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   BGH, 02.06.1959 - VIII ZR 182/58   

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BGH, 02.06.1959 - VIII ZR 182/58 (https://dejure.org/1959,7752)
BGH, Entscheidung vom 02.06.1959 - VIII ZR 182/58 (https://dejure.org/1959,7752)
BGH, Entscheidung vom 02. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 (https://dejure.org/1959,7752)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • MDR 1959, 837
  • WM 1959, 888
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 23.10.2008 - IX ZR 202/07

    Anfechtbarkeit von Veräußerungshandlungen des Schuldners

    a) Für ihre gegenteilige Auffassung können sich die Vorinstanzen nicht auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 2. Juni 1959 (VIII ZR 182/58, WM 1959, 888) beziehen.
  • BAG, 17.02.1993 - 4 AZR 161/92

    Pfändung einer voraus abgetretenen Forderung

    Der Anfechtungsgegner ist vielmehr schuldrechtlich verpflichtet, die Zwangsvollstreckung des anfechtenden Gläubigers in die Forderung zu dulden (BGH Urteil vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 - MDR 1959, 837; BGH Urteil vom 26. April 1961 - VIII ZR 165/60 - NJW 1961, 1463; BGH Urteil vom 11. Dezember 1986 - II ZR 78/86 - NJW 1987, 1268).
  • BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79

    Keine Anwendung fremden Rechts aus Gründen des Vertrauensschutzes bei Fehlen

    Zutreffend ist es davon ausgegangen, daß eine Benachteiligung schon in einer Erschwerung des Gläubigerzugriffs liegen kann (Senatsurteile vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 - WM 1959, 888, 890 und vom 16. Mai 1979 aaO, jeweils mit weiteren Nachweisen) und daß daher eine Beeinträchtigung der Gläubigerinteressen hier nicht deshalb ausscheidet, weil durch die Verschiebung der Gelder auf den verschiedenen Konten das Vermögen des Schuldners, der auch Inhaber der Anstaltsrechte war, jedenfalls zunächst nicht vermindert worden ist.
  • BGH, 16.05.1979 - VIII ZR 156/78

    Zahlung einer Restkaufpreisforderung - Voraussetzungen für eine Anfechtung -

    Zutreffend geht auch das Berufungsgericht davon aus, daß eine objektive Gläubigerbenachteiligung Voraussetzung jedes anfechtungsrechtlichen Rückgewähranspruchs ist (Senatsurteile vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 = WM 1959, 888, 890 und vom 15. Oktober 1975 - VIII ZR 62/74 = WM 1975, 1182, 1184).

    Hier kommt eine solche Benachteiligung schon deshalb in Betracht, weil der Schuldner einen Zahlungsanspruch aufgegeben, dafür aber keine Werte erhalten hat, auf die die Klägerin im Vollstreckungswege hätte zugreifen können, während die Restkaufpreisforderung der Klägerin als Zugriffsobjekt zur Verfügung stand, solange sie noch nicht durch den Vertrag vom 11. März 1975 bzw. die später erklärte Aufrechnung aus dem Vermögen des Schuldners ausgeschieden war (vgl. Senatsurteil vom 2. Juni 1959 a.a.O.).

    Auch ohne Verminderung des Vermögens des Schuldners in dessen Gesamtheit, ja bei einem aus der Sicht des Schuldners vorteilhaften Vertrage ist der Gläubiger im Sinne des Anfechtungsgesetzes benachteiligt, sobald durch die Rechtshandlung eine Vermögenslage des Schuldners geschaffen ist, welche die Zugriffsmöglichkeit des Gläubigers beeinträchtigt (RG Gruchot 51, 396; RGZ 10, 8; vgl. auch RGZ 45, 110, 115; 48, 148, 149; 53, 234, 236; 81, 144, 145; BGH Urteil vom 9. Februar 1955 - IV ZR 173/54 = WM 1955, 404, 405; Senatsurteil vom 2. Juni 1959 a.a.O.).

  • BFH, 14.07.1981 - VII R 49/80

    Duldungsbescheid - Anfechtungsgesetz - Einspruch - Anfechtungstatbestand -

    Ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal ist schließlich für sämtliche Anfechtungstatbestände des Anfechtungsgesetzes, daß die Rechtshandlung des Schuldners den Gläubiger objektiv benachteiligt hat (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes - BGH - vom 4. Februar 1954 IV ZR 120/53, BGHZ 12, 238; vom 2. Juni 1959 VIII ZR 182/58, Monatsschrift für Deutsches Recht 1959 S. 837 - MDR 1959, 837 -, und vom 25. März 1964 VIII ZR 280/62, MDR 1964, 592; alle Urteile nehmen Bezug auf die entsprechende ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts (RG); vgl. auch Jaeger, a. a. O., § 1 Anm. 53 ff., Kilger, a. a. O., § 1 Anm. IV 1).
  • BGH, 30.03.1983 - VIII ZR 7/82

    Anfechtungsankündigung

    Die Revision verkennt, daß eine Gläubigerbenachteiligung bereits dann gegeben ist, wenn der Schuldner sachlich ungerechtfertigt durch Weggabe eines Vermögenswertes die Befriedigungsmöglichkeit des Gläubigers beeinträchtigt oder erschwert (BGHZ 12, 238, 240; Senatsurteil vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 = WM 1959, 888, 890; Böhle-Stamschräder/Kilger, AnfG, 5. Aufl. § 1 Anm. IV 1 und § 3 Anm. II 4).

    Nur die Weggabe völlig wertloser Gegenstände aus dem Schuldnervermögen, auf die eine Zugriffsmöglichkeit zum Zwecke der Verwertung nicht besteht, verkürzt das Vermögen des Schuldners nicht zum Nachteil der Gläubiger (Senatsurteile vom 16. Mai 1979 - VIII ZR 156/78 = WM 1979, 776; vom 15. Oktober 1975 - VIII ZR 62/74 = WM 1975, 1182; vom 2. Juni 1959 a.a.O.).

  • BGH, 23.09.1981 - VIII ZR 245/80

    Konkursanfechung einer Lieferung von 43 Betonfertigteilen - Voraussetzungen eines

    Die Weggabe von - aus welchen Gründen auch immer - völlig wertlosen Gegenständen aus dem Schuldnervermögen vermindert dieses nicht, weil eine Zugriffsmöglichkeit der Gläubiger auf solche Gegenstände zum Zwecke der Verwertung auch vor der Weggabe nicht bestand (Senatsurteile vom 16. Mai 1979 - VIII ZR 156/78 = WM 1979, 776; vom 15. Oktober 1975 - VIII ZR 62/74 = WM 1975, 1182 und vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 = WM 1959, 888).
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