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   BGH, 20.03.1974 - VIII ZR 234/72   

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BGH, 20.03.1974 - VIII ZR 234/72 (https://dejure.org/1974,706)
BGH, Entscheidung vom 20.03.1974 - VIII ZR 234/72 (https://dejure.org/1974,706)
BGH, Entscheidung vom 20. März 1974 - VIII ZR 234/72 (https://dejure.org/1974,706)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Abgrenzung Auftragsbestätigung / kaufmännisches Bestätigungsschreiben

Papierfundstellen

  • NJW 1974, 991
  • MDR 1974, 751
  • WM 1974, 409
  • DB 1974, 912
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 08.02.2001 - III ZR 268/00

    Schweigen auf ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben

    Dabei ist es Sache des Empfängers, darzutun und zu beweisen, daß das Schreiben vom Inhalt der Verhandlungen so erheblich abweicht, daß ihm eine Bindungswirkung nicht zukommt (BGH, Urteil vom 20. März 1974 - VIII ZR 234/72 - NJW 1974, 991, 992).
  • AG München, 10.07.2014 - 222 C 1187/14

    Heimliche Mithörer sind schlechte Zeugen

    Denn ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben setzt -auch in Abgrenzung zur Auftragsbestätigung - voraus, dass zwischen den Parteien Vertragsverhandlungen vorangegangen sind (BGH NJW 1974, 991).
  • OLG München, 29.03.2018 - 23 U 3839/17

    Keine Schadensersatzhaftung wegen Schlechterfüllung eines Fracht- oder

    Eine Auftragsbestätigung teilt nicht das Ergebnis vorhergegangener Vertragsverhandlungen mit, sondern ist eine in Form einer Bestätigung gekleidete Annahmeerklärung oder gar nur eine Offerte (BGH, Urteil vom 20.03.1974, VIII ZR 234/72, juris Tz. 19; Ellenberger in Palandt, BGB, 77. Aufl., § 147 Rdnr. 12).

    Die Bezeichnung des Schreibens als Auftragsbestätigung steht der Annahme eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens nicht entgegen (BGH, Urteil vom 20.03.1974, VIII ZR 234/72, juris Tz. 17).

    Unschädlich ist, dass in dem Schreiben die telefonischen Verhandlungen nicht ausdrücklich erwähnt werden (BGH, Urteil vom 20.03.1974, VIII ZR 234/72, juris Tz. 17; Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 37. Aufl., § 346 Rdnr. 21).

  • BGH, 14.12.2000 - I ZR 213/98

    Forderungserlaß nach Aufhebung des Tarifzwangs

    Sie ist in der Revisionsinstanz nur darauf nachprüfbar, ob sie anerkannte Rechtsgrundsätze oder Verfahrensregeln verletzt oder das Wesen eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens verkannt hat (vgl. BGH, Urt. v. 20.3.1974 - VIII ZR 234/72, NJW 1974, 991; Urt. v. 9.2.1977 - VIII ZR 249/75, JZ 1977, 602, 603; Urt. v. 14.3.1984 - VIII ZR 287/82, ZIP 1984, 603, 604).
  • BGH, 27.09.1989 - VIII ZR 245/88

    Genehmigung eines wegen fehlender Vollmacht schwebend unwirksamen Vertrages durch

    Ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben setzt nämlich - u.a. - voraus, daß ihm Vertragsverhandlungen vorausgegangen waren, d.h. daß jedenfalls ein geschäftliches Gespräch über den schriftlich "bestätigten" Vorgang stattgefunden hat; dies ist von dem Absender des Schreibens, der aus dem Schweigen des Geschäftsgegners Rechte herleiten will, darzutun und zu beweisen (Senatsurteil vom 20. März 1974 - VIII ZR 234/72 = WM 1974, 409, 410 unter II 2 a; vgl. auch BGH, Urteil vom 6. Mai 1975 - VI ZR 120/74 = NJW 1975, 1358; Baumbach/Duden/Hopt, HGB, 28. Aufl. 1989 § 346 Anm. 3 C a).
  • BGH, 14.03.1984 - VIII ZR 287/82

    Wirksamkeit eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens; Zustandekommen eines

    Voraussetzung dafür ist allerdings, daß der Inhalt der Besprechung, von dem angeblich abgewichen ist, feststeht, wobei die Beweislast für verbleibende Unklarheiten dem Empfänger des Bestätigungsschreibens zufällt (Senatsurteil vom 20. März 1974 - VIII ZR 234/72 = NJW 1974, 991 = WM 1974, 409).
  • BGH, 06.05.1975 - VI ZR 120/74

    Rechtliche Bedeutung des Schweigens auf ein Bestätigungsschreiben im Rahmen von

    Damit könnte es schon an der grundsätzlich vom Absender eines Bestätigungsschreibens zu beweisenden (BGH Urt.v. 20. März 1967 - VIII ZR 234/72 = LM HGB § 346 [Es] Nr. 17; Soergel/Lange, BGB 10. Aufl. § 154 Rdz. 52; Kuchinke JZ 1965, 167, 175 f) allgemeinen Voraussetzung fehlen, daß das Schreiben auf eine ernstliche Vertragsverhandlung bezugnimmt, welche wenigstens aus seiner Sicht zu einem gültigen Abschluß geführt hat.
  • OLG Köln, 04.03.1997 - 24 U 127/95

    Anspruch auf Zahlung einer Provision aus einem Transfervermittlungsvertrag für

    Damit steht fest, daß diesbezügliche Verhandlungen stattgefunden haben (vgl. zu dieser Voraussetzung BGH NJW 74, 991, 992).

    Ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben entfaltet allerdings trotz fehlenden rechtzeitigen Widerspruchs keine Wirkung, wenn die Bestätigung sich vom wirklichen Verhandlungsergebnis so weit entfernt, daß der Bestätigende verständigerweise nicht mit einem Einverständnis des anderen rechnen kann (vgl. BGH NJW 74, 991, 992; 87, 1940, 1942).

    Indessen trifft den Partner des Bestätigenden die Beweislast für einen derartigen Sachverhalt (vgl. BGH NJW 74, 991, 992 f.).

  • BGH, 25.01.2000 - X ZR 149/97

    Annahme eines Angebots unter Erweiterungen und Änderungen

    Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß im Falle des Schweigens ein Vollkaufmann oder eine Person, die jedenfalls in größerem Umfange, nämlich in kaufmännischer Weise, am Geschäftsleben teilnimmt (BGH, Urt. v. 25.2.1987 - VIII ZR 314/86, NJW 1987, 1940, 1941 m.w.N.), sich nicht darauf berufen kann, bei Vertragsverhandlungen sei kein Vertrag geschlossen oder es sei etwas anderes als Vertragsinhalt vereinbart worden, wenn ein unmittelbar nach den Vertragsverhandlungen abgeschicktes und zugegangenes Schreiben des Gegners einen früheren Vertragsschluß unter Wiedergabe des Vertragsinhalts endgültig und eindeutig bestätigt (vgl. BGH, Urt. v. 20.3.1974 - VIII ZR 234/72, NJW 1974, 991, 992; Urt. v. 1.3.1972 - VIII ZR 190/70, NJW 1972, 820; BGHZ 54, 236, 239) und dieser Inhalt allenfalls solche Abweichungen von dem Verhandelten aufweist, bei denen der Absender redlicherweise noch mit der Zustimmung des Empfängers rechnen darf (BGHZ 101, 357, 365; 61, 282, 286).
  • OLG Frankfurt, 27.08.2009 - 26 SchH 3/09
    Das Zustandekommen einer Schiedsvereinbarung der Parteien nach den Grundsätzen des kaufmännischen Bestätigungsschreibens setzt aber des Weiteren voraus, dass der Bestätigende beim Abschluss des Schreibens gutgläubig von einer erzielten Einigung ausgeht und durch die Übersendung des Bestätigungsschreibens einen Vertragsschluss dokumentieren möchte (vgl. BGH, NJW 1974, 991 [BGH 20.03.1974 - VIII ZR 234/72] ).
  • OLG Stuttgart, 30.01.2003 - 2 U 49/00

    VOB-Vertrag über Erdaushubarbeiten: Risikoverteilung bzgl des sog.

  • OLG Frankfurt, 28.10.2010 - 26 SchH 3/09

    Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs: Nachweis einer

  • OLG Köln, 26.11.2002 - 24 U 217/01

    Abgrenzung von Pauschal- und Einheitspreisabrede bei einem Bauvertrag -

  • OLG Hamm, 15.11.1999 - 18 U 38/99

    Regeln über die Wirkung des Schweigens auf ein kaufmännisches

  • OLG Koblenz, 29.07.2013 - 3 U 116/13

    Abrechnung nach Einheitspreisen oder zum Pauschalpreis: Wen trifft die

  • OLG Naumburg, 21.07.2006 - 10 U 1/06

    Nochmals: Keine Kostenerstattung nach unberechtigter Selbstvornahme

  • OLG Köln, 16.10.2000 - 16 U 95/99

    Kaufmännisches Bestätigungsschreiben - Abweichung vom Verhandlungsergebnis -

  • OLG Naumburg, 30.08.2012 - 4 U 47/11

    Sukzessivlieferungsvertrag: Vertragsschluss nach den Grundsätzen des

  • BGH, 13.01.1975 - VII ZR 139/73

    Kaufmännisches Bestätigungsschreiben, insbesondere Inhalt

  • KG, 16.05.2002 - 8 U 7764/00

    Übergang einer Vereinbarung über die Gestattung der Aufstellung einer

  • BGH, 13.04.1983 - VIII ZR 33/82

    Einordnung eines durch einen Makler ausgestellten Schlussscheins als Beweismittel

  • BGH, 19.09.1975 - V ZR 178/73

    Schweigen auf kaufmännisches Bestätigungsschreiben, Darlegungs- und Beweislast

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