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   BGH, 12.01.1987 - II ZR 63/86   

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https://dejure.org/1987,1812
BGH, 12.01.1987 - II ZR 63/86 (https://dejure.org/1987,1812)
BGH, Entscheidung vom 12.01.1987 - II ZR 63/86 (https://dejure.org/1987,1812)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 1987 - II ZR 63/86 (https://dejure.org/1987,1812)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer kapitalersetzenden Gesellschafterleistung - Verrechnung oder Aufrechnung als verbotene Rückgewähr einer kapitalersetzenden Gesellschafterleistung - Vereinbarter vorläufiger Verzicht auf Gewinnentnahmen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1987, 806
  • WM 1987, 284
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 11.07.2019 - IX ZR 210/18

    Stundung der aus einem üblichen Austauschgeschäft herrührenden Forderung eines

    Darum kann eine Forderung als darlehensgleich zu beurteilen sein, wenn der Gesellschafter einen fälligen Anspruch darlehensfremder Art nicht gegen die Gesellschaft geltend macht (BGH, Urteil vom 12. Januar 1987 - II ZR 63/86, NJW-RR 1987, 806).
  • BGH, 18.11.1991 - II ZR 258/90

    Gesellschafterbürgschaft als Eigenkapitalersatz bei Eintritt der

    Es reicht vielmehr aus, daß der Gesellschafter in dieser Situation nicht von einer ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeit Gebrauch macht, seine Hilfe zurückzuziehen oder unmittelbar die Liquidation der Gesellschaft einzuleiten (vgl. SenUrt. v. 12. Januar 1987 - II ZR 63/86, WM 1987, 284 sowie v. 6. Mai 1985 aaO.).
  • OLG Düsseldorf, 15.09.1995 - 12 U 98/93
    Im übrigen würde auch ein bloßes Stehenlassen einer fälligen Forderung im Sinne einer einseitigen Finanzierungsentscheidung der Beklagten ohne (konkludente) Finanzierungsabrede mit der Gemeinschuldnerin ausreichen (BGH, GmbHR 1987, 226, OLG Hamburg NJW-RR 1988, 46; vgl. zu dieser Frage Scholz/Schmidt, Rdnrn. 44, 46 zu § 32 a , b GmbHG m.w.N.).

    Hingegen liegt nach der Rechtsprechung des BGH dann ein Verstoß vor, wenn die Forderung eines Gesellschafters, die eigenkapitalersetzende Funktion hat, durch Zahlung getilgt oder mit Gegenforderungen der Gesellschaft verrechnet wird (BGH NJW 1982, 383 . 385; NJW 1982, 386 f.; BGH GmbHR 1987, 226; NJW 1990, 516 . 518; Scholz/Westermann, Rdnr. 26 zu § 30 KO ).

    Die Grundsätze über Kapitalersatz greifen auch dann ein, wenn der Gesellschafter eine Finanzierungsleistung, die er zu einem Zeitpunkt erbracht hat, als die Gesellschaft noch gesund war, dieser bei einem späteren Eintritt der Krise beläßt, obwohl er rechtlich in der Lage ist, sie zurückzufordern (BGH GmbHR 1987, 226; BGH NJW 1990, 516, 517; BGH ZIP 1994, 703).

  • BGH, 17.02.1992 - II ZR 154/91

    Erkennbarkeit der Krise

    Auch eine ohne rechtsgeschäftliche Verbindlichkeit der kreditunwürdig gewordenen Gesellschaft belassene Gesellschafterleistung ersetzt in gesellschaftsrechtlich nicht zu billigender Weise notwendiges Eigenkapital (vgl. SenUrt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029; ebenso Urt. v. 12. Januar 1987 - II ZR 63/86, WM 1987, 284, 285; jeweils sowohl für §§ 32 a ff. als auch für §§ 30, 31 GmbHG).
  • BGH, 12.12.1988 - II ZR 378/87

    Behandlung einer Kaution als kapitalersetzende Leistung

    Von der vorzeitigen Rückforderung ausgeschlossen sind, wie der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, grundsätzlich alle Leistungen eines Gesellschafters an die kreditunfähige und deshalb aus eigener Kraft nicht mehr lebensfähige Gesellschaft, die wirtschaftlich eine Krediteinräumung an die Gesellschaft darstellen und in denen sich die von dem Gesellschafter für die Gesellschaft übernommene Finanzierungsverantwortung manifestiert (BGHZ 90, 381, 389; BGHZ 67, 171, 182; 81, 252, 256; Urt. v. 19. November 1984 - II ZR 84/84, WM 1985, 115; v. 25. November 1985 - II ZR 93/85, WM 1986, 447, 449; v. 9. Oktober 1986 - II ZR 58/86, WM 1986, 1554; v. 12. Januar 1987 - II ZR 63/86, WM 1987, 284; v. 28. September 1987 - II ZR 28/87, WM 1987, 1488).
  • OLG Koblenz, 18.01.2006 - 1 U 1082/04

    Insolvenzanfechtung: Zeitspanne für die Umqualifizierung eines einer GmbH vor

    Dem in Zeiten der Krise gewährten Gesellschafterkredit hat die Rechtsprechung Kredite gleichgestellt, die der Gesellschafter zwar vor Eintritt der Krise gewährt, jedoch auch nach Eintritt der Krise stehen gelassen hat (BGH, NJW 1992, 1764; NJW-RR 1987, 806; NJW 1985, 2719; Kirchhof, in: Münchener Kommentar zur InsO, § 135 Rn. 7 f. m. w. N.).
  • OLG Köln, 04.02.1994 - 19 U 68/93

    Eigenkapitalersetzende Leistung durch Hingabe einer Sicherungsgrundschuld

    Es reicht vielmehr aus, dass der Gesellschafter in dieser Situation nicht von einer ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, seine Hilfe zurückzuziehen oder unmittelbar die Liquidation der Gesellschaft einzuleiten (vgl. BGH NJW-RR 1987, 806; NJW 1992, 1169, 1170).
  • OLG München, 27.05.1992 - 15 U 5613/91

    Mittelbare Gesellschafterstellung im Sinne des § 32a Abs. 3 GmbHG

    Zwar kommt ein Anspruch aus § 32a GmbHG auch dann in Betracht, wenn ein Darlehen nach dem Anteilerwerb kapitalersetzend stehengelassen wird (BGH BB 1985, 183; NJW-RR 1987, 806) bzw. im Hinblick auf eine bevorstehende Gesellschafterstellung belassen wird.
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