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   BGH, 02.06.1981 - VI ZR 148/79   

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BGH, 02.06.1981 - VI ZR 148/79 (https://dejure.org/1981,964)
BGH, Entscheidung vom 02.06.1981 - VI ZR 148/79 (https://dejure.org/1981,964)
BGH, Entscheidung vom 02. Juni 1981 - VI ZR 148/79 (https://dejure.org/1981,964)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz wegen falscher Rechtsauskunft durch einen Notar - Spekulationssteuer beim Verkauf eines kurz zuvor erworbenen Grundstücks - Zurechnung des eigenen Mitverschuldens - Ausschluss des Anspruchs bei anderweitiger Ersatzmöglichkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DNotZ 1981, 775 (Ls.)
  • VersR 1981, 1029
  • WM 1981, 942
  • JR 1982, 365
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BGH, 20.09.2007 - III ZR 33/07

    Belehrungspflichten des beurkundenden Notars hinsichtlich des Entstehens einer

    Kennt er sie zwar nicht, muss er aber annehmen, dass das geplante Geschäft von allen Beteiligten wegen mangelnder Kenntnis der Rechtslage (BGHZ 58, 343, 348; BGH Urteil vom 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79 - WM 1981, 942, 943) nicht erkannte und nicht gewollte steuerliche Auswirkungen haben könnte, muss er empfehlen, die steuerliche Seite von einem Fachmann überprüfen zu lassen (BGH Urteil vom 22. Mai 2003 - IX ZR 201/01 - NJW-RR 2003, 1498).
  • BGH, 07.01.1993 - IX ZR 199/91

    Haftung eines Notars wegen unterlassener Belehrung über Sittenwidrigkeit einer

    Ein Verschulden seines Anwalts im Vorprozeß ist dem Kläger gemäß § 278 BGB zuzurechnen (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 943; Rinsche, Die Haftung des Rechtsanwalts und des Notars 4. Aufl. Rdn. II 288).
  • BGH, 07.05.1992 - IX ZR 151/91

    Haftung des Steuerberaters bei Abweichung von einer dem Mandanten günstigen

    Ein Steuerberater hat seinem Auftraggeber von sich aus die bedeutsamen steuerlichen Fragen, die bei der Erledigung eines Auftrags auftauchen, darzulegen und ihn über die steuerrechtlichen Folgen in Frage kommender rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten zu belehren (BGH, Urt. v. 6. Dezember 1979 - VII ZR 19/79, WM 1980, 308, 309; v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, VersR 1981, 1029; Urt. v. 7. November 1991 - IX ZR 288/90, WM 1992, 238, 239).
  • BGH, 13.06.1995 - IX ZR 203/94

    Beratungspflichten des Notars im Hinblick auf steuerliche Folgen eines

    Das gilt insbesondere für das Entstehen der sogenannten Spekulationssteuer (BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 943; Reithmann/Röll/Geßele aaO. Rdn. 215).
  • BGH, 10.11.1988 - IX ZR 31/88

    Hinweispflicht des Notars in bezug auf Versteuerung eines Spekulationsgewinns;

    Soweit das Berufungsgericht eine Verpflichtung des Beklagten zur Belehrung über die mögliche Versteuerung eines Spekulationsgewinns deshalb verneint, weil er sich im Zeitpunkt der Beurkundung des Vertrages vom 29. August 1983 an den Vertrag vom 21. Februar 1983 nicht erinnert und mithin keine Kenntnis davon gehabt habe, daß die Klägerin das Hausgrundstück erst wenige Monate zuvor käuflich erworben hatte, läßt das angefochtene Urteil Rechtsfehler nicht erkennen (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, VersR 1981, 1029; Urt. v. 5. Februar 1985 - IX ZR 83/84, VersR 1985, 501, 502).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. insbesondere Urt. v. 2. Juni 1981 aaO; Urt. v. 5. Februar 1985 aaO) ist ein Notar aufgrund der ihm obliegenden allgemeinen Betreuungspflicht gehalten, über steuerliche Folgen eines von ihm zu beurkundenden Vertrages aufzuklären oder einem Beteiligten anheim zu geben, sich steuerlich beraten zu lassen, wenn er aufgrund der besonderen Umstände des Falles Anlaß zu der Vermutung haben muß, einem Beteiligten drohe ein Schaden, weil er sich der Gefahr des Entstehens einer besonderen Steuerpflicht nicht bewußt ist.

    Sollte das Berufungsgericht aufgrund der Beweisaufnahme zu dem Ergebnis kommen, daß der Vertrag vom 21. Februar 1983 dem Bürovorsteher des Beklagten überreicht wurde und dieser mangels einer entsprechenden generellen Anweisung und/oder deren Überwachung davon abgesehen hat, die Urkunde dem Beklagten vorzulegen, wird es sich mit dem Vorbringen des Beklagten zur Kausalität der unterlassenen Belehrung für den geltend gemachten Schaden, zu einem Mitverschulden der Klägerin (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 aaO) und zur Schadenshöhe zu befassen haben.

  • BGH, 23.11.1995 - IX ZR 213/94

    Haftung des Notars für das Verschulden von Hilfspersonen bei der

    Der Bundesgerichtshof ist bereits in der Vergangenheit davon ausgegangen, daß zwischen dem Notar und den Urkundsbeteiligten eine rechtliche Sonderverbindung i. S. von § 278 BGB besteht, die dazu führen kann, daß sich der Beteiligte seinerseits das Verschulden seiner Hilfspersonen zurechnen lassen muß (Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 943 unter II 2 a).
  • BGH, 05.11.1982 - V ZR 217/81

    Schadensersatz wegen falscher Beratung durch einen Notar - Umfang der

    Das ist der Fall, wenn er aufgrund besonderer Umstände Anlaß zu der Besorgnis haben muß, einem Beteiligten drohe ein Schaden, weil er sich wegen mangelnder Kenntnis der Rechtslage oder von Sachumständen, welche die Bedeutung des zu beurkundenden Rechtsgeschäfts für seine Vermögensinteressen beeinflussen, einer Gefährdung seiner Interessen nicht bewußt ist (BGHZ 58, 343, 348 [BGH 02.05.1972 - VI ZR 193/70]; BGH Urteile vom 22. April 1980 a.a.O. und vom 2. Juni 1981, VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 943 li.).

    Der Notar kann ferner dann wegen einer Amtspflichtverletzung schadensersatzpflichtig sein, wenn er ohne eine dahingehende Verpflichtung über steuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem beurkundeten Rechtsgeschäft berät und dabei eine unrichtige, unklare oder nicht erkennbar unvollständige Auskunft erteilt (BGH Urteil vom 2. Juni 1981 a.a.O. m.w.N.).

    Als "Schaden" im Sinne dieser Rechtsprechung kommt auch das Entstehen einer Steuerpflicht in Betracht (BGH Urteile vom 22. April 1980 und vom 2. Juni 1981 aaO).

    Das Berufungsgericht erwägt in dieser Richtung, daß dem Beklagten durch die Frage, ob außer Grunderwerb- und/oder Schenkungssteuer noch andere Steuern, insbesondere Einkommensteuer, zu entrichten seien, ein besonderer Auftrag im Sinne des § 24 Abs. 1 BNotO erteilt worden sei (BU 27; vgl. aber BGH Urteil vom 2. Juni 1981, VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 944 li.), es trifft hierzu jedoch keine Feststellung.

