Rechtsprechung
   BGH, 11.02.2009 - IV ZR 28/08   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Erstattung der Kosten für eine von Pädagogen durchgeführte Behandlung der Lese-Rechtschreib-Schwäche (sog. LRS-Therapie) durch die private Krankenversicherung; Auslegung von Allgemeinen Versicherungsbedingungen aus der Sicht eines durchschnittlichen, um Verständnis bemühten Versicherungsnehmers

  • kkh.de PDF

    Auslegung von Versicherungsklauseln und deren Vergleichbarkeit bzgl. GKV und PKV

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eintrittspflicht der privaten Krankenversicherung für die Kosten der Behandlung einer Lese-Rechtschreib-Schwäche

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kein Lehrer auf Kosten der Krankenversicherung

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Vorsicht bei der Wahl des Behandlers in der privaten Krankenversicherung

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Kosten einer pädagogischen Legastheniebehandlung sind nicht erstattungsfähig

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Kein Krankenversicherungsschutz für LRS-Therapie

  • bld.de (Leitsatz)

    Kosten einer pädagogischen Legastheniebehandlung sind nicht erstattungsfähig

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Vorsicht bei der Wahl des Behandlers in der privaten Krankenversicherung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2009, 746
  • MDR 2009, 629
  • FamRZ 2009, 774
  • VersR 2009, 533



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 25.07.2012 - IV ZR 201/10  

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln in Lebens- und Rentenversicherungsverträgen

    Unzulässig ist die Begrenzung erst dann, wenn sie den Vertrag seinem Gegenstand nach aushöhlt und in Bezug auf das zu versichernde Risiko zwecklos macht (Senatsurteile vom 19. Mai 2004 - IV ZR 29/03, VersR 2004, 1035, 1036; vom 21. Juli 2011 - IV ZR 42/10, r+s 2011, 467 Rn. 26; Senatsbeschluss vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533 Rn. 21).

    Dabei kommt es auf die Verständnismöglichkeiten eines Versicherungsnehmers ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse und damit - auch - auf seine Interessen an (Senatsurteile vom 23. Juni 1993 - IV ZR 135/92, BGHZ 123, 83, 85 m.w.N.; vom 19. Mai 2004 - IV ZR 29/03 aaO 1035 f.; vom 21. Juli 2011 - IV ZR 42/10 aaO Rn. 12, jeweils m.w.N.; vgl. Senatsbeschlüsse vom 11. Februar 2009 aaO Rn. 9; vom 24. Juni 2009 - IV ZR 110/07, VersR 2009, 1617 Rn. 7).

  • BGH, 12.07.2017 - IV ZR 151/15  

    Versicherungsschutz gegen Leitungswasser in der Gebäudeversicherung:

    Vielmehr bleiben Leistungsbegrenzungen zunächst grundsätzlich der freien unternehmerischen Entscheidung des Versicherers überlassen, soweit er nicht mit der Beschreibung der Hauptleistung beim Versicherungsnehmer falsche Vorstellungen weckt (Senatsurteil vom 20. Juli 2011 - IV ZR 42/10, r+s 2011, 467 Rn. 26; Senatsbeschlüsse vom 6. Juli 2011 - IV ZR 217/09, r+s 2012, 192 Rn. 23; vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, r+s 2009, 248 Rn. 19 m.w.N.).

    Eine Gefährdung des Vertragszwecks liegt erst dann vor, wenn die Einschränkung den Vertrag seinem Gegenstand nach aushöhlt und in Bezug auf das zu versichernde Risiko zwecklos macht (Senatsurteile vom 25. Juli 2012 - IV ZR 201/10, BGHZ 194, 208 Rn. 18; vom 20. Juli 2011 aaO; Senatsbeschlüsse vom 6. Juli 2011 aaO Rn. 24; vom 11. Februar 2009 aaO Rn. 21; st. Rspr.).

  • BGH, 15.02.2017 - IV ZR 91/16  

    Allgemeine Bedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung: Wirksamkeit einer

    Vielmehr gebieten Treu und Glauben, dass die Klausel die wirtschaftlichen Nachteile und Belastungen soweit erkennen lässt, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (Senatsurteil vom 4. März 2015 - IV ZR 128/14, VersR 2015, 571 Rn. 14; Senatsbeschluss vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533 Rn. 14; BGH, Urteil vom 9. Dezember 2015 - VIII ZR 349/14, NJW 2016, 2101 Rn. 29).
  • OLG Karlsruhe, 13.10.2017 - 12 U 107/17  

    Leistungseinschränkung in der privaten Krankenversicherung - Kostenerstattung für

    Vielmehr ist die Privatversicherung nach ihrem eigenen privatrechtlichen Regelungen und ihrem eigenen Vertragszweck zu beurteilen (BGH, Urteil vom 21.2.2001 - IV ZR 11/00, juris Rn. 16; Beschluss vom 11.2.2009 - IV ZR 28/08, juris Rn. 17, jeweils m.w.N.).

    Der private Krankheitskostenversicherer hat mit Blick auf die Überschaubarkeit der von ihm zu erbringenden Leistungen und seine Tarifkalkulation - und damit letztlich auch im Interesse der Versicherten - ein berechtigtes Interesse, einer für ihn unüberschaubaren Ausweitung des Versicherungsschutzes entgegenzutreten (BGH, Beschluss vom 11.2.2009 - IV ZR 28/08, juris Rn. 22 m.w.N.).

  • BGH, 21.07.2011 - IV ZR 42/10  

    Vermögensschadenshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte: Anwendbarkeit der

    Eine Gefährdung liegt erst dann vor, wenn die Einschränkung den Vertrag seinem Gegenstand nach aushöhlt und in Bezug auf das zu versichernde Risiko zwecklos macht (Senatsurteil vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533 Rn. 19 m.w.N.).
  • BGH, 06.07.2011 - IV ZR 217/09  

    Berufsunfähigkeitsversicherung: Wirksamkeit einer Zusatzklausel über die

    Sie enthält eine klare Regelung, die dem Versicherungsnehmer den ihn treffenden Nachteil beim Nachweis der Berufsunfähigkeit ausreichend veranschaulicht (vgl. dazu Senatsurteile vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533 Rn. 14; vom 30. April 2008 - IV ZR 241/04, VersR 2008, 816 Rn. 15 m.w.N.; vom 26. September 2007 - IV ZR 252/06, VersR 2007, 1690 Rn. 16 ff.).

    Eine Leistungsbegrenzung begründet für sich genommen noch keine Vertragszweckgefährdung, sondern bleibt grundsätzlich der freien unternehmerischen Entscheidung des Versicherers überlassen, soweit er nicht mit der Beschreibung der Hauptleistung beim Versicherungsnehmer falsche Vorstellungen erweckt (Senatsurteil vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533 Rn. 19 m.w.N.).

    Eine Gefährdung des Vertragszwecks liegt erst dann vor, wenn die Einschränkung den Vertrag seinem Gegenstand nach aushöhlt und in Bezug auf das zu versichernde Risiko zwecklos macht (Senatsurteil vom 11. Februar 2009 aaO Rn. 21 m.w.N.).

  • BGH, 13.05.2009 - IV ZR 217/08  

    Erstattungsfähigkeit der Batterien eines Cochlea-Implantats in der privaten

    Der Senat hat - was auch die Revision nicht verkennt - das den vereinbarten Krankheitskostenversicherungsschutz des Klägers bestimmende Vertragskonzept bestehend aus dem geschlossenen Versicherungsvertrag, den zugrunde gelegten Versicherungsbedingungen, den diese ergänzenden Tarife mit Tarifbedingungen sowie den gesetzlichen Vorschriften (§ 1 Abs. 3 MB/KK) grundsätzlich gebilligt (vgl. Senatsurteile vom 19. Mai 2004 - IV ZR 29/03 - VersR 2004, 1035 und 18. Januar 2006 - IV ZR 244/04 - VersR 2006, 497; vgl. auch Senatsurteil vom 27. Oktober 2004 - IV ZR 141/03 - VersR 2005, 64 und Beschluss vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08 - VersR 2009, 533).
  • BGH, 21.07.2011 - IV ZR 43/10  

    Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung von Rechtsanwälten und Patentanwälten:

    Eine Gefährdung liegt erst dann vor, wenn die Einschränkung den Vertrag seinem Gegenstand nach aushöhlt und in Bezug auf das zu versichernde Risiko zwecklos macht (Senatsurteil vom 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533 Rn. 19 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 27.11.2014 - 6 U 78/14  

    Formularmäßiger Ausschluss der Eintrittspflicht eines Rechtsschutzversicherers

    Eine Leistungsbegrenzung bedeutet für sich genommen noch keine Vertragszweckgefährdung, sondern bleibt zunächst grundsätzlich der freien unternehmerischen Entscheidung des Versicherers überlassen, soweit er nicht mit der Beschreibung der Hauptleistung beim Versicherungsnehmer falsche Vorstellungen erweckt (BGH, Urt. v. 11. Februar 2009 - IV ZR 28/08, NJW-RR 2009, 746 ff./juris Tz. 19 m.w.N.).
  • OLG Köln, 15.08.2017 - 9 U 12/17  

    Formularmäßige Vereinbarung der Obliegenheit des Versicherungsnehmers zur

    Vielmehr gebieten Treu und Glauben, dass die Klausel die wirtschaftlichen Nachteile und Belastungen soweit erkennen lässt, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (zuletzt BGH, Urteil vom 15.2.2017 - IV ZR 91/16, juris Rn. 15; BGH, Urteil vom 13.1.2016 - IV ZR 38/14, VersR 2016, 312, juris Rn. 24; BGH, Urteil vom 4.3.2015 - IV ZR 128/14, VersR 2015, 571 juris Rn. 14; BGH, Beschluss vom 11.2.2009 - IV ZR 28/08, VersR 2009, 533, juris Rn. 14; BGH, Urteil vom 9.12.2015 - VIII ZR 349/14, NJW 2016, 2101, juris Rn. 29).
  • KG, 16.08.2010 - 22 U 15/10  

    Kollision eines Abbiegers in Grundstückseinfahrt mit einem Überholer

  • OLG Stuttgart, 07.11.2013 - 7 U 3/13  

    Auslandskrankenrücktransportversicherung: Wirksamkeit der Klausel über die

  • LG Stuttgart, 19.12.2012 - 13 S 131/12  

    Private Krankenversicherung: Pflicht zur Erstattung der Kosten einer prädiktiven

  • KG, 01.03.2016 - 6 U 132/13  

    Klausel über Versicherung einer fingierten Schreibtischtätigkeit zu 90 % ist

  • OLG Dresden, 28.11.2017 - 4 U 1002/17  

    Formularmäßige Vereinbarung der Begrenzung des Wiederbeschaffungswerts gemäß den

  • LG Dortmund, 16.07.2009 - 2 O 29/08  
  • OLG Frankfurt, 21.09.2012 - 3 U 140/11  

    Entlastungsbeweis bei Ausschlussfrist in der Vermögensschadenversicherung

  • OLG Köln, 13.01.2012 - 20 U 142/11  

    Eintrittspflicht einer Unfall-Krankenhaustagegeldversicherung

  • LG Stendal, 18.07.2013 - 22 S 131/12  

    Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung: Wirksamkeit einer separaten

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