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   BGH, 05.03.1965 - V ZR 195/62/OK   

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https://dejure.org/1965,1144
BGH, 05.03.1965 - V ZR 195/62/OK (https://dejure.org/1965,1144)
BGH, Entscheidung vom 05.03.1965 - V ZR 195/62/OK (https://dejure.org/1965,1144)
BGH, Entscheidung vom 05. März 1965 - V ZR 195/62/OK (https://dejure.org/1965,1144)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Begründung eines dinglichen Wohnungsrechts - Abschluss eines Mietvertrages - Abgrenzung zwischen Einräumung eines dinglichen Wohnungsrechts und Abschluss eines Mietvertrages - Begründung schuldrechtlicher Nebenverpflichtungen neben der Belastung eines Grundstücks - Eintragung eines obligatorischen Rechts im Grundbuch - Verdinglichung eines schuldrechtlichen Anspruchs - Bestehen eines auffälligen Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung

Papierfundstellen

  • WM 1965, 649
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 25.09.2009 - V ZR 36/09

    Formell wirksame Betriebskostenabrechnung wegen fehlender Möglichkeit zum

    Eine solche schuldrechtliche Vereinbarung über Leistungen des Berechtigten, wie sie die Parteien getroffen haben, kann neben dem Wohnungsrecht selbständig oder - wie hier - als Teil des Grundgeschäfts getroffen werden (Senat , Urt. v. 5. März 1965, V ZR 195/64, WM 1965, 649, 650 f.; Urt. v. 20. Juni 1997, V ZR 39/96, WM 1997, 1673, 1674).
  • OLG Hamm, 17.05.2017 - 30 U 117/16

    Dingliches Wohnrecht; Wert; Schenkungswert

    Sie haben - vom hier nicht gegebenen Fall einer ins Grundbuch eingetragenen Bedingung abgesehen (vgl. Staudinger/Reymann, BGB, Neubearb. 2017, § 1093 Rn. 14; Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 14. Aufl., Rn. 1280) - auf den Bestand und den Inhalt des dinglichen Rechts keinen unmittelbaren Einfluss (vgl. BGH, Urteile vom 10. Mai 1968 - V ZR 221/64, JurionRS 1968, 11930 Rn. 10; vom 13. Juli 1966 - V ZR 21/64; JurionRS 1966, 11963, Rn. 15; vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn. 15; MünchKommBGB/Mohr, 7. Aufl., § 1090 Rn. 33 mwN; Staudinger/Reymann, BGB, Neubearb. 2017, § 1093 Rn. 14 mwN).

    Daher wird die Vereinbarung über die Bestellung eines Wohnungsrechts vom Bundesgerichtshof im Falle der entgeltlichen Bestellung selbst dann als Kauf und nicht etwa als Mietvertrag gewertet, wenn die entgeltliche Einräumung des Wohnungsrechts gegen eine periodische Zahlung vereinbart worden ist (BGH, Urteil vom 10. Mai 1968 - V ZR 221/64, JurionRS 1968, 11930 Rn. 10, 17; vgl. BGH, Urteile vom 27. Juni 2014 - V ZR 51/13, juris Rn. 13; vom 20. Juni 1997 - V ZR 39/96, juris Rn. 8; vom 13. Juli 1966 - V ZR 21/64; JurionRS 1966, 11963, Rn. 12; vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn. 20; sog. "mietzinsähnliche Form").

  • OLG Hamm, 26.04.2017 - 30 U 147/16

    Dingliches Wohnrecht; Ersteher; mietzinsähnliches Entgelt; Zwangsversteigerung

    Der Kläger hat keinen Anspruch auf Zahlung eines Entgelts für die Nutzung der Räume im Erdgeschoss und im Keller aufgrund des dinglichen Wohnrechts selbst, denn eine Zahlungsverpflichtung kann nicht Gegenstand des dinglichen Rechts sein (BGH, Urteile vom 10. Mai 1968 - V ZR 221/64, JurionRS 1968, 11930 Rn. 10; vom 13. Juli 1966 - V ZR 21/64; JurionRS 1966, 11963, Rn. 15; vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn. 15).

