Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 27.01.2003 - 1 U 101/02   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzung für einen Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung ist beherrschbares menschliches Tun

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung ; Begriff der Handlung ; Der Bewusstseinskontrolle und Willenslenkung unterliegendes beherrschbares menschliches Tun; Handlungsqualität einer Lenkbewegung eines Fahrzeugführers ; Kollision mit einem Reh ; Darlegungs- und Beweislast des Geschädigten für Handlungsqualität ; "Ausweichmanöver" eines Fahrzeugführers als fahrlässige Herbeiführung eines Schadenfalls; "Ausweichmanöver" eines Fahrzeugführers als fahrlässige Herbeiführung eines Schadenfalls ; Entsprechen der verkehrsüblichen Sorgfalt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

Hinweis zu den Links:
Zu Einträgen, die orange verlinkt sind, liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2003, 676
  • VersR 2004, 212



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (5)  

  • AG Bad Segeberg, 30.10.2014 - 17 C 65/14  

    Beweislast des Versicherten für den von ihm behaupteten Schadenshergang bei einem

    Soweit in der Rechtsprechung in vergleichbaren Fällen zum Teil eine abweichende Auffassung vertreten wird (vgl. OLG Nürnberg, Urt. v. 30.08.1979 - 8 U 51/79, VersR 1980, 97 f.; OLG Naumburg, Urt. v. 27.01.2003 - 1 U 101/02, NJW-RR 2003, 676 mit abl.

    Anm. Diehl, zfs 2003, 171 f. [OLG Naumburg 27.01.2003 - 1 U 101/02]; OLG Saarbrücken, Urt. v. 18.07.2006 - 4 U 239/05, NJW 2007, 1888, [...] Rn. 40), vermag das Gericht dem nicht zu folgen.

  • OLG Karlsruhe, 07.01.2015 - 9 U 9/14  

    Kein Mitverschulden bei Schreckreaktion im Straßenverkehr

    In derartigen Fällen kommt ein Schuldvorwurf sowohl im Bereich des Strafrechts als auch im Bereich des Zivilrechts grundsätzlich nicht in Betracht (vgl. Spiegel a.a.O., S. 291; OLG Naumburg, NJW-RR 2003, 676).
  • AG Bad Segeberg, 14.02.2013 - 17 C 219/12  

    Anscheinsbeweis hinsichtlich einer fehlenden Eigensicherung eines Fahrgastes bei

    Soweit die Klägerin sich darauf beruft, dass fahrlässig handele, wer durch ein Fahrmanöver als Reaktion auf ein Tier einen erheblichen Sachschaden und die Verletzung oder gar Tötung von Menschen riskiere (vgl. KG, Urt. v. 24.01.2002 - 12 U 3217/00, NZV 2003, 91 f.), betrifft dies allenfalls "kleine Tiere", nicht aber größere Tiere, etwa einen Rehbock (vgl. OLG Naumburg, Urt. v. 27.01.2003 - 1 U 101/02, NJW-RR 2003, 676 f.; AG Kiel, Urt. v. 04.08.2000 - 106 C 432/99, VRS 100, 167 ff.: Schäferhund).
  • AG Oldenburg/Holstein, 20.07.2010 - 23 C 927/09  

    Haftungsverteilung bei einem Unfall aufgrund Greifens in das Lenkrad durch den

    Der gegenteiligen Auffassung des OLG Nürnberg (Urt. v. 30.08.1979 - 8 U 51/79, VersR 1980, 97 f.; ähnlich OLG Naumburg, Urt. v. 27.01.2003 - 1 U 101/02, NJW-RR 2003, 676 zu der Lenkbewegung eines Fahrzeugführers nach dem Zusammenstoß mit einem Wildtier mit abl.

    Anm. von Diehl , zfs 2003, 171 f.; OLG Saarbrücken, Urt. v. 18.07.2006 - 4 U 239/05, NJW 2007, 1888, juris Rn. 40 zu dem Hinterher rennen auf eine Straße zum Zwecke der Vornahme einer Rettungshandlung) wonach es sich bei einem Griff des Beifahrers in ein Lenkrad als (instinktive) Schreckreaktion auf ein unfallträchtiges Fahrverhalten nicht um ein vom Willen gesteuertes Verhalten handeln soll, vermag das Gericht nicht zu folgen.

  • OLG Naumburg, 05.08.2010 - 2 U 5/10  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Kollision eines eine durchgehende doppelte

    26 Nach der Rechtsprechung hat in Fallgestaltungen, bei denen der Verletzungsvorgang - wie hier die o.g. Lenkbewegung des Beklagten zu 1) - nach seinem äußeren Erscheinungsbild unter physischem Zwang gegen den Verletzer oder als Reflex des Verletzers auf eine äußere Einwirkung ausgelöst wird, der Verletzte - hier der Kläger - den Nachweis für eine vom Willen getragene Handlung des "Schädigers" zu führen (vgl. BGH, Urteil v. 12. Februar 1963, VI ZR 70/62 - BGHZ 39, 103 Wurf nach einem Schlag in die Magengegend ; bekräftigt in BGH, Urteil v. 1. Juli 1986, VI ZR 294/85 - BGHZ 98, 135; ebenso OLG Naumburg, Urteil v. 27. Januar 2003, 1 U 101/02 - VersR 2004, 212 Kollision mit einem Reh ).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht