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   BGH, 19.11.1973 - II ZR 52/72   

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https://dejure.org/1973,1462
BGH, 19.11.1973 - II ZR 52/72 (https://dejure.org/1973,1462)
BGH, Entscheidung vom 19.11.1973 - II ZR 52/72 (https://dejure.org/1973,1462)
BGH, Entscheidung vom 19. November 1973 - II ZR 52/72 (https://dejure.org/1973,1462)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ergänzende Vertragsauslegung eines Gesellschaftervertrages - Unterlassen von Wettbewerbshandlungen - Ersatzes des durch die Eröffnung eines Konkurrenzunternehmens entstandenen Schadens - Anforderungen an die Zumutbarkeit der Beschränkung der beruflichen Tätigkeit - ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Papierfundstellen

  • WM 1974, 74
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 16.10.1989 - II ZR 2/89

    Gesellschaftsvertragliches Wettbewerbsverbot für den lediglich als

    Bei der nach § 157 BGB vorzunehmenden ergänzenden Vertragsauslegung ist zu ermitteln, wie die Parteien den offen gebliebenen Punkt unter Beachtung der Gebote von Treu und Glauben geregelt hätten (st. Rspr., vgl. statt aller Sen. Urt. v. 9. November 1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 75).

    Ein solches, sich aufgrund ergänzender Vertragsauslegung des Gesellschaftsvertrages ergebendes Konkurrenzverbot für den Fall des Ausscheidens des Beklagten als Geschäftsführer verstieße, wie der Senat selber entscheiden kann, da es dazu keiner weiteren tatsächlichen Ermittlungen bedarf und der Senat Zweifel über die nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen bestehende Rechtslage insoweit für ausgeschlossen hält, im Grundsatz nicht gegen § 1 GWB (vgl. Sen.Urt. v. 19. November 1973 a.a.O. sowie - grundlegend - BGHZ 30, 186).

    Eine Vertragsergänzung, die eine ausfüllungsbedürftige Lücke durch eine Regelung ergänzen würde, die wegen Verstoßes gegen zwingendes Gesetzesrecht unwirksam wäre, wäre sinnwidrig und verstieße gegen Treu und Glauben (vgl. dazu insbesondere Sen.Urt. v. 19. November 1973 a.a.O. S. 75 f.).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes darf ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot den Verpflichteten in seiner Berufsausübung nicht übermäßig beschränken und nach Ort, Zeit und Gegenstand nicht über die schutzwerten Interessen des begünstigten Unternehmens hinausgehen (BGHZ 91, 1, 5 [BGH 26.03.1984 - II ZR 229/83]; vgl. ferner Sen.Urt. v. 14. Juli 1986 - II ZR 296/85, WM 1986, 1282; v. 19. November 1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76; v. 9. Mai 1968 - II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]; v. 7. Januar 1965 - II ZR 187/63, WM 1965, 310).

    Die danach zu ziehende Grenze wird im allgemeinen bei einer Zeitspanne von etwa zwei Jahren liegen (vgl. dazu bereits BGHZ 91, 1, 6 [BGH 26.03.1984 - II ZR 229/83] und Urt. v. 19. November 1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76).

    Allein hierauf aber kam es als Anknüpfungspunkt für die im folgenden Fall erforderliche ergänzende Vertragsauslegung an (vgl. auch Sen.Urt. v. 19. November 1973 aaO).

  • BGH, 26.03.1984 - II ZR 229/83

    Nachvertragliches Wettbewerbsverbot

    Unter Heranziehung der in den §§ 74 ff. HGB zum Ausdruck gekommenen Rechtsgrundsätze hat er Wettbewerbsverbote nur als zulässig erachtet, wenn sie dem Schutze eines berechtigten Interesses des Gesellschaftsunternehmens dienen und nach Ort, Zeit und Gegenstand die Berufsausübung und wirtschaftliche Betätigung des Geschäftsführers nicht unbillig erschweren (Sen. Urt. v. 9.5.1968 aaO; vgl. auch Sen. Urt. v. 19.11.1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74 zum nachvertraglichen Wettbewerbsverbot eines ausgeschiedenen Gesellschafters).
  • BGH, 29.10.1990 - II ZR 241/89

    Wirksamkeit eines Wettbewerbsverbots

    Hier muß dann entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts die Ausschaltung des Verpflichteten ihre zeitliche Grenze finden (vgl. BGHZ 91, 1, 6 f. [BGH 26.03.1984 - II ZR 229/83]; Sen.Urt. v. 19. November 1973 - II ZR 52/72, WertpMitt 1974, 74, 76; v. 16. Oktober 1989 - II ZR 2/89, WertpMitt 1990, 13, 16 = ZIP 1990, 586; BGH, Urt. v. 13. März 1979 - KZR 19/79, NJW 1979, 1605, 1606 mit Anm. Ulmer, NJW 1979, 1585, 1986).
  • BGH, 29.01.1996 - II ZR 286/94

