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   BGH, 04.06.1981 - III ZR 4/80   

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https://dejure.org/1981,3750
BGH, 04.06.1981 - III ZR 4/80 (https://dejure.org/1981,3750)
BGH, Entscheidung vom 04.06.1981 - III ZR 4/80 (https://dejure.org/1981,3750)
BGH, Entscheidung vom 04. Juni 1981 - III ZR 4/80 (https://dejure.org/1981,3750)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Schiedsvertrag - Richtigkeit der Schiedsentscheidung - Anfechtung - Wille der Parteien - Gerichtliche Überprüfung

Papierfundstellen

  • ZIP 1981, 1097
  • MDR 1982, 36
  • VersR 1981, 882
  • WM 1981, 1056
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 24.07.2014 - III ZB 83/13

    Verfahren auf gerichtliche Entscheidung gegen einen schiedsgerichtlichen

    Zum Wesen einer Schiedsvereinbarung gehört es damit, dass das Schiedsgericht anstelle des staatlichen Gerichts "endgültig" beziehungsweise "selbständig und abschließend" über den geltend gemachten Anspruch entscheiden soll; die Vereinbarung muss auf eine die Entscheidung eines staatlichen Gerichts "ersetzende" Entscheidung des Schiedsgerichts ausgerichtet sein und damit bei zivilrechtlichen Ansprüchen insoweit den Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten ausschließen (vgl. nur Senat, Urteil vom 4. Juni 1981 - III ZR 4/80, WM 1981, 1056, 1057; Beschluss vom 8. November 2007 - III ZB 95/06, SchiedsVZ 2008, 40 Rn. 12; siehe auch Urteil vom 3. November 1983 - III ZR 111/82, IPRspr. 1983 Nr. 196 und - zum Sonderfall der Vereinbarung eines Schiedsspruchs mit auflösender Bedingung - Beschluss vom 1. März 2007 - III ZB 7/06, BGHZ 171, 245 Rn. 13 ff).
  • BSG, 29.06.2017 - B 3 KR 31/15 R

    Krankenversicherung - Schiedsverfahren im Bereich der häuslichen Krankenpflege -

    Die Festsetzung des Leistungsinhalts kann dann nach dem Parteiwillen im Rahmen des § 319 BGB von einem staatlichen Gericht geprüft werden (vgl BGHZ 6, 335, 338; BGHZ 48, 25, 28; BGH Urteil vom 21.5.1975 - VIII ZR 161/73 - NJW 1975, 1556; BGH Urteil vom 4.6.1981 - III ZR 4/80 - VersR 1981, 882; BGH Urteil vom 3.3.1982 - VIII ZR 10/81 - WM 1982, 543).
  • OLG Düsseldorf, 22.06.2017 - 5 U 114/16

    Auslegung eines Bauträgervertrages hinsichtlich des zu erbringenden

    Mit einem Schiedsvertrag ist es - im Gegensatz zu einer Schiedsgutachtenabrede, nicht vereinbar, wenn die Entscheidung der Schiedsrichter über die Möglichkeit der Anfechtung nach § 1041 ZPO hinaus von den staatlichen Gerichten auf ihre sachliche Richtigkeit nachgeprüft werden soll (vgl. BGH, WM 1981, 1056; WM 1971, 39; NJW 1952, 1296).
  • LSG Baden-Württemberg, 21.02.2017 - L 11 KR 4278/15

    Krankenversicherung - Vergütung für im Rahmen häuslicher Krankenpflege erbrachter

    Sie ermöglicht es den Parteien, gewisse Fehler des Schiedsgutachtens von den staatlichen Gerichten nachprüfen zu lassen (BGH 04.06.1981, III ZR 4/80, MDR 1982, 36).
  • OLG Stuttgart, 23.01.2002 - 1 Sch 21/01

    Vereinbarung eines schiedsrichterlichen Verfahrens bei Bezeichnung als

    Ein Schiedsvertrag liegt nur vor, wenn das Schiedsgericht anstelle des staatlichen Gerichts endgültig über eine Rechtsstreitigkeit entscheiden soll (BGH VersR 1981, 882).
  • OLG Koblenz, 27.04.1995 - 5 U 1536/94

    Feststellen der Wirksamkeit der Schiedsgerichtsabrede im Rahmen eines

    Wesentlich ist, welche Wirkung die Feststellung durch das Schiedsorgan nach dem Parteiwillen haben soll: Soll eine Überprüfung durch eine gerichtliche Stelle ausgeschlossen sein, liegt ein Schiedsgerichtsvertrag vor; soll sie dagegen in Teilbereichen - nämlich auf offenbare Unbilligkeit oder Unrichtigkeit (vgl. Mayer-Maly in Staudinger, BGB , 12. Auflage, § 319 Rn. 22) - möglich sein (vgl. § 319 Abs. 1 BGB ), handelt es sich um die bloße Einsetzung eines Schiedsgutachters (BGHZ 48, 25, 27 f.; BGH VersR 1981, 882, 883 f.; Heinrichs aaO. § 317 Rn. 9; Kurth NJW 1990, 2038, 2039 f.; Rosenberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht, 15. Auflage, Seite 1071 f.).
  • BGH, 08.10.1981 - III ZR 42/80

    Lodo di arbirato irrituale im Sinne des italienischen Rechts als schuldrechtlich

    Dabei haben zumindest der im englischen Text verwendete Begriff "arbitration" und das französische Wort "arbitrage", wie auch das Schiedsverfahren nach deutschem Recht (vgl. Senatsurteil vom 4. Juni 1981 - III ZR 4/80 = VersR 1981, 882, 883; BGB-RGRK 12. Aufl. § 317 Rdn. 11; Baumbach/Lauterbach/Albers ZPO 39. Aufl. § 1025 Anm. 1), die Bedeutung eines Verfahrens, in dem den Schiedsrichtern die Aufgabe erteilt ist, einen Rechtsstreit anstelle eines Staatsgerichts zu entscheiden (vgl. zum englischen Begriff: Bunge, Das englische Zivilprozeßrecht 1974 S. 132; Benkö, Schiedsverfahren und Vollstreckung von Schiedssprüchen in England, in: Studien zum Recht der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit 1979, S. 59, 87; Sanders, Nederlands Tijdschrift voor Internationaal Recht 1973, 37, 38; zum französischen Begriff: J. Robert, Arbitrage Civil et Commerce 4. Aufl. 1967 Rdn. 1 und in Dalloz, Encyclopedie Juridique, Repertoire de Procédure Civile, 2. Aufl. Kap. 1 Anm. 1).
  • OLG Naumburg, 17.04.2000 - 10 Sch 1/00
    Eine Schiedsvereinbarung kann aber nicht gewollt sein, wenn der Schiedsspruch (über die formellen Nachprüfungsmöglichkeiten nach § 1059 n.F. ZPO bzw. § 1041 a.F. ZPO hinaus) von staatlichen Gerichten überprüft werden soll (vgl. BGH ZIP 1981, 1097; auch Geimer, a.a.O. 1999, § 1029 n.F. Rn. 29 unter Hinweis auf Prütting, ZZP 1999, 97; Albers, a.a.O. 2000, Grundz. § 1025 n.F. Rn. 9, 11; Maier, a.a.O., § 1025 a.F. Rn. 14).
  • OLG Düsseldorf, 06.07.1998 - 12 Sch 1/98
    Seine Feststellungen und Bewertungen unterliegen vielmehr der Kontrolle der staatlichen Gerichte im Rahmen der §§ 317 bei 319 BGB (vgl. dazu BGH, NJW 1953, 825; BGH, NJW 1955, 665; BGH, NJW 1975, 155-6; BGH, NJW-RR 1988, 506; BGH, NJW-RR 1988, 1405 - je m.w.N.) Von einem Schiedsgerichtsvertrag ist hingegen auszugehen, wenn der Parteiwille darauf gerichtet ist, eine endgültige urteilsgleiche Entscheidung unter Ausschluß der inhaltlichen Nachprüfung durch die staatlichen Gerichte zu erreichen (vgl. neben den bereits zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshof BGH, MDR 1982, 36 m.w.N.).
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