Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 27.07.2000 - 8 U 1411/00   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begrenzung der Regreßbefugnisse bei mehreren Obliegenheitsverletzungen

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Obliegenheiten des Versicherungsnehmers; Regreßbefugnis des Versicherers; Begrenzung der Regreßbefugnis; Verletzung von Obliegenheiten; Grenze beim Regreß

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • archive.org (Leitsatz)

    AKB § 2 b Abs. 1 e, § 2 b Abs. 2 S. 1, § 7 I Abs. 2; VVG § 6 Abs. 1 und 2
    Regress des Versicherers bei Fahren unter Alkohol-Einfluss mit anschließender Unfallflucht

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Kfz-Haftpflichtversicherung - Obliegenheitsverletzungen vor und nach dem Unfall: Regressbegrenzung auf 10.000 DM

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2001, 97
  • MDR 2000, 1244
  • VersR 2001, 231



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 14.09.2005 - IV ZR 216/04  

    Umfang der Leistungsfreiheit des Versicherers bei mehreren

    Schon diese unterschiedlichen Schutzrichtungen rechtfertigen es - entgegen einer teilweise vertretenen Auffassung (OLG Nürnberg VersR 2001, 231; Wessels, NVersZ 2000, 262; Hübner/Schneider, RuS 2002, 89, 96; Feyock/Jacobsen/Lemor, § 5 PflVV Rdn. 13 und § 2b AKB Rdn. 91) - die Regressbeträge zu addieren (Römer, aaO).
  • OLG Schleswig, 30.10.2002 - 9 U 150/01  

    Rückgriff eines Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherers wegen

    Der Beklagte ist dem bei einem Anerkenntnis in Höhe von 10.000 DM unter Berufung auf das Urteil des OLG Nürnberg vom 27. Juli 2000 (MDR 2000, 1244 = Blutalkohol 38, 470) entgegen getreten.

    Ans: OLG Nürnberg, Blutalkohol 38, 470 = MDR 2000, 1244; Feyock/Jacobsen/Lemor, Kraftfahrtversicherung, § 5 KfzPflVV Rn. 13; LG Köln, NZV 1995, 284 bezogen auf die Zeit vor Inkrafttreten der KfzPflVV vom 29. Juli 1994).

  • LG Berlin, 26.08.2004 - 17 S 10/04  

    Wenn Obliegenheitsverletzungen vor und nach dem Eintritt des Versicherungsfalls

    A. dagegen: OLG Nürnberg, Urteil vom 27. Juli 2000 - 8 U 1411/00 -, MDR 2000 S. 1244 = NJW-RR 2001 S. 97 = NVersZ 2000 S. 588 mit ablehnender Anm. Knappmann, NVersZ 2000 S. 558 = r + s 2000 S. 443 = VersR 2001 S. 231;.

    Der gegenteiligen Auffassung insbesondere des OLG Nürnberg (Urteil vom 27. Juli 2000 - 8 U 1411/00 -, a. a. O.), wonach die in einer Unfallflucht liegende Verletzung der Aufklärungsobliegenheit und die vorangegangene Trunkenheitsfahrt gleichermaßen nur das eine Interesse des Versicherers betreffen, nicht für die durch die Trunkenheitsfahrt eingetretene Gefahrerhöhung haften zu müssen, vermag die Kammer nicht zu folgen.

  • OLG Düsseldorf, 20.04.2004 - 4 U 132/03  

    Addition der Leistungsfreibeträge beim Zusammentreffen der

    Das entspricht mittlerweile gefestigter Rechtsprechung und ganz herrschender Meinung (OLG Hamm, VersR 2000, 843; OLG Bamberg, RuS 2002, 2 unter 4.; OLG Köln, RuS 2002, 492 unter I.3.; OLG Schleswig, VersR 2003, 637; Knappmann in Prölss/Martin, VVG, 26. Aufl., § 5 KfzPflVV Rn. 11; derselbe, VersR 1996, 401, 405 f.; Langheid in: Römer/Langheid, VVG, 2. Aufl., § 5 KfzPflVV Rn. 11; Stiefel/Hofmann, Kraftfahrtversicherung, 17. Aufl., § 2 b) AKB Rn. 139 und § 5 KfzPflVV Rn. 19; Stamm, VersR 1999, 261, 266; a. A. OLG Nürnberg, VersR 2001, 231; Wessels, NVersZ 2000, 262).
  • OLG Düsseldorf, 31.10.2003 - 4 U 71/03  

    Zur Frage der Leistungsfreiheit im Falle eines Unfalles im Zustand der

    Das entspricht mittlerweile gefestigter Rechtsprechung und ganz herrschender Meinung (OLG Hamm, Beschl. v. 2.8.99 -20 W 12/99 - VersR 2000, 843; OLG Bamberg, v. 14.12.00 - 1 U 79/00 - r+s 2002, 2 unter 4.; OLG Köln v. 29.10.2002, a.a.O., unter I.3.; OLG Schleswig v. 30.10.02 - 9 U 150/01 - VersR 2003, 637; Knappmann in Prölss/Martin, VVG, 26. Aufl., § 5 KfzPflVV Rn. 11; derselbe, VersR 1996, 401, 405 f.; Langheid in: Römer/Langheid, VVG, 2. Aufl., § 5 KfzPflVV Rn. 11; Stiefel/Hofmann, Kraftfahrtversicherung, 17. Aufl., § 2 b) AKB Rn. 139 und § 5 KfzPflVV Rn. 19; Stamm, VersR 1999, 261, 266; a. A. OLG Nürnberg v. 27.7.00 - 8 U 1411/00 - VersR 2001, 231; Wessels, NVersZ 2000, 262), der auch der Senat beitritt.
  • OLG Frankfurt, 15.06.2007 - 10 U 115/06  

    Abrechnung eines gekündigten Bauvertrags mit Pauschalpreisvereinbarung

    Die Beklagte wird hierdurch nicht in die Lage versetzt, zu überprüfen, ob die Klägerin die erbrachten Leistungen unter Beibehaltung des Preisniveaus zutreffend bewertet hat (BGH MDR 2000, 1244; NJW-RR 2001, 1532).
  • OLG Köln, 29.10.2002 - 9 U 93/00  

    Leistungsfreiheit des Versicherers und Regreßhöchstbeträge bei

    Bei dem Zusammentreffen der Verletzung von einer vor und einer nach dem Versicherungsfall zu erfüllenden Obliegenheit in der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung ist es nach der Systematik sowie dem Sinn und Zweck der maßgebenden Bestimmungen gerechtfertigt, die Regresshöchstbeträge (hier 10.000,00 DM und 5.000,00 DM) zusammenzurechnen (vgl. OLG Hamm, r+s 1999, 493; Stiefel/Hofmann, Kraftfahrtversicherung, 17. Aufl., § 2 b AKB, Rn 139; § 5 KfzPflVV, Rn 19; Knappmann in Prölss/Martin, a.a.O., § 5 KfzPflVV, Rn.11; a. A. OLG Nürnberg, r+s 2000, 443).
  • AG Aachen, 06.07.2007 - 11 C 125/07  

    Kfz-Haftpflichtversicherung - Doppelter Regress gegen Fahrer und VN bei

    Dementsprechend ist, wenn Obliegenheitsverletzungen "vor" und "im" Versicherungsfalle gegeben sind, eine zweifache Inanspruchnahme des Versicherungsnehmers nicht ausgeschlossen (so auch BGH, Urteil vom 14.09.2005, Aktenzeichen: IV ZR 216/04; OLG Schleswig, Urteil vom 30.10.2002, Aktenzeichen: 9 U 150/01, abgedruckt in VersR 2003, Seite 637 ff. mit zahlreichen weiteren Nachweisen; anders: OLG Nürnberg, Urteil vom 27.07.2000, Aktenzeichen: 8 U , abgedruckt in VersR 2001, Seite 231 ff.).
  • LG Gießen, 28.02.2001 - 1 S 479/00  

    Kfz-Haftpflichtversicherung - Obliegenheitsverletzung vor und nach dem Unfall:

    Der gegenteiligen Auffassung des OLG Nürnberg (NJW-RR 2001, 97 f.), wonach die in einer Unfallflucht liegende Verletzung der Aufklärungsobliegenheit und die vorangegangene Trunkenheitsfahrt eingetretene Gefahrerhöhung haften zu müssen, vermag die Kammer nicht zu folgen (genauso Knappmann, NversR 2000, 558).
  • LG Kaiserslautern, 01.03.2005 - 3 O 621/04  

    Verletzt der Versicherungsnehmer in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung mehrere

    Bei Obliegenheitsverletzungen vor (§ 5 KfzPflVV) und nach (§ 6 KfzPflVV) dem Versicherungsfall - wie hier nach den obigen Ausführungen gegeben und bereits ausgeführt - besteht zwar nach der Meinung in der obergerichtlichen Rechtsprechung und Lit., der die Kammer folgt, doppelte (kumulierte) Leistungsfreiheit bzw. Regressmöglichkeit des Versicherers (wohl hM; vgl. zur Problematik u. a. OLG Hamm aaO; OLG Bamberg r + s 2002, 2/3 m. N.; OLG Schleswig, Urteil vom 30.11.2002 - 9 U 150/01 - m. N.; OLG Köln NJW-RR 2003, 249/250 m. N. und Anm. d. Schriftleitung ; LG Gießen r + s 2001, 184/185 m. N.;Stiefel-Hofmann aaO § 2b AKB Rn. 139 m. N.; a. A.: OLG Nürnberg MDR 2000, 1244/1245 = VersR 2001, 231 ff. m. N.).
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