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   BGH, 10.04.1978 - II ZR 103/76   

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https://dejure.org/1978,1552
BGH, 10.04.1978 - II ZR 103/76 (https://dejure.org/1978,1552)
BGH, Entscheidung vom 10.04.1978 - II ZR 103/76 (https://dejure.org/1978,1552)
BGH, Entscheidung vom 10. April 1978 - II ZR 103/76 (https://dejure.org/1978,1552)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Haftung einer Anlagevermittlungsgesellschaft bei mangelnder Aufklärung eines durch Prospekt geworbenen Käufers von Anteilen eines ausländischen Immobilien-Fonds - Zustandekommen eines Vermittlungsvertrags - Zustandekommen eines Maklervertrags - Verpflichtungen aus dem ...

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Haftung einer Anlagevermittlungsgesellschaft bei mangelnder Aufklärung

Papierfundstellen

  • MDR 1978, 733
  • WM 1978, 611
  • DB 1978, 1398
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 13.09.2004 - II ZR 276/02

    Begriff des Repräsentanten einer ausländischen Investmentgesellschaft; Haftung

    b) Die auf grobes Verschulden beschränkte (typisierte) Prospekthaftung gemäß § 12 AuslInvestmG (Abs. 3) schließt eine weitergehende Haftung aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen und die dafür geltenden Haftungsmaßstäbe nicht aus (vgl. Sen.Urt. v. 10. April 1978 - II ZR 103/76, WM 1978, 611 f.; Baur aaO § 12 AuslInvestmG Rdn. 18).

    Die Vorschrift bezweckt eine Verbesserung des Anlegerschutzes, nicht aber den Ausschluß der "allgemeinen Rechtsbehelfe des bürgerlichen Rechts" (BT-Drucks. V/3494, S. 22; Baur aaO § 12 Rdn. 2, 18), läßt also u.a. Ansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluß mit der dafür geltenden Verjährungsfrist unberührt (vgl. auch Sen.Urt. v. 10. April 1978 - II ZR 103/76, WM 1978, 611; Assmann in Assmann/Schütze, Hdb. KapitalanlageR 2. Aufl. § 7 Rdn. 196).

  • BGH, 22.03.1979 - VII ZR 259/77

    nachhaltig empfohlenes Abschreibungsmodell - Anlagevermittler, § 676 BGB aF (§

    Der II. Zivilsenat hat weiter entschieden, daß eine lediglich als Handelsvertreter tätig gewordene Anlagenvermittlungsgesellschaft bei mangelnder Aufklärung eines durch Prospekt geworbenen Käufers von Anteilen eines ausländischen Immobilien-Fonds selbst aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen zur Verantwortung gezogen werden kann, wenn sie den Erwerbern gegenüber besonderes Vertrauen in Anspruch genommen hat (BGH Urteil vom 10. April 1978 - II ZR 103/76 = WM 1978, 611).

    Er muß es umso mehr, wenn er sogar den Eindruck erweckt, das von ihm angebotene Objekt sei von ihm überprüft worden (vgl. etwa BGHZ 70, 356, 362 [BGH 08.02.1978 - VIII ZR 20/77] und BGH WM 1978, 611).

  • BGH, 25.11.1981 - IVa ZR 286/80

    Beteiligungsmodell britischer Spirituosenmarkt - § 675 Abs. 2 BGB, Abgrenzung

    In der Rechtsprechung zur sogenannten Prospekthafttang ist anerkannt, daß nicht nur unrichtige Unterrichtung, sondern auch das Unterlassen gebotener Information Schlechterfülljr.g sein kann (BGHZ 72, 382, 388; Urteil vom 10. April 1978 - II ZR 103/76 - WM 1978, 611, 612).
  • BGH, 23.10.2018 - XI ZB 3/16

    Rechtsbeschwerde nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG)

    Eine Haftung aus Verschulden bei Vertragsschluss trete nur dann neben die spezialgesetzliche Haftung, wenn es hierfür - wie in den beiden Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 10. April 1978 (II ZR 103/76, WM 1978, 611) und 13. September 2004 (II ZR 276/02, WM 2004, 2150) - einen anderen Anknüpfungspunkt gebe.
  • BGH, 17.10.1989 - XI ZR 173/88

