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   BGH, 21.05.1975 - I ZR 141/74   

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https://dejure.org/1975,1208
BGH, 21.05.1975 - I ZR 141/74 (https://dejure.org/1975,1208)
BGH, Entscheidung vom 21.05.1975 - I ZR 141/74 (https://dejure.org/1975,1208)
BGH, Entscheidung vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74 (https://dejure.org/1975,1208)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Kündigung eines Vertretervertrages aus wichtigem Grund wegen schuldhaftem Verhalten des Vertragspartners - Beurteilung des Vorliegens eines wichtigen Grundes für eine Kündigung - Verletzung von Ausschließlichkeitsklauseln durch einen Generalvertreter - Einbeziehung von ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz und ausführliche Zusammenfassung, mit Kommentierung)

    AA des VV, wichtiger Grund, lässliche Sünde, Konkurrenztätigkeit während der Kündigungsfrist, Rundschreiben an die Kunden, Abschiedsschreiben an die VN, Kundenschreiben, Kundenanschreiben, nachvertragliche Nutzung des Kundenstamms durch Konkurrenztätigkeit als ...

Papierfundstellen

  • VersR 1975, 807
  • WM 1975, 856
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 08.05.2014 - VII ZR 282/12

    Handelsvertreterausgleichsanspruch eines Versicherungs- und

    (1) Die Bestimmungen der "Grundsätze", die über den Bezirk des Berufungsgerichts hinaus Anwendung finden (vgl. BGH, Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, VersR 1975, 807, 809), sind wie revisible Rechtsnormen zu behandeln und vom Revisionsgericht frei auszulegen, da bei ihnen ein Bedürfnis nach einer einheitlichen Handhabung besteht (vgl. BGH, Urteil vom 24. April 2013 - VIII ZR 336/12, NJW 2013, 2421 Rn. 14 m.w.N.; Musielak/Ball, ZPO, 11. Aufl., § 546 Rn. 6, jeweils zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen).

    Diesem Kompromisscharakter der "Grundsätze" entspricht es, dass sie nur einheitlich als Ganzes angewendet werden können (vgl. Emde, Vertriebsrecht, 2. Aufl., § 89b HGB Rn. 537; Thume in Küstner/Thume, aaO, Kap. XX Rn. 11), wobei allerdings die ergänzende Berücksichtigung von Billigkeitsgesichtspunkten bei der Bemessung des Ausgleichsanspruchs nicht prinzipiell ausgeschlossen ist (vgl. BGH, Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, VersR 1975, 807, 809).

    Hätte sich der Kläger mit der Beklagten nach Beendigung des Vertragsverhältnisses auf die Anwendung der "Grundsätze" geeinigt, so wäre die Schutznorm des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB nicht anwendbar gewesen (vgl. BGH, Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, VersR 1975, 807, 808 f.; Thume in Küstner/Thume, aaO, Kap. XX Rn. 32 m.w.N.).

    Zwar ist die ergänzende Berücksichtigung von Billigkeitsgesichtspunkten bei der Bemessung des Ausgleichsanspruchs nach den "Grundsätzen" nicht prinzipiell ausgeschlossen (vgl. BGH, Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, VersR 1975, 807, 809).

  • BGH, 05.06.1996 - VIII ZR 7/95

    Berechnung des Ausgleichsanspruchs des Kfz-Vertragshändlers

    Anerkannt ist auch, daß die Übernahme der Vertretung eines Konkurrenzprodukts durch den ausgeschiedenen Handelsvertreter anspruchsmindernd berücksichtigt werden kann (BGH, Urteile vom 14. November 1966 - VII ZR 112/64 = NJW 1967, 248 unter III 3 und vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74 - WM 1975, 856 unter II 4).
  • BGH, 16.02.2000 - VIII ZR 134/99

    Außerordentliche Kündigung des Handelsvertretervertrages

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können schuldhafte Vertragsverstöße des Handelsvertreters, auch wenn sie nicht ausreichen, einen wichtigen Grund zur Kündigung im Sinne der §§ 89a Abs. 1 Satz 1, 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB abzugeben, im Rahmen der Billigkeitserwägung nach § 89b Abs. 1 Nr. 3 HGB zu berücksichtigen sein (BGHZ 29, 275, 277; Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, WM 1975, 856 unter II 4; Urteil vom 17. Oktober 1984 - I ZR 95/82, WM 1985, 469 unter II 2; Urteil vom 29. März 1990 - I ZR 2/89, WM 1990, 1496 unter 3 d).
  • BGH, 28.06.2006 - VIII ZR 350/04

    Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers bei Weitergabe der Kundenkartei an Dritte

    Danach kommt bei einer Konkurrenztätigkeit des ausgeschiedenen Handelsvertreters unter Ausnutzung der während des Bestehens des Handelsvertreterverhältnisses gewonnenen Kundenkontakte ein Ausschluss des Ausgleichsanspruchs nicht von vorneherein insgesamt, sondern nur insoweit in Betracht, als dadurch einerseits die Vorteile des Unternehmers aus Geschäften mit den betreffenden Kunden und andererseits die Nachteile des Handelsvertreters infolge von Provisionsverlusten gemindert werden (vgl. BGH, Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, WM 1975, 856 unter II 4; Urteil vom 27. Februar 1981 - I ZR 39/79, WM 1981, 817 unter II 2 c, jew. m.w.Nachw.).
  • BGH, 25.11.1998 - VIII ZR 221/97

