Rechtsprechung
   BGH, 07.11.1985 - IX ZR 40/85   

Fernsehfachgeschäft

§ 765 BGB, Bestimmtheitsgrundsatz, geschiedene Ehefrau, § 138 Abs. 1 BGB

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Schriftformerfordernis einer Ehegattenbürgschaft - Anforderungen an die Bestimmtheit der Bezeichnung der Hauptschuld - Verbürgung für künftige, der Höhe nach nicht feststehende Forderungen - Ermittlung des Inhalts der Bürgschaftserklärung durch das Gericht - Voraussetzungen für eine Inhaltskontrolle von Bürgschaftsverpflichtungen - Vergleichbarkeit der Bürgschaft mit der Bestellung einer Grundschuld für die Schulden eines Dritten - Auswirkungen der Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Bürgschaftserklärung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wahrung der Schriftform einer Bürgschaft auch ohne Festlegung eines Höchstbetrages oder ohne ausdrücklichen Hinweis auf unbegrenzte Höhe

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Zulässigkeit einer Bürgschaft für alle bestehenden und künftigen Forderungen aus einer Geschäftsverbindung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 6 Abs. 3; BGB § 766
    Schriftform bei Verbürgung für künftige Ansprüche

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 928
  • NJW-RR 1986, 470 (Ls.)
  • ZIP 1986, 85
  • MDR 1986, 314
  • WM 1985, 95
  • WM 1986, 95
  • BB 1986, 349
  • JR 1986, 279



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Wird zitiert von ... (38)  

  • BGH, 28.01.1993 - IX ZR 259/91  

    Formwidrigkeit der Telefax-Bürgschaftserklärung

    Die Formbedürftigkeit der Bürgschaftserklärung hat ihren gesetzgeberischen Grund im Schutzbedürfnis des Bürgen, der zu größerer Vorsicht angehalten und vor nicht ausreichend überlegten Erklärungen gesichert werden soll (vgl. Mugdan, Die gesammten Materialien zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. II S. 1295; BGHZ 24, 297, 301; BGH, Urt. v. 12. Januar 1984 - IX ZR 83/82, WM 1984, 199; v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 96; v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88, WM 1989, 559, 560).
  • BGH, 28.09.2011 - I ZR 188/09  

    Landgut Borsig

    aa) Der Begriff des Interesses im Sinne von § 12 BGB ist weit gefasst und umfasst außerhalb des Geschäftsverkehrs nicht nur ein vermögensrechtliches oder geschäftliches, sondern jedes Interesse des Namensträgers, auch ein rein persönliches oder ideelles und sogar ein bloßes Affektionsinteresse (vgl. BGH, Urteil vom 15. Januar 1953 - IV ZR 76/52, BGHZ 8, 318, 322 f.; Urteil vom 4. Februar 1958 - I ZR 23/57, GRUR 1958, 302, 303 - Lego; Urteil vom 15. November 1984 - IVb ZR 46/83, WM 1985, 95; MünchKomm.BGB/Bayreuther aaO § 12 Rn. 216).

    Im Bereich des bürgerlichen Namens reicht bereits das Interesse des Namensträgers, nicht mit anderen Personen verwechselt oder in Beziehung gebracht zu werden (vgl. BGH, WM 1985, 95, 96).

    Damit hat es zu Unrecht außer Acht gelassen, dass ein solches Interesse nur dann als berechtigt anerkannt werden kann, wenn es schutzwürdig ist, und die Frage der Schutzwürdigkeit nur dann richtig beurteilt werden kann, wenn auch entgegengesetzte Belange berücksichtigt werden und beim Widerstreit verschiedener Interessen abgewogen wird, welches Interesse größere Beachtung verdient und daher vorgehen muss (vgl. BGH, GRUR 1958, 302, 303 - Lego; BGH, WM 1985, 95).

  • BGH, 18.05.1995 - IX ZR 108/94  

    Formularmäßige Ausdehnung der Bürgenhaftung über das verbürgte Kreditlimit hinaus

    Das galt insbesondere für Kontokorrentkreditbürgschaften (vgl. BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, WM 1985, 155, 156 f; v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 96 f; v. 4. Juni 1987 - IX ZR 31/86, WM 1987, 924, 925; v. 22. September 1987 - IX ZR 220/86, WM 1987, 1430, 1431; v. 16. Januar 1992 - IX ZR 113/91, WM 1992, 391, 392; v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784 [BGH 17.03.1994 - IX ZR 102/93]).

    Allerdings hat der erkennende Senat in früheren Entscheidungen die Auffassung vertreten, der Bürge, der eine Bürgschaft für einen betragsmäßig begrenzten Kontokorrentkredit übernommen habe, müsse mit der Ausweitung des Kredits rechnen (Urt. v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 97), der Bürge hafte insbesondere für im Rahmen des Üblichen liegende Überschreitungen des Kreditlimits (Urt. v. 22. September 1987 - IX ZR 220/86, WM 1987, 1430, 1431).

    Allerdings hat der Senat das früher verneint, weil § 8 AGBG entgegenstehe (Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, WM 1985, 155, 156; v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 96; v. 4. Juni 1987 - IX ZR 31/86, WM 1987, 924).

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