  • BGH, 08.10.1985 - VI ZR 114/84

    Selbsttötungsversuch während stationärer Behandlung

    Der erkennende Senat hat deshalb in zahlreichen Fällen, in denen ein Schädiger aufgrund Vertrages, Amtspflicht oder einer ihm obliegenden Verkehrssicherungspflicht gehalten war, durch Hinweise, Warnungen oder andere Schutzmaßnahmen einer Schadensentstehung vorzubeugen, die auch der Geschädigte im eigenen Interesse zu vermeiden hatte, keine Bedenken dagegen gehabt, den Schaden gemäß § 254 Abs. 1 BGB ganz oder teilweise von dem Geschädigten selbst tragen zu lassen (vgl. Senatsurteile vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 152/58 - Klebemittel - VersR 1960, 342, 344; vom 22. November 1977 - VI ZR 176/76 - Notarhaftung - VersR 1978, 247, 248 f.; vom 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79 - Notarhaftung - VersR 1981, 1029 und vom 28. September 1982 - VI ZR 221/80 - Anwaltsvertrag - VersR 1983, 34, 35).
  • BGH, 13.05.1997 - IX ZR 123/96

    Schadensersatzanspruch des in Aussicht genommenen Testamentserben gegen den Notar

    Durch den Auftrag ist eine vertragsähnliche öffentlich-rechtliche Sonderbeziehung zwischen dem Erblasser und dem Notar entstanden (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 943; v. 23. November 1995 - IX ZR 213/94, NJW 1996, 464, 465, z.V.b. in BGHZ 131, 200 ff).
  • BGH, 22.05.2003 - IX ZR 201/01

    Notarielle Hinweispflicht bei Änderung einer vom Steuerberater angeregten

    a) Zwar erstreckt sich die Rechtsbelehrungspflicht des Notars grundsätzlich nicht auf steuerliche Nachteile (BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 148/79, WM 1981, 942, 943).
  • OLG Schleswig, 14.05.2013 - 11 U 46/12

    Insolvenz: Auskunftspflicht eines Notars gegenüber dem Insolvenzverwalter

  • BGH, 05.11.1992 - IX ZR 260/91

    Betreungspflichten des Notars bei Entwurf eines privatschriftlichen Vertrages

  • BGH, 05.02.1985 - IX ZR 83/84

    Tatsachenermittlung eines Notars bei der Beurkundung eines

  • BGH, 03.06.1993 - IX ZR 119/92

    Benachrichtigungspflicht bei drohenden Rechtsnachteilen infolge Bankauflagen

  • OLG Celle, 26.09.2003 - 3 U 158/03

    Notarhaftung: Pflicht zur Belehrung über Nachabfindungspflicht des Hofeigentümers

  • LG Münster, 25.10.2017 - 10 O 29/17

    Notarhaftung; Beratungspflicht, erweiterte; Steuerlicher Rechtsrat;

  • OLG Celle, 07.03.2013 - 3 U 33/13

    Keine Pflicht zur Ermittlung steuerrechtlich relevanter Umstände!

  • BGH, 07.11.1991 - IX ZR 288/90

    Vertragsverletzung - Steuerberater - Stiftung - Stiftungsgründung -

  • LG München I, 20.05.1985 - 11 HKT 5359/85

    Sicherheitsbestellung bei Kapitalerhöhung einer Einmann-GmbH

  • BGH, 05.02.1985 - IX ZR 248/83

    Zur Prüfungs- und Belehrungspflicht des Notars bezüglich des Eingreifens etwaiger

  • BGH, 24.09.1996 - IX ZR 322/95

    Umfang der Amtspflicht des Notars zur Rechtsbelehrung - Pflicht zur

  • OLG Stuttgart, 23.02.1990 - 2 U 296/88

    Schadensersatzanspruch aus positiver Forderungsverletzung; Verletzung der

  • OLG Koblenz, 28.04.1993 - 1 U 1710/91

    Eingeschränkte Belehrungspflicht des Notars über die Besteuerung eines

  • OLG Bremen, 26.04.1984 - 3 U 2/84
  • OLG Köln, 26.05.1982 - 2 Wx 12/82

    Zum Inhalt eines Mithaftvermerks

  • LG Oldenburg, 07.03.2007 - 5 O 751/06

    Notarhaftung: Pflicht zur Aufklärung über steuerliche Folgen;

  • LG Kempten, 18.10.1989 - 2 O 1654/89
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