    Auch wenn eine Dienstbarkeit gegen Entgelt eingeräumt worden ist, ist die Zahlungsverpflichtung immer nur Bestandteil des zugrundeliegenden schuldrechtlichen Vertrages über die Bestellung der Dienstbarkeit (MünchKommBGB/Mohr, 7. Aufl., § 1090 Rn. 33 mwN; Staudinger/Reymann, BGB, Neubearb. 2017, § 1093 Rn. 14 mwN) und kann in Anbetracht der nach Zahl und Inhalt gesetzlich festgelegten dinglichen Rechte selbst dann nicht zum Gegenstand des dinglichen Rechts gemacht ("verdinglicht") werden, wenn das entsprechende obligatorische Recht im Grundbuch eingetragen würde (BGH, Urteil vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn. 11).

    Dies hat zur Folge, dass § 566 BGB weder direkt noch analog anwendbar ist (BGH, Urteil vom 10. Mai 1968 - V ZR 221/64, JurionRS 1968, 11930 Rn. 17; vgl. BGH, Urteil vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn. 20 [zur direkten Anwendung]; Staudinger/Reymann, BGB, Neubearb. 2017, § 1093 Rn. 16; Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 14. Aufl., Rn. 1283).

    Die Vertragsparteien haben hiermit lediglich einen Maßstab für die Höhe der von der Beklagten zu 1 für die Bewilligung des Wohnungsrechts zu erbringenden Gegenleistung festgelegt (vgl. BGH, Urteile vom 20. Juni 1997 - V ZR 39/96, juris Rn. 9; vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn.17 ff.).

    Ansprüche aus diesem Verpflichtungsvertrag können auf den neuen Eigentümer eines mit dem Wohnrecht belasteten Grundstücks daher nur bei einer Abtretung des ursprünglichen Eigentümers, des Beklagten zu 2, übergehen (BGH, Urteil vom 10. Mai 1968 - V ZR 221/64, JurionRS 1968, 11930 Rn. 17; vgl. BGH, Urteil vom 5. März 1965 - V ZR 195/62, JurionRS 1965, 11384 Rn. 20).

  • BGH, 20.06.1997 - V ZR 39/96

    Vereinbarung der Zahlung einer der Höhe nach nicht bestimmten Miete in einem

    Der auf die Bestellung eines Wohnrechts gerichtete Verpflichtungsvertrag kann aber eine Entgeltabrede auch in der Form enthalten, daß das Entgelt laufend nach bestimmten Zeitabschnitten (sog. mietzinsähnliche Form) zu entrichten ist (vgl. Senatsurteile v. 5. März 1965, V ZR 195/62, WM 1965, 649; v. 13. Juli 1966, V ZR 21/64, WM 1966, 1088, 1089 und v. 10. Mai 1968, V ZR 221/64, LM BGB § 398 Nr. 20 Bl. 1 R).

    Demgemäß hat auch der Senat im Urteil vom 5. März 1965 (aaO., S. 651) keine Bedenken gegen die Wirksamkeit eines Wohnrechtsbestellungsvertrages erhoben, in dem als Entgelt die "übliche angemessene Miete" vereinbart war.

  • BFH, 03.02.1998 - IX R 38/96

    Mietvertrag mit Sicherungsnießbrauch

    Zwar kann ein Miet- oder Pachtvertrag nicht zum Inhalt eines dinglichen Rechts gemacht werden, weil dies gegen die Formenstrenge des Sachenrechts verstößt (BGH vom 5. März 1965 V ZR 195/62, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht --WM-- 1965, 649; vom 23. Mai 1962 V ZR 187/60, WM 1962, 746).
  • BGH, 10.05.1968 - V ZR 221/64

    Anspruch auf Nutzungsentgelt gegenüber Bewohnern eines erworbenen Hauses -

    Das Wohnungsrecht stellt rechtlich keine "Verdinglichung" des Mietrechts dar; es kann im allgemeinen nicht zur Sicherung der Ansprüche des Mieters aus dem Mietvertrag derart bestellt werden, daß es von diesem Vertrag inhaltlich abhängig wäre (Senatsurteile vom 23. Mai 1962, V ZR 187/60, NJW 1962, 1392 = LM BGB § 1092 Nr. 2 = WM 1962, 746, und vom 5. März 1965, V ZR 195/62, WM 1965, 649).

    Die entsprechende Anwendung jener Bestimmung ist hier ebenfalls abzulehnen (vgl. zu dieser Frage im allgemeinen KG LZ 1921, 413; Senatsurteil vom 5. März 1965, V ZK 195/62, WM 1965, 649; Roquette, MDR 1957, 712 sowie Mietrechtskommentar 1967 vor § 535 Rdn. 20 und zu § 571 Rdn. 3, 48; Erman/Schopp, BGB 4. Aufl. § 571 Anm. 1; Palandt/Gramm, BGB 27. Aufl. § 571 Anm. 1 b, Mezger bei Soergel/Siebert, BGB 10. Aufl. § 571 Rdn. 2, 14; Staudinger/Kiefersauer, BGB 11. Aufl. § 571 Rdn. 2 f).

  • BayObLG, 07.08.1979 - BReg. 2 Z 5/79

    Einräumung eines Nießbrauchs auf Lebensdauer an Wohnungseigentum; Zulässigkeit

    Es geht also nicht an, daß sich das dingliche Recht nach dem Inhalt des schuldrechtlichen Mietvertrags richtet und von diesem Vertrag mithin inhaltlich abhängig ist (BGH st.Rechtspr., vgl. BB 1968, 767; WM 1965, 649/651; BGB-RGRK a.a.O. m.Nachw.; vgl. auch BGH NJW 1974, 702 = Rpfleger 1974, 187).

    Eine solche Absprache ist nur schuldrechtlich - gegebenenfalls neben dem dinglichen Wohnungsrecht - möglich und daher auch im Grundbuch nicht eintragungsfähig (BGH WM 1965, 649/651; OLG Köln MittRheinNotK 1974, 409; Soergel § 1093 RdNr. 7).

  • OLG Frankfurt, 16.10.1991 - 20 W 15/91

    Bestellung eines lebenslangen Wohnungsrechts; Vorliegen eines bloß

    Es ist anerkannt, daß die Unentgeltlichkeit eines Wohnrechts nicht als Bestandteil des dinglicher Rechts im Grundbuch eingetragen werden kann (BGH WM 1965, 649 ff, 651; Joost in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2. Aufl. 1986, § 1093 Anm. 6; Soergel-Stürner, Bürgerliches Gesetzbuch, 12. Aufl. 1989, § 1093, Anm. 7).
  • BGH, 09.07.1969 - V ZR 190/67

    Keine Mietpreisbindung beim Dauerwohnrecht

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  • BGH, 13.07.1966 - V ZR 21/64

    Einräumung eines dinglichen, das Grundstück selbst ergreifenden Rechts -

    Da zu den Anträgen Nr. 1 und 2 nur der Bestand des Wohnungsrechts Streitgegenstand ist, bedurfte es bei dieser Auslegung entgegen der Ansicht der Revision keiner Untersuchung, ob daneben dem Mietvertrag überhaupt noch eine Bedeutung zukommt oder ob etwa noch bestimmte Teile wirksam geblieben sind (vgl. dazu BGH WM 1962, 746 f; 1965, 649, 651; Roquette, NJW 1957, 525, 527) [BayObLG 29.03.1957 - 2 RReg St 864/56].
  • BGH, 26.03.1976 - V ZR 152/74
  • BFH, 25.03.1971 - V R 96/67

    Vermietung eines Grundstücks - Steuerfreiheit - Rechte des Mieters - Beschränkte

  • BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69

    Voraussetzungen für den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages - Einigung über den

  • BGH, 28.06.1968 - V ZR 129/67

    Dingliche Sicherung von Ansprüchen aus Ankaufsrecht durch Vorkaufsrecht -

  • BGH, 16.05.1986 - V ZR 193/85

    Bestehen eines Entgelts für ein Wohnrecht in regelmäßig wiederkehrenden

  • BGH, 18.02.1970 - VIII ZR 118/68

    Voraussetzungen für die Bestellung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit -

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