Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 07.01.2015 - 9 U 9/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,10046
OLG Karlsruhe, 07.01.2015 - 9 U 9/14 (https://dejure.org/2015,10046)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 07.01.2015 - 9 U 9/14 (https://dejure.org/2015,10046)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 07. Januar 2015 - 9 U 9/14 (https://dejure.org/2015,10046)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Mitverschulden bei Schreckreaktion im Straßenverkehr

  • Justiz Baden-Württemberg

    Haftung bei Kfz-Unfall: Mitverschulden eines Fußgängers bei Schreckreaktion

  • verkehrslexikon.de

    Mitverschulden bei einer Schreckreaktion im Straßenverkehr

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Fahrzeugs mit einer reflexartig einem Hund ausweichenden Fußgängerin

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Kein Mitverschulden eines Fußgängers bei Sturz nach Schreckreaktion

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der bellende Hund - und die Schreckreaktion der Fußgängerin

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Kein Mitverschulden bei Schreckreaktion wegen bellendem Hund

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld eines Schulkindes durch Kollision mit Fahrzeug nach reflexartigem Schritt auf Fahrbahn

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Kind vom Auto angefahren - Elfjährige erschrickt vor einem Hund und läuft vor ein Auto: Kein Mitverschulden am Unfall

  • blogspot.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Schadensfall durch Schreckreaktion und fehlendes Verschulden

  • anwaltauskunft.de (Kurzinformation)

    Unfall: Kein Mitverschulden bei Schreckreaktion

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Von Pkw angefahrene Fußgängerin: Kein Mitverschulden der Fußgängerin aufgrund Schreckreaktion wegen bellenden Hundes - Autofahrer haftet auf Zahlung von Schmerzensgeld

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Schreckreaktion kann Haftung wegen Verschuldens trotz Handlungsqualität entfallen lassen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2015, 1059
  • MDR 2015, 585
  • VersR 2015, 993
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG München, 29.07.2020 - 10 U 1086/20

    Anspruch auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall

    Nach ständiger Rechtsprechung begründet das falsche Reagieren eines Verkehrsteilnehmers dann kein Verschulden, wenn er in einer ohne sein Verschulden eingetretenen, für ihn nicht voraussehbaren Gefahrenlage keine Zeit zu ruhiger Überlegung hat und deshalb nicht das Richtige und Sachgemäße unternimmt, um den Unfall zu verhüten, sondern aus verständlicher Bestürzung objektiv falsch reagiert (RGZ 92, 38; BGH LM Nr. 2 zu § 286 [A] ZPO; VRS 5 [1952] 87; 34 [1967] 434 [435]; 35 [1968] 177; VersR 1953, 337; 1958, 165; 1970, 818; 1971, 909 [910]; 1976, 734; 1982, 443; 2009, 234 [unter II 2 a]; OLG Celle VersR 1973, 716 [717]; DV 2015, 36 [37 unter 2 c cc]; KG VersR 1978, 744; 1995, 38; OLG Karlsruhe VersR 1987, 692; 2015, 993 [995] OLG Koblenz, Urt. v. 27.10.2003 - 12 U 714/02; OLG Naumburg VersR 2014, 212; OLG Düsseldorf NZV 2006, 415 [416]; NZV 2007, 614; Senat, Beschluss vom 11.08.2006 - 10 U 2990/06 und v. 22.08.2007 - 10 U 3101/07; Urt. v. 18.01.2008 - 10 U 4156/07 [juris = NJW-Spezial 2008, 201 - red.
  • LG Köln, 14.06.2019 - 2 O 174/17
    Denn auch für grundsätzlich kontrollierbare "Schreckreaktionen" ist anerkannt, dass kein Verschulden vorliegt, wenn jemand in einer ohne sein Verschulden eingetretenen, für ihn nicht vorhersehbaren Gefahrenlage keine Zeit zu ruhiger Überlegung hat und deshalb nicht das Richtige und Sachgerechte unternimmt, um einen Unfall zu verhüten, sondern aus verständlicher Bestürzung objektiv falsch reagiert (BGH, NJW-RR 2009, 239; 240; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2015, 1059, 1060).
  • VGH Bayern, 19.08.2019 - 8 ZB 19.377

    Verwaltungsgerichte, Räum- und Streupflicht, Zulassungsantrag, Verkehrssituation,

    Soweit der Kläger einen Sicherheitsabstand von Fahrzeugen zu Fußgängern von 1 m als notwendig erachtet, gibt die im Zulassungsantrag angeführte Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 7. Januar 2015 (Az. 9 U 9/14 - MDR 2015, 585) hierfür nichts her; der dort zugrunde liegende Sachverhalt (Fahrbahnbreite 3, 50 m, kein Gehweg, Fußgänger auf der Fahrbahn) ist mit der hier vorliegenden Verkehrssituation nicht vergleichbar.
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