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   BGH, 07.07.2015 - VI ZR 372/14   

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https://dejure.org/2015,20484
BGH, 07.07.2015 - VI ZR 372/14 (https://dejure.org/2015,20484)
BGH, Entscheidung vom 07.07.2015 - VI ZR 372/14 (https://dejure.org/2015,20484)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 2015 - VI ZR 372/14 (https://dejure.org/2015,20484)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    BGB § 823; KWG § 32

  • IWW

    § 32 Abs. 1 KWG, Art. ... 40 Abs. 1 Satz 1 EGBGB, Art. 42 Satz 1 EGBGB, Art. 41 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB, 2001, Art. 38 EGBGB, § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG, § 561 ZPO, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 KWG, § 32 KWG, § 823 Abs. 2 BGB, § 823 BGB, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und 5 KWG, § 11 Abs. 1 KWG, § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG, § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG, § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 5 KWG

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 2 BGB, § 1 Abs 1 S 2 Nr 1 KredWG, § 1 Abs 1 S 2 Nr 5 KredWG, § 32 Abs 1 KredWG
    Bankenaufsicht: Schutzzweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz aufgrund des Betreibens inländischer Bankgeschäfte ohne Erlaubnispflicht zur Führung von Einlagengeschäften

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zum Schutzzweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften gem. § 32 KWG

  • Betriebs-Berater

    Die Erlaubnispflicht nach § 32 Abs. 1 KWG schützt nicht vor verlustbringenden Anlagen mit Dritten

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Durch den Bankkunden getätigte verlustbringende Anlagegeschäfte, die nicht in den Verantwortungsbereich des Kreditinstituts fallen, sind nicht vom Schutzzweck der gemäß § 32 Abs. 1 KWG bestehenden Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften im Sinne des 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    KWG § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1; KWG § 32 Abs. 1
    Schadensersatz aufgrund des Betreibens inländischer Bankgeschäfte ohne Erlaubnispflicht zur Führung von Einlagengeschäften

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zum Zweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Bankhaftung wegen Betreibens inländischer Bankgeschäfte ohne Erlaubnis kann ausgeschlossen sein

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    KWG § 32; BGB § 823
    Zum Schutzzweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften gem. § 32 KWG

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Zweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 823; KWG § 32
    Zum Schutzzweck der Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften gem. § 32 KWG

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Frage der Haftung der Bank für betrügerisches Verhalten Dritter (hier: Gebührenreiterei, churning)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2015, 1144
  • ZIP 2015, 1772
  • ZIP 2015, 63
  • MDR 2015, 962
  • VersR 2015, 1385
  • WM 2015, 1568
  • BB 2015, 2001
  • BB 2015, 2257
  • DB 2015, 2016
  • NZG 2016, 301
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 16.05.2017 - VI ZR 266/16

    Strafbarer Verstoß gegen das Kreditwesengesetz: Beurteilung des Vorsatzes bei

    Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG ein Schutzgesetz im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB darstellt (Senat, Urteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mN; vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, NJW-RR 2015, 1144 Rn. 25, auch zum Schutzzweck bei Einlagengeschäften).
  • LG Ellwangen/Jagst, 10.06.2016 - 5 O 385/15

    Keine Sittenwidrigkeit des Herstellers VW bei der Schummelsoftware

    Demnach besteht eine Schadensersatzpflicht nur, wenn der geltend gemachte Schaden nach Art und Entstehungsweise unter den Schutzzweck der verletzten Norm fällt, mithin muss es sich um Nachteile handeln, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen worden ist (jüngst BGH , Urt . v. 07.07.2015 - VI ZR 372/14, juris Rn . 26; explizit für § 826 BGB: BGH , Urt . v. 11.11.1985 - 11 ZR 109/85, juris).
  • BGH, 14.07.2020 - VI ZR 208/19
    Der eingetretene Schaden muss also in den sachlichen Schutzbereich der verletzten Norm fallen (vgl. Senatsurteile vom 8. Mai 2018 - VI ZR 295/17, VersR 2018, 1067 Rn. 12; vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 26; vom 9. Dezember 2014 - VI ZR 155/14, VersR 2015, 250 Rn. 10; jeweils mwN).

    Die Erlaubnispflicht des in ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als Schutzgesetz anerkannten § 32 KWG (vgl. nur Senatsurteil vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 25 mwN) bezweckt, dass nur Unternehmen Bankgeschäfte betreiben, die personell und finanziell die Gewähr für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung bieten.

    In seiner zivilrechtlichen Bedeutung bezweckt § 32 Abs. 1 KWG allgemein, Gläubiger unerlaubt handelnder Betreiber von Bankgeschäften vor Vermögensverlusten zu bewahren, die durch mangelnde Einhaltung bankaufsichtsrechtlicher Vorgaben verursacht werden (vgl. Senatsurteil vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 27 mwN).

  • BGH, 18.10.2016 - VI ZR 618/15

    Internationale Zuständigkeit: Voraussetzungen des Gerichtsstands des

    Entgegen der Annahme des Berufungsgerichts ist die - auch im Revisionsverfahren von Amts wegen zu prüfende (vgl. etwa Senatsurteil vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 13 und BGH, Urteil vom 9. Juni 2016 - IX ZR 314/14, WM 2016, 1168 Rn. 32 jeweils mwN) - internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte nicht gegeben.
  • BGH, 10.10.2017 - VI ZR 556/14

    Kapitalanlagegeschäft: Erbringung einer Anlageberatung bei Empfehlung einer

    § 32 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 KWG ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Schutzgesetz zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers (vgl. nur Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mwN und vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 25; BGH, Versäumnisurteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, VersR 2005, 1394, 1395 mwN).
  • BGH, 14.07.2016 - III ZR 446/15

    Heimversorgungsvertrag: Rechtsnatur des zwischen Apotheker und Heimträger

    Hiernach sind Sinn und Tragweite der verletzten Norm beziehungsweise der verletzten vertraglichen oder vorvertraglichen Pflicht zu untersuchen, um zu klären, ob der geltend gemachte Schaden durch die verletzte Bestimmung verhütet werden sollte (st. Rspr.; s. nur BGH, Urteile vom 26. Februar 2013 - VI ZR 116/12, NJW 2013, 1679 Rn. 12; vom 20. Mai 2014 - VI ZR 381/13, BGHZ 201, 263 Rn.10 und vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, NJW-RR 2015, 1144 Rn. 26; jeweils mit zahlr. wN).
  • BGH, 10.11.2015 - VI ZR 556/14

    Vorabentscheidungsersuchen zur Auslegung der Richtlinie über Märkte für

    § 32 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 KWG ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Schutzgesetz zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers (vgl. nur Senatsurteile vom 19. März 2013 - VI ZR 56/12, BGHZ 197, 1 Rn. 11 mwN und vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, VersR 2015, 1385 Rn. 25; BGH, Versäumnisurteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03, VersR 2005, 1394, 1395 mwN).
  • OLG Stuttgart, 26.10.2015 - 5 U 46/15

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für Ansprüche gegen einen in

    Zweifel an diesem Schutzzweckzusammenhang könnten sich aus einer Entscheidung des BGH vom 7. Juli 2015 ergeben (BGH, 7.7.2015, VI ZR 372/14, ZIP 2015, 1772 ).

    So liegen die Dinge auch hier (anders als im o.a. Fall BGH - Urteil vom 7.7.2015, VI ZR 372/14, ZIP 2015, 1772 ).

  • OLG Köln, 17.03.2016 - 7 U 149/15

    Schadensersatzpflicht des Ankäufers von Kapitallebensversicherungen

    Nach einhelliger Meinung (vgl. nur BGH, Urteil vom 21. April 2005 - III ZR 238/03 -, juris; BGH, Urteil vom 07. Juli 2015 - VI ZR 372/14 -, juris, jeweils m.w.N.) ist § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG Schutzgesetz i.S. des § 823 Abs. 2 BGB zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers.

    Eine Haftung besteht nur für diejenigen äquivalenten und adäquaten Schadensfolgen, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen wurde (BGH a.a.O. - VI ZR 372/14).

  • OLG Stuttgart, 20.09.2019 - 5 U 62/19

    Ansprüche auf Aufwendungsersatz aus Garantieverträgen

    Auf einen etwaigen Schadensersatzanspruch wäre nach Art. 40 Abs. 1 EGBGB auch deutsches Recht anwendbar, ohne dass dem die in dem Darlehensvertrag bzw. der Vereinbarung vom 6.9.2006 enthaltene Rechtswahl entgegenstünde (vgl. BGH, Urteil vom 07. Juli 2015 - VI ZR 372/14 -, Rn. 15, juris).

    Eine Haftung gem. § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 32 Abs. 1 S. 1 KWG besteht nur für diejenigen äquivalenten und adäquaten Schadensfolgen, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm dienen soll (BGH, Urteil vom 07. Juli 2015 - VI ZR 372/14 -, Rn. 26, juris, BGH, Urteil vom 15. Mai 2012 - VI ZR 166/11 -, Rn. 33, juris).

    Deshalb zielt etwa die Erlaubnispflicht von Einlagengeschäften nach § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 KWG nicht etwa darauf, zu verhindern, dass von dem Einlagenkonto aus von dem Bankkunden verlustbringende Anlagegeschäfte getätigt oder anderweitig geschlossene Verträge erfüllt werden, die nicht in den Verantwortungsbereich des Kreditinstituts fallen (BGH, Urteil vom 07. Juli 2015 - VI ZR 372/14 -, Rn. 30).

  • LG Hamburg, 04.12.2015 - 329 O 343/14

    Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Erwerb einer

  • LG Ingolstadt, 22.05.2017 - 42 O 1057/16

    Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Rückgabe von PKW

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