Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 18.06.2009 - 5 U 319/09   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2009,7354
OLG Koblenz, 18.06.2009 - 5 U 319/09 (https://dejure.org/2009,7354)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 18.06.2009 - 5 U 319/09 (https://dejure.org/2009,7354)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 18. Juni 2009 - 5 U 319/09 (https://dejure.org/2009,7354)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • IWW
  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Vorschussanspruch des Patienten zur Beseitigung von Zahnmängeln; Erstattungsanspruch ohne Fristsetzung zur Nacherfüllung bei Beseitigung eines Mangels durch einen anderen Zahnarzt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ansprüche des Patienten gegen den Zahnarzt auf umfassende Neuversorgung wegen fehlerhafter Behandlung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • IWW (Kurzinformation)

    Bei mangelhafter Versorgung ist kein "Vorschuss" für Behandlerwechsel möglich

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Arzt erhält trotz Behandlungsfehlers Honorar

Besprechungen u.ä. (2)

  • rpmed.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Nachbesserungsrecht kann vor Schadenersatz schützen

  • rpmed.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Nachbesserungsrecht kann vor Schadenersatz schützen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2009, 1542
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Frankfurt, 22.04.2010 - 22 U 153/08

    Rückforderung von (Zahn-)Arzthonorar

    Dieser vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 9. Dezember 1974 - VII ZR 182/73 - BGHZ 63, 306 ff) für zahnprothetische Behandlungen vertretenen Auffassung, welche allgemein geteilt wird (vgl. die Rechtsprechungsübersicht hierzu bei Geiß/Greiner , Arzthaftpflichtrecht, 6. Auflage 2009, Rn 4 und Martis/Winkhart , Arzthaftungsrecht, 3. Auflage 2010, Rn A 404), schließt sich der erkennende Senat an (ebenso: OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 17. Oktober 2003 - 2 U 210/00 - zitiert nach Juris Rn 6; Urteil vom 17. Februar 2005 - 26 U 56/04 - zitiert nach Juris Rn 26; Urteil vom 6. Januar 2009 - 8 U 31/07 - zitiert nach Juris Rn 24; Brandenburgisches OLG, Urteil vom 5. April 2005 - 1 U 34/04 - zitiert nach Juris Rn 36; OLG Naumburg, Urteil vom 13. Dezember 2007 - 1 U 10/07 - NJW-RR 2008, 1056; OLG Oldenburg, Urteil vom 27. Februar 2008 - 5 U 22/07 - zitiert nach Juris Rn 19; OLG Koblenz, Beschluss vom 18. Juni 2009 - 5 U 319/09 - VersR 2009, 1542; a.A. OLG Koblenz, Beschluss vom 19. Juni 2007 - 5 U 467/07 - NJW-RR 2008, 269).

    Für (zahn-)ärztliche Dienstverträge eine Ausnahme von dieser allgemeinen Regelung zu machen, welche gerade auch für Schuldverhältnisse ohne besondere gesetzliche Regelung zur Schlechterfüllung geschaffen wurde (PWW/ Schmidt-Kessel , § 280 BGB Rn 55), besteht keine Veranlassung (ebenso: OLG Koblenz, Beschluss vom 18. Juni 2009 - 5 U 319/09 - VersR 2009, 1542; a.A. Schellenberg , VersR 2007, 1343, 1347).

    Dieser vom Bundesgerichtshof für den Kaufvertrag ausgesprochene Grundsatz gilt auch für den zahnärztlichen Dienstvertrag (OLG Koblenz, Beschluss vom 18. Juni 2009 - 5 U 319/09 - VersR 2009, 1542).

  • KG, 01.07.2010 - 20 W 23/10

    Zahnarzt - Honorarrückzahlung - Prothetik

    Nach überwiegender Meinung in der OLG-Rechtsprechung, der sich der Senat anschließt, steht dem Patienten alternativ ein Anspruch auf Rückerstattung des bereits gezahlten Honorars zu, soweit der Zahnersatz für ihn aufgrund eines Behandlungsfehlers unbrauchbar ist (OLG Oldenburg 27.2.2008 - 5 U 22/07, VersR 2008, 781; OLG Koblenz 18.6.2009 - 5 U 319/09, VersR 2009, 1542; OLG Hamburg 25.11.2005 - 1 U 6/05, OLGR 2006, 128; OLG Hamm 2.11.2005 - 3 U 290/04 - zit. nach juris; OLG Zweibrücken 20.11.2001 - 5 U 20/01, OLGR 2002, 170; OLG Saarbrücken 21.04.1999 - 1 U 615/98, OLGR 2000, 401; OLG Oldenburg 5.9.1995 - 5 U 75/95, VersR 1997, 60; OLG Frankfurt 26.5.1995 - 24 U 371/93, VersR 1996, 1150; OLG Köln 26.5.1986 - 7 U 77/84, VersR 1987, 620; OLG Koblenz 7.1.1993 - 5 U 1289/92, VersR 1993, 1486; vgl. auch OLG Nürnberg 8.2.2008 - 5 U 1795/05 - MDR 2008, 554).

    Für die Annahme dieses schadensrechtlichen Rückzahlungsanspruchs sprechen auch praktische Gründe: Da der Patient keine "Vorschussklage" für die Neuversorgung erheben kann (OLG Koblenz 18.6.2009 - 5 U 319/09 VersR 2009, 1542), würde er ohne den Rückforderungsanspruch ggfls.

  • OLG Koblenz, 21.11.2012 - 5 U 623/12
    Ebenso wie der Patient den Behandlungsvertrag jederzeit auch ohne Kündigungsgrund beenden kann, darf er mangels Vertrauen in die Fachkunde des Arztes dessen Nachbesserungsvorschlag ablehnen (Klarstellung zu Senat in MedR 2010, 263 = GesR 2009, 555 = OLGR Koblenz 2009, 816 = VersR 2009, 1542 ).

    Die Begründung der Entscheidung des Landgerichts begegnet allerdings vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Rechtsnatur des Zahnbehandlungsvertrages und den Folgen einer Vertragswidrigkeit des Zahnarztes Bedenken (vgl. einerseits Urteil des BGH vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10 - in NJW 2011, 1674 und andererseits die von Spickhoff in NJW 2011, 1653 mit Blickrichtung auf § 281 Abs. 2 BGB geäußerte Kritik an der in MedR 2010, 263 - 264 abgedruckten Entscheidung des erkennenden Senats).

    Soweit sich aus dem obiter dictum der in MedR 2010, 263 abgedruckten Senatsentscheidung etwas anderes ergibt, wird daran nicht festgehalten.

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