Rechtsprechung
   OLG Köln, 04.08.1999 - 5 U 9/98   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1999,3590
OLG Köln, 04.08.1999 - 5 U 9/98 (https://dejure.org/1999,3590)
OLG Köln, Entscheidung vom 04.08.1999 - 5 U 9/98 (https://dejure.org/1999,3590)
OLG Köln, Entscheidung vom 04. August 1999 - 5 U 9/98 (https://dejure.org/1999,3590)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1999,3590) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ausgestaltung der Qualifizierung einer unterbliebenen gebotenen Sicherheitsaufklärung nach Auswertung eines Mammographiebefundes als ärztlichen Behandlungsfehler; Ausgestaltung der Qualifizierung der medizinischen Erforderlichkeit einer histologischen Abklärung eines ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 823, 847
    Beweis der unterbliebenen oder unzureichenden Sicherheitsaufklärung obliegt dem Patienten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2001, 92
  • VersR 2001, 66
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 11.04.2017 - VI ZR 576/15

    Arzthaftung: Voraussetzungen für den Erlass eines Teilurteils; Abgrenzung

    Die Schwere der zu besorgenden Erkrankung wird hierbei neben dem Grad des Krankheitsverdachts und dem freiwilligen Charakter einer Vorsorgeuntersuchung in besonderem Maße zu gewichten sein (vgl. Senatsurteile vom 25. April 1989 - VI ZR 175/88, BGHZ 107, 222, 225; vom 14. Juli 1992 - VI ZR 214/91, VersR 1992, 1263 unter II.3.b; vom 16. November 2004 - VI ZR 328/03, NJW 2005, 427, 428; OLG Köln, NJW-RR 2001, 92, 93; OLG Düsseldorf, NJW-RR 2003, 1333, 1335; OLG Hamm, GesR 2013, 660, 661).
  • BGH, 17.11.2015 - VI ZR 476/14

    Arzthaftungsprozess: Abgrenzung zwischen ärztlichem Befunderhebungsfehler und

    b) Unterlässt es ein Arzt, den Patienten über die Dringlichkeit der - ihm ansonsten zutreffend empfohlenen - medizinisch gebotenen Maßnahmen zu informieren und ihn vor Gefahren zu warnen, die im Falle des Unterbleibens entstehen können, liegt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats grundsätzlich ein Verstoß gegen die Pflicht zur therapeutischen Beratung des Patienten vor (vgl. Senatsurteile vom 25. April 1989 - VI ZR 175/88, BGHZ 107, 222, 225, 227 und vom 16. November 2004 - VI ZR 328/03, VersR 2005, 228, 229; in diesem Sinne auch: OLG Köln, VersR 2001, 66; OLG Hamm, VersR 2005, 837 mit Zurückweisungsbeschluss des Senats vom 9. März 2004 - VI ZR 269/03, VersR 2005, 837 f.; Strücker-Pitz, GuP 2015, 118, 119).
  • LG Mönchengladbach, 25.03.2015 - 6 O 129/12

    Zahlungsanspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen der unterlassenen

    Auch nach vollständiger Beendigung des Heileingriffs muss der Arzt den Patienten eindringlich auf die Notwendigkeit von Kontrolluntersuchungen hinweisen, ihn gegebenenfalls auch über erforderliche Nachbehandlungen beraten und die zukünftigen Verhaltensmaßregeln erläutern (vgl. BGH NJW 1989, 2318; OLG Köln, NJW-RR 2001, 92; OLG Stuttgart, VersR 1995, 1353; BeckOK/ Spindler , BGB, Edition 23, § 823, Rn. 685 m.w.N).

    Macht der Arzt geltend, eine an sich gebotene, unstreitig unterbliebene Sicherheitsaufklärung sei aus bestimmten Gründen nicht notwendig gewesen, beruft er sich auf einen Ausnahmetatbestand, für dessen Vorliegen er darlegungs- und beweisbelastet ist (vgl. OLG Köln, NJW-RR 2001, 92).

    So liegt ein schwerer ärztlicher Behandlungsfehler etwa dann vor, wenn der Patient über einen bedrohlichen Befund, der Anlass zu umgehenden und umfassenden ärztlichen Maßnahmen gibt, nicht informiert und ihm die erforderliche ärztliche Beratung versagt wird (vgl. BGH NJW 1989, 2318: Retikulumzellsarkom; OLG Köln, NJW-RR 2001, 92: Knoten in der Brust mit Wachstumstendenz).

  • OLG Koblenz, 24.06.2010 - 5 U 186/10

    Arzthaftung: Unterlassene Aufforderung einer Patientin zur Wahrnehmung einer

    Ob anders zu entscheiden ist, wenn eine Behandlung ersichtlich nicht abgeschlossen ist, weil z.B. ein eingesetztes Teil aus dem Körper entfernt werden muss (wie im Fall des OLG Frankfurt MedR 1987, 187; Bl. 46 GA), der Arzt die Notwendigkeit einer Sicherungsaufklärung nicht gesehen hat (wie im Fall des OLG Köln VersR 2001, 66 = NJW-RR 2001, 92), die Beurteilung des weiteren Geschehens dem Patienten überlassen wird (wie im Fall des OLG Düsseldorf NJW-RR 2003, 1333) oder sich nachträglich weitere Erkenntnisse, etwa aus einer Laboruntersuchung, ergeben, kann offen bleiben.
  • KG, 26.01.2017 - 20 U 18/16

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Schmerzensgeld bei unterlassener präoperativer

    Insbesondere ist die Unsicherheit über den Krankheitsverlauf ein Zumessungskriterium (vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 75. Auflage 2016, § 253 Rdnr. 16), etwa dann, wenn die Chancen auf eine nachhaltige dauerhafte Heilung nicht unerheblich reduziert sind (vgl. OLG Köln, 5 U 9/98 vom 4.8.99, Rdnr. 8, zitiert nach juris und kurzkommentiert von Wenzel/Hensen, Der Arzthaftungsprozeß, 2012, Rdnr. 2407 mit Fußnote 3510, Seite 1051) oder die Gefahr einer Leberzirrhose besteht (vgl. OLG Hamm 3 U 1/99 vom 15.3.2000, Rdnr. 24, zitiert nach juris).
  • LG Bielefeld, 17.05.2011 - 4 O 80/08

    Versäumnis einer therapeutischen Aufklärung muss vom Patienten bewiesen werden;

    Denn der zu erteilende Hinweis auf erforderliche Maßnahmen zur weiteren Abklärung bei suspektem Befund (insbesondere beim Verdacht einer Brustkrebserkrankung) ist Teil der therapeutischen Aufklärung (OLG Düsseldorf NJW-RR 2003, 1333; OLG Köln NJW-RR 2001, 92).
  • OLG Stuttgart, 15.02.2011 - 1 U 120/10

    Unzureichende Aufklärung des Arztes über die Dringlichkeit einer Koloskopie als

    Grundsätzlich ist der behandelnde Arzt im Rahmen der Pflicht zur therapeutischen Aufklärung gehalten, den Patienten über die notwendigen ärztlichen Maßnahmen, deren Bedeutung für den Behandlungserfolg, ihre Dringlichkeit und über etwaige schwerwiegende Folgen für den Fall der Unterlassung der gebotenen Behandlung aufzuklären (vgl. OLG Bremen, VersR 1999, 1151; OLG Köln NJW-RR 2001, 92; OLG Düsseldorf NJW-RR 2003, 1333; OLG Stuttgart VersR 2008, 927; Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 6. Auflage, S. 110 ff.).
  • LG Hamburg, 06.01.2005 - 323 O 230/02
    Unter Berücksichtigung vorstehender Umstände erscheint der Kammer unter Heranziehung der Präjudizien OLG Düsseldorf, VersR 2003, 1310 - 1312, sowie mit Blick auf die infolge der Behandlungsverzögerung bei der Klägerin bestehenden psychischen Belastung (vgl. OLG München, VersR 1995, 1499 - 1501; OLG Köln, VersR 2001, 66 - 67) ein Schmerzensgeld in Höhe von EUR 30.000,-- als angemessen, aber auch als ausreichend.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht