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   BGH, 05.11.1964 - VII ZR 2/63   

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https://dejure.org/1964,679
BGH, 05.11.1964 - VII ZR 2/63 (https://dejure.org/1964,679)
BGH, Entscheidung vom 05.11.1964 - VII ZR 2/63 (https://dejure.org/1964,679)
BGH, Entscheidung vom 05. November 1964 - VII ZR 2/63 (https://dejure.org/1964,679)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • WM 1965, 84
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 27.11.1997 - GSZ 1/97

    Großer Senat für Zivilsachen entscheidet über Freigabeklauseln bei

    b) Dieser vertragliche Anspruch des Sicherungsgebers auf Rückgabe nicht mehr benötigter Sicherheiten besteht auch dann, wenn der Sicherungsvertrag eine ausdrückliche Freigaberegelung nicht enthält (so schon BGH, Urteile v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856; v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85; v. 4. Oktober 1965 - VII ZR 185/63, WM I966, 13, 15): Die Beteiligten können zwar, müssen aber nicht eine ausdrückliche Regelung treffen.

    Wie der VII. Zivilsenat in seiner älteren Rechtsprechung anerkannt hat (BGH, Urteile v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, WM 1960, 855, 856; v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85; v. 4. Oktober 1965 - VII ZR 185/63, WM 1966, 13, 15; s. auch Urt. v. 7. März 1974 - VII ZR 110/72, WM 1974, 389, 390), steht dieser Anspruch einer Annahme der Sittenwidrigkeit revolvierender Globalsicherheiten wegen nachträglicher Übersicherung sogar dann entgegen, wenn eine zahlenmäßig bestimmte Deckungsgrenze im Sicherungsvertrag nicht festgelegt ist.

  • BGH, 16.10.2008 - IX ZR 183/06

    Übertragung eines anhängigen Verfahrens auf einen anderen Senat des

    Wird zugleich mit der Gewährung eines Kredits die Stellung einer bestimmten Sicherheit vereinbart, so ist deren Stellung kongruent (BGH, Urt. v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 87).
  • BGH, 30.10.1990 - IX ZR 9/90

    Bedingtheit einer Sicherungsübereignung

    Sie liegen schon angesichts der ungewöhnlich kurzen Laufzeit des Darlehens und der entsprechend geringen Bindungsdauer sehr fern (vgl. dazu BGH, Urt. v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85 f.).
  • BGH, 13.01.1994 - IX ZR 79/93

    Anforderungen an die formularmäßige Sicherungsübereignung einer Sachgesamtheit

    Übersteigt der Wert der übereigneten Gegenstände im Laufe der Zeit die Höhe der Verbindlichkeit deutlich und sind die berechtigten Interessen des Gläubigers gewahrt, wenn ihm nur ein Teil der übereigneten Sachen verbleibt, so ist ein entsprechender Freigabeanspruch des Sicherungsgebers nach Treu und Glauben zu bejahen; denn der Sicherungsnehmer handelt rechtsmißbräuchlich, wenn er sich ohne Eigeninteresse auf die formale Position des Eigentums beruft (vgl. BGH, Urt. v. 30. Mai 1960 - VII ZR 257/59, NJW 1960, 1712, 1714; v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 85; Serick, Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübertragung Bd. III S. 438 f).
  • BGH, 12.10.1989 - IX ZR 184/88

    Rechte an auf ein Anderkonto des Vergleichsverwalters geleisteten Zahlungen

    Ein Absonderungsrecht des Treuhänders im Konkurs des Treugebers wäre nach allgemeiner Meinung nicht zweifelhaft, wenn das Guthaben der Sicherung von dessen eigenen Ansprüchen gegen den Treugeber gedient hätte (RGZ 118, 209 f.; 145, 188, 193; BGH Beschl. vom 12. Februar 1959 - VII ZR 215/58, WM 1959, 372; Urt. vom 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84 f.; Urt. vom 23. November 1977 - VIII ZR 7/76, WM 1977, 1422 f.; Kilger, KO 15. Aufl. § 43 Anm. 9; Kuhn/Uhlenbruck, KO 10. Aufl. § 43 Rdn. 10 f.).
  • BGH, 12.07.1990 - IX ZR 245/89

    Bestellung einer Sicherheit als unentgeltliche Verfügung

    Es hat hierbei zwar nicht ausdrücklich die Inkongruenz der gewährten Sicherung als Indiz (vgl. dazu BGH, Urt. v. 5. November 1964 - VII ZR 2/63, WM 1965, 84, 87; Urt. v. 18. November 1963 - VIII ZR 50/62, S. 13) gewürdigt.
  • BGH, 15.12.1982 - VIII ZR 264/81

    Grundschuldbestellung im Interesse der Muttergesellschaft - § 3 Abs. 1 Nr. 3 AnfG

    Sie erhielt also durch die Grundschuld der L.-G. eine inkongruente Deckung für ihre Forderung, was in aller Regel ein starkes Beweisanzeichen dafür ist, daß sich der Leistende und der Empfänger dessen bewußt waren, daß hierdurch eine Gläubigerbenachteiligung eintreten würde (vgl. BGH Urteil vom 5. November 1964 - VII ZR 2/63 = WM 1965, 84, 87).
  • BGH, 21.12.1977 - VIII ZR 255/76

    Konkursanfechtung und Lastschriftverfahren

    Ein Anspruch auf Sicherung hindert die Anwendbarkeit des § 30 Nr. 2 KO indessen dann, wenn er zwar in der kritischen Zeit, aber gleichzeitig mit der Forderung (Kredit gegen Sicherung) begründet wurde (BGH Urteil vom 5. November 1964 - VII ZR 2/63 = WM 1965, 84, 87; Mentzel/Kuhn, a.a.O. § 30 Rdn. 55 m.w.Nachw.).
  • OLG Köln, 11.07.1991 - 12 U 228/88
    (1) Es kann dahingestellt bleiben, ob die Klägerin die zur Anwendung der Absichtsanfechtung nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG notwendigen Tatbestandsmerkmale hinreichend dargetan- und bewiesen hat, insbesondere, ob mit Rücksicht auf die Entscheidung des BGH in NJW 1985, 45 zur Unwirksamkeit der AGB-Klausel in dem formularmäßigen Bürgschaftsvertrag betreffend die Gestellung einer weiteren Sicherheit die Voraussetzungen einer inkongruenten Deckung (vgl. dazu BGH, WM 1965, 84; WM 1961, 387) vorliegen.
  • OLG Bremen, 25.09.2003 - 5 U 77/02

    Inkongruenz der Gewährung von Sicherheiten für ein Bankdarlehen

    Einen Anspruch in diesem Sinne hätte die Klägerin demnach dann, wenn ihr diese Art der Sicherung in demselben Vertrag, durch den der gesicherte Anspruch entstand, eingeräumt wurde (Fall der sog. Bardeckung, vgl. u.a. BGH, WM 1965, 84; WM 1978, 133).
  • OLG Köln, 11.07.1991 - 12 U 223/88

    Bestellung einer Grundschuld als unentgeltlich i.S.d. § 3 Abs. 1 Nr. 3 AnfG;

  • BFH, 09.07.1968 - II B 9/68

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung eines Steuerbescheids bei Weiterveräußerung

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