    Rechtswirkungen der außerordentlichen Kündigung eines

    Die vom Berufungsgericht in diesem Zusammenhang angeführten Umstände sind auch hier bereits in die Prüfung der Voraussetzungen eines wichtigen Grundes zur außerordentlichen Kündigung einzubeziehen (BGH, Urteil vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74 = WM 1975, 856 unter I m.w.Nachw.).
  • BGH, 19.01.2011 - VIII ZR 149/09

    Handelsvertreterausgleichsanspruch des Tankstellenhalters: Berechnung des

    a) Bei dem Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters kann ein Billigkeitsabschlag gerechtfertigt sein, wenn dieser vor oder nach Vertragsende eine Konkurrenztätigkeit übernimmt (vgl. BGH, Urteile vom 7. Juli 1960 - II ZR 291/59, VersR 1960, 846 unter III, IV; vom 14. November 1966 - VII ZR 112/64, NJW 1967, 248 unter III 3; vom 21. Mai 1975 - I ZR 141/74, VersR 1975, 807 unter II 4; Senatsurteil vom 5. Juni 1996 - VIII ZR 7/95, NJW 1996, 2302 unter I 4 a).
  • BGH, 27.02.1981 - I ZR 39/79

    Pflichten des Handelsvertreters

    Reichte dieses Mitverschulden des Klägers nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht aus, um es für die Beklagte als unzumutbar erscheinen zu lassen, das Vertragsverhältnis bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist fortzusetzen, muß doch gewürdigt werden, ob es unter dem Gesichtspunkt der Angemessenheit und Billigkeit die Höhe des Ausgleichsanspruchs beeinflußt (vgl. BGH vom 22.12.1960 - VII ZR 247/59 = VersR 1961, 222, 223; BGH vom 21.5.1975 - I ZR 141/74 = WM 1975, 856, 858).

    Die Beklagte wird Gelegenheit haben, ihren Vortrag zu ergänzen; so u.a. auch dazu, ob es sich um die Übernahme der Vertretung für eine Konkurrenzfirma gehandelt hat (vgl. dazu BGH vom 21.5.1975 - II ZR 141/74 = WM 1975, 856, 858).

  • OLG Köln, 23.10.2015 - 19 U 43/15

    Ausgleichsanspruch eines Versicherungsvertreters

    Die Anwendung der "Grundsätze" kann daher nach Beendigung des Vertreterverhältnisses vereinbart werden (vergleiche BGH, Urteil vom 21.05.1975, I ZR 141/74, zitiert nach beck-online) oder jedenfalls als Schätzungsgrundlage herangezogen werden (vergleiche BGH, Urteil vom 08.05.2014, VII ZR 282/12; Urteil vom 23.11.2011, VIII ZR 203/10; jeweils zitiert nach juris; Senat, Urteil vom 28.11.2014, 19 U 71/14).
  • OLG Köln, 17.08.2001 - 19 U 206/00

    Berücksichtigung des Rentenbarwerts bei der Ermittlung des Ausgleichsanspruchs

    Darüber hinaus folgt aus dem Klagevorbringen nach Ansicht des Senats zudem materiell-rechtlich eine nicht gegen § 89 b Abs. 5, 4 HGB verstoßende, da nach Beendigung des Vertrages erfolgte Einigung der Parteien auf die Anwendung der "Grundsätze-Sach" im Bereich der rechnerischen Ermittlung des Ausgleichsanspruchs (s. dazu BGH WM 1975, 856) und - wie bereits ausgeführt - ein erneuter ausdrücklicher Provisionsverzicht des Klägers.
  • BGH, 21.02.1989 - KZR 3/88

    "Frankiermaschinen"; Pflicht des Geschäftsherrn zur Belieferung eines

    Doch besteht insoweit eine Wechselwirkung, als die Mitnahme des Kundenstamms durch den Handelsvertreter nach Vertragsbeendigung einen Ausgleichsanspruch ausschließen (vgl. BGH BB 1960, 605) oder bei Mitnahme eines Teils der Kunden entsprechend mindern kann (BGH WM 1975, 856 = VersR 1975, 807).
  • OLG München, 21.12.2005 - 7 U 2941/05

    Berechnung des Ausgleichsanspruchs nach § 89 b HGB

  • OLG Hamm, 14.03.2003 - 35 U 39/02

    Schlüssige Darlegung der Voraussetzungen des § 89b HGB

  • BGH, 17.10.1984 - I ZR 95/82

    Geltendmachung eines Ausgleichsanspruchs eines Handelsvertreters für

  • OLG Bremen, 10.08.1989 - 2 U 2/89

    Voraussetzungen für den Abschluss eines Vergleichs; Vorliegen von Zweifeln am

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