche Vorzeichen für einen drohenden Sekundenschlaf am Steuer hinweggesetzt hat, dass es ihm in subjektiver Hinsicht zum groben Verschulden gereicht (vgl. OLG München VersR 1995, 288; OLG Frankfurt MDR 1998, 215; OLG Düsseldorf DAR 2002, 310; OLG Schleswig DAR 2001, 463; Prölss/Martin, VVG, 26 Aufl. 1998 § 12 AGB Rz 86).

    Einen Erfahrungssatz, wonach der Schlaf einen Menschen nicht ohne so deutlich Vorankündigung überrascht, dass schon allein deshalb grobe Fahrlässigkeit anzunehmen sei, gibt es aber nicht (OLG Frankfurt MDR 1998, 215).

  • OLG Jena, 15.01.2003 - 4 U 725/02

    Zur Annahme grober Fahrlässigkeit bei Unfallverursachung durch Einschlafen am

    Ein allgemeiner, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhender Erfahrungssatz, wonach der Schlaf einen körperlich und geistig intakten Menschen, der sich während der Fahrt als Fahrzeugführer im Straßenverkehr befindet, nicht ohne deutliche Vorankündigung überkomme und sich schon deshalb ein grobes Verschulden annehmen lasse, ist nicht bekannt (OLG Frankfurt/Main, 3. Zivilsenat, MDR 1998, 215 f., 215).
  • OLG München, 16.05.2008 - 10 U 5191/07

    Regress der gesetzlichen Unfallversicherung nach Verkehrsunfalltod eines

    Soweit die Beklagte damit etwa beweisen will, dass der Fahrer C schon über längere Zeit und mehrere hundert Meter eingeschlafen oder eingedöst war, kommt angesichts der Übersichtlichkeit der Strecke und dem deutlich erkennbaren Sattelzug ein nur kurzfristiges Einschlafen bei dem sich die Annahme grob fahrlässigen Verhaltens verbietet, wenn sich keine Umstände feststellen lassen, die den Schluß zulassen, der in Rede stehende Kraftfahrer habe sich über von ihm erkannte deutliche Vorzeichen der Ermüdung bewußt hinweggesetzt (so z.B. OLG Frankfurt MDR 1998, 215 unter Hinweis auf BGH VersR 1977, 619), nicht in Betracht.
  • LG Ulm, 15.01.2004 - 6 O 150/03

    Einordnung der Verursachung eines Verkehrsunfalles infolge eines so genannten

    Ein kurzzeitiges Einschlafen am Steuer stellt nur dann eine grobe Fahrlässigkeit dar, wenn der Fahrer vor dem "Einnicken" Umstände hätte feststellen können, die den Schluss darauf zuließen, er habe sich über die von ihm erkannten deutlichen Vorzeichen der Ermüdung bewusst hinweggesetzt (vgl. BGH VersR 1977, 619, OLG Frankfurt, MDR 1998, 215).
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 17.06.1997 - 9 U 204/96   

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https://dejure.org/1997,6888
OLG Köln, 17.06.1997 - 9 U 204/96 (https://dejure.org/1997,6888)
OLG Köln, Entscheidung vom 17.06.1997 - 9 U 204/96 (https://dejure.org/1997,6888)
OLG Köln, Entscheidung vom 17. Juni 1997 - 9 U 204/96 (https://dejure.org/1997,6888)
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  • VersR 1998, 973
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Stuttgart, 10.08.2004 - 7 U 127/04

    Kfz-Kaskoversicherung: Grobe Fahrlässigkeit bei Entwendung von Fahrzeugschlüsseln

    Das Zurücklassen der Jacke mit den Fahrzeugschlüsseln im Foyer des Gemeindehauses war grob fahrlässig, da zum einen die Garderobe nicht beaufsichtigt und frei zugänglich war und zum anderen die Fahrzeugschlüssel dem PKW des Klägers leicht zuzuordnen waren (ebenso in vergleichbaren Fällen: LG Stuttgart Schaden-Praxis 2000, 390; OLG Koblenz NVersZ 1999, 429; OLG Köln VersR 1998, 973; LG Köln VersR 1998, 752; OLG Köln RuS 1996, 392; OLG Oldenburg RuS 1996, 172; Hanseatisches OLG VersR 1995, 1347; OLG Karlsruhe VersR 1995, 697; LG Stuttgart VersR 1994, 1061; OLG Stuttgart VersR 1992, 567).
  • LG Offenburg, 28.05.2003 - 2 O 75/03

    Leistungsfreiheit der Kfz-Kaskoversicherung: Grob fahrlässige Herbeiführung eines

    Ähnliches nahm das OLG Köln (RuS 1997, 409) für einen Schlüssel an, der während eines Kartenspiels in einer gut besuchten Gaststätte in einer unbeaufsichtigten Jacke aufbewahrt wurde, sowie das OLG Koblenz (NVersZ 1999, 429) für einen Schlüssel in einer Jacke, die in einer unbeaufsichtigten und jedermann zugänglichen Turnhalle aufbewahrt wurde.
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