    Eigenhaftung des Vertreters aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen:

    In der vom Berufungsgericht herangezogenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 10. April 1978 - II ZR 103/76, WM 1978, 611) waren dem Kläger wesentliche Umstände verschwiegen worden, die für den Geschäftswillen des Kaufinteressenten von entscheidender Bedeutung sein konnten und ihm deshalb redlicherweise nicht vorenthalten werden durften.
  • OLG Frankfurt, 13.01.2016 - 23 Kap 1/14

    Musterentscheid im Kapitalanleger-Musterverfahren N. ./. Morgan Stanley Real

    Gerade eine strengere bzw. eingeschränkte Haftung aufgrund einer spezialgesetzlichen Vorgabe ist aber Grund für die Anwendung der allgemeinen Haftungsregelungen, sofern es sich um einen anderen Anknüpfungspunkt handelt (vgl. BGH, Urteil vom 10. April 1978, II ZR 103/76, zit. nach juris, Rn. 20, zu § 12 AuslInvG, wobei hier die Haftung des Handelsvertreters betroffen war).
  • BGH, 27.06.1984 - IVa ZR 231/82

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen den Vermittler von Kapitalanlagen

    Gerade das mit der Objektherstellung im Ausland verbundene Risiko aber will der Anlageinteressent dadurch klein halten, daß er einen sachkundigen professionellen Anlagevermittler hinzuzieht (vgl. BGH Urteil vom 10.4.1978 - II ZR 103/76 - WM 1978, 611, 612 unter I 2).
  • OLG Frankfurt, 04.11.2003 - 8 U 24/03

    Publikums-Fonds: Vollständigkeit und Richtigkeit des Verkaufsprospekts trotz

    Ansprüche aus der allgemeinen zivilrechtlichen Prospekthaftung werden durch die investmentrechtliche Prospekthaftung zwar nicht ausgeschlossen (BGH WM 1978, 611 f.).
  • BGH, 12.02.1986 - IVa ZR 76/84

    Stillschweigender Abschluss eines Beratungsvertrages - Haftung nach den

    Dem Schreiben vom 9. November 1972 kommt damit eine eigenständige werbende Funktion zu (BGH Urteil vom 10.4.1978 - II ZR 103/76 - WM 1978, 611 unter I. 1.).
  • OLG Karlsruhe, 09.05.1985 - 9 U 292/83

    Haftung eines Versicherungsagenten einer Versicherungsgesellschaft für einen

    Für eine Maklerstellung des Beklagten hat die Klägerin ebensowenig vorgetragen wie für einen Geschäftsbesorgungsvertrag (vgl. BGH WM 78, 611 unter I.).

    Dazu ist erforderlich, daß der Agent "in zurechenbarer Weise den Eindruck vermittelt hat, er werde persönlich mit seiner Sachkunde die ordnungsgemäße Abwicklung des Geschäfts selbst dann gewährleisten, wenn der Kunde dem Geschäftsherrn nicht oder nur wenig vertraut oder sein Verhandlungsvertrauen sich als nicht gerechtfertigt erweist" (BGH WM 84, 127, 128, im Fall eines Handelsvertreters, vgl. auch BGH WM 78, 611, 612 und BGHZ 74, 103, 109 f [BGH 22.03.1979 - VII ZR 259/77] ; ähnlich einschränkend BGHZ 88, 67, 69 f) [BGH 04.07.1983 - II ZR 220/82] .

  • BGH, 17.04.1980 - III ZR 73/79

    Anlageberatung durch Rechtsanwalt - Anspruch auf Gebühren nach der

  • BGH, 17.04.1980 - III ZR 73/19
  • OLG München, 24.06.2009 - 20 U 4263/08

    Kapitalanlagebetrug bei Kommanditbeteiligung an einem Medienfonds:

  • LG Hamburg, 03.05.2012 - 333 O 278/11
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