    Wirksamkeit einer Mandantenschutzklausel in einem Sozietätsvertrag

    II ZR 2/89, NJW-RR 1990, 226, 227; v. 14. Juli 1986 II ZR 296/85, WM 1986, 1282; v. 19. November 1973 II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76; v. 9. Mai 1968 II ZR 158/66, NJW 1968, 1717 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]; v. 7. Januar 1965 II ZR 187/63, WM 1965, 310; BGH, Urt. v. 19. Oktober 1993 KZR 3/92, ZIP 1994, 61, 64 f.).
  • BGH, 19.10.1993 - KZR 3/92

    "Ausscheidender Gesellschafter"; Wirksamkeit eines Wettbewerbsverbots zwischen

    In gleicher Weise hat auch der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes bei der Prüfung nachvertraglicher Wettbewerbsverbote bei Ausscheiden eines Gesellschafters oder Geschäftsführers eine Schutzfrist von zwei Jahren als angemessen angesehen (vgl. BGHZ 96, 1, 7 [BGH 19.09.1985 - III ZR 71/83]; BGH, Urt. v. 19.11.1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76; Urt. v. 16.10.1989 - II ZR 2/89, ZIP 1990, 586, 588; vgl. auch Hirte, ZHR 154, 443, 447 ff.).
  • BGH, 30.11.1989 - I ZR 191/87

    "AjS-Schriftenreihe"; Schutzfähigkeit eines Firmenschlagwortes; Verkehrsgeltung

    Beschränkungen wettbewerblicher Tätigkeiten durch Wettbewerbsverbote können zwar - unter Beachtung der Grenzen des § 138 Abs. 1 BGB und des § 242 BGB - einen Gesellschafter auch für die Zeit nach seinem Ausscheiden aus der Gesellschaft treffen (BGH, Urt. v. 19.11.1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 75; Urt. v. 13.3.1979 - KZR 23/77, NJW 1979, 1605, 1606).
  • OLG Düsseldorf, 26.05.2004 - U (Kart) 36/03

    Ausscheiden eines Rechtsanwalts aus einem Sozietätsverträg durch Kündigung;

    Bei den stärker wirkenden nachvertraglichen Wettbewerbsverboten hat sich ein unter der Wertentscheidung in Art. 12 Abs. 1 Grundgesetz noch hinzunehmender Zeitraum von zwei Jahren herausgebildet (vgl. BGH NJW-RR 1996, 741, 742; NJW 1994, 384, 385; NJW 1984, 2366, 2367; WM 1974, 74, 76).
  • BGH, 03.11.1981 - KZR 33/80

    Vereinbarkeit eines vertraglichen Wettbewerbsverbots mit den Vorschriften des

    Von diesem Zeitpunkt an besteht keine Notwendigkeit mehr an der Fernhaltung der Konkurrenz des Veräußerers; vielmehr geht dessen schutzwürdiges Interesse an einer möglichst geringen Beschränkung seiner beruflichen Bewegungsfreiheit vor (vgl. Senatsurteil vom 6. März 1979 a.a.O. und BGH Urteile vom 10. Juni 1964 - VIII ZR 262/63 "Pachtapotheke" sowievom 19. November 1973 - II ZR 52/72 = WM 1974, 74, 76).
  • BGH, 13.03.1979 - KZR 23/77

    Wettbewerbsvereinbarung zu einem gemeinsamen Zweck - Freiheit des Wettbewerbs -

    Hier muß dann auch die Ausschaltung des Verpflichteten aus dem Tätigkeitsbereich des begünstigten Unternehmens grundsätzlich ihre zeitliche Grenze finden (BGH, Urt. v. 19.11.73 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76).
  • BGH, 14.07.1986 - II ZR 296/85

    Tätigkeit als Mitgesellschafter und Geschäftsführer einer im Paketreiseservice

    Das gilt sowohl für den Gegenstand des Wettbewerbsverbots als vor allem auch für die zeitliche Dauer und den örtlichen Bereich (Sen. Urt. v. 19.11.1973 - II ZR 52/72, WM 1974, 74, 76; vgl. ferner BGHZ 91, 1, 5 [BGH 26.03.1984 - II ZR 229/83] m.w.N.).
  • LG Hamburg, 05.12.2008 - 412 O 152/06

    Wirksamkeit von nachträglichen Wettbewerbsverboten bei mittelbar oder unmittelbar

  • OLG Hamm, 15.02.1993 - 8 U 154/92

    Nichtigkeit eines in einem Gesellschaftsvertrag normierten Wettbewerbsverbot;

  • OLG Düsseldorf, 08.11.2007 - 6 U 124/07
  • OLG Rostock, 19.07.1995 - 2 U 22/95

    Abschluss eines Gesellschaftsvertrages zur Gründung einer GmbH; Durchsetzung

  • OLG München, 23.10.1986 - U (K) 2833/86

    Verstoß gegen das "Kartellverbot"; Handeln zum "gemeinsamen Zweck" im Sinne des

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